Es gibt da eine Faustregel, die besagt, dass man 500/Brennweite Sekunden belichten kann ohne merkliche Sternspuren. Damit bei 14 mm also locker 30 s. Beim 360° Panorama erst recht.
Nachdem es ein Panorama ist, bräuchtest Du für das erste Bild einen 10k Monitor
aber im Ernst:
Kann ich Dir schicken, wenn Du
1) es wirklich nur für Dich verwendest
2) mir die genaue benötigte Auflösung schickst
3) mir schreibst, welchen Monitor und welche Grafikkarte (Displayport oder HDMI) Du verwendest (ich liebäugle nämlich auch mit der Anschaffung eines 4k Monitors)
Wenn man sich Karten zur Lichtverschmutzung ansieht, so kann man erkennen, dass wir hier in Österreich (aufgrund der Unwirtlichkeit mancher Alpenregionen) noch relativ gute Chancen dafür vorfinden. Im Ruhrgebiet würde man wühl auf einen grossflächigen Stromausfall warten müssen...
Noch ein Hinweis, wenn mal jemand solche Fotos selbst machen möchte: Die beste Zeit ist der Sommer, denn im Winter geht unser Blick in den Himmel in Richtung äußerer Bereiche der Milchstraße. Im Sommer sehen wir Richtung Zentrum.
Außerdem ist es im Winter schwieriger, weil man mit stark unterschiedlich temperierten Luftschichten zu tun hat, die unter Umständen (mit starken Teleobjektiven) für Unschärfen sorgen.
Noch eine Ergänzung, um Sternspuren zu vermeiden. Mit diesen Belichtungszeiten klappt es ganz gut:
bei DX: 300/Brennweite
bei FX: 500/Brennweite
Lichtverschmutzungskarten sind gut, es aber trotzdem versuchen würde ich es immer. Ich wohne am östlichen Rand des Ruhrgebiets, da weisen die Karten nichts Gutes aus. Wenn ich aber etwas aufs Land fahre, bekomme ich sowas wie das hier:
Ist im Winter gemacht, deshalb sieht man die Ränder der Milchstraße, und nicht dieses Sternenband, wie auf den anderen Fotos.
i.d.r. ungefähr in richtung süden, je nach uhrzeit. ein MUSS für jegliche fragen ist die kostenlose software stellarium (auch als app erhältlich), hilfreich ist auch TPE bzw. der twilightcalculator.