NEF in Lightroom / Photoshop

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chris301280

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Hallo

Ich bin etwas verwirrt bzw. finde ich keinen passenden Beitrag, der mir weiterhilft.

Ich fotografiere nur in NEF.....ich benutze Lightroom für die Verwaltung der Fotos und der Grundbearbeitung (Obejtivkorrektur, Helligkeit, Sättigung usw)
Wenn ich etwas retuschieren muss oder die Frequenztrennung brauche, dann wechsle ich in Photoshop....
Was mir nicht klar ist....wenn ich das NEF in Lightroom bearbeite ist das dann das gleiche wie wenn ich das NEF im Lightroom öffne und den RAW Kamera Filter öffne und das Foto bearbeite...(das ist doch der RAW Converter oder?)

Wie macht ihr das? Wenn ich das Foto in PS bearbeite und dann speichere, ist das NEF weg und ich muss in TIFF oder JPG speichern...und in Lightroom muss ich erneut den Ordner synchronisieren, damit das bearbeitete Foto in Lightroom ist.. Das originale NEF ist dann in LR unbearbeitet.... der Workflow ist irgendwie nicht optimal....mache ich da etwas falsch oder wie ist hier euer Workflow?
Macht ihr grundsätzlich fast alles in LR und PS nur wenn es ums retuschieren usw. geht?

Ist das Bearbeiten des NEF in LR gleich dem RAW Converter? Das ´Zusammenspiel zwischen LR und PS verstehe ich nicht....schön wäre wenn ich in PS ein NEF bearbeite und das dann in LR mit den Bearbeitungen übernommen wird....und ich nicht ein JPG oder TIFF machen muss...

Danke für eure Infos.

Christoph
 
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Hi,

eigentlich ist es genau der Gedanke, das NEF nicht zu verändern. Ein RAW ist ein digitales Negativ, das entwickelt werden muss. Das entwickelte Bild muss dann eines sein, das keine besondere Behandlung mehr benötigt. LR ist ein RAW Konverter und Bildverwalter, mal vereinfacht.
PS kann mit Camera RAW auch konvertieren ist danach ein Bildbearbeiter.
LR speichert alle Änderungen unabhängig vom RAW und erzeugt erst beim Export ein JPG oder TIFF.
PS speichert immer ein anderes Format als NEF.

Jetzt zum Workflow.
Wenn du nur kleine Anpassungen in LR machst, PS also nicht benötigst, exportiert du doch anschließend auch in JPG, oder?
Wenn du aber zu PS willst, könntest du zunächst deine Konvertierung und einfachen Anpassungen in LR machen. Aufwendige Retusche machst du dann am Besten mit "rechte Maustaste - Bearbeiten in PS" oder über das Menü. Dann fragt LR, ob du eine Kopie mit den LR Anpassungen bearbeiten willst und erzeugt bei "ja" ein TIFF, weil dies alle Bildinformaionen enthält.

Wenn du in PS nur speicherst - nicht "speichern unter" - wird dies bearbeitete TIFF in LR auch wieder verwaltet.
Wenn du Ebenen und Bearbeitungsschritte in PS erhalten willst, speicherst du "als PSD" und bist dann, soweit ich weiß, tatsächlich auch außerhalb LR.
 
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Hallo Christoph,

in Lightroom und Photoshop werkelt im Hintergrund der faktisch identisch gleiche RAW-Konverter. Erkennbar schon an den quasi identischen Bearbeitungsmöglichkeiten. In Photoshop heißt dieser Adobe Camera Raw (ACR) und Lightroom hat er keinen separaten Namen.

Wenn Du an die Photoshop-spezifischen Bearbeitungen kommen willst (z. B. Ebenen), dann musst Du mit einem RAW-File erstmal durch ACR durch und öffnest dann ein RGB-Datei (mit allem was dazu gehört ... z. B. ein Farbprofil) in Photoshop. Insofern ist es auch schon egal, ob Du die RGB-Datei durch ACR generieren lässt oder durch Lightroom. Lightroom kennt (z. B.) keine Ebenen und deshalb wäre der Rückwärtsweg ohnehin versperrt.

Insofern ist die Zusammenspiel nicht ganz so schlimm, wie es in Deinem Beitrag klingt: ACR und der Lightroom-RAW-Konverter sind gleichwertig (und deshalb macht eine Bearbeitung in beiden Tools auch keinen Sinn) und die Photoshop-Bearbeitung braucht ohnehin eine RGB-Datei.

Wir ich das mache? Ich bearbeite 98% der RAW-Files ausschließlich in Lightroom. Wenn doch eine Bearbeitung in Photoshop erforderlich ist, erledige ich erst so viel wie möglich in Lightroom, exportiere das Ergebnis dann als 16 Bit TIFF (dann sind die RAW-Informationen auch einigermaßen ausgereizt) und erledige den Rest in Photoshop. Das Endergebnis kann in Lightroom wieder importiert werden, muss aber nicht unbedingt.

Ciao
HaPe
 
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Wieso gibt man Lightroom nicht alle Features von photoshop?
Wenn ich jetzt eine datei in LR bearbeite und dann nach PS exportiere und dann nach einer Stunde PS Bearbeitung merke, dass ich doch noch mal eine Änderung in LR vornehmen will, ist alles hin. Das ist doch doof. Oder habe ich nen Denkfehler?
(Wäre natürlich eine Herausforderung für die GUI Designer, aber affinity schafft es doch auch)
 
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Wieso gibt man Lightroom nicht alle Features von photoshop?
Wenn ich jetzt eine datei in LR bearbeite und dann nach PS exportiere und dann nach einer Stunde PS Bearbeitung merke, dass ich doch noch mal eine Änderung in LR vornehmen will, ist alles hin. Das ist doch doof.

In CC kann man zwar über Filter nach ACR zurückkehren aber auch nur als fortlaufenden Arbeitsschritt, also nicht zum Anfang der Bearbeitung.


Man kann in PS/CC die Bearbeitungsschritte über Aktion speichern und erneut anwenden.
Aktion muß aber von Beginn an aktiv sein.
 
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Oder habe ich nen Denkfehler?
Vielleicht sollte man zunächst mal die Begrifflichkeiten klären.
  • Eine RAW-Datei (NEF) ist kein Bild. Eine RAW-Datei enthält (vereinfacht) die Messwerte des Sensors plus Metadaten mit den Kameraeinstellungen.
  • Ein RAW-Konverter errechnet aus den Kamerarohdaten ein Bild.
  • Lightroom ist eine Bilderdatenbank.
  • Photoshop ist ein Grafikprogramm.
Nun gibt es verschieden Zusammenstellungen aus diesen drei Kategorien – mal in einer Suite zusammengefasst, mal in einem Programm integriert – wo sicher jeder User das passende für sich findet.
Ich behaupte mal einfach so, die meisten sind bei Lightroom völlig falsch und wären bei Photoshop Elements richtig (wenn es denn ein Adobe-Produkt sein muß).
Wieso gibt man Lightroom nicht alle Features von photoshop?
Weil wohl die Mehrheit der Lightroomuser nicht Willens sind, für ein vollwertiges Grafikprogramm zu bezahlen (man erinnere sich, Photoshop kostet rund 2000€ plus etwa 250€ für jedes Update), wenn sie es gar nicht nutzen wollen.
 
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Vielleicht hilfts...

Aus LR heraus kann man die Dateien auch mit den LR-Änderungen an PS übergeben.
Somit hat man eine Ausgangsbasis mit der man u.U. in PS weiterarbeiten kann.
Dann macht es Sinn, die Ebene zu duplizieren und damit weiter zu arbeiten. Format name.psd
Nun aber nicht über die oberen Reiter bearbeiten!! Bild-Korrekturen etc. (Wichtig!!)
Sondern rechts hat man die Fenster: Bibliothek, "Korrekturen" Stile in dem alle wichtigen Möglichkeiten präsent und einstellbar sind. (Gradationskurven, Farbkorrekturen, Helligkeit und Kontraste etc.)
ALLE Einstellungen werden hier AUTOMATISCH per neue Ebene angelgt und können jederzeit, auch wenn man später die name.psd wieder öffnet in jeder Ebene korrigiert oder ggf. auch rückgängig gemacht werden, also auf den "Ausgangswert" wieder gesetzt werden oder als Ebene einfach deaktiviert werden oder eben anders eingestellt werden.
Der Vorteil ist, die Veränderungen sind jederzeit und immer wieder änderbar.
Vorteil 2: PSD-Dateien sind wesentlich kleiner als z.B. Tif.
(Obwohl, wem das lieber ist, hier auch alle Ebenen und Einstellungsmöglichkeiten bei diesem Berarbeitungsweg erhalten bleiben.)

Da es bekanntlich keine Eierlegendewollmilchsau als Lösung wirklich gibt ist diese Vorgehensweise m.M. am effektivsten und garantiert eine immer fexibel bleibende Arbeitsweise.
Es beantwortet nicht unbedingt die Frage des TE aber vielleicht hilft es dem einen oder der andern...
 
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