nachdem ich vor etwa 4 Wochen schon am Eidersperrwerk bei den Küstenseeschwalben war, bin ich diese Woche wieder hin, um zu sehen was
sich dort inzwischen getan hat in Sachen Nachwuchs dieser eleganten Flugkünstler.
--1--
Und bald kam auch schon die erste Ladung F(r)ischfutter angeflogen.
--2--
Und die wurde schon vom Nachwuchs erwartet
--3--
Der Tisch wurde durchaus abwechlungsreich gedeckt.
Mal ein lecker Fisch.
--4--
Oder eine Seenadel (liege ich da richtig?)
--5--
Und dann wurde das Futter vom Nachwuchs mit Nachdruck eingefordert
Ich habe mich gewundert, warum die Altvögel die Kleinen oft nicht sofort gefüttert haben, sondern sie oftmals einige Meter an sich lockten und sich dann wieder zurückzogen , und das Spiel von vorne begann. Dies soll wohl trainiert werden, um die Jungen später nach und nach ans Wasser zu locken, wenn sie fast flügge geworden sind.
Futter gab`s oft sogar von beiden Seiten---schwere Entscheidung.
--8--
Sogar "Teamfüttern" war angesagt
--9--
Und wie bekomme ich das nun runter?
--10--
Am besten schmeckt`s natürlich unter den Fittichen
Am schönsten lässt es sich ja bei Muttern (oder Vaddern?) kuscheln.
--12--
Aber manchmal sind die Alten auch beide fort und man ist allein mit dem Geschwisterchen im Nest
--13--
Und freut sich um so mehr, wenn Mutti (Papi) wieder da ist
--14--
Die Möwen brüteten zusammenmit den Küstenseeschwalben und man hatte---bis auf wenige Ausnahmen--den Eindruck, dass beide gut miteinander auskamen. Sah manchmal aus wie "Smalltalk" unter Nachbarn
--15--
Bei den Möwen war der Nachwuchs teilweise schon etwas größer
--16--
Andere sahen jedoch aus, als wären sie gerade geschlüpft.
Richtige kleine "Zausel"-wirkten etwas verloren.
Zum Abschluss möchte ich Euch noch einige Bilder von diesen grazielen und doch wenn`s nötig ist richtig wehrhaften Flugkünstlern zeigen.
Ich hoffe Ihr teilt meine Begeisterung und wünsche mir, das Ihr Euch einmal diese tollen Vögel, welche die weiteste Anreise unter allen unseren Zugvögeln haben, in Natura anschauen könnt.
Was mich interessieren würde, warum/wie kommt man dort scheinbar so nahe an die brütenden Vögel heran?
Teilweise konntest Du ja fast Makro-Brennweiten verwenden.
tolle Bilder zeigst du hier! Besonders die Flugbilder haben es mir angetan.
Deine Rahmen gefallen mir dagegen nicht so sehr, aber das ist ja Geschmacksache...
Was mich interessieren würde, warum/wie kommt man dort scheinbar so nahe an die brütenden Vögel heran?
Teilweise konntest Du ja fast Makro-Brennweiten verwenden.
das liegt einfach daran, das sich die Tiere ---wahrscheinlich aufgrund des tollen Nahrungsangebotes durch die immer wieder aufgewirbelten Wassermassen durch Tideneinfluss, direkt am linken und rechten Sperrwerkdamm angesiedelt haben. Direkt unter dem Absperrgitter des Fußweges --teilweise max. nur 2-3 m entfernt haben sie ihre Nester.
Mit der nötigen Rücksicht und Geduld kommt man so sehr nah ran. Ich hatte fast ausschließlich das 70-200 drauf. Und das war ab und an (an DX) sogar zu lang--so dicht flogen die Schwalben an einem vorbei.
Allerdings bin ich dort meist gebückt gegangen und habe mich dann auch hingesetzt, denn die Vögel beschützen natürlich Ihre Brut / Nester und
im aufrechten Gang und zu nah am Sperrgitter flogen die Tiere Angriffe auf den Kopf. Das haben einige --am Kopf ungeschützte-- schmerzhaft zu spüren bekommen.
Vielen Dank an Euch für die tollen Rückmeldungen und auch für die Aufnahme in die Highlights.
Hier mal zwei Fotos, die zeigen wie es dort aussieht. Direkt unter dem Zaun befinden sich die Nester. Um allerdings auch relativ bodennahe Bilder zu bekommen,
habe ich mich ganz rechts angeschlichen --bei den Ketten--hingesetzt und danach sehr ruhig verhalten.
Aber wehe man wollte nach gefühlt max. 1 Std wieder aufstehen (Beine total eingeschlafen)--dann wurde man sofort als Störenfried erkannt und evtl. auch
angegriffen. Wichtig: Kopfbedeckung ist ein Muss! Deshalb sind am Gitter auch mehrfach Warnhinweise angebracht.
Der angegriffene Herr auf dem unteren Foto hatte zum Glück eine Kappe aufgesetzt (bin aber nicht ich)