Manueller Weis abgleich

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Hanner B.

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bei mischlicht musst du dich für eine wb entscheiden, das kann dir auch die graukarte nicht abnehmen, die kann nur helfen, einen bezugspunkt zu liefern (aber immer nur auf EINE beleuchtungsart bezogen). wenn du tages- und kunstlicht mischt, bleibt es dir überlassen, wo du den weißpunkt haben willst, eine frage des geschmacks bzw. der stimmung die transportiert werden soll. einen exakten "realen" weißabgleich benötigt man aber eigentlich nur in der werbe- bzw. produktfotografie. notfalls muss das kunstlicht eben mit filtern dem tageslicht angepasst werden, z.b. mit gelbfiltern vorm blitz.
 
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Hanner B.

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uuuii, ich dachte, jetzt kommen ganz viele fragen, wie man denn die karte einsetzt...

ps: @stefanie: das kann schwer in die hose gehen, weißes papier hat oft ein seltsames reflektionsverhalten, lustig besonders in richtung uv...
 
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ppwill

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Hallo,

weisses Papier würde ich nicht nehmen den zum manuellen Weisabgleich sollte es schon eine Graukarte (18% Grau) sein. Wenn man keine Graukarte hat kann man auch einen Teil von einer Tageszeitung mit viel Text nehmen, geht auch zur Not.

Bei Mischlicht ist es die Frage ändert sich das Licht dauernd oder nicht? Wenn sich das Licht verändert (z.B. Tageslicht durchs Fenster + Kunstlicht) bringt es wenig einen manuellen Weißabgleich mittels einer Graukarte zu machen. Dann würde ich die Karte hinstellen, ein Bild mit Karte machen dann das selbe Bild ohne Karte. Den Grauwert kannst du dann ja mit der Software in dem einen Bild nehmen und dann übertragen.
Wenn es möglich ist kannst du auch die Graukarte einfach in eine Ecke stellen, dir in der Software den Grauwert nehmen und dann Sie wegretuschieren.
Wenn es ganz schnell gehen soll und man keine Zeit für einen richtigen Weißabgleich hat würde ich in RAW arbeiten, dann kann man nachher besser den Weißabgleich anchbearbeiten.

Gruss

Patrick
 
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