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die Dritte im Bunde :




die Entenflüsterin



Wir sind viel zu viel in zu kurzer Zeit gefahren :

Am Anfang hatten wir Sorge, dass Snoopy rechtzeitig nach Norwegen kommt.

Nach den Vorschriften dort muss ein Hund gegen Bandwurmbefall behandelt sein
und dann innerhalb von 120 bis 24 Stunden einreisen.

Wir sind gut vorangekommen.
Das Wetter war sonnig.
Meine spanische Frau hat nicht gefroren.
In Höhe der Lofoten
bezeichnete der dortige Stellplatzchef den Tag unseres Besuches als " heiß ".
Wir hatten 24 Grad.
Der Wetterbericht sagte weitere Sonne voraus für die nächsten Tage,
danach Gewitter, Regen und starke Abkühlung.
Ich wollte zum Nordkapp.
In den Berichten, die ich gelesen hatte, stand, dass dort
" immer nur 6 Grad, Regen, Nebel und schlechte Sicht " sind,
also " mußte " ich mich weiter beeilen, um das günstige Wetter auszunutzen.

Alles Quatsch !
Jetzt, wo wir wieder hier sind, können wir einschätzen,
dass es sinnvoller gewesen wäre, uns viieel mehr Zeit zu lassen.
29 Tage - rund 7500 km - ergaben einen Überblick im Schnelldurchgang.
Dafür ist das Interesse für ( mindestens ) eine weitere Reise in den Norden geweckt.

 
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... so, nu ma weiter mit die Bilders ...

übrigens : Hier gibt es Eindrücke, keinen Reiseführer !



Fährt man gen Norden,
gibt es überall Wasser,
mal ein Meeresarm ( Fjord ), mal ein Fluss, See, oder Tümpel ...


mal sind die Brücken größer




mal kleiner






auch die sonstigen Verhältnisse schwanken in Größe und Machart





Naturklo gegen Gemeinschaftsküche auf einem Campingplatz




- wird fortgesetzt -

für den Dreck auf den Fotos entschuldige ich mich - vielfach habe ich vergessen zu putzen und auch oft während der Fahrt mit Spiegelungen in der Scheibe geknipst
Skandinavien ist übrigens hervorragend sauber

 
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Wir sind auf dem Weg " nach oben " weitgehend der E6 gefolgt,
trotz Schnellstrasse ist dies eine landschaftlich interessante Verbindung

jede Baustelle sieht anders aus



Mittelnorwegen ist voll davon
dazu kommen unzählige Radarkontrollen
und ich bin gespannt auf den kommenden Posteingang

etwas " höher " kommen die Lofoten
von Hamburg aus gesehen
eine karge Landschaft im hohen Norden
vor Ort ziemlich überlaufen

wir sind über die Vesteralen nach Senja geflüchtet
mit der Fähre ab Andenes

Senja hat nur wenig Kapazität für Urlauber,
man will dort nicht den gleichen Fehler machen wie die Lofoten
" ... die lassen jeden rein,
es gibt zu wenig Platz,
die Leute bleiben irgendwo und hinterlassen Dreck ... "

so ist Senja - einst noch ein Geheimtipp - auch schon an der Grenze
und wenn man zu spät kommt, ist der Campingplatz voll
und man wird abgewiesen und weitergeschickt
( das haben wir selbst dort erlebt )

dazu muß man wissen,
dass das " Jedermannsrecht " in Skandinavien
zwar aus hiesiger Sicht oft so interpretiert wird,
dass jeder eine Nacht überall bleiben kann
- dort wird aber immer wieder darauf hingewiesen,
dass es nur für Wanderer und Zelter gilt,
aber nicht für Motorfahrzeuge gleich welcher Art
( Kurzfassung )

kurz vor dem Fährort Andenes liegt Bleik mit dem überfüllten Strand




der tollen Mitternachtssonne





den Touren zu den Puffins und den Adlern






in Andenes gibt es andere seltene Vögel





aber fliegen können die auch




Impressionen von Senja







und von Silsand, kurz vor Finnsnes, der Blick auf Hurtig & Co.








 
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Bevor Ihr müde werdet, kommen jetzt die lieben Viecher,
die oben im Norden überall (!) herumlaufen :
Rentiere

Bei der ersten Begegnung hält der Tourist an und zückt begeistert den Fotoapparat.
Der norwegische Autofahrer ist dann verärgert und hupt.
Anders als in südlichen Ländern hupt man im Norden ansonsten so gut wie nie.

Rentiere, so sie nicht in Eile sind, haben die Ruhe weg.
Sie laufen neben der Strasse, dann wieder auf die Strasse,
verschwinden auf der anderen Seite,
oder bleiben einfach stehen.
Die dortigen Autofahrer fahren um sie herum, hupen nicht,
lassen die Tiere in Ruhe, bremsen manchmal nur wenig.

Rentier-Wandergruppe auf dem ihnen zugeteilten Seitenstreifen :




Manchmal sieht man den Nachwuchs unter Aufsicht




manchmal auch ohne ganz knuffig





manchmal in größeren Gruppen




Rentiergeschnetzeltes gibt es üblicherweise mit Kartoffelbrei und Beeren




Die Rentiere stört das nicht





Dieser Pilger hatte einen Abstand von geschätzten 20 m bis zum Teller !


 
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In Höhe der Lofoten
bezeichnete der dortige Stellplatzchef den Tag unseres Besuches als " heiß ".
Wir hatten 24 Grad.

So etwas erinnert mich immer an eine Sendung vor vielen Jahren, in der es um und durch Sibirien ging.
Ein sonniger Tag. - Einige Arbeiter fanden es so warm, daß sie sogar noch ihre T-Shirts auszogen und sich mit freiem Oberkörper in die Sonne setzten.
Die Hitze, der sie sich aussetzen, lag bei 11 oder 12 Grad Celsius... :frier:

Grüße, Christian
.
 
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