Es gibt mehrere Gründe warum ich umsteigen möchte:
1 Ich möchte auch ältere Objektive ohne den eingebauten AF Motor verwenden.
2. Die d80 hat eines etwas größeren und helleren Sucher
3. Manchmal wäre es schön etwas mehr Megapixel zu haben für Vergrößerungen.
4. Das obere Stausdisplay ist m.M sehr praktisch
5. Die d80 ist etwas frößer und liegt dadurchbesser in der Hand, und es gibt einen originalen Batteriegriff.
1 Ja, kann ich absolut nachvollziehen - für mich das ko-Kriterium für D40(x)/D60 - manch anderer nutzt nur AF-S (HSM, wie auch immer), für den natürlich kein Kriterium!
2 Kenne die D40 nicht, mein Vergleich bezieht sich auf die D50 - ist angenehm aber in den meisten Situationen imho zu vernachlässigen - lichtstarke Optik ist
mir wichtiger.
3 Dir ist aber klar, dass die Auflösung nicht nur mit Pixeln zu tun hat - da fließen auch andere Faktoren wie z.B. der AA-Filter mit hinein. Die 4MP dürften vielleicht um die 15% mehr an Auflösung bescheren, gleich (gute) Optik vorausgesetzt. Aber klar, ich kenne das bessere Gefühl beim Schneiden - ob 4,5 oder 8 MP übrig bleiben ist zumindest ein gefühlter Vorteil.
4 Ja, sehe ich ebenso - hat die D40 auch einblendbare Gitterlinien? Für mich, nach der D50 ohne diese, ein sehr lieb gewonnenes Feature!
5 Da hast Du sicher schon die "Griffprobe" gemacht - das ist imho eines der wichtigeren Argumente - die Cam muss gut "in der Hand liegen".
Bleibt nach wie vor die Unsicherheit, dass die D40 JPEGs ootC nach Meinung der Benutzer beider Modelle die "fertigeren" Bilder liefert. Ich gebe zu, da bin ich ein bisschen kritisch - ebenso die Rezepte der Parameter-Einstellungen, um sich die D80 zu einer D40 "hinzubiegen". Ich kann nur für mich sprechen - ich habe sowohl mit der D50 als auch danach mit der D80 nur jeweils 1 Speicherkarte mit JPEG fotografiert - ich bin halt der RAW-Typ und arbeite gerne an den guten Bildern etwas nach (die anderen kann ich mir auch mit View NX ohne Konvertierung sozusagen ootC anschauen) - ich glaube nicht, dass ich diese Bilder so aus der jpg-Engine der Kamera hätte erhalten können. Wenn es mir um "Buntheit" gegangen wäre, so wäre schon die D50 überflüssig gewesen - meine olle Ixus ist da bunter und selbst die konnte die alte Fuji-Digiknipse FinepixA204 nicht toppen.
Ich denke, Nikon hat das schon sehr Zielgruppenorientiert eingerichtet - D40-D60 für den Einsteiger (der i.d.R. an fertige Ergebnisse aus der "Digi-Knipse" gewöhnt ist und diese auch irgendwie erwartet - nur besser), die D80 eher als Zwischenschritt mit der Beachtung der ambitionierteren Fotofanten - also eher schon etwas zurückhaltender im Ergebnis um den benötigten Raum für Nachbearbeitung zu schaffen (zu viel ist meist zu viel, zu wenig eignet sich meist besser für die Nachbearbeitung).
Ab D200/D300 liegt der Fokus wohl eher auf den "Nachbearbeiter", der i.d.R. mit den quietschbunten und überschärften "Mainstream" Bildern aus Digi-Knipsen gar nix mehr anfangen kann - der wird sich aber auch nicht über zu "unbunte" Bilder ereifern.
Ja, da ich Dich und Deinen Geschmack und die fotografischen Gewohnheiten und Vorbildung nicht kenne, kann ich nicht sagen "die D80 ist klasse - kaufen, marsch marsch". Tolle Bilder kann man mit allen Nikons (und ja, auch anderen Marken

) machen - ob das jeweilige Modell Deinen Erwartungen entspricht kannst nur Du herausfinden. Das Herumgepröbel an Kamera-Parametern um "D40-JPEGs" zu erhalten halte ich für keinen geeigneten Ansatz - da würde ich die D40 behalten, alles andere könnte sonst schnell Frust werden und die nächsten Threads hinsichtlich "mangelnder" D80 Bildqualität provozieren. Solltest Du Dich entschließen, doch in die EBV, auch mit RAW, einzuarbeiten, würde ich mir an Deiner Stelle nur noch über D80 vs. D200 (wenn nicht zu teuer - D300) Gedanken machen.