Kindheit heute

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Tinker

Guest
... dachte ich eben spontan an einem Fastfood-Restaurant und dann musste ich einfach diesen Schnappschuss einfangen. Noch warm aus der Kamera, keinerlei Bearbeitung.

Am Wochenende werde ich mal sehen, ob ich aus dem RAW noch mehr machen kann.

Kommt das rüber? Kann ich durch Bearbeitung etwas verbessern?

picture.php


Tinker
 
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Ja, das trifft es sehr gut, inklusiver Vereinsamung und Dauerberieselung.
Wenn der Junge noch Übergewicht hätte, wär es perfekt,
 
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Ich denke, da gibts mehr Möglichkeiten.

An sich ist es ja eine traurige Geschichte, das Bild sollte also etwas von der Tristesse oder vielleicht einen Aspekt der Hoffnungslosigkeit rüberbringen (Mal davon abgesehen, dass ein dicker Junge den Fast-Food Bezug betonen würde - aber das finde ich jetzt gar nicht mal so wichtig).

Was ich probieren würde, wenn das mein Bild wäre:

- Die Farben etwas entsättigen, das Knallige rausnehmen

oder

Schwarzweiss, und dann mal probieren, wie harte Kontraste oder weiche Kontraste wirken.

Edit: Ergänzung - wie Gerhard schon sagt, das Motiv selbst ist gut.

Gruß,
Bernd
 
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Schönes Bild, welches Glatt aus einer Zeitschriftenreportage über die Jugend von Heute stammen könnte. Bei realistischer Berichterstattung würde ich es so lassen.

Keine Ahnung, ob eine S/W-Version die Dramatik erhöht. Vielleicht auch etwas mehr Kontrast und Farbe. Dies würde die Aussage des Bildes noch erhöhen.

Gruß
Knut
 
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mmh ... ich finde auch, es sollte knallig und bunt sein, damit es in diese Werbewelt passt ... vielleicht könnte man da sogar übertreiben.

Mich stören da eher diese gleichmäßigen Linien und der Braunton auf der rechten Seite.
 
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Das Bild hat etwas bedrückendes. Thema gut erkannt und meiner Ansicht nach gut umgesetzt.
 
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Ich habe mir mal erlaubt, Dein Bild zu bearbeiten ... wenn Du dies nicht möchtest, nehme ich es sofort wieder heraus.


picture.php



PS: Ich sehe gerade, bei Deiner Variante wirkt er noch viel einsamer ... mmh
 
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Um mal eine etwas andere Sichtweise hier herein zu bringen:

Ich danke allen Eltern, die auf diese Art verhindern, das ihre süßen kleinen mit dem Tablett quer durch den Laden stapfen und das darauf befindliche somit auch nicht auf meinem Anzug verteilen können. :dizzy:

Falls das jetzt wieder zu kinderfeindlich war: Je nach Länge der Schlange ist es für das Kind u. U. dtl. angenehmer vor dem Fernseher zu warten, als mit Papi und Mami in der doofen Schlange zu stehen.

So nun schlagt auf mich ein, aber mir ist das Bild mit der Ursprungsbotschaft doch ein wenig arg stereotyp
 
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Eindrucksvoll finde ich das Bild allerdings nicht. Das liegt auch daran, dass der Junge völlig anonym von hinten fotografiert wurde und das Umfeld auch nicht spektakulär ist. Menschen ohne Gesichter und ohne anderes Besonderes an sich vermitteln selten eine Aussage.
Na ja, aber sicher nicht printable.
 
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Eindrucksvoll finde ich das Bild allerdings nicht. Das liegt auch daran, dass der Junge völlig anonym von hinten fotografiert wurde und das Umfeld auch nicht spektakulär ist. Menschen ohne Gesichter und ohne anderes Besonderes an sich vermitteln selten eine Aussage.
Na ja, aber sicher nicht printable.

Mir geht es genauso. Denkbar wäre für mich allerdings eine Kombination mit einer inhaltlich kontrastierenden Aufhnahme - man stelle sich daneben ein Bild einer alten Frau in der Kirchenbank, ebenfalls von hinten fotografiert, vor.
 
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Um mal eine etwas andere Sichtweise hier herein zu bringen:

Ich danke allen Eltern, die auf diese Art verhindern, das ihre süßen kleinen mit dem Tablett quer durch den Laden stapfen und das darauf befindliche somit auch nicht auf meinem Anzug verteilen können. :dizzy:

Falls das jetzt wieder zu kinderfeindlich war: Je nach Länge der Schlange ist es für das Kind u. U. dtl. angenehmer vor dem Fernseher zu warten, als mit Papi und Mami in der doofen Schlange zu stehen.

So nun schlagt auf mich ein, aber mir ist das Bild mit der Ursprungsbotschaft doch ein wenig arg stereotyp

Hallo Stefan,

Du willst provozieren ?

Dein Anzug kümmert mich weniger als die reale Problematik mit extremen Bewegungsmangel unserer Jugend. Dazu kommt auch ein Betreuungsmangel.
Früher durften wir noch Fussball spielen auf dem Pausenplatz-heute muss dieser 15 Minuten nach Schulschluss geräumt sein. Während dem Unterricht zappeln die Kinder und die Lehrerin und eine Betreuungsperosn müssen Kindern zum teil die Hände halten damit sie ruhig sind. Und und und

Viele Kinder sitzen nach der Schule an der Playstation oder am TV statt Bewegung.



Stereotypie wird durch Provokation beantwortet. Die Diskussion wird angeregt. Das Bild wirkt und lässt nicht kalt Es ist für mich ein gutes Bild.

Gruss
Peter
 
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Mein Posting war nur in 2. Linie provokant gemeint. Wir brauchen uns nicht darüber zu streiten, das es falsch ist Kinder einfach an den Fernseher zu entsorgen, um sich der eigenen Erziehungsverantwortung zu entziehen.

Ich finde nur diese Bild, bzw. die Location in der es entstanden ist falsch um diesen Mißstand zu beschreiben.

Wir wissen nicht, ob es draußen vielleicht in Strömen geregnet hat, und das Kind deshalb nicht die an diesen Lokalen immer angeschlossenen Spielmöglichkeiten nutzen konte.

Ich werde mir auch kein Urteil über heutige Erziehungsmethoden erlauben zu meiner Zeit gab es 3 Programme im SW-Fernsehen und später dann ein Super-Geiles "Tischtennis" Spiel für die Flimmerkiste. Ich weiß nicht, ob meine Eltern nicht auch der Versuchung erlegen wären mich in der heutigen Zeit mit Nintendo und Konsorten auszustatten.

Wir erleben definitv einen weiteren kulturellen Wandel, aber genauso wie es für uns unverständlich ist, das Kinder heutzutage lieber mit dem Rechner spielen, als mit den Schulkameraden war es für unsere Großeltern unverständlich das wir mit 18 aus der Großfamilie vom Bauernhof in die Stadt geflüchtet sind.
 
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mich hat bei diesem Bild auch beeindruckt, wie zielsicher und geschickt der Fastfood-Restaurant-Betreiber die Situation von Kindern einschätzt und für sich nutzt. Die lustigen bunten Farben locken Kinder an, der große Fernseher mit lustigen bunten Comics "fesselt" sie und die Spielkameraden sind durch eine Fototapete mit lustigen bunten Kindern auch "vorhanden". In dieser virtuellen billigen Plastikwelt.

Tinker
 
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Es ist ein interessantes Foto, in welches man viel hinein interpretieren kann. Ich dachte auch zuerst an Einsamkeit. Abgestellt vor dem Fernseher, damit das Kind abgelenkt ist.

Ich denke, eine s/w Variante verstärkt diese Interpretation nochmal deutlich, deswegen habe ich mal auf die schnelle eine solche Variante umgesetzt. Es ist kein Meisterwerk und nehme ich natürlich wieder raus, wenn du es möchtest, @tinker.

Grüße
Sascha
 

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Mein Posting war nur in 2. Linie provokant gemeint. Wir brauchen uns nicht darüber zu streiten, das es falsch ist Kinder einfach an den Fernseher zu entsorgen, um sich der eigenen Erziehungsverantwortung zu entziehen.

Ich finde nur diese Bild, bzw. die Location in der es entstanden ist falsch um diesen Mißstand zu beschreiben.

Wir wissen nicht, ob es draußen vielleicht in Strömen geregnet hat, und das Kind deshalb nicht die an diesen Lokalen immer angeschlossenen Spielmöglichkeiten nutzen konte.

Ich werde mir auch kein Urteil über heutige Erziehungsmethoden erlauben zu meiner Zeit gab es 3 Programme im SW-Fernsehen und später dann ein Super-Geiles "Tischtennis" Spiel für die Flimmerkiste. Ich weiß nicht, ob meine Eltern nicht auch der Versuchung erlegen wären mich in der heutigen Zeit mit Nintendo und Konsorten auszustatten.

Wir erleben definitv einen weiteren kulturellen Wandel, aber genauso wie es für uns unverständlich ist, das Kinder heutzutage lieber mit dem Rechner spielen, als mit den Schulkameraden war es für unsere Großeltern unverständlich das wir mit 18 aus der Großfamilie vom Bauernhof in die Stadt geflüchtet sind.

Ja man kann ein Bild interpretieren wie man es will. Nur der Titel des Threads impliziert eine Verallgemeinerung.

Zum allgemeinen: Ich bin momentan erschüttert wie es bei uns auf dem Lande in einer kleinen Stadt in der Volksschule leider vile extrem unruhige -lernschwache Kinder gibt und die Lehrer sind nicht zu beneiden. Etwelche Kinder nehmen Medikamente zum ruhigstellen.

Ich überblicke aus eigener Erfahrung 15-20 Jahre und das Problem nimmt deutlich zu. Von gelegentlichen Besuchen im Fastfood und Computerspielen oder TV Konsum ist hier nicht die Rede.

Man kann jedes Bild auch anders interpretieren, ZB. Zufallsbild eines Kindes beim Warten aufs Essen. :D

Ich bin weder Pädagoge noch Jugendbetreuer und freue mich aufs Wochenende trotz Bereitschaftsdienst. Eben drückt die Sonne durch den Nebel und Schnee liegt auch noch....


Gruss
Peter
 
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Das Thema ist wichtig und käme auf dem Foto auch rüber, wenn der Betrachter nicht die näheren Umstände erkennen könnte. Es handelt sich um einen Kinderabstellplatz in einem Fast-Food-Restaurant, und nicht um den Alltag oder die Kindheit. Vereinsamung? Dauerberieselung? Nö, ein paar Minuten Wartezeit mit einem Fernseher, um die Aufmerksamkeit zu binden.

Wenn ich ein paar Minuten warte, und es sich nicht lohnt, etwas anzufangen, sehe ich ähnlich aus, nur ohne Fernseher.

Billige Plastikwelt: Ja
Alltag und Kindheit: Zumindest auf diesem Foto nein
 
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Hi Tinker,

Ich würde auch gerne eine Bearbeitete Version anbieten.

picture.php


Nehme es natürlich sofort raus, wenn du es nicht möchtest.
 
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... danke HotDrive, so ähnlich hatte ich das am Wochenende auch vor!

Ich werd' s wahrscheinlich nur ein bisschen dunkler machen als Du. Entspricht mehr der (von mir) erlebten Wirklichkeit und unterstreicht mMn besser den lieblosen Charakter dieser Kinder-Abstellkammer.

Tinker
 
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:)

" lieblosen Charakter dieser Kinder-Abstellkammer "....du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen :up:
 
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