...in der linken Bildhälfte. Jedenfalls bin ich an dem Anblick hängengeblieben. Ich war mittags zufällig dort und bin abends so gar nicht zufällig mit der Kamera zurückgekehrt (das einzige Objektiv ein Weitwinkel mit einem Polfilter).
Das Aussehen der Welt ist oft zweigeteilt. Und die Diskrepanz zwischen arm und reich wird immer größer.
Auch hier in Deutschland, wo doch alles so hochgelobt und gut funktionierend beschrieben wird, wird die Schere immer größer. Es gibt nur noch arm oder reich, fast der gesamte Mittelstand verschwindet. Bald ist es auch hier wie es noch im Mittelalter war.
Stimmt wohl. Und ich muss gestehen, dass ich außerhalb von Deutschland mehr darauf achte, in Köln oder Hannover oder sonstwo ist meine Wahrnehmung runtergeregelt, so eine Art Selbstschutz. Aber wenn man einmal wachen Auges durch die eigenen Städte läuft, gibt's das Gleiche in grün: den Arbeiterstrich, die Rumänen, die im Park leben, das übervolle Flüchtlingsheim gleich nebenan...
Das unterste oder erste, da wo ich den Daumen gegeben habe. Das finde ich sehr gelungen durch die Perspektive. Da sticht Deine Intention, die heftigen Unterschiede aufzuzeigen, ganz besonders hervor.
Und ich finde es überhaupt schön. Das soll aber die anderen Bilder nicht schmälern!
Ich finde das eine sehr schöne Serie, wenn auch eine etwas bedrückende. Ich kenne das nicht aus meiner Heimat, aber es macht mich irgendwie immer wieder betroffen ... :up:
Das hatte ich mir gedacht (samside.ch). Ich meinte eigentlich in welchem Kanton. Jedenfalls könnte der Begriff "Wirtschaftsflüchtling" bei Euch eine andere Bedeutung haben... aber das ist vielleicht auch schon wieder zu viel Klischee.
Gefällt mir sehr gut (inhaltlich wie fotografisch) :up:
Erinnert mich an eine Situation in unserem diesjährigen Urlaub auf den Azoren, wo wir plötzlich (zwischen zwei "normalen" Städtchen) in einem Ort, der im Reiseführer als "sozialer Brennpunkt der Insel" bezeichnet wurde (was wir erst hinterher gelesen haben), standen.
Allerdings hätte ich mich dort nicht getraut, auszusteigen, geschweige denn zu fotografieren ...