Der Garten vom Adachi Kunstmuseum darf nicht betreten werden. Zuerst wollte ich mich ärgern bis ich kapiert hatte: der Garten ist das Ausstellungsstück #1 (neben vielen Gemälden - viele davon zeigen Gärten).
Vor den Selfie-Spots bilden sich beachtliche und geduldige Schlangen. So ein Selfie vom Tori von Miyajima muss man mitbringen von der Insel. Die Hirsche sind - trotzdem die Insel waldreich ist - lieber an der Strandpromenade. Sie schappen sich bevorzugt Papierstücke aus Handtaschen oder Rucksäcken und verspeisen diese dann genüsslich.
Das überaus hässliche Gebäude oben links ist ein Museum eines verrückten Mäzens (womöglich tue ich ihm Unrecht). Unglaublich an so einem Ort diese Baugenehmigung zu erteilen.
Man hat das alles gelesen und im TV gesehen über Hiroshima. Aber hier ist es noch mal schlimmer. Das Museum und die Gedenkstätten sind sehr gut gemacht. Gerade in der aktuellen jüngsten Zeit, ja während wir dort waren, gab es Nachrichten die einem ein ganz schlechtes Gefühl machen. Ach, ich höre besser auf.
Muss man gesehen haben.
Mein Foto #24a ist eines der besten in meiner Eigen-Wertung.
Hinter der nächsten Türe heißt es Schuhe ausziehen und die 8 Etagen auf Socken erklimmen. Die blanken Holzböden sind dadurch excellent eingelassen und poliert
Die Weiße-Reiher-Burg aus dem 17. Jahrhundert beherrscht noch die moderne Stadt. Sehr eindrucksvoll. Und durch die offenen Fenster und den leichten Wind im 8. Stock waren die 35 Grad / 90% Feuchte auch viel besser zu ertragen.
Morgen machen wir eine elend lange Bahnfahrt mit 5x umsteigen und gehen ins Kloster. Stay tuned!
Erst nach 19:00 kamen wir in Koyasan an, wo wir in einem buddhistischen Kloster untergebracht waren das Gäste aufnimmt.
Fast zu spät, denn um 20:00 musste zwingend das (vegane und sehr leckere) Abendessen eingenommen sein. Am Morgen war ab 5:30 morgendliche Andacht - in so fern war es auch gar kein Fehler beizeiten Abendtoilette zu machen (Sammelbad) und in den Papierwänderaum zum Schlafen zu gehen.
Drei Dinge darf ich aber verraten, es gab auch Luxus den echte Mönche sicher nicht haben:
- Klimaanlage im Schlafraum
- Fotosession für Wuxi
- Bierdosenautomat
"Schuhverbot" sieht aus wie aus einem japanischen Film – gleich slidet die Tür auf und ein Typ in traditioneller Kleidung kommt raus, schaut grimmig auf den Boden, schließt die Tür wieder und geht dann forschen Schrittes aus dem Bild. Man hört noch eine Frauenstimme was keifen, nachdem er den Frame verlassen hat.
Wäre bestimmt auch mit einem "Ghibli-Filter" sehr nett anzuschauen. Ist hier in der Serie bislang mein Favorit.
Man konnte aber auch wirklich jedes gesprochene Wort aus den „Zimmern“ der Umgebung hören. Gottseidank blieben Geräusch-Emissionen die man gar nicht hören will aus.
Der Friedhof von Koyasan ist angeblich der größte Japans und so begehrt, dass Firmen für verdiente Mitarbeiter Gräber bereitstellen. Ich bin bereits mit meinem Arbeitgeber in Verhandlung ob eine vergleichbare Wertschätzung auch für mich verfügbar wäre. (Ab 2045 oder so.)
Also das war ganz toll! Ich erspare Euch die 100+ Bilder von da, aber der alte Teil des Friedhofs war toll. Rotkäppige Buddhas und Münzspenden und so.
Der Inder hat recht.
Es verlängert lediglich die Zeit, im Alter gefüttert zu werden oder Haferbrei zu sich nehmen zu können. In den Trainingszeiten geht wiederum die Zeit verloren, die man genießen könnte.....
Mit Sport ersetzt man Krankheiten durch Unfälle. Bleibt abzuwägen was weniger schädlich ist
Das obere Friedhofsbild gefällt mir super. Vielleicht die Tiefen nur ein klein wenig anheben, so geht - zumindest hier - relativ viel an Bildinfo verloren.
Anfang 1995 kurz nach dem Kobe-Erdbeben war ich das erste Mal in Japan, damals überwiegend in Tokyo Stadtteil Akasaka.
Ich war am frühen Nachmittag angekommen und hatte erst am Abend ein geschäftliches Dinner. So nutzte ich die freien Stunden, um mir die Umgebung in der Nähe meines Hotels anzuschauen. Dort gab es auch einen Friedhof, nicht größer, als ein halbes Fußballfeld mit sehr vielen Gräbern. Auf fast jedem Grab gab es die etwa 2m langen und mit Schriftzeichen verzierten Holzplanken. Fand ich damals recht fotogen... Ein Grab auf diesem Friedhof (direkt Downtown) war wohl sehr teuer, so dass es auch eine spezielle Lotterie gab, bei der man einen Grabplatz gewinnen konnte.
Es wird kompliziert, weil man muss ja auch sicherstellen dass man nicht neben dem ungeliebten Kollegen oder Geschäftsführer zu liegen kommt. Also wird schwierig es sei denn eine AI kann hier helfen.
Ja es war schon frugal.
Aber geschmacklich toll.
In dem bedeckten Schälchen waren wenn ich mich recht erinnere zwei Stücke speziell geräucherter Tofu mit Gemüsedekoration.
Auf den Busfahrten gab es einige Stops in alten (Museums-) Dörfern. Junge, Junge, Japan ist auch nicht überall modern! Tollen alten Plunder kann man da noch finden…
Das war in einem sehr rustikalen Speiselokal. Die Funkgeräte waren offenbar die frühere öffentliche Telekom in diesem sehr abgelegenen Ort wo es nicht einmal Festnetz gab (30 Jahre vor Mobilfunk).
Hier musste ich euch mal ein Eiphone-Bild unterjubeln, da hätte mir das z26mm nicht gereicht. Die tolle Architektur (Holzkonstruktion ohne Nägel) soll den auf den Kopf gestellten Fuji darstellen. Innen kann man dann virtuell den Fuji erklimmen.
Ich habe ein Fuji-T-Shirt und Schüsselanhänger erworben
Oh ja, das ist ein unerfüllter Traum...
In vollgestopften Kameraläden mit Gebrauchtartikeln stöbern oder Kaufhäuser besuchen und nach Elektronikwaren
aus Hifi und....schauen, die in Europa garnicht angeboten werden.
Immer wieder ein Erlebnis: Yodobashi, Tokyo, neben Akihabara Station!
Neben dem ganzen Foto-Equipment gibt es dort auch alles an Zubehör und jede Menge Utensilien und Werkzeug für Wartung und Pflege.
Mich reizt ja jedes Mal in Asien so ein Objektiv-Trockenschrank, wobei der in unseren Gefilden ja nicht notwendig ist.
In Hakone haben wir 2 Tage verbracht, das war sehr touristisch (für stadtflüchtige Japaner) aber deswegen auch irgendwie crazy. Ich belasse es bei den zwei obigen Bildern, die Arbeitsplätze aus dem Vorhof der Hölle in den Schwefelfumiolen und der Moment als die Gondel über den Azimut ging und der Fuji sichtbar wurde, da sind alle in der Gondel ausgeflippt.