Komura Telemore 95 II 7-K-M-C

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Samu

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Hallo Leute,

wie schon mal erwähnt, habe ich vor einigen Jahren mal eine analoge Nikonausrüstung geerbt. Mit dabei war ein Konverter der Fa. Komura mit der Bezeichnung Telemore 95 II 7-K-M-C.

Bislang habe ich diesem Teil wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nun bin ich aber doch ein wenig neugierig geworden und es würde mich interessieren, wer diesen Konverter kennt und etwas zu ihm sagen könnte. Welchen Vergrößerungsfaktor hat er denn ?

Ich habe ihn eben mal spasseshalber zwischen meine D300 und mein 70-200er geflanscht und erhalte kein Bild ! Im oberen Display der Kamera erscheint dort, wo sonst der Blendenwert steht, ein kleines Dreieck mit F0. Gibt es da einen Trick oder funktioniert der Konverter nur mit Objektiven, an denen ich die Blende manuell einstellen kann ?

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Moin!

Ich hab den vor Jahrzehnten an Konica benutzt. Faktor 2, glaub ich.

Du bekommst kein Bild? Alles schwarz?

Mit dem Konverter an D300 machst Du jedes Objektiv zu 'nem rein manuellen, deshalb die Anzeige F0.

Gruß, Matthias
 
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Ja, mit dem 70-200er bekomme ich kein Bild, alles schwarz. Beim Auslesen der Karte am Laptop wurden zwar zwei Bilder angezeigt, aber alles war schwarz.

Ich habe das ganze nun mal mit dem alten Nikkor 70-210mm, 1:4-5,6 versucht und siehe da...es sind Bilder zu sehen. Allerdings erhalte ich auch hier ein schwarzes Bild, wenn ich den Blendenwert auf 32 stelle. Bei allen anderen Blendeneinstellungen funktioniert es.

Aber die Kamera zeigt andere Blendenwerte an als am Objektiv eingestellt (möglicherweise ist das bei Konvertern immer so ? Ich habe bislang noch nie mit einem Konverter gearbeitet :fahne:)

Aber etwas anderes hat sich für mich gezeigt: Ich hatte mit dem Sigma 150-500mm geliebäugelt. Das wäre am langen Ende ja dann noch mal 120mm länger als meine eben probierte Kombination, die umgerechnet von 210 bis 630 mm reicht. Und selbst bei 630mm kann ich die Kamera beim besten Willen nicht mehr ruhig halten. Ohne gescheites Stativ wird das wohl trotz Bildstabi (OS) wenig Sinn machen - auch wenn Thomas (powerbauer) das hinbekommt -Respekt!
 
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Das Kleine Dreieck mit F0 bedeutet, das keine Blendenübertragung stattfindet. Bei F32 müßtest Du dann schon auf ISO High-2 gehen, um irgendwas erkennen zu können.
 
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:platsch: ach ja.

Ich habe einfach mal das schwarze Foto in der Kamera unter Bearbeitung D-Lighting auf stark gesetzt und siehe da...man kann schemenhaft ein Bildchen erkennen.
 
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Blende 32 + 2fach Konverter? Macht dann Blende 64, damit kannst du vermutlich sogar digital den Schwarzschildeffekt photographieren. :hehe:

Gruß
Dirk
 
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:D Ja, ja, ich hatte nicht darüber nachgedacht. Insofern muss ich jetzt mit Hohn und Spott leben. :wall:
 
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Kenne den Konverter aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals in Verbindung mit Zeiss Festbrennweiten, war die Kontrastminderung deutlich sichtbar.

Helmut
 
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Hallo Leute,

wie schon mal erwähnt, habe ich vor einigen Jahren mal eine analoge Nikonausrüstung geerbt. Mit dabei war ein Konverter der Fa. Komura mit der Bezeichnung Telemore 95 II 7-K-M-C.


Moin,

das ist ein siebenlinsiger Konverter mit Vergrößerungs- (und Belichtungsverlängerungs)faktor 2. Also zwei Blendenstufen Lichtverlust und doppelte Brennweite. Der Komura war eine Art Quasi-Standard bei den Telekonvertern, bevor der vom Kenko MC7 in dieser Funktion abgelöst wurde. Danach kam der Kenko MC7AF, danach der Kenko Pro 300. Es liegen also ein paar Generationen optischer Entwicklung zwischen Deinem Konverter und der Gegenwart.

Der Komura hat keine elektronische Übertragung der Blendenwerte und funktioniert nur mit Objektiven, die einen Blendenring haben.

Der Komura hat einen größeren Linsendurchmesser als der Kenko MC7, Nikon TC2/200/201 und der Kenko MC7AF. Der Komura vignettiert deshalb in den Bildecken bei längeren Brennweiten nicht so schnell. Der Kenko MC7AF "korrigiert" dieses Problem, indem er bei dem Vergrößerungsfaktor schummelt: 2* staht drauf, 1,8* sind drin. Die anderen Konverter erreichen echte 2*.

Heutiger Wert des Komura: Grabbelkistenware. Tipp: Früher hatten die Leute nicht so lange Brennweiten (teuer). Konverter wurden früher eingesetzt und dafür auch optimiert. Heute gehen schon Superzooms bis 300mm, Telezooms bis 500. Diese Art Konverter hat sich damit weitgehend erledigt.

Gruß
Ralf C.
 
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...Aber etwas anderes hat sich für mich gezeigt: Ich hatte mit dem Sigma 150-500mm geliebäugelt. Das wäre am langen Ende ja dann noch mal 120mm länger als meine eben probierte Kombination, die umgerechnet von 210 bis 630 mm reicht. Und selbst bei 630mm kann ich die Kamera beim besten Willen nicht mehr ruhig halten. Ohne gescheites Stativ wird das wohl trotz Bildstabi (OS) wenig Sinn machen...

Doch, der Bildstabilisator im Sigma 150-500 ist sehr gut. Allerdings empfiehlt sich schon aus Gewichtsgründen mit der Zeit der Einsatz eines Einbein-Statives und ich habe das Gefühl, dass die Kombi Sigma + Einbein weniger Probleme macht als das Sigma auf einem schlechten Dreibein-Stativ.
 
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Moin,

das ist ein siebenlinsiger Konverter mit Vergrößerungs- (und Belichtungsverlängerungs)faktor 2. Also zwei Blendenstufen Lichtverlust und doppelte Brennweite. Der Komura war eine Art Quasi-Standard bei den Telekonvertern, bevor der vom Kenko MC7 in dieser Funktion abgelöst wurde. Danach kam der Kenko MC7AF, danach der Kenko Pro 300. Es liegen also ein paar Generationen optischer Entwicklung zwischen Deinem Konverter und der Gegenwart.

Der Komura hat keine elektronische Übertragung der Blendenwerte und funktioniert nur mit Objektiven, die einen Blendenring haben.

Der Komura hat einen größeren Linsendurchmesser als der Kenko MC7, Nikon TC2/200/201 und der Kenko MC7AF. Der Komura vignettiert deshalb in den Bildecken bei längeren Brennweiten nicht so schnell. Der Kenko MC7AF "korrigiert" dieses Problem, indem er bei dem Vergrößerungsfaktor schummelt: 2* staht drauf, 1,8* sind drin. Die anderen Konverter erreichen echte 2*.

Heutiger Wert des Komura: Grabbelkistenware. Tipp: Früher hatten die Leute nicht so lange Brennweiten (teuer). Konverter wurden früher eingesetzt und dafür auch optimiert. Heute gehen schon Superzooms bis 300mm, Telezooms bis 500. Diese Art Konverter hat sich damit weitgehend erledigt.

Gruß
Ralf C.

Vielen Dank für die ausführlichen Infos.

Ich habe mit dem Komura in Verbindung mit dem älteren 70-210mm 1:4-5,6 heute nachmittag noch ein wenig getestet...und werde den Konverter einfach als Erbstück wieder in der Tasche verschwinden lassen :).

Doch, der Bildstabilisator im Sigma 150-500 ist sehr gut. Allerdings empfiehlt sich schon aus Gewichtsgründen mit der Zeit der Einsatz eines Einbein-Statives und ich habe das Gefühl, dass die Kombi Sigma + Einbein weniger Probleme macht als das Sigma auf einem schlechten Dreibein-Stativ.

OK, ein gutes Einbein von Manfrotto habe ich. Daher werde ich das mit dem Sigma einfach mal ausprobieren. Die lange Brennweite, die ich heute aus dem Einsatz des Konverters erreicht habe, reizt mich schon. Vielleicht werde ich dann doch noch die Zwergschwäne beobachten - wenn das Objektiv vor dem Weiterzug der Vögel da sein sollte.
 
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