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12. Juni 2026

7Artisans 60mm F2.8 Makro-Objektiv​

Das manuelle 7Artisans 60mm F2.8 2x Makroobjektiv an einer Nikon Z Kamera auf einem Novoflex Einstellschlitten.

Das Angebot für Vollformat-Makro-Objektive mit Z-Mount-Anschluss seitens Nikon fällt eher bescheiden aus: Nikon bietet lediglich das MC 2.8/50mm und das MC 2.8/105mm, beide mit AF, an. 50mm ist dazu schon relativ kurz. Da lohnt sich ein Blick auf die Drittanbieter. Der chinesische Anbieter 7Artisans bietet z.B. ein manuelles 60 mm F2,8 2x Vollformat-Makroobjektiv an. Von der Brennweite her entspricht es dem legendären Nikkor AF 2.8/60mm, bietet dazu aber noch den Vergrößerungsfaktor 2x! Ich hatte die Gelegenheit, das Objektiv im Einsatz auszuprobieren.

Infografik mit den technischen Daten und der optischen Konstruktion des 7Artisans 60mm F2.8 2x Makroobjektivs.

Das manuelle Objektiv ist für spiegellose Kameras gedacht und nicht gechipt; es gibt also keinerlei Informationen an die Kamera weiter. Es ist komplett aus Metall gefertigt und macht einen wertigen Eindruck. Die Blende mit Klickraster geht etwas schwer; der Fokusring dagegen läuft geschmeidig. Angeboten wird das 7Artisans für Nikon Z, Canon RF und Sony E-Mount für rund 245 € . Für Kameras mit APS-C oder MFT-Sensor verlängert sich die Brennweite auf 95 bzw. 120 mm (KB Äquivalent), so dass man im APS-C-Betrieb dann auch schon einen ordentlichen Abstand für die Fluchtdistanz bei Insekten bekommt.

Makro-Setup im Freien mit Nikon Z Kamera, 7Artisans 60mm Makroobjektiv und Ringblitz für Nahaufnahmen.
Das 7Artisans an einer Nikon Z6ll mit einem Makro-Ringblitz.

Zweiteilige Darstellung einer Reprostation zur Digitalisierung von Filmnegativen mit anschließend invertiertem Farbergebnis.
Hier an einem Reprogestell zum Negativ kopieren bzw. digitalisieren.

Zwei extreme Makroaufnahmen mit dem 7Artisans 60mm Objektiv: Links eine 5-Cent-Euromünze, rechts Details einer Uhrwerksmechanik.
Sowohl die Münze links als auch die Technikaufnahme rechts konnten durchaus überzeugen.

Ein manuelles Makro-Objektiv, das objektivseitig eine 2-fache Vergrößerung bietet, kann man natürlich nicht mehr immer erfolgreich aus der Hand einsetzen. Ich habe daher draußen ein stabiles Carbon-Stativ und einen Novoflex-Einstellschlitten verwendet. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Makroblitz als Lichtquelle, denn so erhält man auch weit abgeblendet Aufnahmen mit einer guten Tiefenschärfe. Grundsätzlich sollte man sich die Aufnahmedaten beim Einsatz von manuellen und ungechipten Objektiven immer für die weitere Bearbeitung notieren.

An einer Nikon Z6ll konnte das 7Artisans MF 2.8/60mm 2x in der Praxis bzw. Botanik zeigen, was es optisch zu bieten hat.

Makroaufnahme einer Wespe auf nassem Holz im Wasser, fotografiert mit dem 7Artisans 60mm F2.8 Makroobjektiv.
f/7.1; 1/200s; ISO 250



Detailreiche Makroaufnahme eines Porsche Carrera Cup Modellautos von 1996 auf einem Präsentationssockel.
f/22; 1/250s; ISO 200



Nahaufnahme eines gut getarnten Nachtfalters zwischen Moos und kleinen Pflanzen.
f/16; 1/125s; ISO 200, Makro-Ringblitz

Da die Fotos von manuellen Makro-Objektiven in der Regel keine Objektiv-Daten an die Kamera weitergeben, es sei denn sie verfügen über eine eigene Elektronik (Chip), kann die Kamera keine internen Korrekturen für die JPGs direkt aus der Kamera durchführen. Um die Aufnahmen dennoch zu optimieren empfiehlt es sich, diese direkt als RAWs zu verarbeiten. So werden die Ergebnisse deutlich besser. Dieser Workflow empfiehlt sich im Übrigen für alle ungechipten, manuellen Objektive.

Fazit​

Das preisgünstige 7Artisans 2.8/60mm 2x Makro-Objektiv zeigte im gesamten Anwendungsbereich keine Schwächen und durchweg gute Abbildungsleistungen. Daher kann ich es für den Makro-Einsatz ohne Abstriche empfehlen. Das Objektiv ist in den Varianten für Nikon Z, Sony E und Canon RF zum Preis von 284.75 $ (ca. 245 €) erhältlich.

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DaVinci Resolve 21 offiziell veröffentlicht – mit neuen Funktionen zur Fotobearbeitung, KI-Tools und vielem mehr​

Screenshot der RAW-Bearbeitung in DaVinci Resolve 21 mit Histogramm, Farbreg-lern und Vergleichsansichten eines Porträts.

Blackmagic Design hat die finale Version von DaVinci Resolve 21 offiziell veröffentlicht und damit eines der umfangreichsten Updates in der Geschichte der Software bereitgestellt. Die neue Version bietet eine komplettes neues Fotowerkzeug für die Bearbeitung von Standbildern, eine Reihe von KI-gestützten Werkzeugen, wesentliche Verbesserungen der Arbeitsabläufe in den Bereichen Schnitt, Farbkorrektur, Audio und visuelle Effekte sowie Unterstützung für weitere Kameraformate und Codecs.

Das DaVinci Resolve 21-Update folgt auf eine umfangreiche, öffentliche Beta-Phase und bringt Hunderte neuer Funktionen sowohl für die kostenlose als auch für die Studio-Version von DaVinci Resolve.

Übersicht der Color-Grading-Werkzeuge in DaVinci Resolve 21 mit Vorher-Nachher-Vergleich und professionellen Farbkorrektur-Tools.

Ein neues Fotomodul bringt die Farbwerkzeuge von Resolve zu den Fotograf:innen​

Bereits im April während der öffentlichen Beta-Phase der Software war der Hauptgrund die Einführung der neuen Fotowerkzeuge, die die Software DaVinci Resolve 21 über die Videoproduktion hinaus auf Workflows für Fotograf:innen auszuweiten. Sie können nun (RAW)-Fotos direkt in Resolve importieren, organisieren, bearbeiten und exportieren und dabei dieselben professionellen Farbkorrektur-Tools nutzen, die auch bei Hollywood-Produktionen zum Einsatz kommen. Die Fotowerkzeuge umfassen Albumverwaltung, Bewertungen, Favoriten, Tagging und Unterstützung für Sammlungen. Die Software schafft so eine dedizierte Umgebung für die Bildbearbeitung, ohne dass eine separate Anwendung erforderlich ist.

Blackmagic hat außerdem native RAW-Unterstützung für die wichtigsten Kamerahersteller, den Import von Lightroom-Katalogen, die Integration von Apple Photos unter macOS sowie GPU-beschleunigte Batch-Exporte integriert. Für Fotograf:innen ist es nun möglich, den vollständigen Grading-Workflow von Resolve auf Standbilder anzuwenden. Nutzer:innen können mit Kurven, Qualifikatoren, Power-Fenstern, LUTs, ResolveFX-Effekten und Grading-Panels arbeiten, um hochgradig gezielte Anpassungen vorzunehmen, für die traditionell spezielle Bildbearbeitungssoftware erforderlich wäre.

Neue KI-Tools erweitern die kreativen Möglichkeiten​

DaVinci Resolve 21 führt außerdem mehrere neue KI-gestützte Funktionen ein, die darauf ausgelegt sind, Arbeitsabläufe zu optimieren und gängige Aufgaben zu automatisieren. Zu den bemerkenswertesten Neuerungen gehört IntelliSearch, mit dem Anwender:innen Clips und Inhalte innerhalb von Projekten mithilfe intelligenter Suchfunktionen schnell finden können. Blackmagic hat zudem CineFocus hinzugefügt, ein KI-gestütztes Tool, mit dem Anwender:innen den Fokus nach der Aufnahme des Filmmaterials anpassen können.

Weitere KI-Verbesserungen konzentrieren sich auf die Gesichtsverfeinerung und Porträtanpassungen und bieten Kreativen damit noch bessere Werkzeuge zur Optimierung von Motiven, ohne auf externe Anwendungen angewiesen zu sein. Diese Funktionen setzen den jüngsten Trend von Blackmagic fort, Machine-Learning-Tools direkt in Bearbeitungs- und Grading-Workflows zu integrieren, anstatt Plugins von Drittanbietern nutzen zu müssen.

Preise und Verfügbarkeit​

DaVinci Resolve 21 steht ab sofort als kostenloser Download bei Blackmagic Design zur Verfügung. DaVinci Resolve 21 Studio, das zusätzliche KI-Funktionen, Bearbeitungsmöglichkeiten über 4K-Auflösung hinaus sowie Fotoexporte in voller Auflösung bietet, kostet 295 US-Dollar.

Mehr Infos hier:

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Fotoausstellung Wuppertal​

Ausstellungsplakat zur Schwarzweiß-Fotoausstellung „Stimmungen in Schwarz-weiß – Formen, Linien & Kontraste“ von Andreas Kretzschmar in Wuppertal.

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
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