ich treffe bei unseren Reisen in den tiefen Süden oder hohen Norden ja oft auf Fotojünger mit spiegellosen R oder Z oder Sony oder Oly & Fuji. Da wird dann teilweise mitleidig gelächelt, wenn ich mit meinem "alten Kram" komme, bis sie meine HP finden oder einen Vortrag sehen...
Mir ist wurscht womit jemand seine Bilder macht, Hauptsache man/frau hat das Auge dafür. Die Männer, die am lautesten über Ihre tolle Technik quaken, haben meist Bilder...
Die Kamera und das Objektiv sind nur Werkzeuge, sonst nichts - für Profis in jedem Fall (Amateure mögen da durchaus andere Emotionen hinzufügen). Es geht um das bestmögliche, mindestens aber um das mindestens notwendige Werkzeug für die Aufgabe. Alles andere sind eher belanglosere Erörterungen. Was aber manche Anhänger "alter" Technik gerne übersehen, ist, dass ihre Wahl in einigen Anwendungsfällen viel näher an "mindestens notwendig" als an "bestmöglich" positioniert ist. Da ist dann mitleidiges Lächeln der Top-Technik-Nutzer "von oben" zwar überflüssig, aber etwas hochnäsiges "...tze...püh, habe ich nicht nötig!" der "Traditionalisten" ist es ebenso. Es kommt eben auf den Anwendungszweck an - und ganz maßgeblich auf das Können des Benutzers!
Z6 und Z7 waren für Defizite beim AF bekannt, aber die Diskussion ist längst ad ultimo geführt und langweilig. Z9 und Z8 haben ganz andere Maßstäbe gesetzt und stellen die D-Nikons alle in den Schatten.
"Aus Deiner Sicht" beinhaltet dann auch die Nutzung der speziellen AF-Features der Z8 und Z9, oder bot die D6 schon mehr, als Du je an Leistung abgerufen hast?
Ich sehe in der Effizienz des AF bei schnell bewegten Motiven keinen Unterschied. Ich habe AF der D6 und Z8 miteinander verglichen ( und auch hier darüber berichtet). Signifikante Qualitätsunterschiede konnte ich nicht feststellen.
Natürlich nutzte / nutze ich das Potenzial der Kameras nicht vollumfänglich, wer macht das?