1 Gibt es denn im Normalfall deutliche Unterschiede zwischen den beiden Dateitypen (NEF/JPEG)?
2 In welchen Fällen reichen die Bildbearbeitungsmöglichkeiten der Nikon-Software und Lightroom nicht aus - wann muss es Photoshop oder ähnliches sein?
- Gibt es denn im Normalfall deutliche Unterschiede zwischen den beiden Dateitypen (NEF/JPEG)?
- In welchen Fällen reichen die Bildbearbeitungsmöglichkeiten der Nikon-Software und Lightroom nicht aus - wann muss es Photoshop oder ähnliches sein?
Das sind nicht einfach zwei verschiedene Dateitypen sondern zwei völlig unterschiedliche Sachen.Gibt es denn im Normalfall deutliche Unterschiede zwischen den beiden Dateitypen (NEF/JPEG)?
ViewNX, CaptureNX, Lightroom und Konsorten sind RAW-Konverter. Sie machen aus dem dicken Haufen Zahlen, den die Kamera liefert, überhaupt erst ein betrachtbares Bild.In welchen Fällen reichen die Bildbearbeitungsmöglichkeiten der Nikon-Software und Lightroom nicht aus - wann muss es Photoshop oder ähnliches sein?
Erst einmal, was man immer im Hinterkopf behalten sollte: Eine Kamera macht kein Bild! Die belichtet nur einen Sensor (früher einen photochemischen, heute einen photoelektrischen). Wenn Du aufs Knöpfchen gedrückt hast, hast Du noch nichtmal 50% des Weges zum fertigen Bild hinter Dich gebracht.Das sind nicht einfach zwei verschiedene Dateitypen sondern zwei völlig unterschiedliche Sachen.
Hast Du früher mal analog fotografiert? Das NEF entspricht dem Negativ, das JPG dem Papierabzug.
Wenn Du nur das JPG aus der Kamera nimmst, entspricht das den Film zum Großlabor zu tragen, Abzüge erstellen zu lassen und die Negative sofort zu vernichten.
Das NEF enthält das Potential, alle möglichen Bilder zu erstellen, das aus der Kamera kommende JPG ist eine Interpretation davon – es gibt auch tausende andere Möglichkeiten.
ViewNX, CaptureNX, Lightroom und Konsorten sind RAW-Konverter. Sie machen aus dem dicken Haufen Zahlen, den die Kamera liefert, überhaupt erst ein betrachtbares Bild.
Photoshop, GIMP und ähnliche sind Grafikprogramme. Damit gestaltest Du das "entwickelte" RAW (was bei Nikon eben NEF heisst: Nikon Elektronic Format) zu einem fertigen Bild (Farben anpassen, Größe ändern bishin zu aufwändiger Retouche), das Du dann weitergeben, ausdrucken und an die Wand hängen kannst.
Ein Bild entsteht also immer in drei Schritten:Da heutzutage die RAW-Konverter ein paar Grafikfunktionen eingebaut haben und auch die Kamera schon einen Computer mit RAW-Konverter eingebaut hat, verwischt das alles ein wenig, so das Anfänger schon etwas verwirrt sein können.
- Aufnahme
- Entwicklung
- Vergrößerung
Als Amateur und Anfänger im Bereich der digitalen Bildbearbeitung erzeuge ich mit der d750 im Regelfall JPEG-Dateien und bei schwierigen Lichtverhältnissen zusätzlich ein NEF(RAW)-Foto.
Mit dem JPEG-Foto bin ich zumeist völlig zufrieden. Eine Bearbeitung der NEF-Datei mit Hilfe der NIKON-Software unterlasse ich meistens (was soll ich verbessern?).
- Gibt es denn im Normalfall deutliche Unterschiede zwischen den beiden Dateitypen (NEF/JPEG)?
Warum den immer PS? Gimp! Kost nix, kann das selbe...was willst mehr? Und das grosse "Bescheissen" kommt dann ins Spiel wen es fast perfekt werden soll. Oder z.B. bei Rigshoots brauchst du eine Bildbearbeitung um das Arbeitsgerät rauszubasteln. Bei Colourkeys brauchst es zum Ausschnelden, bei Portraits das Gesicht verbessern (kleine Pickel wegmachen) oder Spiegelungen im Auge zu ändern....- In welchen Fällen reichen die Bildbearbeitungsmöglichkeiten der Nikon-Software und Lightroom nicht aus - wann muss es Photoshop oder ähnliches sein?
Mit dem JPEG-Foto bin ich zumeist völlig zufrieden.
Ja, alleine schon die Filegröße ist deutlich unterschiedlich.- Gibt es denn im Normalfall deutliche Unterschiede zwischen den beiden Dateitypen (NEF/JPEG)?
Eine simple Antwort wäre: Wenn Du so fragst, dann benötigst Du Photoshop (noch) nicht.- In welchen Fällen reichen die Bildbearbeitungsmöglichkeiten der Nikon-Software und Lightroom nicht aus - wann muss es Photoshop oder ähnliches sein?
Wenn du mit deinen Bildern zufrieden bist, wer zwingt dich sie nachzubearbeiten.
Für mich sind 80 - 90% erledigt wenn ich auf den Auslöser drücke.
Die meisten gezeigten Bilder werden nur in der Farbsättigung überzogen oder in den Kontrasten. Ob einem jenes Bild gefällt welches näher an der gesehenen Wirklichkeit oder näher am (aufgedrängten) Wunschdenken liegt muß jeder für sich entscheiden.
Aber noch einmal: Nachbearbeiten und RAW-Workflow haben nichts miteinander zu.Wenn du mit deinen Bildern zufrieden bist, wer zwingt dich sie nachzubearbeiten.
ich denke, dessen sind sich viele noch nicht wirklich bewusst. Drum will ich das gerne nochmal unterstreichen. Bei einer Workflow-orientierten Software wie etwa Lightroom (die anderen kenne ich nicht so genau) gibt es erstmal keinen Unterschied grundsätzlichen zwischen RAW und JPEG bzgl. der Handhabung. Lediglich die Möglichkeiten (Reserven, Potenziale) unterscheiden sich sehr. Das ist anders als bei einem normalen RAW-Konverter ... selbst wenn es sich um einen Edel-Konverter wie etwa Capture NX2 handelt.Ein RAW-Workflow mit einer Workflow-Software macht nicht mehr Arbeit als JPG und sorgt für Ordnung.
… was man immer im Hinterkopf behalten sollte: Eine Kamera macht kein Bild! …
Nö, die macht der Fotograf.
Und wenn er sein Handwerk beherrscht,
dann reicht minimale Post-Production.
Man muss nicht aus jedem Allerwelts Foto ein Kunstwerk gemacht haben und sich selber unter Druck setzen. Kommt natürlich auch aufs Ego an.
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