Lützerath und Keyenberg: Der Abdruck der Grabsteine

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Die Stichworte zu den folgenden Bildern führen schnell zum Thema: Braunkohle - RWE - Widerstand - Hambacher Forst - Lützerath - Gewinnmaximierung - Baumhäuser.

Vor einem knappen Jahr war ich zuletzt vor Ort, siehe Klick.

Der Inselstatus von Lützerath (eingerahmt von einer geschundenen Landschaft) hat sich verschärft. Der Bauer mit dem uralten Hof hält aus, vor Gericht wird noch gestritten. Und nach wie vor schafft RWE Tatsachen, in den vergangenen Wochen sei die Abbaukante noch einmal näher an das Dorf gerückt, berichten Anwohner. Das gibt kurz vor Schluss einen kleinen Bonus auf dem Konto.

Richtig verrückt wird's in Keyenberg und anderen Dörfern, die womöglich doch (!) nicht planiert werden. Gibt nur ein kleines Problem: Die Kirchen sind profaniert und verscherbelt, die meisten Häuser stehen leer, die Leute sind bereits in gesichtslose Neubaugebiete gezogen. Sie haben die alten Straßennamen mitgenommen - und sogar die Gräber. Insofern spiegelt der Keyenberger Friedhof mit den Abdrücken der Grabsteine in den Hecken (drittletztes Bild) die Situation der Orte. Wenig und Wenige sind geblieben.

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Moin, ich habe mir die Bilder gerade noch einmal angesehen und zwei Sachen gedacht. Erstens: Was bin ich eigentlich für ein Fotosnob, dass ich sogar in solchen Situationen darauf achte, dass der Blendenstern schön sitzt.

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Und zweitens: Früher habe ich mehr von solchen Motiven produziert, meine Bilder sind statischer geworden, irgendwie ordentlicher... oder ich ruhiger. Aber das ist natürlich ein völlig ein anderes Thema, nur mal so. Schönen Samstag.

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