Neigt Eure D60 auch zu Überbelichtung?

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undercover

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Hab mir unlängst eine D60 gekauft. So als immer dabei SLR.... Fotografiere ausschließlich im RAW und Zeitautomatikmodus. Mir fällt aber zusehends auf, dass die Kamera zur Überbelichtung neigt. Habt Ihr das bei Eurer D60 auch schon festgestellt? Bzw. was unternehmt Ihr dagegen. Ich meine permanent eine Belichtungskorrektur einzustellen kanns ja auf die Dauer auch nicht sein. Ach ja und wie stellt Ihr Eure Belichtungsmessung ein? Matrix, Mittenbetont, Spot???
 
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Das scheint bei der D40 auch schon der Fall zu sein. Schätze du dich einfach der Belichtungskorrektur bedienen.
 
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Das scheint bei der D40 auch schon der Fall zu sein. Schätze du dich einfach der Belichtungskorrektur bedienen.

Thanks...... ich meine nachdem ich ja ausschl. im RAW Format knipse kann ich´s ja nachträglich im CNX runterschrauben.
Vielleicht bin ich auch verwöhnt von der D200.....:nixweiss:
 
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Das war der Grund warum ich die D80 verkauft hab und jetzt 'ne 400D hab. Aber der Reihe nach:

Mit der D80 hat Nikon die Matrixmessung verändert, man sagt, dass auch D3 und D300 sich ähnlich verhalten.

1. Generell heller. Du musst je nach Geschmack -0.3 bis -0.7 permanent drinnen lassen. Sonst belichtet sie nicht "wie eine Nikon".

2. Bei zu hohen Kontratsen wird nicht mehr wie früher vorallem Rücksicht auf die Lichter genommen, sondern auf die Schatten, sofern sie nicht am Rand sind. Das kann zu sehr ungeohnten Ergebnissen führen, welche 2 bis 3 Blenden neben dem sind, was man mit der alten Matrixmessung erwarten würde.

Die neue Art ist nicht falsch, aber so anders, dass es ungemein nervt, wenn man andere Cams hat, welche nach der alten Art messen. Es nervt so sehr, dass ich die D80 deshalb wieder abgestossen hab.

Grüsse,
Sebastian
 
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Also ich vergesse meistens die Belichtungskorrektur umzustellen und da ich vorwiegend JPEG fotografiere nervt mich das anschließend gewaltig!
 
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D.h. wenn es eigtl. die Matrixmessung betrifft, könnte man das Problem abschwächen in dem man auf Mittenbetont stellt?
 
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Mittenbetont wird aber auch noch ein Bereich mitgemessen. Einzig Spotmessung misst nur auf den Punkt und lässt alles drumherum außer Acht.
 
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Ja schon klar...... Danke! Aber Spotmessung auf Dauer anwenden ist auch ein wenig radikal..... Werd mal ausführlich testen zwischen Mittenbetont und Spot.
 
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Zumindest das zweite Verhalten, was ich beschrieb, konnte ich nur bei der Matrixmessung feststellen. Von daher solle Mittenbetont mit leichter genereller Minus Korrektur Ergebnisse bringen, die sehr ähnlich sind zur D200 mit Mittenbetont und ohne die Korrektur.

Grüsse,
Sebastian
 
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Zumindest das zweite Verhalten, was ich beschrieb, konnte ich nur bei der Matrixmessung feststellen. Von daher solle Mittenbetont mit leichter genereller Minus Korrektur Ergebnisse bringen, die sehr ähnlich sind zur D200 mit Mittenbetont und ohne die Korrektur.

Grüsse,
Sebastian

Ja also die Ergebnisse sind auf Einstellung Mittenbetont schon weitaus zufriedenstellender... hab ich aber an der D200 auch so eingestellt. Ist auf Matrixmessung schon so, dass die dunklen Partien im Bild eindeutig überbewertet werden. Ist aber mit den AF Einstellungen das gleiche. Die besten Ergebnisse erziele ich wie bei der D200 auf Einzelfeld.
 
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Jetzt muss ich mal dumm Fragen. Belichtet denn deine 400D auch wie eine Nikon?


Ja, ziemlich ähnlich. Vielleicht generell minimal heller, 1/3 Blende oder so. Wenn's immer gleich ist, ist das aber völlig egal, da stellt man 'ne feste Korrektur ein.

Es geht mir eher um dieses Verhalten, was die D80 hatte. In dieser Situation verhält sich die 400D wie die F4:

D80 einfach so:
4486468164df2c51d.jpg



D80, ca. 3 Blenden korrogiert, das hätte ich eigentlich erwartet (z.B. F4, Canon 400D):

4486468164df43838.jpg



Warum macht die D80 das? Sie denkt, dass in der Situation (dunkel in der Bildmitte) irgend ein Idiot versucht, ein Portrait vor hellem Hintergrund ohne Blitz zu machen. Und versucht deshalb, die Person korrekt zu belichten (das das Portait so auch nur mies wird, ist klar, denn der Hintergrund wird völlig weiss, die Situation geht nun mal nicht ohne Blitz).

Grüsse,
Sebastian
 
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Das war der Grund warum ich die D80 verkauft hab und jetzt 'ne 400D hab.

Grüsse,
Sebastian

Mal 'ne andere Frage, auch wenn sie nicht unbedingt zum Thema passt.

Wie bist du denn mit der Bedienung der 400D zufrieden? Ich bin seinerzeit von der Canon 300D zur Nikon D40 und kurz darauf zur D80 gewechselt und empfand und empfinde die Menü-Struktur der Nikons gegenüber den Canons als Offenbarung. Inzwischen habe ich (beruflich genutzt) auch noch eine 40D, an der umständlichen Bedienung und den grottigen Menüs hat sich gegenüber der 300D aber nicht wirklich was verbessert, sodass ich selbst für die beruflichen Aufgaben lieber meine private D80 nutze als die 40D. Denn während ich Letztere noch einstelle, habe ich mit Ersterer das Foto bereits gemacht. Bist du unter diesen Aspekt mit der 400D wirklich zufrieden, zumal dir ja bei dieser Cam gegenüber einer D80 noch einige Dinge mehr abgehen (Suchergröße, Gitternetzlinen, LCD-Display, etc.)? Ich persönlich finde den Schritt von einer D80 zu einer 400D schon etwas radikal, wenn es nur um die Belichtungsmessung geht. Zumal man ja auf die mittenbetonte Messung umschalten kann, welche dass Problem in diesem Umfang nicht aufweist.

Zurück zum Thema. Das genannte Belichtungsverhalten zeigen D40(x) und D80 genauso. Wenn man erst mal mitbekommen hat, warum die Kamera dieses oder jenes Bild überbelichtet kann man dieses Verhalten ziemlich schnell bereits vor Betätigung des Auslösers vorhersehen und die entsprechende Belichtungskorrektur vornehmen. Das geht nach kurzer Zeit ganz automatisch und ist dann auch überhaupt nicht mehr nervig. Da du sowieso nur RAW fotografierst ist es auch kein Problem, die Kamera dauerhaft auf -0,3 oder -0,7 Belichtungskorrektur zu lassen und die Bilder gegebenenfalls später etwas aufzuhellen. Nur nicht vergessen, bei Objekten, welche sich beispielsweise vor hellem Himmel bewegen (Vögel, Flugzeuge etc.) die Belichtungskorrektur in die andere Richtung vorzunehmen. Übrigens habe ich kürzlich gelesen, dass die Hersteller, welche jetzt erst die Matrixmessung mit ihren neuen Modellen einführen, mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

Gruß Steffen
 
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Mal 'ne andere Frage, auch wenn sie nicht unbedingt zum Thema passt.

Wie bist du denn mit der Bedienung der 400D zufrieden? Ich bin seinerzeit von der Canon 300D zur Nikon D40 und kurz darauf zur D80 gewechselt und empfand und empfinde die Menü-Struktur der Nikons gegenüber den Canons als Offenbarung. Inzwischen habe ich (beruflich genutzt) auch noch eine 40D, an der umständlichen Bedienung und den grottigen Menüs hat sich gegenüber der 300D aber nicht wirklich was verbessert, sodass ich selbst für die beruflichen Aufgaben lieber meine private D80 nutze als die 40D. Denn während ich Letztere noch einstelle, habe ich mit Ersterer das Foto bereits gemacht. Bist du unter diesen Aspekt mit der 400D wirklich zufrieden, zumal dir ja bei dieser Cam gegenüber einer D80 noch einige Dinge mehr abgehen (Suchergröße, Gitternetzlinen, LCD-Display, etc.)? Ich persönlich finde den Schritt von einer D80 zu einer 400D schon etwas radikal, wenn es nur um die Belichtungsmessung geht. Zumal man ja auf die mittenbetonte Messung umschalten kann, welche dass Problem in diesem Umfang nicht aufweist.


Gruß Steffen


Die Bedienugn hat Vor- und Nachteile. Mit der 400D hab ich noch nie ins Handbuch schauen müssen, bei der D80 doch recht oft. Anderseits gehn bei der D80 einige Einstellungen schneller, wenn man schon weiss, was man drücken muss.

Der 400D fehlen natürlich die Gitternetzlinien und die Spotmessung. Dafür kann man die Parameter für die JPEG besser verstellen und sie hat eine richtige SVA. Hält sich für mich die Waage, Spotmessung hab ich bisher nur bei Kameras verwendet, bei denen der viel zu helle Hintergrund bei einem Portrait ohne Blitz trotzdem noch korrekt abgebildet werden kann - sprich nur mit Negativfilm. Eine DSLR wie D80 oder 400D verträgt dafür mind. 3 Bleden zu wenig in den Lichtern (mit der S5 Pro könnte es gehn).

Ja, der Sucher. Ist datsächlich ein Rückschritt. Aber stören tut's kaum, der Rückschritt ist von viel zu klein nach nochwas kleiner. Sorry, der F4 Sucher ist mir zu klein, ich kenne Mittelformat und die F4 mit 6x Lupensucher (der das ganze Bild zeigt!). Ich bin mit dem D80 Sucher halt mehr shclecht als recht zurechtgekommen, bei der 400D ist es kaum schlechter. Bewusst gestalten mit Tiefenschärfe kann ich bei beiden nicht, mache halt im Zweifelsfall das Bild mit 2 verschiedenen Blenden. Apropos: Der Sucher von meiner Fuji S6500fd Bridge..... danach ist der 400D Sucher wieder eine gewissse Entspannung ;-))

Grüsse,
Sebastian
 
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@Sebastian:

Danke, war auch nur so 'ne Frage am Rande. Ich fotografiere seit 2003 "beruflich" mit Canon DSLRs und tue mich bis heute mit der Bedienung etwas schwer. Besonders die verschachtelten Menüs mit ihren wenig aussagekräftigen Bezeichnungen sind mir ein Greul. Als ich mir Anfang 2007 dann privat eine DSLR gekauft habe, wurde es nach dem bekrabbeln der Kameras diverser Hersteller erst eine Nikon D40, die ich ohne auch nur einmal ins Handbuch geschaut zu haben blind bedienen konnte. Die kurz darauf folgende D80 hat sich dann relativ schnell erschlossen. Seit Herbst letzten Jahres steht mir "beruflich" (in Anführungszeichen, weil Fotografie nicht mein Hauptberuf ist sondern nur eine meiner beruflichen Aufgaben) nun eine Canon 40D zur Verfügung, bei der ich das Handbuch dann doch lieber immer in der Fototasche dabei habe. Manche Funktionen verstecken sich hier im X-ten Untermenü, das "My Menu" reicht hinten und vorne nicht für alle Funktionen, die ich häufig benötige. Dafür ist das Ablegen der benutzerdefinierten Einstellungen wieder gut gelöst.

Die Suchergröße ist mir allerdings extrem wichtig. Als Brillenträger hatte ich schon mit dem kleinen Suchern der Canon 300D und der Nikon D40 so meine Probleme, die D80 und die 40D sind hier schon erheblich besser. Kritikpunkt bei den Canons sind für mich aber auch die extrem schlechten Displays. Was nutzt mir zum Beispiel das 3" Display meiner 40D, wenn dieses weder zur Beurteilung der Bildschärfe noch für die der Farbtreue zu gebrauchen ist. So sehe ich immer erst am PC, ob die Aufnahmen wirklich etwas geworden sind. Da ist z.B. das 2.5" Display der D80 mit gleicher Auflösung erheblich besser.

Aber das ist alles mächtig Off Topic. Trotzdem meine ich, dass du eventuell etwas zu früh aufgegeben hast. Die Probleme mit der Überbelichtung sind relativ schnell keine mehr, wenn man die Kamera erst richtig kennt. Meine Quote an fehl belichteten Aufnahmen liegt inzwischen bei unter 2%. Und ich mache rund 15.000-20.000 Aufnahmen pro Jahr (Übrigens zu 99,9 % mit meiner Nikon ;))!

Gruß Steffen
 
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Aber das ist alles mächtig Off Topic. Trotzdem meine ich, dass du eventuell etwas zu früh aufgegeben hast. Die Probleme mit der Überbelichtung sind relativ schnell keine mehr, wenn man die Kamera erst richtig kennt. Meine Quote an fehl belichteten Aufnahmen liegt inzwischen bei unter 2%. Und ich mache rund 15.000-20.000 Aufnahmen pro Jahr (Übrigens zu 99,9 % mit meiner Nikon ;))!

Gruß Steffen

Hatte die D80 rund 1/2 Jahr. Es wäre vielleicht ganz anders geworden, hätte ich mit RAW fotografiert. Ich nutze die DSLR (und die Bridge) aber praktisch nur, wenn ich am shcnellen Bild (sprich JPEG out of the Cam) interessiert bin. Also immer dann, wenn man nachträglich nur maximal bei einem Teil der Bilder an Gradiation und Sättigung kleine Änderungen vornehmen will und gut ist. Ja, die lgische Antwort unter Ausbelndung des finanziellen Aspektes wäre wohl S5 Pro gewesen. Nur ist die schon wieder so gross....

Wenn ich nachträglich am Computer das Optimum aus einem Foto rausholen will, fotografiere ich analog - mit Negativfilm! 13 bis 14 Blenden Motivkontrast sind einfach ein Wort - und ich kann nachher am PC entscheiden, ob das Bild ein HDR aus nur einem Bild werden soll, oder ob ich doch nur einen engen Breich der Dynamik nehmen will, die auf dem Film ist (zuginsten eines stärkeren Kontrastes). Irgendwie wie die klassische Duka Arbeit: Nehm ich das harte Papier, oder doch das weiche? Nur dass eine Gradatiosnkurve zusammen mit Schwarz- und Weisspunkt setzen noch unlgeich flexibler ist. Das sind dann auch die Bilder, mit denen ich schon mal 15 bis 30 Minuten zubringe.....

Grüsse,
Sebastian
 
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Hallo.

Erst heute habe ich mit meiner D60 auch diese Probleme gehabt.
Wetter: sehr sonnig, draussen gewesen, Minigolf-Anlage
Matrixmessung, Modus: A

Auch ich habe mich danach doch etwas geärgert, da ich bald jedes Bild
(30 von 37) am PC nachbearbeiten musste... und bei Überbelichtung nicht gerade angenehm...:frown1:

Aber als Ehrenrettung: Ich glaube die Matrixmessung versucht schon ihr Bestes, ist aber technisch gesehen ja immer nur ein Kompromiss zwischen mehreren besseren Verschlusszeiten.... ergo: nie Perfekt:nixweiss:

Grüße

Marc
 
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Ich habe seit einiger Zeit noch eine D50 zu meiner guten alten D1, und ich ärgere mich auch, dass die D50 oft viel zu hell belichtet. Die D1 eher ein bisschen zu dunkel, aber das ist bei weitem nicht so schlimm. Würde ich das Beispielmotiv von pulsedriver mit beiden Kameras aufnehmen, so hätte ich mit D50 und D1 genau die gleichen beiden Ergebnisse: D50 viel zu hell (und mehr oder weniger unbrauchbar) und D1 korrekt belichtet (höchstens ein kleines bisschen zu dunkel für meinen Geschmack).
Da es Euch auch so geht, weiß ich jetzt wenigstens, dass meine D50 nicht kaputt oder dejustiert ist...
Gruß, Werner
 
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