Komet 17p/Holmes

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McBeorn

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Beim Stöbern bin ich auf diesen Thread gestoßen:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=50320
Dank Wolles Tipps ist dann folgendes Ergebnis dabei heraus gekommen:

17P-Holmes_w.jpg
 
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Moin Horst,

da hast Du ihn noch gut erwischt, er wird ja immer blasser.
Hast Du noch ein paar Aufnahmedaten für uns?
 
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Gerne:

Aufnahme von gestern 22:20 mit der D300, MF Micro Nikkor 55 f2.8, Offenblende
15 sec, ISO 800.
Natürlich Stativ.
Norden ist oben, der hellste Stern ist Mirfak, der Sternhaufen unten in der Verlängerung Mirfak/Holmes ist M34.
Das Mondlicht machte mir Schwierigkeiten, da der Himmel relativ stark aufgehellt war. Mit dem bloßen Auge ist der Komet wohl nicht mehr zu erkennen, aber es ist ja bekannt, dass er im Perseus zu sehen ist, so kann man sich rantasten. :)
 
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Du hast sicher mehrere Belichtungen gemacht.
Die sollte man mal aufaddieren, da liesse sich noch viel herausholen!
 
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Hmm, bei Übersichtsaufnahmen, die einen festen Bezugspunkt am Horizont haben, könnte das funktionieren.
Da bin ich noch im frühen Experimentierstadium. Die Ergebnisse, die ich mit Giotto und Mondaufnahmen erzielt habe, waren schlecht, da sich die Aufnahmen nicht synchronisieren ließen, die Eigenbewegung war zu groß. Wirklich gute Bilder sind sicher mit einer präzisen Nachführung zu machen (habe ich nicht).
Kennst Du noch andere Programme ähnlich Giotto?
 
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Du hast Recht, ohne Nachführung ist das nur schwer zu machen!
Ich würde es mal ganz manuell über PS versuchen, ein paar Ebenen übereinander anzupassen, markante Sterne als "Ankerpunkte" nehmen.
So kannst Du zumindest den Kontrast noch steigern.
 
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Das vorhandene Material von gestern ist nicht gut genug, da die Ausschnitte ziemlich unterschiedlich sind. Es passt einfach nicht. Wahrscheinlich gibt es da in PS einen Trick, aber den kenne ich (noch) nicht.
Naja, heute soll es ja noch klar bleiben...
 
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Eine sichtbare Verbesserung ist zu erreichen, wenn man mit entsprechenden Programmen mehrere Aufnahmen überlagern kann.
Hier sind 10 Bilder mittels MaxDLSR 4.11 verarbeitet worden.

KometHolmes-85-10.jpg


D300, 85 f1.8, 6 sec, ISO 1000, 20.12. 22:25
 
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Moin,

bei uns ist seit Tagen nur bedeckter Himmel. :motz::motz::angry::angry::wall::wall:
 
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sieht doch gut aus - hat sich gelohnt :up:

Danke Dirk, es hat richtig Spass gemacht und die Ergebnisse sind ordentlich! ;)

Wolle, das ist schade, aber Mond steht ziemlich hoch und lässt richtig gute Aufnahmen nicht zu. Wenn es dunkel ist, will ich mal den Pferdekopfnebel versuchen - auf einigen Bildern war gestern trotz Mond schon ein Schimmer zu sehen.
 
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Wenn ich mir den Sternenhimmel hier bei uns so anschaue bekomme ich wieder Lust in das Thema nach einigen Jahren wieder einzusteigen (immerhin einige Semester Physik und Astronomie hab ich ja studiert). Wie portabel sind eigentlich die neuen Teleskope mit GPS -Ansteuerung (Meade, Celestron etc.) .... ist es realistisch das sie sich tatsächlich halbwegs so genau positionieren dass eine längere genaue NAchführung möglich ist?
 
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Hallo Dirk,

willst Du "nur" gucken oder auch fotografieren?

Die Fotografie forderte früher ja ziemliche Investitionen in die Montierung, die Bel.-Zeiten auf Film waren halt schon recht lang. Heute dank CCD, autom. Nachführkorrektur und Nachbearbeitung kann man viele rel. kurz belichtete Aufnahmen aufaddieren und kommt trotzdem zu erstaunlichen Resultaten. So kann man auch mit kompakteren Montierungen gut arbeiten.

Die aktuellen Celestrons machen mir einen guten Eindruck, IMO etw. besser als die Meades ähnlicher Preislage. Die Motoren/Getriebe sind wertiger und auch leiser - nicht zu unterschätzen beim Betrieb mitten in der Nacht...

Da derzeit der Euro vs. Dollar enorm stark ist, haben viele Händler sehr interessante Preise. Ich informiere mich immer sehr gern im Forum bei astronomie.de - sehr zu empfehlen!
 
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Hallo Martin,

danke für die schnelle Antwort. Ich hab das Thema jahrelang (25Jahre) nicht auf dem Schirm gehabt - eine feste Installation z.B. im Garten würde ich , wegen der schlechten Beobachtungsmöglichkeiten bei mir nicht mehr angehen.
Vor einiger Zeit bin ich dann auf die Teleskope mit GPS Positionierung und Nachführung gestoßen (bis ca. 8") - daran war früher ja gar nicht zu denken Teleskop mitnehmen und an einem, für die Beobachtung idealen Ort in kurzer Zeit aufbauen, beoachten und auch fotografieren. Ich glaube ich werde mich mal hier informieren http://www.osdv.de/Alt-Shop/start.php ist ganz in der Nähe. Auf jeden Fall ein hoch interessantes Thema.
 
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Yepp Dirk,

guter Händler :up:

Seit diesem Jahr bin ich auch mit "GoTo"-Montierung ausgestattet, eine Celestron NexStar SE2, auf der wahlweise ein kleiner ED-Halbapo oder ein 6 Zoll Maksutov befestigt werden kann. Ganz prima mobil, sicher nicht optimal für längere Fotografie, müsste dann auch parallaktisch nachgerüstet werden.

59476d61b74d988.jpg


Damit habe ich zum ersten Mal in fast 40 Jahren Hobbyastronomie den Neptun gesehen - aus der Stadt heraus. Wenn sie gut kalibriert ist, fährt sie die gespeichterten Objekte sehr präzise an.
 
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@Dirk:
Gewicht ist erstaunlich gering, Montierung nur ca. 4.5kg ohne Stativ, es fehlt ja z.B. das sonst bei einer Deutschen Montierung nötige Gegengewicht.
Ausführliche Infos dazu auch HIER, dort habe ich mein gutes Stück her.
Im selben Stil gibt es noch die SE1, die aber deutlich weniger stabil ist, wirklich nur für kleine Instrumente taugt.
Richtig massiv werden dann die Geräte mit U-Gabel wie diese HIER, klar hast Du da mehr Gewicht UND Volumen!

@Horst:
Das ist natürlich auch interessant, schwierig aber schon die genaue Ausrichtung und zur visuellen Beobachtung mit stärkeren Vergrößerungen wenig geeignet, weil zu wackelig. Mit nur einer Kamera und moderater Brennweite o.k. - dafür aber auch ein stolzer Preis, für den man schon oben genannte computergesteuerte Montierung bekommt.
 
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