Moin,
das ist ein siebenlinsiger Konverter mit Vergrößerungs- (und Belichtungsverlängerungs)faktor 2. Also zwei Blendenstufen Lichtverlust und doppelte Brennweite. Der Komura war eine Art Quasi-Standard bei den Telekonvertern, bevor der vom Kenko MC7 in dieser Funktion abgelöst wurde. Danach kam der Kenko MC7AF, danach der Kenko Pro 300. Es liegen also ein paar Generationen optischer Entwicklung zwischen Deinem Konverter und der Gegenwart.
Der Komura hat keine elektronische Übertragung der Blendenwerte und funktioniert nur mit Objektiven, die einen Blendenring haben.
Der Komura hat einen größeren Linsendurchmesser als der Kenko MC7, Nikon TC2/200/201 und der Kenko MC7AF. Der Komura vignettiert deshalb in den Bildecken bei längeren Brennweiten nicht so schnell. Der Kenko MC7AF "korrigiert" dieses Problem, indem er bei dem Vergrößerungsfaktor schummelt: 2* staht drauf, 1,8* sind drin. Die anderen Konverter erreichen echte 2*.
Heutiger Wert des Komura: Grabbelkistenware. Tipp: Früher hatten die Leute nicht so lange Brennweiten (teuer). Konverter wurden früher eingesetzt und dafür auch optimiert. Heute gehen schon Superzooms bis 300mm, Telezooms bis 500. Diese Art Konverter hat sich damit weitgehend erledigt.
Gruß
Ralf C.