Neues Z-Objektiv 2,8/17-70 von Tamron... Gamechanger?

pixelschubser2006

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Moin, interessante Neuerscheinung, die hier schon von Bettina gepostet wurde:


An dieser Stelle möchte ich noch anmerken: Es hat sicherlich handfeste Gründe, warum diese Threads sofort für Antworten geschlossen werden. Ich persönlich fände es aber praktischer, direkt darauf anworten zu können. Nun denn.

Der Neuankündigung kann ich einiges Positives abgewinnen. Selbst habe ich keinen Bedarf, würde es aber bei einem ernsthaften DX-Ausbau sicherlich in Betracht ziehen. Über die Qualität werde ich nicht großartig spekulieren, die wird bei Tamron wohl in jeder Hinsicht überzeugen. Interessant finde ich den Aspekt, dass Tamron sein Engagement für das Z-System weiter ausbaut bzw. ausbauen darf. Die Eckdaten geben natürlich Futter für die Nörgler (meistens gehöre ich auch dazu), die feststellen, dass Äquivalentes für Vollformat auch nicht viel größer / teurer ist.

Allerdings muss man das immer im Kontext zum vorhandene System sehen. Wer schon einen Kamera mit kleinem Sensor hat oder wie bei Fuji kein Vollformat kriegen kann, bekommt mit dem 2,8/17-70 eine spannende Ergänzung. Wer schon wie ich Vollformat nutzt, hat nicht das Allermeiste davon.

Nichtsdestotrotz: Das Teil ist schon etwas kleiner / leichter als z.b. das Z 24-120 und deutlich preiswerter. Und die Kamera zieht mit dem Tamron mit meiner Vollformat-Kombi fast gleich. Das brennweitenmäßig vergleichbare Z 24-105 ist am langen Ende deutlich unterlegen in der Lichtstärke.
Besonders reizvoll ist das Tamron für Fuji-Besitzer. Das obendrein deutlich kürzere XF16-55/2.8 kostet mehr als das Doppelte.

Unterm Strich wird das Tamron sicherlich eine Menge Freunde finden!
 
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Gibt es laut Ankündigung bisher aber nur für Nikon und Canon, nix Fuji...
 
5 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Lies mal genau:

Das bereits für andere spiegellose APS-C-Systeme erhältliche Standardzoom …​

 
T
Tom.S kommentierte
Für Fuji und Sony gibt es das schon seit fast 4 Jahren. Das ist also nichts Neues.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Ein Gamechanger ist es mit über 500g sicher nicht. Für DX sollte es schon unter 400g für diesen Titel sein.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es ist sicherlich ein sehr gutes APS-C Zoom, aber für die Spiegellosen wäre es mir auch zu wuchtig, als das "Standard-Objektiv".

Zu DSLR-Zeiten habe ich viele Jahre an den D5xxx Kameras das Sigma 17-70/2.8-4.0 OS genutzt, das Tamron ist quasi der Nachfolger.
 
Zuletzt bearbeitet:
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das Sigma hatte ich auch eine ganze Weile. Ich habe es damals beim Systemwechsel auf Z abgegeben und bin nicht sicher, ob der Schritt sinnvoll war. Wegen einer optisch belanglosen Macke in der Frontlinie habe ich keine Unsummen mehr dafür bekommen und an der D500 mein altes 18-70mm weiter genutzt, dass optisch super ist und eine überschaubare halbe Blende weniger lichtstark ist. Das Sigma war optisch hochanständig, aber nicht ganz so gut wie man es eigentlich gemäß der Lobhudelei erwartet. Aber mechanisch hat es mich echt überrascht, Sigma hat da viel Boden bei mir gutgemacht. War zunächst aufgrund schlimmer Erfahrungen aus den 90ern echt skeptisch, aber das Objektiv war sehr gut, in Anbetracht von Preis und Zoom sogar superb verarbeitet.
 
Damit wird das das DX System von Nikon wieder interessanter. An einer Z50II verwendet, hat man gegenüber einer äquvalenten FX-Lösung merklich an Geld und Größe/Gewicht gespart. Gemeinsam mit einem Tamron 70-180 G2 ist ein großer Brennweitenbereich in brauchbarer Lichtstärke und sehr guter Abbildungsqualität abgedeckt.
 
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Ich habe das Objektiv an der A6700 und an der Fuji X-H2, es macht einen super Job. Die Sony-Version hatte ich auch an der Z50II mit dem Viltroxadapter. Auch dort funktionierte es einwandfrei. Der Brennweitenbereich ist für die meisten Aufnahmen unterwegs völlig in Ordnung. Für mich ist es auf einem Level mit dem 24-120/f4. Wenn ich die Z-Version gehabt hätte, wäre mir die Z50II beim Firmwareupdate nicht abgeraucht.
 
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An dieser Stelle möchte ich noch anmerken: Es hat sicherlich handfeste Gründe, warum diese Threads sofort für Antworten geschlossen werden. Ich persönlich fände es aber praktischer, direkt darauf anworten zu können. Nun denn.
Hierzu ganz kurz:
Unsere Newssektion hat ein eigenes Layout, hier ist insgesamt auch die Chronologie der Veröffentlichungen wichtig. Wären Antworten möglich, würde sich das leider bei jeder Antwort komplett verschieben. Deshalb verlinke ich ganz gerne quer zu Diskussionsthreads - einmal im Diskussionsthread zum Newsartikel und dann im Newsartikel zum Diskussionsthread. So habe ich auch das auch diesmal gemacht und diesen Thread im Newsartikel hinzugefügt.
 
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Die Sache tönt sehr gut, das Objektiv hat sich an Sony E in diversen Tests bewährt, ist recht gut auskorrigiert, auch in der Verzeichnung, wo es weniger auf EBF Korrektur setzt als Andere. Und die 70mm machen das Tele ab und zu nicht nötig.

Es hat aber eine starke Konkurrenz im Z System. Das Tamron für Sony E kostet um die 600, wenn man Anbieter weglässt, die über 100 günstiger sind als alle anderen und schlimme Bewertungen haben. Das Nikon Z 16-50/2.8 ist nur knapp 100 teurer. Aber 200g leichter. Und hat 16mm, nicht 17. Der Nachteil bleibt natürlich, dass man oben noch was dazu braucht, wenn man deutlich Tele will. Wenn da eh noch ein 70-xxx dabei ist, ist der Nachteil eher gering. Anders sieht es aus, wenn danach erst etwas ab 100mm kommt oder gar nichts mehr. Gerade im Hinblick auf ein Tamron 70-180 G2 als Ergänzung nach oben finde ich persönlich das leichtere Nikon 16-50 Z attraktiver. Dazu noch ein Sigma 8-16 am FTZ und das System ist ziemlich vielseitig. an 8mm hapert es ja sonst eher für Z, wenn man kein Fisheye will.

Und wenn ich mal nur mit einem Objektiv in die Stadt will, möglichst wenig Kamera dabei? Dann ist 16-50 auch attraktiver als 17-70. Meist kommt man im Zweifelsfall doch noch was näher ran, sodass 50mm reichen. Weiter weg wird eher knapp.

Ein Vergleich der möglichen Bildbreiten in RAW wäre spannend. Zumal das Nikon doppelt so viel verzeichnet wie das Tamron - was in der Regel heisst, dass man in der Bildbreite (nicht aber der Höhe) noch was mehr gewinnen kann, auch nach Korrektur der Verzeichnung - jedoch ohne Korrektur des Ausschnitts.
 
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Ich habe mich für das Nikon Z 16-50 f2,8 an der Z 50 II entschieden.
Das ist nur geringfügig teurer (729,- UVP vs. 649,- UVP) und wiegt nur etwas mehr als die Hälfte (330g vs. 540g).
Beim 70-180 habe ich das Tamron G2 gewählt, wegen des Objektiv VR.
 
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Dem Beitrag entnehme ich nicht nur, daß es neben dem Z 16-50 f/2.8 endlich ein zweites lichtstarkes Zoom gibt – auch wenn sofort wieder über Größe, Gewicht und Preis geklagt wird. Das steht auch noch indirekt, daß Tamron und Canon sich über eine Lizenzierung der RF-Spezifikation einig geworden sind.
 
4 Kommentare
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Absolut richtig zusammengefasst. Wobei ich nicht über den Preis klage, ganz im Gegenteil. Hinsichtlich Größe und Gewicht merke ich eben an, dass es damit möglich ist, in der Lichtstärken-Äquivalenz mit Vollformat gleichzuziehen. Nur eben nicht dramatisch kleiner wird. Aber wer das anstrebt, kann ja auch zum originalen Nikon greifen.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ist doch klar, dass es mit 70mm grösser und schwerer sein muss als das Nikon mit 50mm. Dafür hat es die 70mm. Wenn man die nicht so dringend braucht, muss man es auch nicht kaufen. Preis finde ich OK. Es hat einfach eine etwas andere Zielgruppe als das Nikon 16-50/2.8. Ich persönlich wäre eher beim 16-50. Nur schon wegen der 16mm. aber das ist eine persönliche Präferenz.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Da scheint es schon 3 Objektive für Canon RF zu geben:
 
EvaK
EvaK kommentierte
Sieh an... aber ich verfolge das auch nicht gezielt.
 
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