Missglückte Farbe der Landschaft

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hansolo22

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Danke! Ich hab ehrlich nicht viel Ahnung von den Filtern, wurde mir empfohlen,da ich angegeben habe, viel Landschaften zu knipsen. Muss eben dann mit Photoshop etwas arbeiten.
Die D5100 + Objektive verwende ich erst seit Dez 2013. Also noch immer am einarbeiten und einlesen.

Photoshop braucht es da nicht, jedes "normale" kleine Bildbearbeitungsprogramm kann Weissabgleich.
Zunaechst mal bei Landschaft RAW fotografieren!!!
Dann kannst du den Weissabgleich einstellen wie du willst und du hast maximale Qualitaet fuer die vielen kleinen Details und auch Luft beim Histogramm und knapper belichten und am Bearbeitungsprogramm die Schatten wieder aufhellen.

Ausserdem bedenken das ein Mensch einen automatischen Weissabgleich im Kopf hat, der nicht abschaltbar ist.
Du weisst das Häuser und Landschaft nicht blaustichig sind und dein Photoshop im Kopf korrigiert das.
Deine Kamera hat einen weniger aufwendigen Prozessor - noch. :D

Filter nutze ich ueberhaupt nicht den wenn du RAW fotografierst hast du 5 bis 6 Blenden Spielraum und kannst mit dem Bild so gut wie alles machen was du willst - weit mehr als nur ein Filter hergibt.

Schau dir einfach mal dieses Album an alle die sind alle ohne Filter entstanden.

https://www.flickr.com/photos/balgenbruder/albums/72157645894645598
 
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Einhorn

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Gerade beim letzten Bild zeigt sich sehr deutlich, das Belichtung mit irgendein Programmbelichtung (P,S,A) nicht immer zum Ziel führt. Das Überdenken der Ergebnisse sollte am Monitor überprüft werden und durch Korrektur gegengesteuert werden. Auch Umschalten auf M = manuelle Belichtung bringt das gewünschte Ergebnis. Die Einschätzung des vorhandene Licht sollte immer im Betracht gezogen werden. Der Umgang mit den Polfilter ist auch Gefühlsache, einfach Voll eindrehen führt nicht immer zum Ziel.

Gruß Warner
 
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hjba

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Das passt nahezu immer und man erziehlt nahezu immer deutlich bessere Ergebnisse als mit der Weßabgleich-Automatik.
Da muss ich eine Lanze für die Automatik meiner D7200 brechen, mit deren Farben bin ich äußerst zufrieden. Und wenn es einmal doch nicht meine Vorstellung trifft, ist das Raw mit Lightroom schnell geändert.

... oder der Einsatz der Graukarte (sofern möglich) sinnvoll und besser.
Ich habe zwei hochwertige (zumindest laut Hersteller) Graukarten - X-Rite ColorChecker und Fotowand - beide haben deutlich unterschiedliche Grauwerte, z. B. 6100 zu 6600. Also immer kontrollieren; bei mir ist die Fotowand-Karte der Übeltäter.

Heinz
 
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ObjecTiv

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Da muss ich eine Lanze für die Automatik meiner D7200 brechen, mit deren Farben bin ich äußerst zufrieden.

Ja, das ist sicher so. In den meisten Situationen liefert die Automatik sehr gute Resultate. Dies ist auch bei meinen Kameras der Fall, wahrscheinlich bei allen modernen Kameras. Ich nutze auch oft den automatischen Weißabgleich, meistens siehst du keine oder nur geringe Unterschiede zwischen Automatik und dem passenden manuellen Weißabgleich.

Aber es gibt eben auch Situationen, wo der automatische Weißabgleich versagen wird, einfach auf Grund seiner Funktionsweise : Es werden die hellsten Bildbereiche auf Farbstiche geprüft und ggf. mehr oder weniger gegen korrigiert, so dass diese einen neutralen Farbton erhalten weiß bzw. grau).

Das wird aber beispielsweise nicht richtig funktionieren, wenn du in einer Schneelandschaft mit blauem Himmel fotografierst wo der Schnee auf Grund der Reflexionen vom Himmel einen Blaustich hat. Vielleicht gibt es in der Szenerie auch noch ein paar braune oder grüne Bäume etc. aber nichts, was wirklich weiß oder neutral grau ist. In so einem Fall wird der Weißabgleich gegensteuern und den eigentlich blau reflektierenden Schnee etwas korrigieren, so dass alle Farbtöne viel wärmer werden, der Himmel seine Färbung verliert und das ganze in sich nicht mehr stimmig ist.

Probleme wird es immer dann geben, wenn keine echten Weiß- oder neutral-grau-Töne im Motiv vorhanden sind. In Extremfällen kann das wirklich zu gruseligen Farbverschiebungen führen.

Natürlich kann man das mit mehr oder weniger Aufwand hinterher in der EBV korrigieren, sofern du dich noch an die genaue Farbstimmung der Szenerie erinnern kannst. Einfacher ist es in solchen Fällen, gerade den passenden Weißabgleich vor Ort zu wählen.

Daher nutze ich in der Landschaftsfotografie sehr oft manuelle Weßabgleich-Einstellungen, insbesondere natürlich in der blauen Stunde (die hat ja nicht umsonst ihren Namen ;) oder in der Nachtfotografie, bei Feuerwerk etc.

Grundsätzlich kann man das natürlich halten wie man will, richtig oder falsch gibts hier nicht so wirklich, da man eben alles auch nacher in der EBV korrigieren kann. Nach meinen Erfahrungen kann das aber manchmal ganz schön anstregend sein, wenn man die originale Stimmung wieder nachträglich zurückholen will.,

LG Peter
 
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hjba

Sehr aktives Mitglied
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... meistens siehst du keine oder nur geringe Unterschiede zwischen Automatik und dem passenden manuellen Weißabgleich.
Das klingt jetzt aber ganz anders als in Deinem Beitrag #20:
ObjecTiv schrieb:
... man erziehlt nahezu immer deutlich bessere Ergebnisse als mit der Weßabgleich-Automatik.
Ganz abgesehen von der neuen Formulierung "passender manueller Weißabgleich". Dass ein passender Weißabgleich passt ist nicht wirklich erstaunlich. Außerdem hast Du in #20 nicht von einem manuellen (und damit vielleicht tatsächlich passenden) Weißabgleich geschrieben, sondern von in der Kamera voreingestellten Werten. Da diese fix vorgegeben sind, können sie die jeweilige Lichtsituation nur mehr oder weniger genau treffen.

Heinz
 
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ObjecTiv

Sehr aktives Mitglied
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Außerdem hast Du in #20 nicht von einem manuellen (und damit vielleicht tatsächlich passenden) Weißabgleich geschrieben, sondern von in der Kamera voreingestellten Werten. Da diese fix vorgegeben sind, können sie die jeweilige Lichtsituation nur mehr oder weniger genau treffen.

Alles richtig. Aber der Punkt ist doch: Mir ist ein für die Lichtsituation passender, voreingestellter Wert (von mir aus nenn es Halbautomatik) lieber als einer, der durch die Automatik mit hoher wahrscheinlichkeit deutlich stärker danaben liegt. Wie schon beschrieben ist der Einsatz einer Graukarte etc. in der Landschaftsfotografie oder Städte-Aufnahmen, immer dann wenn größere Gebiete mit verschiedenen Lichtsituatioinen aufgenommen werden sollen, einfach unpraktikabel. Wo soll ich die Graukarte denn aufstellen um den Weißabgleich für die gesamte Szene zu messen ?
Noch mal extrem verschärft wird das ganze bei Panorama-Aufnahmen. Da kann man nur empfehlen, wirklich jede Automatik in der Kamera zu deaktivieren (Belichtung incl. ISO und Weißabgleich). Dies ist meine Meinung zu dem Thema, ich bin halt einfach faul :rolleyes: und habe keine Lust, unnötige Zeit damit am Rechner zu verbringen, um die enstehenden Fehler durch die Automatiken wieder auszugleichen.

Auch wenn ich nie nennenswert analog fotografiert habe, dort gab es auch keine Automatik, lediglich Tageslicht/Kunstlicht-Filme und diverse Filter. Auch damit konnte man Bilder mit "brauchbarem" Weißabgleich machen.

Eine Automatik nutze ich dann, wenn es für mich einen Sinn - sprich einen Vorteil ergibt.

LG Peter
 
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