Längste Belichtungszeit bei D 300

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koegi

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Hallo Forumsmitglieder,

vielleicht ist es eine blöde Frage. Ich habe letzte Woche Nachtaufnahmen von der Stadt Passau gemacht. Ich wollte eine HDR-Aufnahme erstellen. Da ich zur Zeit noch keinen Kabelauslöser für meine Nikon D 300 besitze, habe ich die Aufnahmen mit Selbstauslöser und Stativ erstellt.
Die Aufnahmen wurden jeweils mit 20 mm Brennweite und einer Blende von 14 erstellt. Ohne Belichtungskorrektur ermittelte die Zeitautomatik einen Wert von 30 s. Bei der Belichtungskorrektur von -1 25 s; bei -2 13 s und nun die für mich unverständlichen Werte: +1 30 s und +2 ebenfalls 30 s. Es liegt für mich der Verdacht nahe, die Kamera kann automatisch als längste Belichtungszeit nur 30 s ermittelt. Wie kann ich die "richtigen" Werte für die Belichtungskorrektur für +1 und +2 ermitteln?. Brauche ich für diese HDR-Aufnahmen einen Kabelfernauslöser? Für Eure Hilfe bedanke ich mich recht herzlich?


Viele Grüße
koegi
 
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Dein Verdacht ist richtig - bei 30s ist Schluß.
Du brauchst also einen Kabelauslöser plus Stoppuhr oder den Kabelauslöser MC-36 wo man die Zeit einstellen kann.
 
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Vielen Dank für Deine Antwort,

wie ermittle ich aber die notwendigen Zeiten über 30 s?

Vielen Dank

koegi
 
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Hallo MichelRT,

vielen Dank für Deine Hilfe! Deine Antwort klingt logisch und ist für mich jetzt auch nachvollziehbar!

Viel Grüße

koegi
 
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Hallo,
Ohne Belichtungskorrektur ermittelte die Zeitautomatik einen Wert von 30 s. Bei der Belichtungskorrektur von -1 25 s; bei -2 13 s

was mir bei den genannten Werten auffällt:
die Zeiten mit Belichtungskorrektur sind länger als sie sein sollten:

-1(EV) sollte (näherungsweise) halbe Zeit ergeben [hier also 15s].
-2(EV) sollte (näherungsweise) viertel Zeit ergeben [hier also 8s].

Hat die Matrixmessung/Zeitautomatik der Kamera versucht die Korrektur zu kompensieren?
:confused:

Viele Grüsse,
Ralf

Nachtrag:
:take0::platsch:

Wahrscheinlich hatte die Kamera bereits bei der Belichtungszeit von 30s angezeigt, dass die Belichtung eigentlich länger als die 30s sein sollte...
 
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Vielen Dank für Deine Antwort,

wie ermittle ich aber die notwendigen Zeiten über 30 s?

Vielen Dank

koegi

Deine korrigierten Zeiten geben dir den Hinweis.
-2 13 sec
-1 25 sec
0 wäre korrekterweise 50 sec (die Kamera kann aber nur 30sec)
+1 100 sec
+2 200 sec

LG, Andy
 
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weiss nicht ob das 100% zum Thema passt, aber man kann ohne Kabellauslöser auch jede beliebig lange Belichtungszeit erreichen. Mit dem eingebauten "Interval Timer" macht man einfach mehrere Aufnahmen mit 30 Sekunden und kombiniert sie dann.

Das kostet nichts (im Gegensatz zum Kabelauslöser) und hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann hinterher die Belichtung nach Wunsch einstellen in dem man mehr oder weniger Aufnahmen kombiniert.
 
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Hallo,
nochmals vielen Dank für Eure Hilfestellungen. Nochmals kurz eine Nachfrage: Wie kann man in der Anzeige bei der Zeitautomatik erkennen, das die notwendige Belichtungszeit länger als die maximale Zeit von 30 s sein soll?

Vielen Dank

koegi
 
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Hallo,

Wie kann man in der Anzeige bei der Zeitautomatik erkennen, das die notwendige Belichtungszeit länger als die maximale Zeit von 30 s sein soll?

Möglichkeit 1: im Sucher ist eine Belichtungsskala eingeblendet die eine Unter-/Überbelichtung anzeigt (siehe Handbuch S.113)
Möglichkeit 2: im oberen Display ist eine ähnliche Anzeige
Möglichkeit 3: durch Dücken der Info-Taste kann man es auch auf dem grossen Display sehen (S. 12)

Viele Grüsse,
Ralf
 
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weiss nicht ob das 100% zum Thema passt, aber man kann ohne Kabellauslöser auch jede beliebig lange Belichtungszeit erreichen. Mit dem eingebauten "Interval Timer" macht man einfach mehrere Aufnahmen mit 30 Sekunden und kombiniert sie dann.
Kann sein, dass ich dich missverstehe, aber ich glaube nicht.
Woher kommt dann die Bildinformation in dunklen Bereichen?
Wenn du mit einer 30s-Belichtung kein Detail in eine dunkle Ecke bekommst, wie willst du die Bildinformation mit einer zweiten genauso langen Belichtung ermitteln??
Interessant ist es den Sensor länger zu belichten, das ist nicht das gleiche, wie mehrmals "kurz" zu belichten.
 
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Hallo,

Woher kommt dann die Bildinformation in dunklen Bereichen?
Wenn du mit einer 30s-Belichtung kein Detail in eine dunkle Ecke bekommst, wie willst du die Bildinformation mit einer zweiten genauso langen Belichtung ermitteln??
Interessant ist es den Sensor länger zu belichten, das ist nicht das gleiche, wie mehrmals "kurz" zu belichten.

die Methode, die David beschrieben hat, wird häufig für Bilder vom Sternenhimmel benutzt.
Beispiele für die Anwendung:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=54399&highlight=stern
http://www.moosepeterson.com/digitaldarkroom/lessons/lights_of_the_Heavens.pdf

Vereinfacht ausgedrückt: Das Rauschen mittelt sich über die verschiedenen Aufnahmen raus und Details, die sonst im Rauschen liegen, werden sichtbar...

Viele Grüsse,
Ralf
 
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Vereinfacht ausgedrückt: Das Rauschen mittelt sich über die verschiedenen Aufnahmen raus und Details, die sonst im Rauschen liegen, werden sichtbar...
Das ist aber ein bessere Rauschunterdrückung und keinesfalls mit einer Langzeitbelichtung gleichzusetzen. Das Verfahren kann nicht zu mehr Details führen, als der Sensor bei 30s liefert.
Die Aussage war aber, dass beliebig lange Belichtungszeiten emuliert werden könnten.
 
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es stimmt schon, ganz dunkle bereiche werden bei 30 sekunden nicht zeichnen und dann hilft auch nicht mehrfach belichten. Bei 30 Sekunden und 6 Blenden Unterbelichtung (das kann der Sensor noch gut aufloesen) in den dunkelsten Bereichen hat man aber noch ganz gut Spielraum. Das Rauschen verschwindet durch das Kombinieren ist also kein Problem. Und mal ganz realistisch, wann ist das Licht so wenig das man bei 30 Sekunden Belichtungszeit gar keine Zeichnung mehr hat?

Klar ist man irgendwann am Ende, ich wollte nur eine recht einfache und effektive Methode aufzeigen, mit der ich gute Ergebnise erziehlt habe. Oft braucht man auch einfach etwas mehr Blende und kommt dann an die Grenze der 30 Sekunden.
 
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