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... und die Senegalschwalbe, eine recht große Schwalbenart mit sehr langen Flügeln.
Insgesamt habe ich auf dieser kurzen Reise etwa 140 Vogelarten fotografiert, von denen ich mehr als 100 zuvor noch nie gesehen hatte. Würde ich alle Arten mitzählen, die ich nur gesehen oder gehört, aber nicht fotografiert habe, käme ich vermutlich auf mehr als die doppelte Anzahl.
Gambias Vogelbestände sind übrigens insgesamt relativ ungefährdet. Nur wenige der im Land vorkommenden Arten stehen auf der Gefährdungsliste der IUCN.
Klickt man die Bilder im Album an, sieht man, dass alle zu groß hochgeladen wurden und von der Forum-Software verkleinert wurden (zB wurde das Bild in #22 mit 1920x1280 Pixel hochgeladen). Dabei fliegen - falls vorhanden - die EXIF raus und die Qualität leidet. Die Grenze für eine "unbeschädigte" Bilddatei beim Upload in Alben ist 1200x1200 Pixel bei 1MB Dateigröße, was - zumindest bei mir in FF unter Windows oder Android - auf der Seite zum Upload auch immer angezeigt wird:
3. Banjul und die West Coast Region (Küstenregion)
Banjul selber haben wir nicht besucht, es wurde uns als ‘eher langweilig‘ beschrieben. Der von mir zur Vorbereitung der Reise benutzte Reiseführer scheint das genauso zu sehen.
Die WCR, die den südlichen Küstenbereich des Landes umfaßt, ist zusammen mit der Hauptstadtregion der am dichtesten besiedelte Bereich des Landes. Hier leben über 1,3 Millionen der insgesamt 2,3 Millionen Gambier. Dennoch gibt es auch in Küstennähe viel üppige Natur. Direkt vom Gelände unserer ersten Lodge nahe am Strand (Punkt C auf der Karte) stammen zum Beispiel diese Bilder eines der auch in Europa vorkommenden Halsbandsittiche ...
Als Beispiel für tolle Landschaften in der WCR soll diese Lagune dienen, weniger als einen Kilometer von der Lodge entfernt und unweit eines Dorfes sowie einer stinkenden chinesischen Fischfabrik gelegen. Schöne Natur findet sich in Gambia fast überall.
Ansonsten gilt in der Küstenregion ebenso wie in den anderen gambischen Regionen, dass das Straßenbild in den Orten afrikatypisch durch eine Kombination von Hektik und Lebensfreude geprägt ist.
Verblüffend an Gambia insgesamt und der dichtbesiedelten Küstenregion insbesondere ist, dass die Hotspots, an denen besonders viele Vogelarten zu finden sind, sich oft nahe an den Städten und Siedlungen befinden.
Einer der wichtigsten des ganzen Landes, an der Kotu Bridge (Punkt E auf der Karte), liegt sogar mitten im touristisch bestens erschlossenen Strandbereich westlich der Hauptstadt Banjul. Man kann von einigen der vielen Strandhotels aus problemlos zu Fuß dorthin gehen.
Von der Brücke aus ist eine Fahrt mit einem Ruderboot geradezu Pflicht. Entlang des Kotu River finden sich nämlich nicht nur viele Limikolen, sondern auch zahllose andere Vogel- und andere Arten.
Hier folgt nur eine sehr kleine Auswahl, da ich einige der am Kotu River fotografierten Tiere noch gesondert vorstellen möchte.
Der Senegalkiebitz ist der größte Kiebitz Afrikas. Die um ihn herumstehenden Schwarzschopfkiebitze sind etwas kleiner. Man trifft sie überall im Land an.
Der Hammerkopf, aufgrund seiner Kopfform mit den nach hinten abstehenden Federn so genannt, ist eine etwas seltsame Vogelart. Seine Abstammung ist ungeklärt, daher wird er einer eigenen Familie zugeordnet.
Er ist ein Einzelgänger und ernährt sich hauptsächlich von Amphibien und Fischen. Auf der Nahrungssuche wühlt er oft schlammigen Grund mit den Füßen auf.
Nun folgt auch mal ein Nicht-Vogel, nämlich der Nilwaran. Mit etwa 1,70 Länge ist der durchaus respekteinflößend. Dies gilt für westafrikanische Exemplare; anderswo auf dem Kontinent kann er sogar über zwei Meter lang werden.
Morgen stelle ich mal einen der am Kotu River gesehenen Vögel genauer vor. Er ist es wert.
Manche von euch kennen ihn vielleicht schon, aber für mich war die Begegnung mit dem Glockenreiher am Kotu River (Punkt E auf der Karte) eine der spannendsten Begegnungen der ganzen Reise.