Kamera & Objektive für People Fotografie

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prawda

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Hey Leute

Nun ich würde mich nicht mehr ganz als Einsteiger, aber auch nicht als Profi betiteln. Ich würde sagen irgendwo dazwischen mit Tendenz zum Anfänger. Trotzdem dünkt mich das Forum passend (ich hoffe ich liege da korrekt). Ich habe bereits einige Erfahrungen sammeln können zum Thema Personen Fotografieren und mich packt das Thema immer mehr und mehr. Deshalb suche ich zum einen eine neue Kamera und auch (resp. primär) ein neues Objektiv.

Ziel: Personen fotografieren. Das im Heimstudio mit Blitzlicht (Elinchrom D-Lite-it 4 - To Go) aber auch Outdoor mit available Light. Ganzkörper aber auch nur Portrait - je nach Lust und Laune. Wenn ich mehr machen kann damit, umso besser

Jetzige Fotoausrüstung:
- Nikon D700
- Nikon 24-120mm, 3.5/5.6
- Nikon 70-300mm, 3.5/5.6

Leider sind die beiden Objektive nicht sehr Lichtstark. Irgendwie fehlt mir bei den Bildern auch die richtig "knackige" Schärfe.

Idee zur neuen Ausrüstung:
- Nikon D810
- Nikon 24-70mm, 2.8
- Nikon 70-200mm, 2.8

Ich möchte in der Peoplefotografie den Bereich 35mm bis ca. 100mm abdecken. Leider gibt es kein solches Objektiv und so komme ich auf die vorgeschlagenen zwei. So decke ich meiner Meinung nach alles (und mehr) ab was ich brauche. Beweggründe: Kamera: Fast 3x höhere Auflösung, Neuerungen zur D700. Blende 2.8 um genügend Licht ins Objektiv zu lassen (available light).

Was meint Ihr dazu?

Grüsse & vor Allem Danke :up:
 
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Hallo alle, ich glaube ich geh auf Folgendes:

D810
Nikon 35mm, f1.8G AF-S
Nikon 50mm, f1.8G AF-S
Nikon 85mm, f1.8G AF-S
Nikon 105, f2.8G VR AF-S Makro

Gründe: Vorallem das Gewicht (Cam und Objektiv), Preis, Bild-Qualität, Bokeh, Schärfe (Sport/Bewegung beim Shooting )

Das 105er reizt mich auch wegen dem Makro. Ich könnte ja auch vom 85mm croppen....

Was meint Ihr dazu?

(Randfrage: Was haltet Ihr von einem Akkugriff? Gibts da von ebay günstigerere Alternativen für die D810 als zum Nikon Griff? Den Preis zahl ich nicht....)
 
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(Randfrage: Was haltet Ihr von einem Akkugriff? Gibts da von ebay günstigerere Alternativen für die D810 als zum Nikon Griff? Den Preis zahl ich nicht....)
You get what you pay for. Ein paar tausend Euro für Kamera und Objektive ausgeben und dann keine 250 EUR für den BG zahlen wollen...hm. Viele haben enttäuscht später das Original gekauft, weil die Billig-Nachbauten eben doch nicht so prickelnd funktionierten (gilt jetzt nicht speziell für die D810).

CB
 
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You get what you pay for.

Das sehe ich in dem Fall nicht so. Der Preis für den BG steht in keinem nachvollziehbarem Verhältnis zur Qualität.
Ich hatte Nikon-BG und welche von Dritthersteller. Der Unterschied war bei meinen Modellen gering. An der D800 habe ich einen Vertax und da kann ich mir nicht vorstellen was am Original besser sein soll.
 
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Der Preis für den BG steht in keinem nachvollziehbarem Verhältnis zur Qualität.
Ich amüsiere mich immer darüber, dass diese Ansicht wie in Stein gemeißelt bei jedem Kameramodell vorgetragen wird. Interessanterweise kosten die BG bei anderen Herstellern und ganz anderen Kamerasystemen idR gleich viel (Straßenpreis zwischen 200 und 250 EUR).

Ich hatte Nikon-BG und welche von Dritthersteller. Der Unterschied war bei meinen Modellen gering. An der D800 habe ich einen Vertax und da kann ich mir nicht vorstellen was am Original besser sein soll.
Gut, wenn es beim D800-Griff so ist. Für frühere bzw. einfachere Kameramodelle sind die Diskussionen hier über "MeiKe-" oder andere Griffe, die erst ganz toll wirken und dann elektrisch doch nicht ganz dem Original entsprechen oder auf dem Stativ mangels Metall-Bodenplatte hübsch wackeln schon Legende. Quintessenz war sehr oft "so ein Mist, dann kaufe ich wohl doch das Original...grummel...".

CB
 
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Natürlich kosten die anderer Hersteller genauso viel. Da lässt keiner was anbrennen wenn bei Zubehör ordentlich abgecasht werden kann.



Von den Problemen mit der Elektrik habe ich auch schon gelesen aber noch nie selbst erlebt. BG am Stativ hat mir auch bei Nikon-BG zu sehr gewackelt.
 
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Wie geschrieben ist das nur eine Randfrage...

@all: Was meint Ihr zu den Objektiven?

Nikon 35mm, f1.8G AF-S
Nikon 50mm, f1.8G AF-S
Nikon 85mm, f1.8G AF-S
Nikon 105, f2.8G VR AF-S Makro
 
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@all: Was meint Ihr zu den Objektiven?

Nikon 35mm, f1.8G AF-S
Nikon 50mm, f1.8G AF-S
Nikon 85mm, f1.8G AF-S
Nikon 105, f2.8G VR AF-S Makro

Tja, die einen sagen so, die anderen so... - im Ernst: die sind alle relativ unbestritten gut bei vertretbarem Preis-/Leistungsverhältnis, aber was nützt Dir dieses Statement? Technische Infos wie üblich z.B. hier, aber ob man nun dicht gestaffelt alle Brennweiten als FB haben muss, kann nur jeder für sich entscheiden. Sobald ich mich irgendwo "bewege", macht mir eine Kombi aus Zoom + 1-2 FB mehr Sinn... (konkret 24-120/4 + 50/1,4 bzw. 85/1,8 - was ja auch von anderen hier im Thread schon benannt wurde).
 
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Ich verstehe

Mittlerweile denke ich, es macht sinn "schmal", pragmatisch zu beginnen:
- D810
- 24-120, f4
- 50mm, 1.8
- 85mm, 1.8

Falls mir dann etwas fehlt, kann ich es noch immer dazu kaufen (weitere FB, Zooms, BG).

Ich danke Euch für die wertvollen Inputs :up:
 
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Mir ist das zu überkandidelt. Drei oder gar vier Festbrennweiten zu kaufen, die alle gleichermassen von einem hochwertigen Zoom abgedeckt werden, hat was von Gürtel und Hosenträger gleichzeitig tragen.

Im (Heim-) Studio gibt die Raumtiefe die Brennweite vor. Ich persönlich kann in meinem Wohnzimmerstudio mit einem 85er nur Kopf/Schulter-Portraits machen. Mit einem 50er kann ich das auch, allerdings kann ich hier auch den gesamten Oberkörper mit drauf bekommen. In meinem Fall ist das 85er damit IM HEIM-STUDIO unnütz.
Wie sieht es bei dir aus?

Gleich weiter im Kontext: Portraits von stehenden Menschen (Fusspitze bis Scheitel und noch ein wenig Luft drumrum) sind bei mir nur mit Brennweiten von 40mm oder weniger möglich. Aus dieser Distanz spielt selektive Schärfentiefe aber kaum noch eine Rolle; ein "Schärfeverlauf" in der Bildtiefe entfällt - egal ob bei 1.8 oder 4.0. Vielleicht (!) könnte ein 1.4-35 hier "was reissen", aber ich habe noch nie eine solche Optik ausprobieren können. Zumindest gibt es kein Problem mit nachteiliger, perspektivischer Verzerrung, wenn man mit solch einer Brennweite aus drei m Enfernung arbeitet.
Mit welchen Brennweiten arbeitest Du in deinem Heimstudio?

Der Brennweitenunterschied zwischen 70 und 85 ist (ehrlich!) äusserst gering und mein Hauptarbeitsbereich liegt zwischen 35 und 70 mm. Für mich ist daher die Anschaffung eines lichtstarken und wirklich bei Offenblende verwendbaren 2,8er Standardzooms unumgänglich. Gebraucht oder neu, Nikon, Sigma, Tokina oder Tamron ... der eigene Geschmack entscheidet, und einen Bildstabilisator brauche ich auch nicht, denn die Belichtungszeit wird durch die Abbrenndauer der Blitzröhren definiert - nicht durch die Kamera. Ein 4.0er Objektiv reicht mir nicht aus. Ich gehe schon einen Kompromiss ein, indem ich mich auf 2.8 beschränke; Blende vier wäre nur eine Notlösung, auf die ich nie gern zurückgreifen würde.

Studio abgehakt - ein 2.8 28-70 oder gar 35-70 aus alten Armeebeständen macht den Job. 24-70 sind hier Luxus (den ich mir aber gönne, weil es auch mein Reise-Immerdrauf ist).

Draussen ist (im Kopf) viel Schwieriger einzuschätzen. Hier kannst du den Hintergrund nur bedingt auswählen und musst gelegentlich mit offener Blende das Beste draus machen. Deine Aufnahmedistanzen bleiben aber überraschenderweise gleich, weil die Personen draussen nicht plötzlich wachsen und daher auch keinen grösseren Abstand erfordern. Willst du eine grössere Gruppe aufnehmen oder eine Person in einem grossen Raum zeigen, so wirst du dennoch kaum mal weit unter 35mm gehen, denn ansonsten verzerrt die Linse die Körperproportionen zu stark. Schau mal dieses Bild aus Spiegel-Online von heute an: Pierce Brosnan "leidet" schon heftig unter den beengten Verhältnissen bei der Aufnahme: http://www.spiegel.de/panorama/leut...aller-007-darsteller-in-london-a-1058063.html

Bei grösseren Distanzen muss natürlich irgendwann mehr Brennweite her, und ein 2.8 70-200 ist einfach der Industriestandard. Mir ist es zu schwer und zu gross, aber das ist ein persönliches Problem. Aus rund vierzig Jahren (echt? schon?) Photographie habe ich gelernt, dass man die Brennweite verdoppeln - respekive halbieren - sollte, um ein sichtbar anderes Bild zu bekommen. Daraus ergeben sich für mich nur sehr, sehr wenige sinnvolle Objektivsets:

18 - 35 - 85 - 180 - meine Wahl fiele auf 1.4/35 , 1.8/85 und 2.8/180. Ein anständiges 18er baut derzeit kein Mensch, daher habe ich es mal rot markiert

24 - 50 - 105 - 300 - 1.8/24, 1.4/50 - leider gibt es kein aktuelles 1.8 oder 2.0/105, aber das DC Nikkor ist phantastisch - 4/300

2.8 24-70 und 2.8 70-200, ergänzt durch ein 1.4/58 - diese Wahl ist natürlich am vielseitigsten, aber auch unverschämt teuer. Das 58er ersetzt sowohl das 50er wie auch das 85er und beult die Phototasche nicht so aus wie das letztgenannte Objektiv.

Meine minimalistische Traumkobination besteht aus 2/18-35 (Sigma), 1.4/58 und 2/135 DC. Aber da entfernen wir uns jetzt doch komplett von irgendeiner "alltagstauglichkeit" für Städtereisen. Für People/Portraits ist das aber extrem geil.
 
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Wow danke Dir vielmals für Deine Erklärungen bzw. Deine Sicht :up:

Ich suche sozusagen die eierlegende Wollmilchsau - Shootings (in- und outdoor), Events, Hochzeit, Natur, Astro. Dass es diese nicht gibt ist mir klar. Auch versuche ich aufs finanzielle zu achten plus auch auf das Gewicht zu schauen. Ich glaube so ein 70-200mm 2.8 ist halt doch arg schwer für ein längeres Shooting.

Ich suche die Kombi primär fürs Shooting. Ein bisschen mehr ist aber auch erwünscht - wie Du auch schreibst z.B. für die Ferien o.ä.

Meine Überlegungen:
- 50mm, 1.8
Lichtstarkes Objektiv + scharfe Ränder fürs Shooting (Ganzkörper, Oberkörper).

- 85mm, 1.8
Lichtstarkes Objektiv + scharfe Ränder fürs Shooting (Oberkörper je nach "Raumgrösse", nur Kopf). Geht mir hier auch etwas um die Schärfentiefe. Da bin ich aber nicht Profi Dieses Objektiv wurde mir mehrfach empfohlen weil es eine so tolle Qualität liefert.

- 24-120, f4
Das wird mein allround Objektiv. In Situationen mit genügend Licht bin ich so auch flexibler. Werde ich wohl nicht primär als Shooting Objektiv verwenden. Lediglich um mir Flexibilität zu erschaffen (wenn überhaupt nötig) oder "fehlende" Brennweiten zu kompensieren. Anmerkung: Ich mag nicht Weitwinkel Portraits.


Natürlich reizt mich auch ein 105mm Makro. Aber so denke ich, das kann ich - wenn dann fehlend - auch später dazu kaufen. Auch wenn ich Weitwinkel Portraits Shooten will oder mache (halt jetzt dann mit dem 24-120) kann ich mir ja noch ein 35mm dazukaufen.


Hmm... Was meinst Du? Diese Kombi doch nicht so doll?

Edit: Alternativ wäre ja auch das 24-70mm, 2.8 + 105mm, 2.8 Makro möglich. Ist denn das 24-70, 2.8 ohne VR qualitativ so gut wie Du es oben schreibst? Du schreibst ja die Blitzröhre gibt Verschlusszeit an, was aber wenn ich Outdoor mit available light fotografiere? Reicht das ohne VR? Ich verdoppel die Brennweite jetzt nicht da es mir dann sehr teuer wird, aber so kann ich ja noch etwas croppen.
 
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Hallo Prawda,
ich benutze die Kombi 24-70mm (ohne VR; auf der D800E) und 105mm VR (auf der D700) bei den meisten Veranstaltungen sowohl drinnen wie draußen. Ach ja, das 24-70 IST so gut.
Ansonsten benutze ich noch das Nikkor 50mm/1,8. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist das fast unschlagbar. Wenn Du wissen möchtest, wie die geschilderte Kombi performt, dann stöber einfach mal in meinen Alben. Alle Bilder sind mit jeweils einem der drei Objektive entstanden.
 
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Take it easy
Nimm die D610 oder die D750 dazu das 24-85.
das 50/1.8 gehört eh in jede Tasche.
Und dann fängt man einfach mal an.
Wenn du später was dazu kaufst oder wieder verkaufst, is eh alles kein Beinbruch. Du verlierst nicht so viel.
In Summe hast du gegenüber deinem ersten Beitrag mal eben 5000€ gespart und trotzdem eine top Ausrüstung.
Axel
 
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Hmm... Was meinst Du?


Naja, was ich meine steht hier drei oder vier Beiträge weiter unten. Mein Kit stelle ich hier vor:



ich bin natürlich kein Profi und meine Ansprüche sind vielleicht ganz andere, als deine. Aber ich habe genau auf diese Ausrüstung hin gearbeitet, und noch immer fällt mir nicht ein, was ich dringend ändern oder verbessern müsste.
 
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Alter, Du kloppst ja ständig drauf auf Deine Brocken - Da hat ja ein Hund mitgespielt
Was sindn das für grüne Aufkleber unter der Kamera?

Wir haben zwei Beaucerons, und die liebe Jazz wollte wohl unbedingt mitspielen ...

Auf meinem Material kleben überall kleine grüne Tape-Streifen. Das hat sich SEHR bewährt, wenn man bei einem Photo Gang-Bang sicher sein möchte, wieder sein eigenes Material zu finden.
 
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Ich würde auch noch die D750 als Option nennen. Meiner Meinung nach der derzeitige Preis-Leistungs-Sieger im Vollformat-Segment. Die Griffigkeit und Kompaktheit sind ein Traum!
Nimm mal beide in die Hand, dann weißt Du, was ich meine.
Und sooo gravierend sind die Unterschiede in Megapixeln auch nicht.

Zu den Objektiven: Ich sehe es ähnlich wie shovelhead. 35 und 50 liegen zu nah beieinander. 85 und 105 auch.

Grundsätzlich ist Deine Frage schwierig zu beantworten, da es sehr unterschiedliche Arten von Portraits gibt. Wenn Du nicht auf eine festgefahren bist, würde ich dementsprechend flexible Ausrüstung wählen.
Mein Vorschlag:
- Das hervorragende Tamron 24-70 2.8 mit VR - keine Ahnung, wieso das bisher noch niemand vorgeschlagen hat, es ist spitze! Das wäre recht universell für Ganzkörperbilder.
- Das Nikon 50 1.8 - es ist so gut, leicht, günstig, universell, dass es schon fast eine Sünde ist, es nicht zu besitzen (außer, man hat das 50 1.4er).
- Eins zwischen 100mm und 200mm. Für Kopf- oder Kopf-Schulter-Portraits. Das 70-200 2.8 ist Oberklasse, aber bei einem längeren (Outdoor-)Shooting auch echt ein Schwergewicht. Das 70-200 4 ist ebenfalls der Hammer und nicht so schwer, mancher würde sich über die mangelnde Lichtstärke beschweren, ich persönlich denke, dass bei Portraits diese Blendenstufe zu verschmerzen wäre. Der VR nagelt das Bild aber echt fest.
Alternativen wären das 105 2.8 Macro, das 105 2 DC, das 135 2 DC oder das 180 2.8. Wobei das Macro wahrscheinlich am universellsten ist (auch das hat einen VR). Das "fühlt" sich für mich aber irgendwie nicht wie ein Portraitobjektiv an. Hier sollte also das persönliche Bauchgefühl entscheiden.
 
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Mein erster Gedanke nach Durchlesen des Threads war: Wer von Euch fotografiert regelmäßig People und kennt die Sachen, die er hier empfiehlt in der spezifischen Anwendung?

Meine sachliche Antwort auf Deine Frage wäre wie folgt:

1. Hochzeiten:
Wenn Du alleine unterwegs bist und nur eine Kamera dabei hast, ist es schwer, ständig Objektive zu wechseln. Da bin ich immer froh und glücklich mit der 2.8 Zoomkombination. Für die ruhigen Momente sind lichtstarke Festbrennweiten schön, aber Du bist halt häufig am wechseln. Ich habe immer zwei Bodies dabei, um keinen Moment wegen Objektivwechsel zu verpassen.

2. Studio:
Da tut es das 24-120mm Zoom, wenn Du blitzt. Die seltenen Fälle, wo Du mit Blenden <4 unterwegs bist, kannst Du mit einem guten und günstigen 1.8/50mm oder 1.8/85mm abdecken.

3. Outdoor:
That is where things get tricky. Der Reiz an Peoplefotografie on location oder outdoor ist das Spiel mit den Hintergründen.

Eigentlich kannst Du mit den zwei Zooms auch hier alles abdecken. Aaaaber: wenn Du mal Blut an cremigen Hintergründen geleckt hast, dann geht mit einer Festbrennweite im leichten Telebereich noch deutlich mehr. Wenn ich mich in der Personenfotografie für zwei Linsen outdoor entscheiden müsste, wären das wahrscheinlich das 1.4/85mm (1.8/85mm ist ähnlich gut und deutlich günstiger) sowie das 1.4/58mm (alternativ 1.4/50mm). Beide lösen - richtig eingesetzt - Hintergründe traumhaft in Unschärfe auf und sind dabei portabel. Für beengtere Locations wären 35mm sicher hilfreich. Mache ich persönlich aber selten. Zwei weitere Lieblinge von mir sind die beiden DC-Nikkore (105mm und 135mm) wegen der einzigartigen Anmutung.

Als Essenz aus den vielen Worten wäre meine sachliche Objektiv-Empfehlung:

1. AF-S 1.8/85mm
2. AF-S 1.4/50mm
3. AF-S 4/24-120mm VR

Wenn Du tatsächlich schon auf mehreren Hochzeiten unterwegs bist, dann wäre meine nächste Anschaffung das 2.8/70-200mm. Für Studio und outdoor wäre es am Anfang nicht meine erste Wahl.

Meine emotionale Antwort ist:
Schau mal in den Thread "Zeigt her Eure schönsten Portraits" und suche die Bilder, die Dir persönlich gut gefallen. Mach Dir Gedanken dazu, wie das Bild entstanden sein könnte. Dann schaust Du in die EXIFS und wertest die mal aus. Ich denke, Du wirst feststellen, dass es für tolle Portraitbilder kein Ausrüstungs-Allheilmittel gibt. Da ist von 25-200mm und Blenden zwischen 1.2 und 11 alles vertreten. Das wichtigste an Portraits ist die Interaktion, die Atmosphäre und das Licht. Nimm´ ein Objektiv (50mm wäre das Universellste dafür) und konzentriere Dich auf Dein Model und das beste Licht für Dein Model, nicht auf die Technik. Wenn Du das im Griff hast, wirst Du merken, was Dir an Technik fehlt.

Achja: Als Kamera würde ich statt der D810 die D750 nehmen, wenn Du Hochzeiten regelmäßiger fotografierst. 24MP reichen völlig aus und das Klappdisplay kann bei Hochzeiten Gold wert sein...

VG
Peter
 
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