Mein Erstes "Makro"

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heronimo

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Naja, so richtig Makro ist es ja nicht, mangels Makroobjektiv mit dem Tele aufgenommen.
Geplant war es nicht sondern hat sich beim Frühstück auf der Terrasse heute so ergeben, mehr oder weniger draufgehalten und fertig. Jetzt habe ich Blut geleckt bin mit dem Ergebnis aber nicht ganz zufrieden ohne zu wissen warum. Was könnte besser sein/werden? Wo hapert es am meisten?

Beide Bilder OOC komplett ohne Bearbeitung nur verkleinert.

#1

DSC_0570 von hero_nimo auf Flickr

#2

DSC_0568 von hero_nimo auf Flickr
 
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Hallo,

Macrofotografie benötigt nicht zwangsläufig ein Macroobjektiv. Ich mache auch sehr viel mit dem 80-400er. Das ergiebt einen völlig anderen Bildeindruck wie mit meinem 105er.

Mir gefällt Bild 1 sehr gut. Bei Bild 2 ist die Hummel einfach zu unscharf. Man kann sich über legen den Ausschnitt etwas enger zu nehmen. Muss aber nicht sein. Allerdings sind für mich die Kontraste, die Helligkeit und die Farben noch nicht stimmig. Hier würde ich versuchen mehr raus zu holen.
 
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Mir gefällt Bild 1 sehr gut. Bei Bild 2 ist die Hummel einfach zu unscharf. Man kann sich über legen den Ausschnitt etwas enger zu nehmen. Muss aber nicht sein. Allerdings sind für mich die Kontraste, die Helligkeit und die Farben noch nicht stimmig. Hier würde ich versuchen mehr raus zu holen.

Bei Bild 1 liegt der Schärfepunkt leider auf der Blüte :frown1: , darum die unscharfe Hummel. Ich habe ein ähnliches Bild bei dem der Schärfeindikator genau auf der Hummel liegt, leider finde ich den restlichen Schärfeverlauf unschön :nixweiss:

Allerdings sind für mich die Kontraste, die Helligkeit und die Farben noch nicht stimmig. Hier würde ich versuchen mehr raus zu holen.
Da liegt mein großes Problem. Ich schrieb ja das es irgendwie nicht stimmig ist. In Lightroom schiebe ich mehr oder weniger nach der trial and error Methode bis es mir besser gefällt.

Bild 2 habe ich mal enger beschnitten und an den Reglern gespielt.


20140721-DSC_0568 von hero_nimo auf Flickr

Zusätzlich mal noch das mit dem meiner Meinung nach ungünstigen Schärfeverlauf und der nächsten Frage. Ist es sinnvoller die Blende weiter zu schließen? Theoretisch hätte ich ja dann im gezeigten Bild alle Blüten scharf bekommen, der Hintergrund wäre bei 260mm Brennweite und entsprechend entfernten Hintergrund bestimmt trotzdem unscharf gewesen.

Wie erwähnt, das "Shooting" war absolut spontan aus der Situation heraus, sowas habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht und bin mir immer noch sehr unsicher.


20140721-DSC_0571 von hero_nimo auf Flickr
 
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Hallo,

die neu eingestellten Bilder finde ich soweit OK. Jetzt sind es eigentlich nur noch Kleinigkeiten die man verbessern kann.

Die Schärfe passt meiner Meinung nach. Ich würde da nichts mehr machen. Ob die Blüten durchgehend scharf werden, wenn du weiter abblendest, wage ich zu bezweifeln. Wenn nicht, würde ich den Bildern wie sie jetzt sind den vorzug geben. Die selektive Schärfe gefällt mir persönlich sehr gut. Ist aber auch immer Geschmacksache. Jeder sieht die Bilder anders. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack.

Eine Sache fällt mir noch auf. die Blüten haben einen Farbsaum. Besonders gut am unteren Bild bei der unscharfen Blüte direkt an der Hummel zu sehen. Das verwendete 70-300er macht das leider nicht besonders gut. Meines macht diese Farbränder auch. Dieses lässt sich jedoch problemlos im LR mit dem vorhandenen Objektivprofil oder per Schieberegler beseitigen.
Auch würde ich die Bilder noch etwas entrauschen. Am Ende einer Bearbeitung sollte das Schärfen stehen. Aber Vorsicht: zuviel Nachschärfen macht das Bild kaputt.

Lightroom ist ein recht intuitiv zu bedienendes Programm. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Das schöne daran ist dass man nicht viel falsch machen kann. Die Originaldateien bleiben von jeder Änderung unberührt und man kann alle Veränderungen ohne Schaden rückgängig machen.

Wichtig ist jedoch dass man nicht zuviel auf einmal verändert sonst verliert man schnell den Überblick über die veränderugen und das Bild wirkt unnatürlich. Am Anfang hat mir ein Buch recht viel weitergeholfen. Darin waren die Funktionen recht gut beschrieben. Wie der Titel war müsste ich nachschauen.
 
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Die Objektivkorrekturen von LR lade ich immer als Ersten Schritt beim bearbeiten. An der Stelle habe ich auch noch nie weiter an den Reglern gedreht, da vertraue ich der „Technik“.

Die Farbsäume sind mir auch aufgefallen, ich wüsste aber nicht wie ich diese wegbekomme. Wahrscheinlich komme ich doch nicht umhin mich mit dem Thema LR und Bedienung mehr auseinanderzusetzen. Derzeit habe ich aber leider schon kaum mehr Zeit zum fotografieren, da fällt sowas komplett aus.

Wie schon geschrieben, mir war aufgefallen das irgendwas an den Bildern nicht richtig ist, ohne zu wissen was. Ich werde mir heute Abend mal noch ein halbes Stündchen Zeit nehmen und ein weiteres Bild versuchen bewusst zu bearbeiten, die Schritte notieren und mal ein Vorher/Nachher hier reinstellen.

Ein Lightroom Buch habe ich auch (erste Schritte oder so), da werde ich mich wohl oder übel damit befassen müssen, vielleicht macht es am Ende doch Spaß… :hehe:

P.S.: In den Exifs steht zwar Gimp, bearbeitet sind die Bilder mit Lightroom 5.5, dann nur mit Gimp auf 1024-er Breite gebracht (geht mit LR bestimmt auch irgendwo) und mit XNView auf Forenkompatible 249kB geschrumpft.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Meinen Ersten Fehler habe ich schon mal, es reicht nicht die Objektivkorrekturen zu aktivieren man muss natürlich auch das richtige Objektiv auswählen :dizzy:
Entrauschen habe ich jetzt auch mal benutzt (weiß sowieso nicht warum ich ISO400 hatte)

Vorher (OOC)


DSC_0566 von hero_nimo auf Flickr

einmal bearbeitet (ich habe mittlerweile das Gefühl zu heftig beschnitten zu haben)


Test nur LR von hero_nimo auf Flickr
 
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Naja, nur weil eine Biene mit auf dem Bild ist, ist es noch keine Makro. :D

Ein echtes Makro wirst du ohne Hilfsmittel mit deinem Tele nicht hinbekommen.
Das was dir an deinen Bildern fehlt, ist vermutlich die Faszination, die ab einem Abbildungsmaßstab von 1:2 aufkommt, und das Bild auch erst dann zu einem echten Makro wird. ;)

Dennoch kann man auch mit einem Tele schöne Insektenbilder schaffen, nur eben kein Makro.
 
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Das was dir an deinen Bildern fehlt, ist vermutlich die Faszination, die ab einem Abbildungsmaßstab von 1:2 aufkommt, und das Bild auch erst dann zu einem echten Makro wird. ;)

Ich würde Faszination nicht vom ABM abhängig machen. Und auch nicht an starren Definitonen. Wobei ja auch 1:10 schon als Makro gilt (wenn man es denn definieren möchte).

Ich finde es wichtiger, Licht, Bildaufbau und Schärfeverlauf in Sinne eines ansprechenden Eindrucks zu steuern. Mega-ABM sind irgendwie auch nicht mehr so "in"...

Viele Grüße
Quincy
 
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Ich finde, Bild 2 aus Beitrag #3 zeigt schon gute Ansätze.
Die Pflanze ist im Verhältnis zum Insekt natürlich zu dominant, der Anschnitt am linken Rand ist suboptimal. Das Bild rauscht und das Licht ist etwas hart.
Aber die Freistellung ist ok und der HG ist mit den Flares schön luftig...
Nun sind fliegende Insekten auch nicht gerade einfach ...

LG
Quincy
 
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Laut DIN hast du sicher recht, das Makro schon ab 1:10 beginnt.
Für mich ist das allerdings kein echtes Makro, sondern schon fast Landschaftsfotografie
welche mit jedem normalen Objektiv realisiert werden kann. :D

Eine Fliege im ABM 1:10 ist für die meisten von uns sicher nur ein lästiges Insekt, dem man mit der
Fliegenklatsche gern eins überbraten möchte.

Die gleiche Fliege im ABM 1:1 oder größer ist ein Wunder der Natur!
 
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Laut DIN hast du sicher recht, das Makro schon ab 1:10 beginnt.
Für mich ist das allerdings kein echtes Makro, sondern schon fast Landschaftsfotografie
welche mit jedem normalen Objektiv realisiert werden kann.

Das klingt schon etwas abwertend. Auch wenn es in Deinen Augen "Landschaftsfotografie" ist, muss man die erst mal hinkriegen. Ich würde dem TO, der ja gerade mal reinschnuppert, nicht unbedingt zu riesigen ABM raten. Ohne Technikeinsatz und EBV (Stacking) wird es nicht zufriedenstellend gehen...

Eine Fliege im ABM 1:10 ist für die meisten von uns sicher nur ein lästiges Insekt, dem man mit der
Fliegenklatsche gern eins überbraten möchte.

Die gleiche Fliege im ABM 1:1 oder größer ist ein Wunder der Natur!

Die Makrowelt besteht ja nicht nur aus Fliegen. Es gibt durchaus Insekten, die aufgrund ihrer Größe auch im Verhältnis zum Umfeld besser geeignet sind - und hübscher noch dazu.

Als Beispiel mal ein Bild von M. Gebel (ok, kein richtiges Makro und auch sonst keines, was einen faszinieren könnte :D) http://www.glanzlichter.com/odb/ind...F4755-D795-2133-DAB73CF0450AC47D/21/index.htm

Ich habe mich mal in Deinen Alben umgeschaut und dort ehrlich gesagt nicht viel Faszination entdeckt :nixweiss: Größe (oder besser ABM) ist eben nicht alles...

LG
Quincy
 
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Jetzt häng dich doch nicht so an der Fliege auf! :rolleyes:
Das war lediglich ein nützliches Beispiel, da fast jeder von uns in einer Fliege nur ein lästiges Insekt sieht.

Und bei einem ABM von 1:10 bleibt sie das auch.
Ganz anders sieht es dann aber bei einem ABM von 1:1 aus.

Wenn dich das nicht fasziniert, dann mach doch deine Makros mit einem Tele, ist alles eine Sache
des persönlichen Geschmackes. :cool:

Meine Bemerkung mit der Landschaftsfotografie sollte eigentlich eine lustige Übertreibung sein.
Ich habe mal einen Smilie ergänzt, damit nicht der Nächste mit Winterdepressionen sich daran hochzieht. :hehe:

Der TO war auf der Suche nach etwas, das seinen Bildern fehlt, und da habe ich eben die Vermutung angestellt, das es am zu kleinen ABM liegt.
Eine Biene aus einer Entfernung von einem Meter zu knipsen ist eben nicht wirklich interessant.

Wer sagt denn, das Makrofotografie teuer sein muss?
Es gibt viele Hilfsmittel, die wenig kosten und allemal besser sind als ein normales Tele, bspw. Vorsatzlinsen oder Zwischenringe.

Selbst mein gebraucht gekauftes und weniger als 150 € kostendes AF-D 28-105 hat eine
wirklich brauchbare Makrofunktion bis ABM 1:2.
 
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möchte nochmal an meinen Beitrag zur Definition Makro/Nahaufnahme erinnern:

AW: Nikkor 85mm 1.8g kein Makro?
Zitat:
Zitat von AnjaC Beitrag anzeigen
Hallo Coolzero,

ein Makroobjektiv bietet Dir einen größeren Abbildungsmaßstab, also etwa 1:1 oder 1:2. Ich glaube, allgemein gilt, dass Makro ab 1:4 anfängt.

Die "normalen" Objektive haben einen kleineren Abbildungsmaßstab (maximal 1:7, soweit ich weiß, aber das weiß bestimmt noch jemand besser als ich).

Ein Makroobjektiv, das Du auch für Portaits einsetzen kannst und das zudem erschwinglich ist, ist das AF-S 40 mm Micro DX. Ich habe mir dieses Objektiv gekauft, weil ich erst mal für kleines Geld testen wollte, ob Makro wirklich mein Ding ist. Was soll ich sagen, ich gebe es nicht mehr her

Allerdings kommt es auch darauf an, was Du für eine Kamera hast. Mein 40 mm ist ein DX-Objektiv, geht also soweit ich weiß nur an DX Kameras.
hatte schon in Kaisermantel geschrieben:

Die Definition Nah und Makrofotografie hat

Dieter Gabler in Die Nah- und Makrofotografie mit dem Minolta System beschrieben.

Auszugsweise zitieren darf ich ohne Genemigung nicht, werde es kurz mit eigenen Worten darstellen;

Nahaufnahmen sind Aufnahmen bis ß = 1 : 1 (ß = Abbildungsmassstab).
Makroaufnahmen gehen ab ß= 1 : 1 und größer z.B. ß = 2 : 1. Wird in der Kamera bereits größer als das Original dargestellt.
Da die meisten Objektiven nur bis max ß = 1 : 1 abbilden können, Makroobjekte inclusive, braucht man irgendwelche Hilfsmittel um den Auszug zwischen Kameragehäuse und Objektiv zu vergrößern.(Ausnahmen bei Lupenobjektivne oder Vergrößerungsobjektiven)

Salopp gesagt verwendete der Autor die 1 DM (= 1 Euro-Münze)- Regel. Alles (Objekt) was größer bis gleich ist als eine 1-DM- Münze wird als Nahaufnahme bezeichnet. Alle Objekte die gleich /kleiner sind und formatfüllend abgebildet werden als die 1-DM-Münze sind Makroaufnahmen.
Anmerkung von mir; bis ß = 5 : 1 = Makro, > ß = 5 : 1 = Mikro. Und hier werden meistens die Lupenobjektiven verwendet.
Zoomobjektive die in ihre Bezeichnung den Zusatz Makro haben und Abbildungsmaßstäbe von in der Regel ß = 1 : 4 , max. 1 : 2 erlauben, sind nach oben genannten Darstellung als Nahaufnahme zu bezeichen.
Ich denke es ist hier obsolet über Vollformat oder Halbfomat Sensorgrößen zu diskutieren,
Grundlegende Unterschiede in der Abbildungsgröße sehe ich nicht. Der Versuch vom Autor D.G. hier eine Abgrenzung Nah-Makro zu finden sehe ich als Allgemein gültig auch wenn es heute eher Digital und mit verschiedenen Sensorgrößen zu geht.

Gruß Warner


Es bleibt jedem Unbenommen die Bezeichnung "Makro" zu verwenden wenn auch eine Nahaufnahme gemeint ist. Ist halt so im Sprachgebrauch übergegangen.

Zu Heronimo,

die 2. Rehe an Bildern zeigen schon einen Fortschritt , ich habe auch so angefangen, die Kür kommt später, wenn die Nach/Makrobilder harmonische Hingucker werden.

Viel Glück und Spass!

Gruß Warner
 
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Auch wenn über ein Jahr vergangen ist, die Anemone im Garten zieht immer noch Hummel und Bienen an.
Was mir immer noch fehlt ist eine Hummel direkt im "Landeanflug", bei einer Biene hat es heute geklappt :D
Jetzt stellt sich mir nur die Frage wie beschneiden? Bild 1 hat für mich zuviel grün und die "Aktion" nur links, Bild 2 gefällt mir persönlich besser.
Was sagt ihr dazu?

1

20241100291_9d1838d0a7_o.jpg


2
20209024896_6248fe923b_o.jpg


unbeschnitten

19614586173_1d23915445_o.jpg
 
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