Mond mit D300s und 200-400f4 unscharf

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Lord_Alucard

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Gestern hab ich wieder mal mein Stativ ausgepackt und wollte den Mond ablichten.

folgende Ausgangssituation:
Nikon D300s, 200-400f4 VR I bei 400mm, ISO 200, f8, 1/250sec
Fernauslöser plus Spiegelvorauslösung.

Bild im Sucher scharf und auch das aufgenommene Bild ist absolut scharf.

nächste Situation mit dem TC17 II.

das Bild im Sucher ist wiederum scharf, aber das aufgenommene Bild ist total unscharf.

Woran könnte das liegen?

Belichte ich den Mond zu kurz?

ich hab nach dem Spiegelschlag mehrere Sekunden gewartet damit sich das System ausschwingen kann.
 
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Ohne Bilder und Exifdaten kann Mann/Frau nur raten.

Hochgerechnet mit dem 1,7 TC hast Du mit D300 1020mm. Höchstwahrscheinlich ist die Belichtungszeit zu lang. Auf die Entfernung Erdrotation und und und wird das die Ursache sein.
 
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Joe hat Recht, so kann man nur raten. Stativ stabil, war es windstill oder ging doch evtl. ein leichter Wind? Du siehst, es gibt unzählig viele Ursachen.
 
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nach mehreren Tests mit verschiedenen Brennweiten mit und ohne TC, mit Verschlusszeiten von 1/100 bis 1/1000,
kann ich für meine Konfiguration sagen, des Rätsels Lösung war in der Zeit die ich dem System zum Ausschwingen gegeben habe nach dem Mup.

Es war einfach zu kurz, ein paar Sekunden mehr und die Bilder auch mit TC werden um einiges schärfer.

Ich reich die Bilder auf jeden Fall noch nach. Bin nur zur Zeit ein wenig im Stress.
 
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Nicht umsonst gibt es die Faustregel "Brennweite = Zeit" oder kürzer.:hallo:
 
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t max = 1/(1,5*Brennweite)
1,5 wegen des Cropfaktors der D300.
Bei 400mm am TC17 wären es also schon ca. 1/1000 Sekunde.
 
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1,5 wegen des Cropfaktors der D300.
Bei 400mm am TC17 wären es also schon ca. 1/1000 Sekunde.

Aber sicher nicht mit Stativ!
Und wenn dein Stativ so lang braucht zum ausschwingen, kauf dir ein Stativ welches den Namen verdient!
Ich fotografiere den Mond mit1/125 Sek. das ist kurz genug um ein scharfes Bild zu kriegen. Und die Spiegelvorauslösung ist aber wirklich sehr wichtig!

FG Armin
 
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Ich fotografiere den Mond mit1/125 Sek. das ist kurz genug um ein scharfes Bild zu kriegen.

Das kommt aber -wie schon oft erwähnt- ganz auf die Brennweite an.
Denn egal ob man sich mit SVA, Kabelauslöser und noch so stabilem Stativ bewaffnet: Das hilft einem alles nichts, wenn der Mond innerhalb von wenigen Sekunden aus dem Bildfeld "rennt".


1000mm Brennweite und 1/1000s Belichtungszeit:


Gruß
Heiko
 
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Warum kann mir keiner von euch mal die andere Seite vom Mond zeigen?
;-)

Meistens haut einem bei solchen Brennweiten auch der leichteste Wind in die Pfanne!
Daher nehme ich sogar den Kameragurt für solche Aufnahmen ab und haue unten ordentlich Gewicht dran.

Gruß
 
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Kleiner Scherz meiner Mutter mal an den Verkäufer.:

"Sie haben ja schon eine schöne Sammlung von Globen hier zum kaufen.........
Gibt es die auch mit einem anderm Motiv?"
 
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Den größten Einfluß auf die Bildqualität haben atmosphärische Effekte.
An manchen Tagen ist kein gestochen scharfes Bild möglich.

Das 200-400 schwächelt bei Brennweiten größer 350 mm
über größere Entfernungen.
Der Teleconverter vergrößert diese Schwächen noch.

Anbei ein freihand Knipsbild als Beifang aus der Serengeti:
D300+TC17+500/4
f 1/6.7 (offenblende)
1/1250 s
ISO 640
Danach noch etwas gecropt.



Probiere es einfach an einen anderen Tag nochmal.
Wenn Du die Chance hast dafür hoch in die Berge zu fahren,
kann sich das ebenfalls positiv auf die Bildqualität auswirken.
 
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