Hallo Leute,
ich bin neu hier und wollte die Experten unter Euch nach ihrer Meinung fragen. Als Anfänger hört man auf Ratschläge von hier und da, und manche sagen, daß es Motive gibt, die am besten aussehen, wenn das Foto genau zentriert ist. Ich habe ein Foto eines wenig bekannten Motivs (...) beigefügt. Was meint Ihr ? Ist leicht aus der Mitte o.k. oder doch besser zentriert ?
Danke für Euren Rat
Ewanik
Wenn es deutlicher außermittig wäre, könnte es funktionieren, so dann wohl: ja, muss mittig...
Ansonsten finde ich es durch das Licht und den Dunst sehr stimmungsvoll - es hat eine unheimliche Tiefenwirkung. Eng beschnitten als Hochformat kommt bestimmt gut...
Da dieses Motiv IMHO sehr von der Symmetrie lebt: mittig! Und wenn nicht, so deutlich, dass man die gestalterische Absicht erkennt; knapp daneben ist am schlimmsten vorbei (wie in der Musik).
Wenn es deutlicher außermittig wäre, könnte es funktionieren, so dann wohl: ja, muss mittig...
Ansonsten finde ich es durch das Licht und den Dunst sehr stimmungsvoll - es hat eine unheimliche Tiefenwirkung. Eng beschnitten als Hochformat kommt bestimmt gut...
Nabend
Also mir gefällt das erste besser! Warum? Weil
1. Mehr vordergrund drauf ist.
2. Hier fällt es nicht auf dass die Türme leicht kippen. beim 2. bild schon.
3. Ich finde es hier nicht so schlimm dass es ausser mittig ist. da man noch was vom (nichtso bekanntem) Nachbargebäude zusehen ist.
Das Problem just bei diesem Motiv ist, das man fast zwangsläufig symmetrisch aufnimmt und hinterher merkt, das es wie 20.ooo andere aussieht.
Die 2. Variante von Heng-Sten-Berg gefällt mir daher am Besten (meine sind leider auch alle mehr oder weniger -kein Stativ im Einsatz- mittig geworden.
Die Türme wurden tatsächlich mit einer leichten Neigung nach außen gebaut, damit sie im Falle eines Erdbebens nicht auf das Hauptbauwerk fallen.
Als ich das Bauwerk noch nur von Bildern kannte, hat es mich immer gewundert warum die Mauerfugen der Türme so grob erscheinen. Als ich dann davor stand wußte ich warum. Phantastisch was die dort gebaut haben!
Zum Bild:
Die Symetrie passt hier natürlich sehr gut, weil auch das gesamte Bauwerk eine perfekte Symetrie hat. Die symetrische Aufnahme unterstützt also die Intention des Baumeisters förmlich. Es gibt aber auch genügend andere Aufnahmen die das Bauwerk in ungewohnten und daher wohl auch interessanteren Perspektiven zeigt.
Die Türme wurden tatsächlich mit einer leichten Neigung nach außen gebaut, damit sie im Falle eines Erdbebens nicht auf das Hauptbauwerk fallen.
Als ich das Bauwerk noch nur von Bildern kannte, hat es mich immer gewundert warum die Mauerfugen der Türme so grob erscheinen. Als ich dann davor stand wußte ich warum. Phantastisch was die dort gebaut haben!
Zum Bild:
Die Symetrie passt hier natürlich sehr gut, weil auch das gesamte Bauwerk eine perfekte Symetrie hat. Die symetrische Aufnahme unterstützt also die Intention des Baumeisters förmlich. Es gibt aber auch genügend andere Aufnahmen die das Bauwerk in ungewohnten und daher wohl auch interessanteren Perspektiven zeigt.
Was 12mm eben so alles bei der Perspektive bewirken können.
Der Horst hat aber recht "phantastisch was der Mogul da gebaut hat" -es ist schon sehr eindrucksvoll wenn man davor steht. Auf der andern Seite vom Fluß hätte er ja auch noch gern sein eigenes Grab gebaut (in schwarz und noch größer) aber da hat sein Sohn ihn lieber entmündigt
Gottseidank, denn da hätte man dann 10mm Weitwinkel gebraucht, und die Türme wären noch schiefer!