Nikkor 17-55 2,8 macht nur Probleme!

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Spicas

NF Mitglied
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Hey Leute,

mit dem Objektiv habe ich immer Probleme, obwohl teuer erkauft.
Gegenlicht packt die Linse nicht und es entstehen Lichtflecken, d.h. bereits wenn ein helles Fenster im Bild ist ist. Okay, das hatten wir schon.
Mit starken Lichtern kann die Linse nicht umgehen, was sogar bei sonnigem Blattwerk deutlich wird, denn Blattteile sind schlohweiß und ohne jede Zeichnung, während andere normal bis etwas zu dunkel belichtet werden.

Nun mache ich Fotos in der Landschaft und trotz Abblendung auf z.B. 16 und der Verlegung des Schärfepunktes auf 1/3 bis 1/2 der Bildtiefe ist keine Schärfe in der Unendlichkeit, also ganz hinten zu erzielen. Es geht um Brennweite 17 mm.

Ich fotografiere mit D300 im Raw-Modus und shcaue mir den Kram in Lightroom an. Den ISO-Wert habe ich in diesen erneuten Tests mit 250 ASA festgelegt.

Wenn ich mit 50 mm fotografiere und es mit dem Sigma 50-150 2,8 vergleiche und gleiche Brennweite wähle, habe ich geringfügig bessere Ergebnisse mit dem Sigma, obwohl beide Fotos recht ordentlich ausfallen.

Was ist los mit dem Objektiv, welches weder runtergefallen noch in der Sonne gestanden hat. Im Gegenteil: Bei mir steht es nur im Schrank, weil ich bei jedem Versuch es einzusetzen enttäuscht bin und es zurückstelle.

Wo liegt eventuell der Fehler?
Demnächst wären Hochgebirgsfotos dran, doch mit dieser Gurke ist das ja alles Unsinn und schade um den Aufwand?

Wer hat Tipps oder ähnliche Sorgen?

Ciao for now,
SPICAS
 
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Vielen Dank, Leute, das war sehr hilfreich für mich, zumal ich dummerweise die Charakteristik des Objektivs, welche Landschaftsaufnahmen eher ausschließt, nicht kannte! Werde also das Sigma 12-24/ 4.5-5.6 DG dafür einsetzen.

@rakisuta:
Gewiss ist mit so kleinem Sensor ohnehin vieles qualitativ deutlich begrenzt, aber die Blende 11 und 16 lasse ich künftig weg. Tatsächlich sind meine auch früheren Aufnahmen, die ich in reportagehafter Situation in Innenräumen machte, von ansprechender Qualität.
Danke also - ich hab`s kapiert und habe den Klapps auf den Hinterkopf wohl auch gebraucht! :)

@Nixel und @JonnyB:
Ja, das dachte ich mir ohnehin, dass die kleinen Bildchen nicht viel aussagen, doch nun ist die nachvollziehbare Erklärung des "Phänomens" durch Eure gemeinsame Hilfe in meinem Hirn angekommen.

@JensM. :
Bis auf den Walddboden war bei den langen Zeiten immer ein Stativ im Einsatz, also keine Verwacklung. Die heftigen Lichtkontraste beim Waldboden haben die Aufnahe zu Testzwecken erst bewirkt, da ich sehen wollte, was D300 und das Objektiv leisten können. Wie ich das zu einem vernünfigen Foto brächte, weiß ich schon.
Ja, ich gebe zu, dass meine Fragen zum Objektiv in Kombination mit der D300 sehr naiv anmuten und Dein gut gemeinter Hinweis auf Fotoclubs oder VHS ein guter Tip sind. Es wird daher verwundern, wenn ich verrate, dass ich professioneller Fotograf bin und daher fast nie mit z.B. D300 umgehe. Bei international beauftragren Reportagen bin ich sehr häufig mit Analogtechnik unterwegs, da ich autark sein muss und ohnehin immer sehr gezielt fotografiere und nicht mit 1000en Belichtungen heimkehre.

@ppwill:
Ja, ich werde nochmal einen breiter angelegten Test machen, der sicherlich die durch Euch gewonnene Erkenntnis belegen wird.

@norei:
Das war nicht korrekt von mir benannt. Natürlich habe ich nicht manuell eingegriffen, doch die Person auf dem hinteren Felsen ist quasi mit über 50m Abstand für das Objektiv im Bereich "gegen unendlich".

Ich werde trotzdem die eine oder andere "dumme" Frage zur Amateurdigitaltechnik gelegentlich vorbringen. Bitte seid weiterhin so wundervoll nachsichtig und hilfreich!

Besten Dank und ein schönes Wochenende wünscht

Spicas ;)

P.S.: Dass ich immer automatisch nach weniger als 20 Minuten ausgeloggt werde trotz Haken in "eingeloggt bleiben", nervt wirklich.
 
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Auch sollte man nicht außer acht lassen das die recht hohe Pixeldiche auf einem DX-Sensor mit 12 MP (ca. 16 x 24 mm) die Verwacklungsgefahr gegenüber einem FX-Sensor (ca. 24 x 36 mm also wie Kleinbild) mit 12 MP erhöht.

Diese Behauptung mag ich so nicht stehen lassen, sonst wären - weitergesponnen - ja scharfe Bilder aus einer Kompaktkamera mit 12MP wegen Verwackeln praktisch unmöglich.

Bei gleichem Bildwinkel verschiedener Sensorformate (also entsprechend verschiedenen Brennweiten) wirken sich aber die Fehler durch Verwackeln mit derselben relativen Verschwenkung aus, insofern ist es egal, welches Sensorformat der Sensor hat. Klar, mit einer gegebenen Brennweite wird die Verwackelungsgefahr mit steigender Pixeldichte immer größer, dann ist bei einem dichter gepackten, kleineren Sensor aber auch der Bildeindruck wegen des kleineren Bildwinkels ein anderer.
 
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Ich kenn das Phänomen vom 17-55 nur zu gut. Setz die Cam auf ein Stativ und fokusiere mehrmals auf einen x-beliebigen Punkt im Unendlichbereich und beobachte dabei die Entfernungsskala am Objektiv. Bei mir war der Bereich von 17 bis ~ 28mm extrem anfällig. Ab ~35mm ist es ok.

An der D200 springt dabei die Entfernungsskala am Objektiv immer hin und her und dementsprechend sehen die Aufnahmen aus. Ein damaliger Test D200 von mir und D300 von schakaya (war mal Mod hier) war für mich total frustrierend. Er hatte keine Probleme an der D300. Er konnte mehrmals fokussieren und die Entfernungsskala bewegte sich nicht mehr.

Mittlerweile besitze ich selbst eine D300. Dieses Phänomen - springen der
Entfernungsskala bei unendlich - ist deutlich eingeschränkter aber immernoch vorhanden.

Ich vermeide tunlichst bei diesem Objektiv schwache Kontraste und unendlich. 25m reichen schon, daß es an der D200 schon zickt.
 
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Diese Behauptung mag ich so nicht stehen lassen, sonst wären - weitergesponnen - ja scharfe Bilder aus einer Kompaktkamera mit 12MP wegen Verwackeln praktisch unmöglich.

Bei gleichem Bildwinkel verschiedener Sensorformate (also entsprechend verschiedenen Brennweiten) wirken sich aber die Fehler durch Verwackeln mit derselben relativen Verschwenkung aus, insofern ist es egal, welches Sensorformat der Sensor hat. Klar, mit einer gegebenen Brennweite wird die Verwackelungsgefahr mit steigender Pixeldichte immer größer, dann ist bei einem dichter gepackten, kleineren Sensor aber auch der Bildeindruck wegen des kleineren Bildwinkels ein anderer.

Versuche es einfach mal selbst. Wenn ich die Coolpix meiner Frau (Nikon P50) bei gleicher Belichtungszeit wie meine D300 verwende habe ich sehr viel mehr Ausschuss, auch bei gleicher Belichtungszeit. Es ist schon recht schwer mit den "Pixelriesen" im Telebereich wirklich scharfe Fotos zu bekommen.

Gruss

Patrick
 
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