Neue L-Mount Objektive - kann man sich den Umstieg leisten?

mfey

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Gibt es schon Hinweise in welchen Preisregionen sich die neuen Objektive bewegen werden?
Oder wird es möglich sein, Nikonobjektive ohne Blendenring zu adaptieren, und dabei per CPU Daten zu übertragen?
Grübel, .....
Habe die Z6 von Nikon mehrfach mal so in die Hand genommen. Paßt irgendwie nicht, ist zu klein.
Deutlich schlechter als meine D750.
Da mich das Prinzip und die Bedienmöglichkeiten der Systemkameras am Beispiel meiner GH5 von Panasonic überzeugt haben, würde ich gerne auch mein Vollformat als Systemkamera haben.
Hab leider jede Menge Nikonobjektive, deren Verkauf nur mit hohem Verlust möglich wäre.
 
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Muss meine Kritik an der Nikon Z6 weitgehend zurücknehmen.
Vieles ist doch Gewöhnungssache.
Hab mir nun eine gegönnt und bin happy.
Liegt doch gut in der Hand, mit dem Adapter kann ich fast alle meine vorhandenen Nikon- und Sigmaobjektive nutzen.
Der helle Sucher ist ein Gedicht, das geringe ISO Rauschen bei Nachtaufnahmen spitze,
ebenso die Bildqualität und Dynamikumfang.
Die FX von Panasonic hat sich wegen meiner Vielzahl an Nikonobjektiven und dem hohen Verlust beim Verkauf daher erledigt, ansonsten wäre sie eine Option gewesen, da ich mit dem Bedienkonzept und der Funktionaltiät der GH5 (MFT) hoch zufrieden bin.
Meine D750 werde ich dann wohl verkaufen.
 
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Muss meine Kritik an der Nikon Z6 weitgehend zurücknehmen.
Vieles ist doch Gewöhnungssache.
Hab mir nun eine gegönnt und bin happy ...


Hallo Martin, wünsche Dir viel Spass und gute Bilder mit der Letzten im Alphabet!

Ich für meinen Teil bleibe erst mal noch bzgl. Nikon-Systemkamera (V1, V3, J5) bei der Ersten der arabischen Zahlen - trotz oder gerade wegen der Ausmusterung!
Und neben Fuji X T/Pro 1, Pana G/GX 7 und zwei Oly M1 brauche ich keine weiteren Systemer mehr.
Da ich jetzt Rentner bin, muss ich mich wohl oder übel zukünftig auf meine Möglichkeiten (Gesundheit und Budget) beschränken, d.h. also (erstmal) keine Z!
Aber am liebsten sind mir doch trotzdem immer noch meine schweren DSLRs von Nikon!
Und mit den L-Mount-Linsen (L wie Leica?) habe ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt, v.a. wg der Kosten.
 
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Hallo,
Falls meine D750 mal ihren Geist aufgibt, gibt es für mich nur 2 Optionen. Entweder auf die Z gehen oder wechsel zu Fuji. Wenn ich mir die Preisentwicklung bei den Vollformatlinsen so anschaue, wird der Wechsel zu Fuji immer wahrscheinlicher. Für das neue 24-70 2,8 sind 2500 Euro schon ein ordentlicher Batzen Geld, dafür gibt es eine Fuji XT3 mit einem 16-55mm 2,8. Da kommt man schon in‘s grübeln.

grüsse,
Jürgen
 
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Hallo,
Falls meine D750 mal ihren Geist aufgibt, gibt es für mich nur 2 Optionen. Entweder auf die Z gehen oder wechsel zu Fuji. Wenn ich mir die Preisentwicklung bei den Vollformatlinsen so anschaue, wird der Wechsel zu Fuji immer wahrscheinlicher. Für das neue 24-70 2,8 sind 2500 Euro schon ein ordentlicher Batzen Geld, dafür gibt es eine Fuji XT3 mit einem 16-55mm 2,8. Da kommt man schon in‘s grübeln.

grüsse,
Jürgen

Das kommt jetzt aber nur davon, weil Du Äpfel und Birnen vergleichst. Das 2.8/16-55 DX entspricht einem 4/24-82,5 Vollformatobjektiv. Im Nikon Z-System bekommst Du ein optisch wirklich ausgezeichnetes 4/24-70 im Kit für 600 EUR.

Außer
 
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Es gibt leider einige Situationen, in denen der Af der Z6 weit hinter dem moderner DSLR zurückbleibt und auch der Sucher ist in bestimmten Situationen nicht der Bringer, so gestern bei gleißender tiefstehender Sonne und langen Schatten. Da wollte die Kamera einige Male überhaupt nicht fokussieren, pumpte zeitweilig und auch der Sucher war bei diesem kontrastreichen Licht nicht hilfreich. Dann setzte ich das schnell und präzise fokussierende Af-P 70-300 (für FX) an die D500 und deren Af meisterte die problematische Lichtsituation und fokussierte schnell und ohne Probleme.
Nun es kann ja auch keiner erwarten, dass Nikon in den 2-3 Jahren, in denen der Hersteller sich mit dem Af der Spiegellosen befasst, ähnliches erreichen kann, wie in über 30 Jahren Af-DSLR.

Andererseits muss ich trotz dieser Macken sagen, dass das Z-System ein guter Schritt war, leicht, handlich und mit sehr ordentlicher BQ. Ich freue mich schon, das System um das 14-30er und etwas später durch das 70-200er ergänzen zu können, besonders wenn die beiden in der Liga des 24-70er spielen. Noch mehr gefällt mir das 35er. So ein Top 35er Objektiv hatte ich in 35 Jahren Nikon-Fotografie noch nicht an der Kamera. Es ist zwar kein Pancake, nach dem viele hier jammern, aber mit der zierlichen Z6 ein tolles handliches Reportageobjektiv.
Für den Bereich Tele ist die Kamera nicht der Hammer, aber da gibt es ja noch die D500 und es wird sicher auch noch länger dauern, bis ein Teleequipment für Z vorliegt. Was mir ein wenig fehlt ist ein Einbaublitz, mit dem man andere Blitze entfesselt steuern kann, aber das SB-500 ist mit etwa doppelter Leitzahl eines Einbaublitzes gut in der Hosentasche tragbar. Die zweite Speicherkarte fehlt mir nicht, denn sie beschränkt, besonders bei doppelter Nutzung der Speicherkarten, lediglich die Geschwindigkeit der Kommunikation zwischen Speicher und Kamera. Die ca. 12 B/Sec wären damit sicher nicht möglich. Die Entnahme der XQD-Karte ist leider etwas hakelig und fummelig, sie sollte bei Folgemodellen verbessert werden. Für die meisten fotografischen Bereiche macht die Z-Serie durchaus Sinn.
Das Umfeld des L-Mounts ist irgendwie nicht meine Welt - höhere Preise und höhere Gewichte haben keinen Nutzen für mich, ich setzt weiter auf Nikon.
.
 
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Wegen aufofocus Problemen gibt es ein neues Firmware Update.
Ich hatte bei ähnlichem Problem das Autofokusfeld versehentlich auf kleinstmögliche verstellt. Nach Korrektur des Fehlers war alles ok.
Habe noch die alte Firmware. Die neue soll auch Augenfokus bringen.
 
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Die Überschrift hat mich angelockt. Ein relatives Dilemma wie ich finde. Die Kosten um komplett und konsequent auf ein neues System zu setzen, sind für Leute die mit Kamera & Opjektiv kein Geld verdienen, kaum noch zu rechtfertigen. Klar siegt nicht selten der Faktor : „will ich jetzt haben“ . Damit lässt sich für Nikon und all die anderen aber kein verlässliches Geschäftsmodell kalkulieren. Zumal die Kosten für die beiden Z-Modelle zumindest mich sehr deutlich abgeschreckt haben. Die mögliche – und auch grundsätzlich lobenswerte - weitere Verwendung des bisherigen FX Objektivparks einmal ausgeklammert. Die Kombination von kompakt & leicht – gepaart mit FX Gläsern / also schwer und regelmäßig auch groß – möchte ich so nicht erwerben. Die Leistungsfähigkeit der neuen Z-Modelle ist zweifellos gegeben, ich zweifle aber an einer goldenen Zukunft der Spiegellosen mit Preisen um/über 2.000,- Euro für ein Gehäuse.
Damit werden schon heute die Amateure, Hobbyfotografen und auch die Liga der „ ich gönn mir jetzt mal was „ nach meinem Verständnis abgehängt.
Den festen Vorsatz in ein neues Modell aus dem Nikon Portfolio zu investieren habe ich zwar nicht verloren. Meine D610 möge mir den schrägen Blick in Richtung Nachfolger nachsehen. Bei den Z Modellen will der Funke aber nicht überspringen. Nächste Hoffnung : der Nachfolger der D750. Sofern hier der Mix von technischen Neuerungen, kombiniert mit einem leistbaren Ladenpreis stimmt, werde ich dem Kaufreiz zu Gunsten einer neuen SLR nachgeben. Damit hätte sich dann zumindest für mich, die Veränderung in das Lager der spiegellosen – :) wahrscheinlich für die nächsten Jahre erledigt. Und damit auch die Grundsatzfrage – umsteigen und investieren / oder nicht, erledigt. VG / Uwe
 
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Die Überschrift hat mich angelockt. Ein relatives Dilemma wie ich finde. Die Kosten um komplett und konsequent auf ein neues System zu setzen, sind für Leute die mit Kamera & Objektiv kein Geld verdienen, kaum noch zu rechtfertigen.
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Nächste Hoffnung : der Nachfolger der D750. Sofern hier der Mix von technischen Neuerungen, kombiniert mit einem leistbaren Ladenpreis stimmt, werde ich dem Kaufreiz zu Gunsten einer neuen SLR nachgeben. Damit hätte sich dann zumindest für mich, die Veränderung in das Lager der spiegellosen – :) wahrscheinlich für die nächsten Jahre erledigt. Und damit auch die Grundsatzfrage – umsteigen und investieren / oder nicht, erledigt. VG / Uwe

Was fehlt dir an der D750?
 
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Ich habe zumindest eine konkrete Vorstellung von Dingen, welche mir bei einem Neukauf wichtig wären. Abstriche werden unvermeidbar sein, darüber bin ich mir bewusst.
Die D750 ist seit über 4 Jahren auf dem Markt. Daher mag ich vom Grundsatz nicht mehr in dieses Modell investieren.
Wunschliste für die „Neue“ wäre:
- Gehäuse auf dem Niveau der D850/D500
- Klappdisplay/Touch-Screen
- Abdeckung durch AF-Punkte größer als bei D750
- dynamischer Autofokus
- lautloser digitaler Verschluss
- beleuchtete Tasten
- Fokus Peaking
Nice to have sehe ich :
- 2 Speicherkarten Systeme an Bord
- höhere Auflösung , also über 24 MP
- Bluetooth
Ich bin echt gespannt, ob es in Kürze den Nachfolger der D750 gibt und was der kann.
VG / Uwe
 
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Ich bin echt gespannt, ob es in Kürze den Nachfolger der D750 gibt und was der kann.
VG / Uwe

Mag sein, dass es so einen Nachfolger noch geben wird, aber preislich wird dieser dann auch auf dem Niveau vom Z6 Body liegen.

Der Markt für hochwertige Systemkameras wird weiter schrumpfen, wie lange Nikon (als kleineres Unternehmen) es sich da noch leisten kann, parallel hochwertige DSLRs und DSLMs zu entwickeln, ist eine ganz andere Frage. (Egal, die nächsten 4-5 Jahre werde ich mit meiner D7200 und Df wohl alle "fotografischen Hobbyprojekte" problemlos erledigen können).
 
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Tja, das mit dem L-Bajonett klang zu gut, um wahr zu werden.

Bajonett offen für mehrere Hersteller, damit mehr Auswahl (Das stört mich bei Nikon Z und Canon R am meisten, dass das gleich wieder alles proprietär ist.)
Wegen Leica vermutlich gute Eignung für M-Objektive
Luxusobjektive von Leica, wenn man sich mal etwas Besonderes gönnen will (wobei die leider überhaupt nicht versuchen, den Formfaktor der M-Objektive, so schön klein, zu erreichen)
Handliche Immerdabeikameras mit APS-C von Leica und in Zukunft vllt. Pana und Sigma.
Von Panasonic und Sigma einige gut bezahlbare Allerweltsobjektive
Deutlich kleiner und leichter als die Dslr-Ausrüstung,

Aber es soll wohl nicht sein.

An den letzten beiden Punkten scheitert es derzeit. Die Pana S werden noch größer und schwerer als Dslr sein, Sigmas Foveon wird vermutlich eine Spezialkamera werden. Die von Panasonic angekündigten Objektive sind groß, teuer und schwer und machen Leica Konkurrenz, die Sigma-Objektive werden die ohnehin schon großen Art-Boliden mit angeschweißtem Adapter sein. Also bitte, ein 50/1,4 mit 1kg Gewicht für 2500 Euro, was soll das:gruebel:? Klar, kann man machen, als Machbarkeitsstudie und Leuchtturm im Objektivportfolio, und einige werden sich das Teil kaufen, um damit ihre Katze zu fotografieren. Aber wo bleiben die Jedermannskameras, wo bleiben die Allerweltobjektive, die vernünftig bepreist und gut transportabel sind, mit denen man vielleicht nicht in jeder Situation technisch perfekte Bilder, aber doch durchweg gute und sehr gute Bilder machen kann?

Schade.
So wie derzeit angekündigt, ist das L-Bajonett uninteressant. Der Gewinn gegenüber einer Dslr ist viel zu klein (einziger Gewinn wäre mMn. die Möglichkeit, Leica-M-Objektive zu adaptieren) und die Kosten für den Umstieg sind viel zu hoch, zumal man sich auch in so manchen Punkten deutlich verschlechtert.

Aber vielleicht ändert sich das in zwei, drei Jahren. Ich kann warten. Nikon Z und Canon R sind derzeit auch nicht attraktiver.
 
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Habe nun nach einiger Zeit ein wenig Erfahrung mit dem L-Mount sammeln können.

Die Möglichkeit, Objektive und Bodies unterschiedlicher Hersteller mischen zu können finde ich grundsätzlich gut.

Eine Kamera ist nur ein Werkzeug, das durch Blende und Verschlusszeit ein Bild speichert. Die AF Performance lasse ich hier bewusst außen vor, da sie in den allermeisten Fällen weit weniger relevant ist wie oftmals dargestellt.

Warum sollte man sich für das L-Mount-System entscheiden?

Das kann ich leider nicht beantworten.

Habe aus Neugier das 50mm Panasonic Objektiv zur SL2-S gekauft. Es ist super leicht, der manuelle Scharfeinstellring läuft sauber und spielfrei und die Schärfe ist absolut in Ordnung. Nur die CA stören mich extrem. Ob es beim LEICA Pendant für den 3-fachen Preis aufgrund der gleichen optischen Rechnung auch so ist kann ich leider nicht beurteilen. Das Gewicht hat Vorteile, keine Frage. Es ist mit Sicherheit super robust und es gibt nichts zu meckern. Allerdings ist die Haptik für mich nicht das was ich mir so vorstelle. Würde ich deswegen 3x mehr für das LEICA Pendant bezahlen? Hmmmm….

Wer mischt ein L-Mount Gehäuse mit einem L-Mount-Objektiv eines anderen Herstellers? Bleiben LEICA Besitzer nicht eher bei LEICA Linsen? Wer nutzt an seiner PANASONIC Kamera LEICA Linsen? Glaube persönlich eher, dass Panasonic Body Besitzer eher zu Panasonic Linsen ( die sicherlich hervorragend sind ) tendieren. LEICA Body Besitzer werden eher zu LEICA Linsen tendieren.

Nun gibt es noch SIGMA mit seinen hervorragenden Linsen - haptisch wie optisch.

Wer kauft sich ein LEICA Body, um dann SIGMA Linsen zu verwenden? Klar, einige LEICA Objektive werden von SIGMA gebaut. Allerdings gibt es durchaus Unterschiede, die einen LEICA Kunden eher zur LEICA Variante als zur SIGMA Variante greifen lassen. Bei mir waren es beim 70-200mm die vielen Schalter am SIGMA Objektiv. Das Gewicht war mir egal. Das 2,8/14-24mm würde ich auch eher in der LEICA Variante kaufen.

Hatte kurz überlegt, das 2,0/200mm SIGMA zu kaufen. Irgendwie gibt es in meinem Hirn einen Bereich, der „nein“ sagt. Was ist mit zukünftigen Firmware-Updates?

Um die Ausgangsfrage zu beantworten:

Von welchem System aus sollte man umsteigen wollen? Sehe keins.

Wer bei LEICA, PANASONIC… war, bleibt dort.
Ob ein PANASONIC User LEICA Linsen kauft? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ob viele LEICA User PANASONIC oder SIGMA Linsen kaufen? Glaube es nicht, wenn ein LEICA Body gekauft wurde.

Somit ist die Frage „Kann man sich den Umstieg leisten“ einfach beantwortet: Niemand muss sich einen Umstieg leisten. Die wenigsten werden wegen dem L-Mount umgestiegen sein oder umsteigen. Eher parallel nutzen.
 
4 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich bin zwar nicht im L-Mount System benutze aber ein Paar Objektive von Sigma am E-Mount, die es auch für L-Mount gibt.
Erwähnen möchte ich das Sigma 65/2 Contemporary - haptisch und optisch Spitzenklasse, damit ist man auch an einer Leica hervorragend ausgestattet.


Und dann natürlich der absolute Preis/Leistungssieger in diesem Segment das Sigma 85/1.4 DG DN ART... auch da kann Leica mit eigenen Objektiven nicht mithalten.



Wer als Leica-Body-Nutzer nicht auch mal Sigma-Objektive probiert, limitiert sich unnötigerweise......
 
G
Gianty kommentierte
@HaDiDi
SIGMA Objektive sind hervorragend - keine Frage und für Lumix-Besitzer sind sie absolut eine Bereicherung.

An LEICA Kameras werden sie natürlich auch sehr gut funktionieren. Die Frage ist nur, ob es dann einen teuren LEICA Body braucht und wer steigt von seinem aktuellen System wegen L-Mount um?
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Der Gedankengang ist für mich schwer nachvollziehbar. Ich kann einen Body von Leica kaufen, weil er irgendwelche Feature hat, die mir besonders zusagen, kaufe dann aber auch Sigma Objektive, weil es in der Brennweite, in der Bildanmutung, etc. nichts Vergleichbares von Leica gibt. - Es ist doch ein Ammenmärchen, dass Leica Objektive immer gut sind, oder zumindest besser, als die Objektive anderer Hersteller.

Die Idee, ich habe einen Leica-Body und da gehören dann auch nur Leica Objektive dran, hat mit Fotografie und guten Fotos reingarnix zutun, das ist diese Borniertheit und nicht selten zu findende Arroganz, weshalb Leica User häufig kritisch beäugt werden.
 
G
Gianty kommentierte
Nein. Alles gut!

Es ging um die Ausgangsfrage "Kann man sich den Umstieg leisten". Umstieg von was auf was? Von NIKON, CANON, SONY...auf LUMIX oder LEICA? Finanziell leisten oder der Objektiv-Vielfalt wegen?

LEICA Spezies sind sehr speziell. Dieser Kundschaft geht es oftmals gar nicht ums fotografieren. Auf Ausstellungen sehe ich oftmals, wie M-Kameras ausgeführt werden. Im Feld konnte ich noch nie eine im Praxiseinsatz sehen.
LEICA Besitzer wollen überwiegend LEICA Linsen - auch wenn nur Gardinen und Tapeten fotografiert werden.
Seriennummern und makellose Verpackungen sind dagegen sehr wichtig. Oder wann welche Vergütung eingesetzt wurde usw.

Würde es wirklich um Fotos gehen, wäre die Wahl der Objektive egal.

Auf der einen Seite kann ich es verstehen ( Sammler, Markenfans... ). Wer fährt eine S-Klasse und lässt sich HANKOOK Reifen auf billigen Alufelgen von ATU montieren? Beides selbstverständlich nicht schlecht, in der Praxis eher wenig zu sehen.
 
Die Sigma Art Objektive wären für mich ein Grund, bei einem Umstieg auf spiegellos auf einen Lumix Body zu setzen. Bisher habe ich mir das ganze aus Kostengründen verkniffen, aber wenn die Entscheidung ansteht, wird es schwer. Ich mache mir halt keine Illusionen, daß ich viel mit alten Objektiven, geschweige denn ausschließlich, am FTZ glücklich werde. Von daher wäre es sowieso ein Neuaufbau.
 
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