Mauretanien (Teil2) - Ab in die Wüste

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Mauretanien, Tag 6-2: Ain Ehel Taya​


Wie aus dem Nichts taucht vor der Blechkarawane eine asphaltierte Straße auf.
Es ist die Nationalstraße Eins.
Die Blechkarawane biegt nach links ab und fährt nach Südwesten.
Gleich danach eröffnet sich das Tal des Oued d'Atar
Im Tal liegt ein Ort.
Es ist Ain Ehel Taya.


Bild 285: Ain Ehel Taya im Tal des Qued d'Atar

Ain Ehel Taya​


Ohne Halt geht die Fahrt durch den Ort.
Kiboko macht ein paar Bilder beim Drive-By-Shooting.
An der Hauptstraße liegen Geschäfte.
Die Türen stehen offen.
Verschleierte Frauen sind auf der Straße.
LKWs werden entladen.


Bild 286: Hauptstraße in Ain Ehel Taya​


Bild 287: Geschäftszeile​


Straße nach Akjoujt​


Die Nationalstraße (Route National) 1 führt weiter nach Südwesten.
Es geht durch eine eher langweilige Sandebene.
Einzelne Berge am Horizont und einzelne Bäume im Vordergrund lockern die Eben auf.


Bild 288: Unendliche Schotterebene​


Einzelne Häuser und kleine Ortschaften stehen in der Wüste.


Bild 289: Wüstendorf​


Es ist eine der wichtigsten Straßen in Mauretanien.
Trotzdem ist der Verkehr sehr dünn.
Ein Mercedes Rundhauber macht eine Pause.


Bild 290: Pause am Straßenrand​


Für die Pause sollte man aber nicht so weit vom Weg abkommen.
Dieser LKW ist im Sand steckengeblieben.
Der Kollege versucht ihn wieder auf die Straße zu ziehen.


Bild 291: Tauziehen für Laster​


Vor Akjoujt rücken die Berge wieder näher.
Sie sind bis zu 500m hoch.
In den Bergen werden Kupfer und Gold gefunden.


Bild 292: Wüste bei Akjoujt​
 
Kommentar
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Vielen Dank für Eure netten Kommentare und die vielen Likes, Loves, Hughs und Wows.
Jetzt kommt eine Pause.
Die Mitfahrer haben die Gelegneheit mal die Beine zu strecken.

In den nächsten Wochen kann ich nicht garantieren,
dass ich Zeit finde hier weiterzuschreiben.
Die Bilder vom Tag 6 sind bearbeitet und ausgewählt.
Tag 7 und 8 fehlen noch komplett.
Er werden so ca. 400 Bilder für die Kulturrunde durch Mauretanien werden.
Später wird auch noch eine Eisenbahnrunde folgen.

Ich möchte Euch um etwas Geduld bitten.
Die Fortstzung wird folgen.
 
5 Kommentare
kommentierte
Danke für deinen Reisebericht Bernd!
Immerwieder interessant wenn man weiß, dort kommt man nie hin.
Schon eigenartig. Man sitzt hier im Luxus und schaut den Menschen zu, wie sie unter ihren einfachen Bedingungen und Umständen leben.
Wo sind die Grenzen des Glücks und Zufriedenheit? Alles hat vor und Nachteile. Am Ende zählt das was man draus macht. Nach was man strebt. Was man nicht unbedingt benötigt.
Auf alle Fälle gönne ich dir die Sommerpause und werde warten......
 
Kiboko kommentierte
Hallo Svantevit,

vielen Dank für Dein Interesse.
Reisen ist nicht so aufwändig.
Eine Reise in beliebig exotisches Land ist mit wenigen Mausklicks gebucht.
Dafür bedarf es Zeit, Geld, ein Visum und etwas Mut.

Eine Reise in ein fernes Land eröffnet Einblicke in das Leben der Menschen und fremde Kulturen.
Dabei darf man sich die Frage stellen, ob unsere gewohnte Lebensweise die richtige oder gar einzig richtige ist.
Wer ist "arm"? Wer ist "reich"?
Im Vallee Blanche war ein Viehhirte mit rund 50 Dromedaren unterwegs.
Ein Dromedar hat einen Wert von rund 2000 US$.
Der Mann spaziert mit rund 100000 US$ durch die Wüste.
Er ist frei und lebt mit der Natur.
Er hat keinen Chef, Psychologen, Steuerberater und Finanzverwalter.
Vor seinem (kleinen) Haus steht ein (alter) Benz, für den sich kein TÜV interessiert.
Wenn er abends nach Hause kommt, warten sieben Kinder und zwei Frauen.
Was braucht man zum glücklich sein?

Meine Internetverbindung ist sehr Dünn.
Beim WLAN ist hin und wieder ein Knoten in der Leitung.
Ich versuche weiter am Reisebericht zu schreiben.
Aber ich kann noch nicht versprechen, dass ich hier viel hochladen kann.

Viele Grüße
Bernd
 
dembi64 kommentierte


".................Dabei darf man sich die Frage stellen, ob unsere gewohnte Lebensweise die richtige oder gar einzig richtige ist.
Wer ist "arm"? Wer ist "reich"?..........."


diese Frage stellt sich mir jedes mal wenn ich unterwegs bin. Und dazu muss ich noch nichtmal den Kontinent verlassen.

Reich ist, wer zufrieden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Brunke kommentierte
Das ist die alte Frage, ob es eine Korrelation zwischen Wohlstand und Glück gibt. Wenn die Armut Leben und Gesundheit bedroht, ist das sicherlich gegeben. Darüber hinaus halte ich es eher für eine Charakterfrage, ob man Glück und Zufriedenheit empfinden kann. Donald Trump halte ich nicht für einen glücklichen Menschen. Es wird auch in Mauretanien Menschen geben, die für 5 Kamele mehr in der Herde ihre Kinder verkaufen. Jede Kultur hat Geschichten von menschlichen Abgründen. Wenn mich Reisen eines gelehrt hat, dann dass es überall auf der Welt reiche, unglückliche Menschen und arme glückliche. Die Kunst besteht darin, bei allem Streben nach wirtschaftlichen Erfolg, das persönliche Glück und das der Anderen nicht aus dem Auge zu verlieren.
 
Kay kommentierte
" ... überall auf der Welt reiche, unglückliche Menschen und arme glückliche Menschen ... "

Wir sollten nur nicht den Fehler machen, jeden exotischen Fremden als glücklichen Menschen einzustufen.

Zitat von @Kiboko:
" Wenn er abends nach Hause kommt, warten sieben Kinder und zwei Frauen.
Was braucht man zum glücklich sein?"

Das muß auch nicht unbedingt nur stressfrei und glücklich machend sein.
Manche Frauen mögen die Zweitfrau nicht, unter Kindern kann es Streitigkeiten in der Rangfolge geben ...

Und es gibt auch reiche und glückliche Menschen und andere, die arm, unglücklich und verzweifelt sind.
 

Mauretanien, Tag 6-3: Akjoujt​


Nach einer ereignislosen Wüstenfahrt erreicht die Blechkarawane eine quirlige Stadt.
Es ist Akjoujt.
Die Stadt lebt vom Bergbau.
In einen der umliegenden Berge wurde Kupfer gefunden.
Der Kupferbergbau hatte sich nicht mehr gelohnt.
Der staatliche Betrieb wurde vorübergehend geschlossen.
Dann hat ein Kanadisches Unternehmen die Miene übernommen.
Neben Kupfer wird heute auch Gold abgebaut.


Auch in dieser Stadt herrscht ein chaotischer Verkehr.
Taxis mit Stern machen die Straßen unsicher.
Die Taxis haben ihre Glanzzeit hinter sich.
In einer Wüstenstadt sind sie unverwüstlich.


Bild 293:Taxi in Akjoujt​

Supermarkt​


Die Blechkamele haben Durst. An einer Tankstelle werden sie abgefüllt. Kiboko nutzt die Zeit für eine Einkaufstour. Im gegenüberliegenden Supermarkt ist Gedränge. Der neueste Benz der Stadt wartet vor der Tür. Gasflaschen warten zwischen Staub und Plastikmüll ebenfalls auf der Straße.


Bild 294: Complex Inchiri Supermarkt

Kiboko geht in einen anderen Supermarkt.
Nachdem der Verkäufer in Deckung gegangen ist, darf Kiboko im Laden fotografieren.
An den Wänden stehen Regale.
Sie sind bis unter die Decke mit Waren gefüllt.
Alles wirkt hier chaotisch.
Aber der Verkäufer hat die Übersicht.


Das Angebot ist reichhaltig.
Zuckersüße Limonaden gibt es in großer Auswahl.
Die süßstoffhaltigen Produkte sind sehr selten.
Es gibt Säfte in Tetrapacks und Früchte in Dosen.
Kekse, Chips und Schokoriegel versüßen das Leben.
Speiseöle lagern ganz unten.
Windeln und Slipeinlagen sind ganz oben.


Bild 295: Große Auswahl​


Geschäfte​


An der Haupstraße sind viele einstöckige, würfelförmige Gebäude.
Die Türen stehen offen.
Statt Schaufenster gibt es hier Schautüren.
Sie erlauben einen Blick in den Laden.


Mauretanien ist ein streng muslimisches Land.
Die Frauen sind verhüllt.
Sie tragen aber einfarbige Kleider in allen möglichen Farben.
Es gibt auch Farbkombinationen.
Seltener sind bunt bedruckte Kleider.


Bild 296: Geschäftshaus

Viele Karossen sind schrottreif.
Aber in den kleinen Läden gibt es Ersatzteile.


Bild 297: Ersatzteile für Autos​


Sollte dem Auto mal die Luft ausgehen, dann drf der Reifendienst sein Können zeigen.


Bild 298: Reifendienst​


Wenn das Fahrzeug mit neuen Teilen und neuen Reifen frisiert ist, darf auch der Fahrer zum Frisör.


Bild 299: Herrenfrisör​


Nach Benichab​


Nach Akjoujt verlassen wir die Teerstraße.
Jetzt geht die Fahrt direkt nach Westen durch die Wüste.
Es ist eine endlose Kiesebene.
Esel und Kamele streunen umher.
Kommen die Dromedare von rechts, erzwingen sie die Vorfahrt.


Bild 300: Dromedar von rechts hat Vorfahrt​


Das Überqueren der Piste ist für die Dromedare nicht ungefährlich.
Kommt es zur Kollision, verliert oft das Dromedar.


Bild 301: Dromedar kam von links ...​


Die Piste ist auch von Autowracks gesäumt.
Dann hat das Dromedar gewonnen.
Oder die Kollision ging unentschieden aus.
Mit fatalen Folen für beide.


Die wenigen Bäume neigen eher selten dazu die Straßenseite zu wechseln.


Bild 302: Überlebenskünstler​
 
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Mauretanien, Tag 6-4: Oase Benichab​


Nach langer Wüstenfahrt tauchen Bäume am Horizont auf.
Die Bäume werden immer größer.
Die Oase Benichab ist ein kleiner Ort im Nichts.
In 90m Tiefe ist ein fossiler Wasserspeicher.
Pumpen holen das uralte Wasser aus den Boden und speichern es in Tanks.
Die Stadt Akjoujt wird von hier aus über Wasserleitungen versorgt.


Bild 303: Benichab ist erreicht​


Mittagspause​


Unter einem großen Baum wird im Schatten Tische und Stühle aufgebaut.
Kiboko sitzt im Schatten zwischen Plastikmüll und frischen Eseldung.
Es ist ein lauschiger Ort für die Mittagspause.


Bild 304: Pause im Schatten​


Der Koch bereitet das Mittagessen.
Alle zwei Tage wiederholt sich das Menü.
Aus vorgekochten Nudeln und Konservengemüse wird ein Nudelsalat gezaubert.
Mit den untergrührten Rote Bete wurde wieder der Geschmaksnerv getroffen.
Diesen Fraß kann der Koch behalten.
Heute ist wieder Mandarinen-Erdnuss-Tag.


Bild 305: Saufraß​


Rundgang​


Statt dem Rote-Bete-Nudelsalat zu fröhnen, erkundet Kiboko die Oase Benichab.
Kleine und kleinste Häuser stehen in Gruppen in der Wüste.
Dazwischen behaupten ein paar Palmen ihren Platz im Wüstensand.


Bild 306: Häuser in Benichab​


Zwischen den Steinhäusern stehen Blechhütten.
Die Wände bestehen aus abgewickelten Ölfässern.


Bild 307: Steinhäuser und Blechhütten​


Die Wüste gibt nicht auf.
Der Wind stiehlt dem Sandmännchen den Wüstensand.
Der wird dann um und in den Häusern verteilt.
Wer nicht schaufelt, wird sein Heim an die Wüste verlieren.


Bild 308: Die Wüste holt sich den Ort​


Drama in der Wüste​


Die Blechkarawane zieht weiter nach Westen.
Im kleines Baby-Dromedar wurde inn der Wüste an einen trockenen Busch gebunden.
Damit bleibt die Mutter immer in der Nähe.
Dabei hat sich das kleine Dromedar mit der Leine verheddert.
Die Leine bildete Schlaufen und Knoten und wurde immer küzzer.
Die Leine ist zu kurz, um aufzustehen.
Es schreit jämmerlich.
Mama Drommedar schreit ebenfalls.
Die Situation ist dramatisch.


Unser Reiseleiter Idoumou sah das Drama aus dem fahrenden Geländewagen.
Sofort hielt er an und entwirrte die viel zu kurze Leine.
Danach konnte endlich wieder das Babydromedar aufstehen und Mamas Milchbar erreichen.
So hat das Drama einen glücklichen Ausgang gefunden.


Bild 309: Dromedarmama und ihr gerettetes Baby​
 
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Mauretanien, Tag 6-5: Fahrt nach Norden​


Auf dem Weg nach Westen stoßen wir auf die geteerte Nationalstraße 2 von der Hauptstadt Nouakchott nach Nouadhibou.
Die Straße verläuft parallel zur Küste.
Wir fahren nach Norden.
Die Verkehrsdichte ist gering.
Aber die Fahrzeuge sind schon sehr spannend.
Es wird alles verladen, was irgenwie draufpasst.


Bild 310: Gegenverkehr auf der Nationalstraße 2

Ort ohne Namen​


An einem Ort, der in keiner Karte eingezeichnet ist, machen wir eine Pause.
Auch der Gegenverkehr macht hier Pause.
Ein Fahrer kniet im Sand und betet gen Osten, nach Mekka.
Kinder spielen auf der Straße.


Bild 311: Ort im Nirgendwo​


Hier lebt eine andere Volksgruppe.
Das Meer ist nah.
Sie leben vom Fischfang.
Die gefangenen Fische werden auf einer Leine zum Trocknen aufgehangen.
Der sandgestrahlte Dörrfisch wird auch gleich zum Verkauf angeboten.


Bild 312: Sandgestrahlter Trockenfisch​


Die Häuser sind aus Holz gebaut und haben ein Blechdach.
Afrikanisches Leben findet vor dem Haus statt.
Mauretanien ist da keine Ausnahme.
Hier sitzt eine Gruppe Frauen in gemütlicher Runde vor dem Haus.


Bild 313: Sitzgruppe​


Der Ort zieht sich entlang der Straße.
Bei der Durchfahrt findet die Kamera weitere Motive.


Bild 314: Lila Laden


Bild 315: Kleine Häuser für die Ziegen​



Bild 316: Tankstelle an der Nationalstraße 2​
 
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Mauretanien, Tag 6-6: Fahrt nach Iwik​


Auch andere Fahrzeuge reisen nach Norden.
Eine Limousine hat einen begrenzten Kofferraum.
Bleibt der Kofferraumdeckel offen, passt mehr rein.
Durch geschicktes Stapeln kann die Höhe des Autodachs deutlich überschritten werden.
Eine fast schon auf dem Boden schleifende Anhängekupplung ist eine in Kauf zu nehmende Begleiterscheinung.
Beim Überholen erhascht Kiboko auch einen Blick in das Wageninnere.
Drinnen sitzen acht Personen.


Bild 317: Leicht überladen​


Fahrt durch die Wüste​


Die Reise geht wieter auf der Nationalstraße 2 nach Norden.
Die Landschaft bietet viel Sand in Form von Ebenen, Bergen und Dünen.
Ein Baum hat es hier nicht leicht.


Bild 318: Baum in der Wüste​


Am Straßenrand stehen einzelne Häuser und Häusergruppen.
Zelte bereichern das kleinen Ortschaften.
Das viereckige Gebäude mit dem Walmdach könnte eine Moschee sein.


Bild 319: Häuser am Straßenrand​


Auch Bauernhöfe stehen am Straßenrand.
Die Ziegen werden gerade gemolken.
Wo mögen die Ziegen in der Wüste ihr Futter finden?


Bild 320: Ziegenhof​


Chami​


Auf der Fahrt nach Norden erreichen wir eine Stadt, die es noch nicht auf die Landkarte geschafft hat.
Wir sind in Chami.
Es ist eine neue Stadt mitten in der Wüste.
In der Nähe wurde Gold gefunden.
Hier haben sich die Glücksritter niedergelassen.
Am Straßenrand sind Geschäftshäuser.
Verkaufsschlager sind hier Bergbauuttensilien.
Große Güter werden vor dem Geschäft gelagert.
Dazwischen streunen Ziegen umher.
Müll und Sand sind in Mauretanien allgegenwärtig.


Bild 321: Geschäfteshaus in Chami


Bild 322: Fachgeschäfte für Bergbau​


Hinter Chami biegt die Blechkarawane nach links ab.
Es geht auf einer Piste Richtung Meer.
Es wird schon dunkel.
Die Fahrer haben große Mühe den richtigen Weg zu finden.
Es gibt keine Orientierungspunkte.


Iwik​


Erst nach mehreren Irrwegen erreichen wir einen Platz mit kleinen Hütten.
Die Hütten liegen etwas außerhalb vom Ort Iwik.
Iwik ist ein Ficherort im Nationalpark Banc d'Arguin.


Der Koch bereitet in einer der Hütten das Abendessen.


Bild 323: Koch bei der Arbeit​


Statt einem Zeltlager können wir mit den Matratzen in den Hütten übernachten.
Die machen keinen angenehmen Eindruck.
Kiboko schläft lieber im gewohnten Platz auf dem Beifahrersitz im Blechkamel.
 
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Mauretanien, Tag 7-1: Banc d'Arguin​


Nach einer kurzen Nacht gibt es ein noch kürzeres Frühstück in einer Hütte.
Die Sonne macht erst Anstalten das Dunkel der Nacht zu vertreiben.
Die Sterne hat der Nachtwächter schon ausgeschaltet.
Nur den separaten Schalter für die Venus hat er noch nicht gefunden.


Im ersten Morgengrauen satteln wir die Blechkamele und reiten in den Ort Iwik.


Bild 324: Ein neuer Tag

Banc d'Arguin​


Die kurze Nacht haben wir schon im Nationalpark Banc d' Arguin verbracht.
Es ist ein großer Nationalpark, der einen langen Küstenabschnitt einschließlich der vorgelagerten Inseln umfasst.
Ein breiter Wüstenstreifen gehört ebenfalls zum Nationalpark.


Der Nationalpark wurde 1976 gegründet.
Er soll einen Küstenabschnitt schützen, der als Überwinterungsgebiet für viele Zugvögel unverzichtbar ist.
Die flachen Gewässer um die vorgelagerten Inseln sind auch als Brutgebiet für viele Fischarten wichtig.
Der Nationalpark beherbergt noch eine kleine Population von Dorgas Gazellen.


Iwik​


Iwik ist ein kleiner Fischerort an der Südspitze einer Halbinsel.
Er liegt mitten im Nationalpark Banc d'Arguin.
Im Nationalpark leben rund 500 Menschen.
Ihr Haupterwerbszweig ist der traditionelle Fischfang.
Dafür dürfen nur kleine Segelboote verwendet werden.
Die Anzahl der Boote ist begrenzt.
Wenn ein neues Boot gebaut wird, muss ein altes Boot abgewrackt werden.


Am Strand liegen die Fischerboote.
Die Sonne beginnt mit ihrem Tagesgeschäft.
Ein paar Pelikane ziehen vorbei.


Bild 325: Fischerboote am Strand von Iwik​


Die Sonne steigt höher.
Am Strand werden die ersten Fischerboote startklar gemacht.
Das erste Boot setzt die Segel.


Die Reisegruppe hat vier Fischerboote für eine Fototour gemietet.
Zwei Boote sind für die Fotografen.
Die anderen beiden Boote sind die Fotomodelle.
Die wollen wir gegen die Aufgehende Sonne fotografieren.
Die Zeit verrint.
Wir kommen leider nicht pünktlich weg.


Bild 326: Segel setzen​


Der Minister ist da​


Heute wird der Ort vom Fischereiminister inspiziert.
Wenn der Minister den Ort besucht, dann finden keine Fahrten statt.
Dank der guten Beziehungen unserers Reiseleiters Idoumou gilt das für unsere Reisegruppe nicht.
Nach einer Audienz beim Fischerreiminister dürfen wir davonsegeln.
Freundlicherweise durfte Kiboko vom Minister auch ein Porträt anfertigen.
Leider konnte Kiboko nocht nicht seinen Namen ermitteln.


Bild 327: Fischereiminister von Mauretanien​


Segeltörn​


Wir stechen mit vier Segelbooten in See.
Die Sonne ist schon weit über dem Horizont geklettert.
Aber es gelingen noch ein paar Bilder gegen die aufgehende Sonne.



Bild 328: Segeltour im Banc d'Arguin

Die Männer sind stolz.
Wir düfen sie bei der Arbeit fotografieren.
Dabei stellen sie sich auch gerne in Pose.



Bild 329: Stolzer Fischer​


Die Vögel zeigen den Weg.
Sie wissen auch, wo es die schmackhaftesten Fische gibt.


Bild 330: Pelikan


Bild 331: Seeschwalbe​
 
3 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Zuletzt bearbeitet:
Bremenfrosch kommentierte
Kann sein ... oder auch nicht. Ich habe auch mal herumgesucht und die verschiedensten Namen und Fotos gefunden. Wer den Job 2018 innen hatte, fand ich auf die Schnelle nicht. Der Posten scheint nicht so wirklich zukunftsträchtig zu sein ...
VG Holger
 
Kiboko kommentierte

Vielen Dank.
Hier kann ich es nicht mehr ändern.
Aber ich werde den Namen auf meiner Heimseite eintragen.
Bei Wiki waren nur zwei Namen von Vorgängern.
 

Mauretanien, Tag 7-2: Banc d'Arguin​


Der Wind schiebt unsere kleine Armada zur Insel Tidra.
Die Fischer holen die Segel ein.



Bild 332: Das Segel wird eingeholt​



Dann geht der fantasievoll aus Armierungseisen hergestellte Anker baden.
Mit einem großen Platscher stürzt sich der Anker in die Fluten.


Bild 333: Gleich fliegt der Anker​


Traditioneller Fischfang​


Früher wurden die Fische mit Delfinen gejagt.
Die Fischer haben ihre Netze zwischen den Inseln im flachen Wasser aufgespannt.
Delfine haben dann die Fische in die Netze getrieben.
Als Dank für die Arbeit haben dann die Delfine ihren Anteil bekommen.
Leider gibt es hier kaum noch Fische.
Delfine sind auch selten geworden.
Diese Art von Fischfang kann nicht mehr praktiziert werden.


Daher zeigen uns die Männer eine weitere Methode des traditionellen Fischfangs.
Vier Männer verlassen die Fischerboote.
Zwei waten mit einem Netz durch das flache Wasser.
Zwei weitere Männer ziehen mit langen Stangen an Land.


Bild 334: Die Fischer gehen in die Startposition​


Die beiden Männer an Land schleichen sich auf allen Vieren vorsichtig am Ufer entlang.


Bild 335: Anschleichen​


Zwei Männer haben das Netz parallel zum Ufer ausgelegt.
Jetzt springen die beiden Männer vom Ufer in die Fluten.
Mit den langen Stangen schlagen sie auf das Wasser.
Das Wasser spritzt hoch.
Damit werden die Fische im Uferbereich aufgeschreckt und in das Netz getrieben.


Bild 336: Treibjagd


Bild 337: Treibjagd in das ausgelegte Netz​


Dann wird das Netz an den Enden zu einen Kreis zusammengeführt.
Dabei wird weiter mit den Stangen auf das Wasser geschlagen.
Das Netz schließt sich.
Die Fische sind gefangen.
Gemeinsam wird das Netz von den vier Männern zum Boot gebracht.


Bild 338: Das Netz wird zum Boot gezogen​


Die Männer sind wieder im Fischerboot.
Das Segel wird gesetzt.
Das Netzt liegt noch auf der Bordkante.


Bild 339: Segel seten, es geht Heim.​


Die Arbeit hat sich gelohnt.
Zwei große Fische sind den Fischern ins Netz gegangen.
Stolz präsentieren sie ihren Fang.



Bild 340: Der Fischer und sein Fang​
 
4 Kommentare
Kay kommentierte
das macht nicht satt
 
Kiboko kommentierte
Kay


Die Fischer haben die traditionelle Fischfangmethode uns gezeigt.
Dabei haben sie zwei Fangversuche durchgeführt.
Wenn die Männer auf Fischfang gehen, werden sie vielfach den Vorgang wiederholen.

Bei unserer Fotoreise werden sie für die Fahrt entlohnt.
Der gefangene Fisch ist nur eine kleine Zugabe.

Aber der Fischreichtum der Region ist vorbei.
Die Fischfangflotten aus allen möglichen Ländern plündern die Küste.
Für die einheimischen Fischer bleibt nix mehr übrig.

Ich habe dort auch nur wenige Vögel gesehen.
Früher soll es ein Vogelparadies gewesenn sein, indem unsere Zugvögel in den Winterurlaub waren.
 
B
Brunke kommentierte
Mauretanien erhebt schwere Vorwürfe gegenüber der Türkei, die wohl sehr häufig vor der Küste fischt. Ich hatte bei der Suche nach dem Minister ein Dokument gefunden, in das aus mauretanischer Sicht in sehr drastischen Tönen geschildert wurde.
 
Kiboko kommentierte

In Beitrag 8-1 kommt auch ein Bild von einem türkischen Fischerboot.
Aber es sind viele Nationen, die dort die Fischgründe plündern.
 

Mauretanien, Tag 7-3: Banc d'Arguin​


Nach erfolgreichen Fischfang an der Insel Tidra, segelt die Armada mit reicher Beute von zwei Fischen zurück nach Iwik.
Die Sonne steht hoch.
Die Schiffe kreuzen gegen den Wind.
Das ermöglicht Aufnahmen im Gegenlicht und mit der Sonne.


Bild 341: Segelboote im Nationalpark Banc d'Arguin​




Bild 342: Hart am Wind​


Bild 343: Die Armada ist auf dem Weg nach Iwik​


Fischer von Iwik​


Die Fischer posieren gerne für die Fotografen.
Es sind stolze Männer, die hart arbeiten, um dem Meer ihren Lebensunterhalt abzuringen.


Bild 344: Mauretanische Interpretation von Titanic​



Bild 345: Stolzer Fischer​




Bild 346: Fischer​




Bild 347: Fischer​



Der Kapitän hält Ruder und Segel fest in der Hand.
Der Mann in der Mitte hat unsere Tour begleitet.
Kiboko ist sich nicht sicher, ob es sich hier um den Chef des Nationalparks oder den Bürgermeister von Iwik handelt.
Auf jeden Fall ist es eine große Ehre für unsere Fotogruppe.
Die Menschen in Iwik haben große Hoffnung, dass weitere Touristengruppen kommen.


Bild 348: Der Kapitän bei der Arbeit​


Zurück in Iwik​


Die Segelboote erreichen wieder ihren Heimathafen Iwik.
Die Schiffe ankern am Strand.
Bei Ebbe liegen sich auf dem Trockenen.


Bild 349: Ankunft in Iwik

Kiboko verlässt das Segelboot über eine eilig herbeigeschaffte Leiter.
Nasse Füße lassen sich dabei nicht ganz vermeiden.
 
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Mauretanien, Tag 7-4: Iwik​


Nach der Fischfangreise zur Insel Tidra ist zu Ende.
Ein paar Pelikane erwarten schon die Ankunft der Fischerboote.
Bei der Ausbeute von zwei Fischen werden sie heute wohl leer ausgehen.


Kiboko schlender durch den Ort Iwik.
Die Menschen wohnen in einfachen Häusern aus Blech und Holzplatten.
Am Strand befindet sich der Prachtbau des Ortes.
Es ist ein achteckies Gebäude in kräftig hellgrüner Farbe.
Es ist die Moschee.


Bild 350: Moschee im Zentrum von Iwik​


Die Bewohner von Iwik sind sehr freundlich.
Die Damen wollen aber nicht so gerne fotografiert werden.
Mit schnellen Schritten geht es nach Hause, bis die Fotografen wieder weg sind.


Bild 351: Wohnviertel​


Die Männer sind viel entspannter.
Der freundliche Mann winkt schon von weitem.
Er möchte gerne fotografiert werden und hat auch Zeit für ein Schwätzchen mit Kiboko.


Bild 352: Der freundliche Nachbar​


Die Kamera von Kiboko hat dann aber doch noch ein zaghäftes Lächeln der Dorfschönheit einfangen können.


Bild 353: Schönheit​


Vögel​


Am Strand sind ein paar Wasservögel.
Kiboko versucht mit dem kleinen Teleobjektiv ein paar Vögel zu erwischen.


Bild 354: Nahrungssuche am Ufer


Bild 355: Western Reef Egret​


Bild 356: Bachstelze im Winterurlaub


Bild 357: Rosapelikane​


Kiboko hat auch mehrere Möwen und Seeschwalben am Strand fotografieren können.
Auf der Insel Tidra waren in großer Entfernung auch eine Gruppe Flamingos.
Diese waren aber für zeigenswerte Fotos zu weit entfernt.


Camp​


Gegen Mittag sind wir zurück im Camp.
Es ist eine Hüttenansammlung in trostloser Umgebung.
Der Koch erwartet uns schon.
Wenigstens gibt es heute keinen mit Rote Bete kontaminierten Nudelsalat.


Bild 358: Camp bei Iwik​


In einer Hütte steht das Modell eines Containerschiffes.
Es ist vom harten Einsatz gezeichnet.
Die Wüstenstürme haben Spuren hinterlassen.
Der Lotse ist auch schon von Bord gegangen.


Bild 359: Modellschiff in Seenot​


Im Sand liegen die sterblichen Reste eines verblichenen Delfins.
Die Knochen lagen wild verstreut in der Wüste.
Jemand aus underer Reisegruppe hat sich den Knochen angenommen.
Sie wurden sortiert und ausgerichtet.
Für eine würdevolle Bestattung reichte leider die Zeit nicht.


Bild 360: Der letzte Delfin​
 
Kommentar

Mauretanien, Tag 7-5: Chami​


Nach dem Mittagessen zieht die Blechkarawane weiter.
Der Weg fürht nach Norden entlang der Küste.


Ten Aloul​


An der Küste liegt ein weiterer Ort mit den Nmen Ten Aloul.
Der Baustil ist der selbe wie in Iwik.
Auffällig sind die Netze auf dem Dach.
Es sieht so aus, als wurden die Häuser im Meer gefangen.
Vielleicht sollen die Netze die Blechdächer bei Strum festhalten.
Oder es ist das Internet von Ten Aloul.
Um den Häusern liegt der obligatorische Müll.


Bild 361: Fischerort am Meer


Bild 362: Häuserzeile mit Netzwerk auf dem Dach​


Straße nach Cahmi​


Die Fahrt zurück zur Hauptstraße führt auf einer kaum erkennbaren Piste durch die Wüste.
Damit kein Fahrzeug die Kurve verpasst wurde ein Verkehrsschild aufgebaut.
Einsam in der Wüste steht ein Warnschild in einem alten Autoreifen.
So kann jeder Wagenlenker sein Blechkamel sicher um die Ecke bringen.


Bild 363: Vorsicht Kurve!​


Die Schotterebene endet plötzlich.
Die Fahrt führt über einen kleinen Hang in eine Ebene aus beigefarbenen Tiefsand.
Die Spuren im Sand weisen den Weg.


Bild 364: Welche Spur ist die Beste?​


Chami​


Die Spur war richtig.
Die Blechkarawane trift auf die geteerte Nationalstraße 2.
Bis zur neuen Stadt Chami ist es nicht weit.
Chami ist eine neue Stadt, die in den Karten noch nicht eingezeichnet ist.
Eine Allee aus nagelneuen, solarbetriebenen Straßenlaternen säumt die Straße.
Die Gebäude an der Straße sind noch in Bau oder in Planung.
Die neue Stadt soll weiter wachsen.
In der Nähe wurde Gold gefunden.
Chami ist eine Goldgräberstadt.


Bild 365: Hauptstraße von Chami​


Die Gebäude am Stadtrand sind noch provisorisch.
Die Geschäfte und Werkstätten haben schon geöffnet.
Auch in Mauretanien gilt: Zeit ist Geld.
Wer am Goldrausch teilnehmen will, muss schnell sein.
Auch die Schafe schauen sich das Angebot im neuen Laden an.


Bild 366: Neue Läden


Bild 367: Reifenwerkstatt​


In der Innenstadt von Chami stehen Geschäftszeilen neben der Straße.
Auf staubigem Sandboden stehen die Waren, die nicht in den Laden passen.
Besonders auffällig sind die großen grünen Bottiche und Steinräder.
Es sind Fachgeschäfte für Goldgräber.
Ein Esel steht zwischen den Waren.
Ob er hier auch einkauft?


Bild 368: Fachgschäfte für Goldgräber​
 
Kommentar

Mauretanien, Tag 7-6: Chami​


Chami ist eine Goldgräberstadt.
Westlich der Hauptstraße haben viele Investoren und Glücksritter ihre Maschinen aufgestellt.
Das Golderz wird in der Wüste gefördert.
In der Wüste gibt es keine Möglichkeit das Gold aus dem Erz zu holen.
Das Erz wird in Säcken nach Chami geliefert.


Goldsucher​


Die Goldsucher kaufen das Erz und hoffen auf einen reichen Goldfund.
Jeder Sack Erz ist eine Wundertüte.
Die Säcke werden geöffnet.
Ein Sonnendach aus Wellblech bietet Schutz vor der sengenden Sonne.


Bild 369: Golderz aus der Wundertüte​


Das Gold versteckt sich in unscheinbaren grauen Steinen.


Bild 370: Golderz​


Jeder Goldsucher hat eine Reihe von großen Bottichen.
Das goldhaltige Erz wird im Schutz der Sonnendächer in große runde Bottiche geschaufelt.
Die Bottiche sind mit Wasser gefüllt.
In den Bottichen laufen große Steinräder im Kreis.
Unter den Bottichen ist ein Elektromotor.
Der treibt über einen Riemen eine Welle an.
Die Welle treibt dann zwei separat gelagerte großen Steinräder an.


Bild 371: Bottiche​


Die beiden schweren Steinräder drehen sich im Kreis.
Dabei wird das Golderz im Bottich zerkleinert und gemahlen.
Leichte Schwebstoffe schwimmen im Wasser und landen im Überlauf.


Bild 372: Das Golderz wird mit zerkleinert und gemahlen​


Zwischen den laufenden Steinrädern werden die Steine mit der Schaufel verteilt.
Jeder Stein muss unter die Räder kommen.
Dabei werden die Steine zu feinen Sand zermahlen.
Hinter den Bottichen ist eine Abflussrinne.
Das ausgeschwemmte Material kann dort ausfallen und wird späte nach Gold durchsucht.
Unter dem Sonnendach beobachten der Besitzer und Aufpasser die Arbeit der Männer.
Kein Gold darf verlorengehen.


Bild 373: Das Golderz im Bottich muss unter die Räder​


Die zermahlenen Steine werden in einer Schüssel gewaschen.
Das leichtere Gestein wird weggespült.
Das schwerere Gold bleibt in der Schüssel.


Bild 374: Goldwäscher​


Der Lohn der Arbeit.
Stolz zeigt der Vorarbeiter einen Goldklumpen in der Hand.
Was wohl daraus mal gemacht wird?
Schöner Schmuck für die Dame?
Ein schnöder Goldbarren für die Zentralbank?
Oder feine Bonddrähte für Schaltkreise?


Bild 375: Goldnugget​


Die Vorarbeiter oder Eigentümer der Anlagen kommen oft aus Mauretanien.
Die Arbeiter stammen aus dem südlichen Westafrika.
Einige der Arbeiter sind auf der Durchreise.
Sie wollen nach Europa.
Sie verdienen sich Geld für die Weiterreise.
Andere afrikanische Arbeiter sind hier hängengeblieben.


Bild 376: Goldsucher​
 
Kommentar

Mauretanien, Tag 7-7: Chami​


Von Chami aus geht die Reise weiter nach Nouadhibou.
Auf der Nationalstraße 2 fahren wir nach Norden.
Auch auf dieser Verkehrsmagistrale durch Mauretanien und ganz Westafrika ist die Verkehrsdichte eher gering.
Ein Dreirad aus chinesicher Produktion kommt entgegen.


Bild 377: Wenig Verkehr​


An der Straße stehen vereinzelt mal ein Zelt oder ein paar Hütten.
Bäume sind selten.


Bild 378: Normadenzelt​


Weiter nördlich begleiten Dünenfelder die Straße.
Die Wanderdünen begraben die wenigen Bäume und manchmal auch die Straße.
Eine Schirmakaze trotzt den Dünenfeldern.


Bild 379: Baum versus Dünen​


Bou Lonouar​


Die Oase Bou Lonouar liegt nördlich von der Bucht von Nouadhibou.
Auf dem Hinweg hat Kiboko den Bahnhof besucht.
An der Nationalstraße sind Geschäfte und Werkstätten.
Einige Werkstätten haben den Wohnraum gleich nebenan.
Sie leben in ausgemusterten Wohnwagen.


Bild 380: Kurze Wege zwischen Wohnung und Werkstatt​


Gleich nebenan ist ein Telcom-Laden.
Im Laden stehen viele Kartons.
Wie groß mögen die Telefone hier sein?
Vielleicht ist es auch der lokale Media Markt.


Der Wohnwagen nebenan hat auch schon bessere Zeiten gesehen.
Das Fenster ist verschlossen.
Daran prangert eine große Telefonnummer.
Ob darin eine Dame wartet, um mit einem durchreisenden eine Nummer macht?
Im streng muslimischen Mauretanien ist das nicht vorstellbar.


Bild 381: Media Markt und Nuttenbude?​


Bei der Ausfahrt Bou Lonouar sehen wir, wie das Ende eines leeren Erzzuges durch den Bahnhof saust.
Den Zug wollen wir gerne fotografieren.
Die Blechkamele nehmen die Verfolgung auf.
Sie sausen hinter dem Zug durch die Wüste.
Der Zug hat einen großen Vorsprung.
Die Blechkamele holen langsam auf.
Der Abstand ist immer noch sehr groß.
Der Zug fährt in die falsche Richtung.
Um den Zug einzuholen, würden wir sehr viel Zeit benötigen.
Daher wird die Verfolgungsjagd abgebrochen.
Nach einer weiteren Runde rund um Bou Lonouar fahren wir weiter nach Nouadhibou.


Errzug​


Im weiteren Straßenverlauf fahren wir neben der Bahnstrecke nach Süden.
Wir haben Glück.
Ein weiterer leerer Erzzug ist auf dem Weg zur Eisenmine Zouérate.
Irgendwo zwischen Sreckenkilometer 60 und 70 kommt der Zug entgegen.
Der Punkt ist wenig fotogen.
Aber wir haben noch einen Zug erwischt.
Zwei Lokomotiven vom Typ SDL40, die CC117 und CC113 ziehen die leeren Wagen.


Bild 382: Leerer Erzzug​



Bild 383: CC117 und CC113 zwischen Nouadhibou und Bou Lonouar​


Ein Erzzugpaar führt am Ende Personenwagen mit.
Hier haben wir den Personenzug erwischt.
Am Ende laufen zwei Güterzugbegleitwagen.
Darin gibt es auch klimatisierte Abteile für Minenarbeiter.
Der letzte Wagen ist der Personenwagen.
Er ist schon am Einsatz in der Wüste gezeichnet.
In die Seite wurde eine zusätzliche Tür eingebaut.


Bild 384: Personenwagen am Zugende​


Die restliche Fahrt nach Nouadhibou ist ereignislos.
Kiboko verbringt die folgenden beide Nächte im Hotel.
Endlich mal weider ein richtiges Bett und eine Dusche.
 
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Mauretanien, Tag 8-1: Cap Blanc​


Heute fahren wir nur eine kurze Strecke nach Süden.
Nouadhibou liegt auf einer ca. 40km langen Halbinsel im Atlantik.
An der Südspitze ist das Cap Blanc, das Weiße Kap.


Cap Blanc​


Cap Blanc ist ein Teil des Nationalparks Banc d'Arguin.
Der Nationalpark soll die Ruheplätze der Mittelmeer Mönchsrobben schützen.
Es gibt nur noch ca. 350-450 Mittelmeer Mönchsrobben.
Die Population verteilt sich auf die Ägäis, einen Küstenstreifen in Tunesien, Madeira und Cap Blanc.


An der Grenze zum Nationalpark steht ein Portal.
Das Cap wird von einen hohen Leuchtturm dominiert.


Bild 385: Willkommen am Cap Blanc



Bild 386: Schwarzer Leuchtturm am Weißen Kap​


Rund um den Leuchtturm stehen ein paar Gebäude.
Viele sind verfallen.
In einem Gebäude ist ein kleines Museum.


Bild 387: Leuchtturm in der Wüste​


Das Kap besteht aus einer weißen Kalksteinformation.
Wind und Wellen nagen am Kalkstein.
Sie haben bizzarre Formen in den weichen Stein erodiert.


Bild 388: Steilküste am Cap Blanc​



Bild 389: Erosion als Bildhauer​

Neuer Leuchtturm​


Der große Leuchtturm wurde durch einen kleineren Neubau direkt an der Küste ersetzt.


Bild 390: Leuchtturm am Cap Blance​




Vor der Küste Mauretaniens trifft ein nährstoffreicher kühler Meeresstrom auf einen warmen Meeresstrom.
Das war die Basis für einen enormen Fischreichtum.
Der Nationalpark Banc d'Arguin (UNESCO Weltnaturerbe) soll die Küstengewässer schützen.
Fischtrawler aus vielen Ländern haben inzwischen das Meer leergefischt.
Sie kümmern sich auch nicht um die Nationalparkgrenzen.
Das raubt den einheimischen Fischern die Lebensgrundlage.


Das Cap Blanc in Mauretanien bildet die Südspitze einer langen Halbinsel.
Die Halbinsel schützt den Hafen von Nouadhibou.
Der Hafen ist die Basis einer größeren Fischfangflotte.
Die einheimischen Fischer haben oft sehr kleine Boote, mit denen sie sich auf das weite Meer herauswagen.


Bild 391: Kleines Boot auf dem Atlantik​



Ein größeres Fischerboot unter türkischer Flagge umrundet das Cap Blanc.
Es ist die Barbarost (Barbar-Ost oder Barba-Rost?).
Das Boot ist 28m lang und 9m breit.
Die starken Strömungen und der raue Atlantik sorgen für eine bewegte Einfahrt in die Bucht.


Inzwischen gibt es Spannungen zwischen den Mauritanischen Fischereiminiserium und den Türkischen Fischern.
Vermutlich fischen die Türken hier mehr als sie dürfen.


Bild 392: Türkischer Fischtrawlwer Barbarost​


Weiter draußen sind die großen Fischtrawler unterwegs.
Sie sind besonders rücksichtslos.
Kiboko hat die maximale Brennweite (D500 +TC20 +70-200) eingesetzt und dazu noch stark gecropt.


Das Fangschiff hat keinen Namen und keine Flagge.
Auf dem Boot ist viel Technik installiert.
Ganz viele Seevögel sind im Schlepptau.
Es sieht mir nach einen größeren Fischfangschiff aus.
Vielleicht wird hier der Fisch auch gleich verarbeitet und die Vögel freuen sich über Reste und Beifang.


Bild 393: Namenloser Fischfänger​


Laut den Reiseunterlagen zahlt Europa jährlich 86 Millionen EUR.
Das Geld wird aber nur zu einem kleinen Teil für den Küstenschutz verwendet.
90% dieser Summe verschwinden, ohne dass die Mauretanische Regierung über den Verbleib Auskunft geben kann.


Kein Wrack, keine Robben​


Am Cap Blanc ist vor vielen Jahren ein großes Schiff gestrandet.
Das Wrack war eine Attraktion am Kap.
Es war aber schon vor der Reise von Kiboko abgewrackt worden.


Kiboko hat auch die Küste nach den Mittelmeer Mönchsrobben abgesucht.
Leider hat sie Kiboko nicht gesehen.
 
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Mauretanien, Tag 8-2: Nouadhibou Erzverladung​


Vom Cap Blanc ist die Erzverladung in Nouadhibou einsehbar.
Am nächsten Tag hat Kiboko die Erzverladung zu besichtigen.
Aber darin ist das fotografieren verboten.
Daher riskiert Kiboko einen Blick über den Zaun.


Bild 394: Erzhafen nördlich von Cap Blanc​


Die Reisegruppe steht auf einem Hügel.
Von hier gibt es einen ersten Überblick auf die Erzverladung und den Erzhafen.


Bild 395: Blick über den Zaun​


Erzverladung​


In Nouadhibou werden die Erzwagen aus Zouérate entladen.
Dann wird das Erz weiter zerkleinert.
Unterschiedliche Erzqualtäten werden gemischt, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.
Das Erz läuft über Förderbänder zu den einzelnen Verarbeitungsschritten.
Nicht mehr benötigte Geräte und defekte Anlagen versammeln sich auf dem Schrottplatz.


Bild 396: Schrott vor der Erzaufbereitung

Das Eisenerz wird auf Halden zwischengelagert.
Riesige Schaufelradbagger versetzen Berge aus Eisenerz.


Bild 397: Schaufelradbagger​


Förderbänder bringen das Erz über den Pier zum Schiff.
Eine Kranbrücke verschwindet das Erz im Schiffsbauch.
Die Manasota wird gerade beladen.
Die Schiffe fassen so ca. 40000-50000t Erz.
Es werden ein bis zwei Schiffe pro Tag beladen.
In der Bucht von Nouadhibou warten bereits weitere Frachtschiffe auf Ladung.


Bild 398: Die Manasota wird mit Erz beladen​


Erzfrachter​


Die Erzfrachter bringen das Eisenerz nach Brasilien und Europa.
Das Stahlwerk in Bremen wird auch mit Erz aus Mauritanien versorgt.
Statt eines voll beladenen Erzfrachters verlässt der leere Öltanker STI San Telmo den Hafen.
Die 183m lange STI San Telmo umrundet das Cap Blanc und verschwindet in den Weiten des Atlantiks.


Bild 399: Die San Telmo verlässt Nouadhibou​
 
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Mauretanien, Tag 8-3: Nouadhibou Kirche​


Auf der Rückfahrt vom Cap Blanc nach Nouadhbiou kommt ein beladener Erzzug entgegen.
Die beiden SDL40 CC109 und CC111 bringen eine lange Schlange Erzwagen zur Entladestation.
Sie haben ihr Ziel schon fast erreicht.


Die Insassen aus den 5 Blechkamelen springen ab und positionieren sich an der Strecke.
Das hat der Lokführer noch nicht erlebt.
Der Zug hält an.
Lokführer und die Reiseleitung treffen sich zu einen Plausch am Bahndamm.


Bild 400: CC109 + CC111 bei Nouadhibou​


Kirche​


Mauretanien ist ein islamisches Land.
Christen sind nur eine sehr kleine Minderheit.
Es gibt nur zwei Kirchen in Mauretanien.
Eine steht in Nouadhibou.


Bild 401: Kirche als Vanilleeiskugel​


Dir Kirche steht auf einem kleinen Hügel, damit sie den Himmel besonders nah ist.
Es ist ein kugelrundes Bauwerk.
Von weitem sieht es so aus, als hat jemand eine überdimensionale Kugel Vanilleeis verloren.
Einen großen Glockenturm gibt es nicht.
Statt eines Halbmondes ziert ein Fisch die Kuppel.
Damit kann die Kirche nicht mit einer Moschee verwechselt werden.


Heute ist Sonntag.
Die Messe ist gelesen.
Die wenigen Gläubigen verlassen die Kirche.
Die Damen haben die Hosen an, sind nicht verschleiert.
Einige Damen sind auch mit Stöckelschuhen im Gottesdienst gewesen.


Bild 402: Eine Christin verlässt die Kirche​


Die Eingangstür steht offen.
Kinder freuen sich auf den Besuch der Fremden.





Bild 403: Kinder in der Kirchentür​


Ein Blick in das Innere der Kirche.
Sie ist sehr schlicht eingerichtet.
Bunte Glasfenster und ein anschließender Altarraum mit Kreuz und Bibel vor einem Vorhang sin die ganze Dekoration.
Drei Reihen Holzbänke müssen für Kirchenbesucher reichen.


Bild 404: Blick in die Kirche




Bild 405: Kreuz und Bibel auf dem Altar​


Kontraste​


Die Betontreppe vor der Kirche wird auch von muslimen gern genutzt.
Die muslimischen Damen tragen lange bunte Gewänder mit Schleier.
Sie sind über den Ansturm fremder Fotografen ein wenig überrascht.
Während die erste Dame die Meute Fotografen ein Lächeln schenkt...



Bild 406: Junge Muslima auf der Kirchentreppe​


... möchte die zweite Dame unerkannt bleiben.




Bild 407: Versteckspiel​
 
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Mauretanien, Tag 8-4: Nouadhibou​


Nach der Kirche geht es ins Restaurant.
Das Restaurant Tako wird von einem trinkfesten Spanier geführt.
Es ist nur einer von zwei Plätzen in Nouadhibou, an dem alkoholische Getränke erhältlich sind.
Der andere Ort ist die Küste mit den angeschwemmten Bierdosen.


Nach einer Woche staubtrockener Wüste freut sich Kiboko auf ein Bier.
Es wird eine Bierdose Amstel Cerveza serviert.
Das Bier hat keinen Stern verdient.
Aber der Bierkrug Estrella Levante hat einen Stern.
Für schlappe 6 EUR ist das Dosenbier schon fast geschenkt.
Zumindest wenn es Kiboko mit den Bierpreisen in Norwegen und Grönland vergleicht.


Der Bierpreis ist auch gerechtfertigt, da im Tako junge Damen oben ohne serviert haben.
Oben ohne Kopftuch.


Bild 408: Das erste Bier in Mauretanien

Nach einer Vorsuppe in einer Kaffeetasse kommt der Hauptgang.
Es gibt Fleisch.
Fleisch bedeutet in Mauretanien Kamelfleisch.
Das schmeckt sehr gut und hat sehr wenig Colesterol.
Damit die Kolesterinwerte nicht absacken, git es als kleine Kompensation ein Spiegelei auf den Fleischklops.
Das wird zusammen mit einer Käsescheibe auf einem Fladenbrot serviert.
Ein Anstandssalatblatt und drei Dekorationspommes runden das Mahl ab.

Sehr lecker!

So sieht ein Mauritanischer Kamelburger aus.


Bild 409: Mauritanischer Kamelburger​


Nach einer längeren Mittagspause fahren wir nochmal zum Hafen.
Die Stimmung ist hier sehr gereizt.
Die Hafenpolizei macht Stress.
Es sind keine spannenden Bilder entstanden.
Beim Drive-By-Shooting durch die Stadt hat Kiboko ein paar Straßenszenen vor die Linse bekommen.


Verkehr​


Ein Eselwagen transportiert Gasflaschen.
Wenn der russische Gasputin den Hahn zudreht, wäre das vielleicht eine Alternative für Deutschland.
Das Flüssiggas wird sogar klimaneutral geliefert.
Ein besonderes LNG-Terminal ist nicht erforderlich.


Bild 410: Flüssiggas auf Reisen

Die Autos sind besonders spannend.
Neben neuen Fahrzeugen sind auch Rostlauben auf den Straßen.
Sie haben ihren Zenit schon lange überschritten.
Aber zum wegwerfen sind sie noch viel zu schade.


Bild 411: Renault mit leichten Betriebsspuren​


Bild 412: Renault mit leichten und mittleren Betriebsspuren



Bild 413: Fahren, wie Gott in Mauretanien​


Bild 414: Kleintransporter mit kleinen Blessuren​


Abendessen​


In einem lokalen Restaurant nimmt Kiboko das Abendessen ein.
An einer langen Tafel bekommt jeder seine Mahlzeit auf dem Silbertablett - äh silbernen Tablett - serviert.
Bier gibt es hier nicht.


Bild 415: Abendessen auf dem Silbertablett​


Geschäfte​


Bei der nächtlichen Rückfahrt sind die Geschäfte hell erleuchtet.
Bei Tage bleibt das Inner im Dunkeln.
Aber nachts kann Kiboko tief blicken.
Ein Supermarkt mit reicher Getränkeauswahl und Kühltruhen hat die Tür weit geöffnet.
In den Regalen stehen Plastikflaschen, die nach der Entleerung auf den Straßen und im Meer landen werden.


Bild 416: Superauswahl im Supermarkt​


Völlig unerwartet ist ein großer Spielwarenladen.
Der Laden ist mit bunten Plastikspielzeug gefüllt, das eines Tages ebenfalls im Meer entsorgt wird.
Statt Modellbahnen sind nur Plastiktretautos im Schaufenster.


Bild 417: Plastikspielzeug

Ende der Kulturrunde​


Die erste Runde durch Mauretanien mit dem Schwerpunkt Kultur geht zu Ende.
Es war eine schöne Reise in eine spannende Welt am Rand der Sahara.
Ein Teil der Reisegruppe fliegt in der Nacht nach Hause.
Kiboko bleibt in Mauretanien.

Die letzte und dritte Teil der Reise wird entlang der Bahnlinie zur Eisenmine in Zouérate führen.
Dort wird der Schwerpunkt auf Eisenbahnen liegen.
Kiboko freut sich, wenn Ihr dann wieder virtuell mitreist.

Für den dritten Teil gibt es einen neuen Thread.
Es wird noch etwas dauern, da ich als nächstes den Reisebericht aus Madagaskar vollenden möchte.
Danach ...


Danke​


Kiboko bedankt sich beim Reiseleiter Idoumou und sein Team, den Reiseleiter Bernd,
die Mitreisenden im Blechkamel, die es Kiboko erlaubt haben immer vorne zu sitzen,
um während der Fahrt fotografieren zu können.

Ich danke Euch für Eure netten Kommentare und die vielen likes.
 
Bettina kommentierte
Lieber Bernd,
vielen Dank für Deine unterhaltsame und ausführliche Reisereportage! Es war mir immer wieder eine Freude, Deine Bilder, Gedanken und Erlebnisse verfolgen zu können.
 
B
Brunke kommentierte
Ich habe Deinen Bericht mit großem Interesse verfolgt und auf Google Earth die Orte angesehen, die Ihr besucht habt. Vielen Dank für den Einblick in ein Land, das ich mit Sicherheit nicht mehr erleben werde. Schön, dass Du mit wachem Blick auch die Schattenseiten beschreibst. Ich freue mich auf Teil 3
 
BeST kommentierte
Witzig, dass ich nicht der einzige bin, der in einem anderen Task via Google Maps mitreist und Orte und Entfernungen abcheckt.
 
Wölkchen kommentierte
Danke, für Deinen ausführlichen, mit wunderbaren Bildern bestückten, Reisebericht.
Deine amüsanten Texte waren köstlich -wie gewohnt.

Mal schauen wie es weitergeht -ich bin wieder dabei.
 
Bremenfrosch kommentierte
Danke, Bernd, freue mich schon auf die Weiterfahrt!
VG Holger
 
Lieber Bernd,

einmal mehr habe ich einen Reisebericht von Dir genossen. Die super Bilder zusammen mit den Texten, einfach erstklassig. Vielen Dank dafür. Da melde ich mich doch gleich mal für die Fortsetzung an. Gerne bin ich mit dabei.
 
Kommentar
Vielen Dank für Eure lieben Kommentare.
Ich freue mich sehr über Euer Interesse an den Fotoreportagen.
Das motiviert mich, weitere Reiseberichte zu verfassen.

Bis zum dritten Teil bitte ich aber noch um etwas Geduld.
Ich möchte nicht mehr so viel Zeit am Rechner verbringen.
Daher ist die Schreibgeschwindigkeit schon sehr langsam geworden.
Auch möchte ich micht nicht zu lange mit einen Thema, einer Reise beschäftigen.
Dann verliere ich die Lust und es wird zur Arbeit.
Dann werden die Texte auch nicht besser.

Aktuell habe ich weitere Bilder für den angefangenen Reisebericht aus Madagaskar ausgewählt und bearbeitet.
Dann wird es bald mit dem Tag 12 weitergehen.

Als nächstes möchte ich wieder einen alten Reisebericht aus dem Forum überarbeiten und auf meine Heimseite verschieben.
Es wird voraussichtlich Bangladesch in vollen Zügen werden.

Vielleicht gibt es noch etwas für den Kleinen Bilderhunger zwischendurch:
Stadtbummel durch Riga, eine Bildgalerie aus dem Aberdares NP oder ein paar Bahnbilder.

Die nächste Fotoreportage im Forum soll vielleicht wieder mehr Tiere zeigen: Botswana oder Tschad.
Es gibt auch noch zwei angefangene Fotoreportagen: Ecuador und Kuba.

Vielleicht kommt es auch wieder ganz anders.
Ich freue mich, wenn Ihr wieder mitreist.

Viele Grüße
Bernd
 
Kommentar
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