MB-D12 Hochformatgriff

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Nach einigen Tagen Benutzung des MB-D12 habe ich ein paar Wünsche an Nikon. Die Kamera und der Hochformatgriff wären besser zusammen designt worden, damit der Griff nicht so nachträglich angepfropft aussehen müßte. Die beiden letzten Finger der rechten Hand stoßen mit der Fingerkuppe an das ungünstig platzierte Rändelrad. Die nach unten verlängerte Ausformung des Spiegelkastens bildet dort eine unnötige Kante in der Fingermulde des Hochformatgriffs. Und das kleine Steuerkreutz ist unnötig anders, als das an der Kamera selbst. Ansonsten ist das Handling aber angenehmer, als ohne den Griff, weil auch große Hände sicheren Halt am Gehäuse finden. Die zusätzlichen Optionen der Stromversorgung finde ich extrem sinnvoll und angenehm. Nur leider steht die Kamera mit fast jedem meiner Objektive jetzt total schräg nach vorn abgekippt. Nur das winzige 50 f1.8 ist leicht genug, die Kamera nicht nach vorn kippen zu lassen. Wie sieht's bei Euch aus?
 
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Nur leider steht die Kamera mit fast jedem meiner Objektive jetzt total schräg nach vorn abgekippt. Nur das winzige 50 f1.8 ist leicht genug, die Kamera nicht nach vorn kippen zu lassen. Wie sieht's bei Euch aus?

Sieht bei mir genauso aus, wie in den letzten 50 Jahren, wo es Batteriegriffe/Winder usw. zum Unterschrauben gibt: Die Kamera steht bei längeren Objektiven schräg.

Fazit: Ist gibt auch in der heutigen Zeit noch Dinge, die lassen sich a) nicht vermeiden und die sind b) auch nicht weiter schlimm.

Gruß
Heiko
 
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Auf Produktfotos von Kameras mit Griff + etwas größerem Objektiv bedient man sich wahrscheinlich einer Schraube mit 1/4-Zoll Gewinde und einem Tisch mit Loch drin. Sieht einfach besser aus, wenn das Zeug gerade steht.

Ich habe bei mir zu Hause lauter Löcher in Tischplatten und Regale gebohrt. Egal, wo ich die Kamera abstelle, kann ich sie mit der Schraube befestigen.

So, jetzt kann ich nicht weiter berichten, habe einen Termin beim Psychiater. Ich weiß zwar nicht, was das soll, aber meine Frau meint, das wäre besser so ... :D
 
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Danke, Hanner! Hatte ich auch schon mal probiert. Geht eigentlich ganz gut.
 
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Ich benötige den Griff ausschließlich wegen der zusätzlichen Stromversorgung. Immer wieder nutze ich den stromfressenden LifeView, sei es, um die letzte Schärfe heraus zu kitzeln, oder um Videoaufnahmen zu machen.
Meine Wahl war der MB-D12, kein Nachbau. Wenn ich mit der Sniperstrapse meine Kamera mit MB-D12 und 50-500mm an meiner Seite trage, möchte ich sicher gehen, dass da alles zusammen hält. Ich spüre beim Tragen, wie der Spalt arbeitet. Aber es gibt keine Verformung oder ähnliches, weder bei Kamera noch beim Griff. Ist schon Qualität, die eben ihren Preis hat.

Doch, gespart wurde an den Batterieeinschüben:
Ich habe just heute (ach, die Uhr sagt, es war gestern;-)) Probleme mit dem Batteriegriff. An der Kamera wurde er zwar erkannt, es gab aber keine Ladeanzeige. Trotz voller Eneloops. Googlen half nicht weiter, sodass ich mit dem Messgerät auf Suche ging. Und siehe, es gab bei zwei Einschüben Kontaktprobleme. Ein Hochbiegen der Kontakte brachte wieder volle Power. Schauen wir mal, wie lange das hält...
 
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Du trägst die Kamera mit 50-500 am Stativgewinde des Batteriegriffes? :eek:

Korrekt. Ich habe hier allerdings (nachträglich) gelesen, dass es Probleme gegeben hat mit Sniper und Body (Deformation des Bodybodens), was ich aber nicht bestätigen kann.
Gibt es denn eine Alternative zu den Ösen? Kamera, Griff, 50-500mm mit Lebendgewicht von ca. 4kg um den Hals geht nur 5 min lang, dann schreit mein Nacken... :-(
 
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Alternative wäre eine Objektivschelle und dort den Tragegriff bzw. Gurt zu befestigen. Das ist sicherer, als am doch recht filigranen, dünnen Blech des MB-D12.
 
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Alternative wäre eine Objektivschelle und dort den Tragegriff bzw. Gurt zu befestigen. Das ist sicherer, als am doch recht filigranen, dünnen Blech des MB-D12.

Die Idee ist gut, weil die Gewindeaufnahme mit dem 'Griff' einen sehr stabilen Eindruck macht und auch die Balance recht ausgewogen ist Ja sogar besser als am Body/MB-D12. Der Nachteil ist, dass man bei Objektivwechsel den Sniper immer umschrauben muss. Eher lästig und zeitaufwändig.
Aber ich werde es erst einmal so machen. Kann dann sein, dass ich aus Faulheit nur noch mit dem 50-500 fotografiere...;)
 
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Ach ja, Hochformatgriff.
Benutze ich nie, muss dabei ja umgreifen. Habe schneller mich verdreht. Außerdem komme ich immer mal wieder an den Auslöser im Griff. Da ich den deswegen stilllege, wäre es umständlich, diesen für den einmaligen Gebrauch erst zu entsperren...:dizzy:
 
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