Leuchttisch zum Ordnen und Sortieren von Dias

Pablito

Registrierte Benutzer_B
Hallo allerseits,

ich muß mal mein Archiv durchsehen, nach Themen ordnen, Dias in Journale einsortieren, zum Einscannen auswählen etc. Dazu brauche ich eine möglichst große Leuchtfläche, die jetzt dazu aber kein kalibriertes Normlicht haben muß. Nur groß und hell muß sie sein und eine gleichmäßige Helligkeit aufweisen. Wenn ich mir einen gebrauchten professionellen Leuchttisch (z.B. von Klimsch) kaufe, dann ist der mit Leuchtstoffröhren ausgestattet und sehr schwer. D.h. er kommt mit einem soliden stählernen Untergestell, was bedeutet, daß das Teil auch dann, wenn ich es nicht benutze, viel Platz einnimmt. Deshalb überlege ich, mir eine Leuchtplatte mit LED zu kaufen, die ich auf einen vorhandenen Tisch legen und, wenn ich sie nicht brauche, platzsparend verstauen kann. Evt. auch mehrere im Format A2 zum Nebeneinanderlegen.
Jetzt würde ich gerne mal hören, was Ihr verwendet und womit Ihr gute Erfahrungen gemacht habt. Es gibt solche Platten im Internet reihenweise aus China, aber da ist sicher auch viel Schrott dabei. Man weiß nicht, was man bekommt.

Oder wäre dies auch eine Variante?:
Einen Rahmen aus Holz oder Aluprofilen bauen, Beine drunter und eine große Plexi-Milchglasscheibe drauflegen, die ich von unten mit mehreren großen Leuchtstoffröhren (Deckenlampen) beleuchten könnte. Um nicht geblendet zu werden, könnte ich den "Tisch" mit einem lichtdichten Stoff abhängen. Das würde mich erstmal nur die Plexischeibe kosten, alles Andere wäre vorhanden.
 

jazzmasterphoto

Erfahrenes Mitglied
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Mmh, KB, Mf oder Planfilm macht schon einen Unterschied.

KB-Dias würde ich durch einen Projektor jagen und alles, was
von Interesse ist, einfach auswerfen …

Für Mf etc. scheint mir der Selbstbau ausreichend zu sein …


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Pablito

Registrierte Benutzer_B
Projektor? Da kann ich immer nur 1 Bild sehen! Sortieren, zusammenstellen, ordnen: Das geht nur auf dem Leuchttisch.
 

PeterSKO2

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Hallo allerseits,
...
Oder wäre dies auch eine Variante?:
Einen Rahmen aus Holz oder Aluprofilen bauen, Beine drunter und eine große Plexi-Milchglasscheibe drauflegen, die ich von unten mit mehreren großen Leuchtstoffröhren (Deckenlampen) beleuchten könnte. Um nicht geblendet zu werden, könnte ich den "Tisch" mit einem lichtdichten Stoff abhängen. Das würde mich erstmal nur die Plexischeibe kosten, alles Andere wäre vorhanden.
Genau so. Meinen habe ich damals (über 15 Jahre her ..) von Foto-Brenner als Bausatz bestellt.
Ansonsten müsstest Du so ne Plexiglasscheibe vielleicht auch im Baumarkt Deines Vertrauens finden? Vermutlich sogar in den unterschiedlichsten Maßen. Muss ja nicht unbedingt 3:4 oder 2:3 sein?
 

Pablito

Registrierte Benutzer_B
Ansonsten müsstest Du so ne Plexiglasscheibe vielleicht auch im Baumarkt Deines Vertrauens finden? Vermutlich sogar in den unterschiedlichsten Maßen. Muss ja nicht unbedingt 3:4 oder 2:3 sein?
Die Scheibe gibt es als zentimetergenauen Zuschnitt im Internet, entgrated und nach Haus geliefert. Ich denke an 80x180cm. Ich habe eine ganze Reihe von abgebauten Deckenleuchten aus dem Büro. Die könnte ich mit Kabel und Steckern versehen auf den Boden legen. Den Tisch kann man aus Alu-Vierkantprofilen zusammenstecken.
 

tengris

Sehr aktives Mitglied
Einen Rahmen aus Holz ... und eine große ... Milchglasscheibe ..., .. von unten mit mehreren großen Leuchtstoffröhren (Deckenlampen) beleuchten ...
Heh, was war ich jung, als ich das gebaut habe! Muss 1985+ gewesen sein. Fest in den Wandverbau integriert als 90 x 60cm großes Element anstelle eines Unterschranks. Ausgestattet mit 3 Leuchten a 2 Röhren und einer Scheibe aus echtem Milchglas (leichter zu reinigen, weil kratzfest). Darüber eine weitere Lampe von oben, weil ich das gelegentlich für Tabletop Aufnahmen genutzt habe, mit oder ohne zusätzliche Effektbeleuchtung von unten.

Allerdings war damals der Workflow ein anderer. Auf das Leuchtpult kamen die Filme (ungeschnitten) vom Labor. Formate waren KB, 6x4.5 und 6x7. Mit einer guten Lupe wurde entschieden, was sich einen Rahmen verdient hatte. Der Projektor stand somit in dieser Phase gar nicht zur Diskussion. Der wäre zur Schärfebeurteilung ohnehin ungeeignet gewesen. Das musste mit einer starken Lupe geklärt werden. Andererseits war damit keine Bildbeurteilung möglich, weil man nicht das gesamte Bild überblicken konnte.

Das alte Möbel steht seit über 25 Jahren zerlegt im Keller und ich weiß nicht, warum ich es nicht schon bei der letzten Übersiedlung entsorgt habe. Heute ist das Leuchtpult ein hochwertiges Chinaprodukt und aufgebaut wie die LED Hintergrundbeleuchtung eines Monitors. Einen Mehrwert bringt es meiner Meinung nach für Mittel- und Großformate. Die kann man nebeneinander legen und grob vergleichen. Bei Kleinbild springt man doch wieder nur mit der Lupe hin und her.
 

Bworld

Nikon-Clubmitglied
Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du die Deckenlampen umgekehrt auf den Boden legen und die Milchglasscheibe ca. 80cm drüber.
Ich vermute da reicht die Leuchtdichte nicht mehr ganz aus.
Ich hatte früher direkt auf ein 60x60er Deckenelement mit Holzkasten drumherum eine Plexiglasscheibe drauf. War nicht 100 %ig gleichmäßig ausgeleuchtet, aber zum sortieren und Schärfe beurteilen völlig ausreichend.
Später habe ich mir dann eine Leuchtplatte ca. 50x150cm mit Tageslichtröhren gebraucht gekauft. Das war dann aber schon so ziemlich zum Ende der Diazeiten.
Ich muss aber unbedingt auch noch sortieren und scannen. Habe vor kurzem erst wieder meinen coolscan 5000 unter Windows 10 zum Laufen bringen müssen.

Grüsse
Bernd
 

peterkdos

Sehr aktives Mitglied
...seit drei Jahrzehnten ein treuer Begleiter:


Gruß

Peter
 

Jottel

Sehr aktives Mitglied
Moin,

ich habe mir für so etwas mal einen Röntgenbildbetrachter (mit LED-Beleuchtung) zugelegt. Ich glaube, hat im online-Gebrauchtmarkt mal ca. 30 EUR gekostet; und versieht seinen Dienst.
 

Pablito

Registrierte Benutzer_B
.... Auf das Leuchtpult kamen die Filme (ungeschnitten) vom Labor. Formate waren KB, 6x4.5 und 6x7. Mit einer guten Lupe wurde entschieden, was sich einen Rahmen verdient hatte. Der Projektor stand somit in dieser Phase gar nicht zur Diskussion. Der wäre zur Schärfebeurteilung ohnehin ungeeignet gewesen. Das musste mit einer starken Lupe geklärt werden. Andererseits war damit keine Bildbeurteilung möglich, weil man nicht das gesamte Bild überblicken konnte.... Bei Kleinbild springt man doch wieder nur mit der Lupe hin und her.
Ja, genauso mache ich das auch! Ich habe für die verschiedenen Formate auch unterschiedliche Lupen (bis 6x6), die das ganze Bild zeigen. Bei mir ist es jetzt so, daß ich ein paar tausend KB-Dias aus unterschiedlichen Orten habe, die inzwischen teilweise schon historischen Wert haben. Ich habe sie allerdings damals nach Motiven geordnet, und nicht nach Orten. Das soll jetzt geändert werden. Dazu will ich eine möglichst große Leuchtfläche haben, um sie auszubreiten und neu zu sortieren. Im Idealfall wäre das eine Platte, die mehrere Meter lang ist. Jetzt ist mir eingefallen, daß ich ja noch eine Bläsing Blitzanlage mit großer Lichtwanne (80x120 cm) stehen habe. Die ist so aufgehängt, daß ich sie um 180 Grad nach oben drehen kann und somit einen hängenden Leuchttisch bekomme. Das Einstelllicht dürfte für den Zweck wohl ausreichen. Die Größe ist natürlich noch nicht das Optimum, aber für den Anfang könnte es gehen. Kostet genau 0,0 Cent.
 

1bildermacher1

Nikon-Clubmitglied
Du musst aber aufpassen, dass die Lichtwanne nicht beschädigt wird, denn das Einstellichtlicht wird schneller heiss wie du denkst.
Ich würde mir eine grosse Plexiglasplatte kaufen und darunter ein bis zwei Deckenlampen mit Neonstäben, die man auf den Boden legt.
Die alten Deckenlampen bekommt man immer spottbillig nur muss man noch ein Kabel anschliessen.

Gruss
Wolfgang
 

Pablito

Registrierte Benutzer_B
Du musst aber aufpassen, dass die Lichtwanne nicht beschädigt wird, denn das Einstellichtlicht wird schneller heiss wie du denkst.
Ich würde mir eine grosse Plexiglasplatte kaufen und darunter ein bis zwei Deckenlampen mit Neonstäben, die man auf den Boden legt.
Die alten Deckenlampen bekommt man immer spottbillig nur muss man noch ein Kabel anschliessen.
Ich hab' mal eben nachgesehen, was da an Einstelllicht drin ist. Dachte, es seien Leuchtstoffröhren. Aber nein: Es sind 28 Glühbirnen a 60 Watt, die allerdings gedimmt werden können. Aber 1680 Watt ist mir dann doch zu viel. Die hat man früher gebraucht, wenn man an der Großbildkamera mit langem Balgenauszug und Blende 90 die Schärfe kontrollieren wollte.
Natürlich könnte ich auch LEDs reinschrauben. Die kosten jetzt nur noch ein paar Euros.
Im Übrigen sind da zwei Lüfter eingebaut. Also zu heiß wird es nicht.

Übrigens: Neonbeleuchtung ist nicht dasselbe wie Leuchtstoffröhren.
 

graf_d

Unterstützendes Mitglied
Wie wäre es mit IKEA? Ich habe für das Abfotografieren meiner Negative eine 30x30cm LED-Paneele gekauft. Sie gibt es auch in grösser.
 

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