Mitmachthema Menschen bei der Arbeit


Hühnerverkäufer, Dhaka, Bangladesch​
 
2 Kommentare
SJ Münchfeld kommentierte
Erkenne ich das richtig, dass die Hühner noch leben?
 
Kiboko kommentierte
@SJ Münchfeld
Ja, die Hühner leben noch.
Geflügelfleisch ist sehr empfindlich und verdirbt schnell.
In Asien und Afrika werden mangels Kühlkette Hühner lebend verkauft.
Sie werden erst auf dem Weg in den Kochtopf geschlachtet.


Die letzte Reise eines Huhns


Weitere Lastenträger, Hühner- und Ententräger gibt es im weiteren Verlauf der Reise

Lastenträger in Bangladesch

Der Reisebericht im Forum hat leider keine Bilder mehr.
Eine überarbeitete Fotoreportage ist auf meiner Heimseite.
 
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Ich hoffe, das ist kein Doppelposting in diesen Thread ...

Karosseriebauer in Ghana
 
peterkdos kommentierte
#

…wusstest Du nicht, das Deutschland das Weltklima retten wird?

Zumindest wenn man die gesetzlichen Anforderungen in D einhalten muss.

Fast alles was diesbezüglich hier beschlossen wurde, ist selten praktikabel.

Aktuelles Beispiel, der mich z. Z. beschäftigt:

Ein Container mit Messinstrumenten muss nach Wärmeschutzverordnung ausgelegt werden, obwohl es sich nicht um einen ständigen Arbeitsplatz handelt, Benutzung max. ca. 2-3 Stunden pro Woche. Die Messungen laufen automatisch, Überwachung von der Schaltzentrale aus.

Es gibt aber z. Z. keinen (Meß)Container der die benötigten Werte hätte, daher muss der angebotener ertüchtigt werden.

Fazit: Höhere Kosten.

Gag zum Abschluss: Im Container muss ein 5-facher Luftwechsel vorhanden sein. Da frage ich mich wozu die benötigte Dämmung der Wände gut sein soll?
 
G
Gianty kommentierte
Wenn unsere komplette Industrie abgewandert ist werden vielleicht auch einige Buchstabentänzer mal wach.

Wir werden vom Entwicklerland zum Entwicklungsland. Ich sehe auch in unserer Branche extrem dunkle Wolken und keinen Lichtfleck mehr. Daher wirkt das Foto ganz besonders da es für mich gefühlt unsere Zukunft zeigt.
 
Kiboko kommentierte
@Gianty @peterkdos
Das Bild ist 2012 entstanden.
Aber es kann problemlos auch für das Heute in Afrika stehen.

Menschliche Arbeitskraft ist günstig.
Autos sind teuer.
Folglich ist es möglich mit viel Arbeitsaufwand Fahrzeuge am Leben zu halten, die bei uns aus wirtschaftlichen Gründen ausgemustert werden.

Ersatzteile sind teuer.
Folglich sind die Afrikaner an robusten Fahrzeugen ohne viel Elektronik interessiert.
Verbrauch und Emissionen sind eher zweitrangig.
Unsere aktuellen Gebrauchtfahrzeuge haben in Afrika nur eine geringe Lebenserwartung, während Autos aus den 1970er und 1980er wieder zusammengeflickt werden.

Haupteinfuhrländer für Gebrauchtfahrzeuge in Westafrika sind Guinea (Conakry) und Benin.
Dort kommen fast täglich Autotransportschiffe an.
In der Stadt Conakry wird jede Freifläche für das temporäre Abstellen von eingeführten Fahrzeugen verwendet.
Einige Afrikanische Staaten haben die Einfuhr von alten Autos (z.B. > 10 Jahre verboten), z.B. Uganda.

Die Herstellung eines Fahrzeuges und dessen Komponenten (Stahl, Glas, Plastik, Elektronik) benötigt Energie und ereugt (noch) viel CO2.
Der Betrieb eines Verbrennerfahrzeuges benötigt fossile Engergie und erzeugt CO2.
Auch ein neues Fahrzeug hat eine begrenzte Nutzungsdauer.
Jetzt ist die Frage, ob die Restnutzung eines existierenden alten Verbrennerautos mehr CO2 Ausstoß hat, als die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges, dass ausschließlich mit Ökostrom betrieben wird.

Bevor die Diskussion ausufert, zeige ich noch ein paar Taxifahrer bei der Arbeit (Bilder habe ich im Forum irgenwo schon einmal gezeigt).



Peugeot fahren wie Voodoo-Gott in Benin


Renault 21 Nevada, Guinea


Nichts ist unmöglich - Toyota! Niger




Taxi in Chaos City - Atar, Niger
 
peterkdos kommentierte


Alles Gut, schon sehr lange bekannt. Die Menschen dort wollen, mit den Ihnen möglichen Mitteln, auch an den Errungenschaften teilhaben.
 
G
Gianty kommentierte
Ein Foto löst beim Betrachter Reaktionen aus. Das soll auch so sein und bei eindrucksvollen Bildern ( die durchaus wie dieses zeitlos sein können ) sollten die Eindrücke auch geteilt werden dürfen. Soll keine politische Diskussion sein.
 
"Moonshiner" 1989 Sri Lanka.

In den 80ern hielt sich auf Sri Lanka hartnäckig das Gerücht, dass dem vom Staat produzierten Arrack etwas beigemischt sei, das die Libido des Mannes negativ beeinflusst. Daher vertraute man dem schwarz gebrannten Arrack. Der hatte locker 70 bis 80 %.

Meine Fahrer meinten, wir müssten den unbedingt kaufen - 2 Liter. Brutal und für mich nur mit Cola genießbar. Nach zwei Gläsern war ich reif fürs Bett. Am nächsten morgen war von dem Zeug nichts mehr da - die Jungs hatten echt Kondition.......

 
Kommentar
Traditionelle Holzverladung in den Kapaten, Wassertal, Rumänien. Die Szene wurde nachgestellt.
 
3 Kommentare
Frank2111 kommentierte
Buuh, nackte Hände.....
 
Kiboko kommentierte

... hatte der Fotograf auch.
Es war nur knapp unter Null.

Kiboko war schon warm.
Er ist durch den tiefen Schnee gestapft, um ein Pferdegespann zu knipsen.
Das hat für die Fotografen noch einen Baumstamm aus dem Wald zur Rampe gezogen.
Pferdegespann​
 
dembi64 kommentierte
solche Rückepferde werden durchaus auch heute noch und auch bei uns eingesetzt. Erst im letzten Herbst haben die bei uns in der Wohnanlage einige gefällte Bäume aus dem Wald gezogen. Fahrzeuge wären dort nicht, oder zumindest nicht mit viel Schaden im Wald, reingekommen.
 
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