Kamera-Display: Hui! PC-Display: Pfui

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Moin!

Das mit dem schwarzen Hund/Pullover ist einleuchtend.

Allerdings kommt man ja gar nicht auf die Idee, die Belichtung zu korrigieren, wenn das Ergebnis auf dem Display so perfekt aussieht. Ich habe die Fotos unmittelbar nach dem Fotografieren der Frau auf dem Display gezeigt, und auch sie war von dem Ergebnis begeistert.

Tja, werde wohl noch üben müssen, und mich nicht auf das Display verlassen. Oder ich stelle es heller ein, sodass es besser mit dem Bildschirm übereinstimmt.

Danke auf jeden Fall schon mal für die Tipps!

Beste Grüße,

Björn
 
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Check bei sowas IMMER das RGB Histogramm.
Dummerweise hat die D300 nicht die RGB Highlight Anzeige der D200 (ansonsten sind die Anzeigemodi deutlich besser).
Das normale Histogramm und die normale Überbelichtungsanzeige zeigen nur die Gesamthelligkeit, da ist ein einzelner ausgefressener Kanal nicht besonders gut erkennbar.
Sich auf die Bildhelligkeit im Display verlassen is sehr risikoreich, da hier auch die Helligkeitseinstellung 'ne Rolle spielt.

Nach Histogramcheck den Blitz korrigieren und dann solte es gehen, wobei das bei dem Motivkontrasten sicher nicht einfach ist.

cheers
afx
 
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Dummerweise hat die D300 nicht die RGB Highlight Anzeige der D200 (ansonsten sind die Anzeigemodi deutlich besser).
Das normale Histogramm und die normale Überbelichtungsanzeige zeigen nur die Gesamthelligkeit, da ist ein einzelner ausgefressener Kanal nicht besonders gut erkennbar.


Koenntest Du das genauer erklaeren?
Ich kenne das Histogramm der D200 nicht, aber bei der D300 gibt es doch 4 Anzeigen - R, G, B und "gesamt" ...
Was zeigt die D200 denn da anders an?!?
 
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Die D300 bietet 4 verschiedene Histogramm-Ansichten - jeweils mit einem Bildchen fuer die Spitzlichtern in R, G,. B und "gesamt" ...
Das jeweilige Bildchen dazu ist allerdings kleiner als die "normale" Spitzlicht-Anzeige - die nur den "gesamt"-Kanal anzeigt.

Falls das jetzt verstaendlich war :)
 
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Hallo Namensvetter,

in NX alle Grundlegenden Eisntellungen ausgehakt, als jpg gespeichert und auf 1000 Pixel Breite verkleinert.

daß die Bilder auf dem Display der D300 besser aussehen als auf dem Computer-LCD, habe ich auch schon bemerkt. Ich sitze hier hinter meinem 17"-MacBook und browse mit Firefox. Interessanterweise sehen die Bilder im Browser recht flach und matt aus (besonders das rote Tuch hat im Browser einen leichten Magenta-Touch). Wenn ich sie mit "Preview" oder irgendeiner anderen Farbmanagement-fähigen Applikation anschaue, ist es deutlich gefälliger. Meine D200-Bilder haben nie so super-empfindlich auf Defizite im Farbmanagement reagiert.

Die Bilder lassen sich in PS oder auch in "Preview" schnell so aufbrezeln, daß sie wirklich klasse aussehen. Die D300 (und auch NX mit D300-Bildern) verwendet eine Tonwertkurve, die sich recht deutlich von den bisherigen bei Nikons CCD-basierten Kameras verwendeten unterscheidet: Statt mehr oder weniger linear ins Clipping zu laufen, schmiegt sich die D300-Kurve sehr sanft an das Maximum an. Daher belichtet sie auch großzügig "nach rechts". Damit wollten die Nikon-Entwickler vermutlich in Verbindung mit dem "Low-Cutoff" den Rauschteppich möglichst unten halten. Die Tonalität ist viel näher an einer EOS 5D als an der D200. D3 und D300 haben auch nicht mehr die Nikon-Sonnenbrille, die in manchen Situationen insbesndere bei der D200 zu einem leichten gelb-braun-Stich geführt hat.

Meine nächste Kamera soll auf jeden Fall auch einfach und ohne großes Herumkonfigurieren "schöngerechnete" Jpegs liefern können. Selbst, wenn man den Jpeg-Aufbrezler nicht abschalten könnte, würde es mich nicht stören, solange man auch auf einen effizienten RAW-Workflow zurückgreifen kann. Daher zögere ich noch etwas und habe nicht sofort zugegriiffen, als die D300 rauskam (steht aber ganz oben auf meiner Liste). Die schönsten fertigen Jpegs habe ich bisher bei der S3 Pro, S5 Pro und der EOS 5D gehabt (eigene Erfahrung), wobei die Fujis konsistenter gute Ergebnisse liefern und die EOS 5D einem immer wieder mal sehr häßliche Artefakte reinwürgt. Die Nikons waren bisher eher brav und neutral abgestimmt -- nicht verkehrt, aber man muß halt häufiger nachträglich Hand anlegen.

Grüße,

Björn
 
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Die D300 bietet 4 verschiedene Histogramm-Ansichten - jeweils mit einem Bildchen fuer die Spitzlichtern in R, G,. B und "gesamt" ...
Das jeweilige Bildchen dazu ist allerdings kleiner als die "normale" Spitzlicht-Anzeige - die nur den "gesamt"-Kanal anzeigt.

Falls das jetzt verstaendlich war :)

Verständlicher geht es nicht :)

Dann ist das gegenüber der auch im R-G-B Modus vollformatigen D200 Spitzlichtanzeige geändert. Naja, bei der höheren Auflösung des D300 Displays reicht es hoffentlich auch im kleinen Format.
 
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Hi,

die Bilder sind dermaßen überbelichtet, dass es schon fast weh tut. Da bin ich ja froh, dass man das am Display der D2xs/D200 recht gut beurteilen kann. Meine D70s zeigt am Display auch alles etwas idealisierter an, vor allem die Lichter werden da immer sehr schön dargestellt. Am Rechner sehen die Bereiche mitunter schrecklich aus. Muss man wissen, dann gehts ;)

Aber eins noch: lass Dir sagen, dass Du den Blitz vollkommen falsch eingesetzt hast! Schau mal auf den Hintergrund. Der ist schon gut um 1-2 Blenden überbelichtet. Das muss man mindestens noch erkennen können am Display. Wenn Du jetzt noch Blitzlicht auf den Vordergrund gibst (welcher schon ohne Blitzlicht überbelichtet ist), dann bricht Dir alle Zeichnung weg. Dazu ist das Licht noch flach... die üblichen Aufsteckblitz-Bilder.

Schau das nächste mal aufs Histogramm. Und zwar nicht nur auf die Lichter, sondern auch auf die Tiefen. Wenn Du siehst, dass links schon gar kein schwarz mehr im Histogramm angezeigt wird, solltest Du Dich wundern bei einem schwarzen Hund. Der Hund auf dem Foto ist nämlich grau.

Viele Grüße
Christoph
 
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Immer wieder 5D ... zeigt mal einer die Bilder, die sol toll und scharf aus der Kamera kommen?
 
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Hmm....hab' mir mal das Histogramm des Hochformatbildes zu Gemüte geführt. Das die Schatten nicht ganz bis in die tiefsten Tiefen reichen, ist (was den Hund betrifft) fast ein Segen: da ist nämlich vernünftige Zeichung in seinem Fell (und nein, er ist nicht grau).

Der Fluch liegt in den Lichtern: die fressen aus, der Himmel rechts oben total, im Gesicht der Person sind noch Bildinformationen, wenn auch nicht viele...was im Umkehrschluß heißt: vermutlich wäre der Himmel auch ohne Blitz ausgefressen.

Das Foto ohne (Frontal) Blitz hätte vermutlich das Gesicht nicht so teigig absaufen lassen.....ob das Foto damit gewonnen hätte, ist allerdings reine Spekulation, weil's kein Vergleichsfoto gibt.

Was allerdings bei der Displaydarstellung bzw. dem Problem mit selbiger auch nicht weiterhilft....für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich bei jeder neuen Digitalen erstmal eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt habe, um quasi für mich den Anblick des Fotos auf dem Kameradisplay sozusagen "übersetzen" zu können..

LG, Karsten
 
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Immer wieder 5D ... zeigt mal einer die Bilder, die sol toll und scharf aus der Kamera kommen?

Ja, ja, die "tollen und scharfen" Bilder, aus der 5D ... :winkgrin: Aber es ist doch schön davon zu träumen, mit einer Kamera mit "Vollformat"-Chip endlich die tollen Fotos zu machen, die einem mit DX nie gelungen sind.

Hätte Beethoven das tolle Klavier nicht gehabt, Schiller nicht den exzellenten Federkiel und Rodin nicht den perfekten Meißel, keiner würde heute noch ihre Namen kennen. Weiss doch jeder ...
 
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Hallo Björn,

zum besseren Verständnis Deines Problems mit der D300 habe ich einige Fragen:
1. Warum benutzt Du eine Zeitautomatik und nicht die manuellen Einstellmöglichkeiten?
2. Warum misst Du nicht die Entfernung Kamera - Motiv (am Objektiv ablesen/schätzen) und stellst den Blitz manuell ein (sofern ein Einsatz notwendig ist)?
3. Befindet sich ein Handbelichtungsmesser in Deinem Besitz?
4. Ist Dein Monitor kalibriert?
5. Warum haben die Bilder kein Farbprofil?
6. Seit wann zeigen irgendwelche Displays an irgendwelchen Kameras irgendwas genaues an?

Deine gute alte D2H ist knackiger, weil Du einfach gepennt hast und alle!!! Grundregeln der Fotografie und besonders der Digitalfotografie missachtet hast.

Ergo ergeben sich 2 Möglichkeiten: 1. Anderes Hobby wählen (Stricken, Häkeln).
2. Kurse besuchen, Bücher lesen, ÜBEN und in 3 Jahren noch mal posten.

Frohe Weihnachten!

Werner
 
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Ergo ergeben sich 2 Möglichkeiten: 1. Anderes Hobby wählen (Stricken, Häkeln).
2. Kurse besuchen, Bücher lesen, ÜBEN und in 3 Jahren noch mal posten.
Die Arroganz in solchen Beiträgen ist nicht mehr zum aushalten.

1. darf auch ein technisch nicht versierter mit der D300 Fotos machen
2. erhebt nicht jeder Hobbyknipser den künstlerischen Anspruch für sich
3. wusste ich noch nicht das hier nur erfahrene Hobbyfotografen posten dürfen
4. hat der TE vernünftig gefragt und bisher auch brachbare vernünftige Tips bekommen
5. freut sich meine Ignoreliste gerade über neues Futter
 
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Moin!

@all
Vielen Dank für Eure Tipps, ich werde sie beherzigen!


@karlalfons

Deine gute alte D2H ist knackiger, weil Du einfach gepennt hast und alle!!! Grundregeln der Fotografie und besonders der Digitalfotografie missachtet hast.
Lieber Werner! Ich danke Dir für Dein ausgesprochen informatives Posting.
Ich fotografire seit ca. 25 Jahren, mache gelegentlich auch Hochzeiten und andere Events gegen Kohle und bisher waren alle meine Auftraggeber sehr zufrieden. Sogar solche, die selbst fotografieren und über einen entsprechenden Background verfügen. Soviel erstmal dazu...

Ich würde mich freuen, wenn Du kurz erläutern würdest, was Du mit "allen Grundregeln" meinst.

Der Termin war mein erster Gehversuch mit der D300 im Freien. Das Licht war grauenhaft (bewölkt und ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang).
Und Sorry, wenn ich Fotos mache, und die sehen auf dem Display perfekt aus, dann gehe ich davon aus, dass die Bilder auch vernünftig geworden sind.
Das Display wird überall als ein herausragendes Feature gelobt, alle sind davon begeistert. Daher bin ich davon ausgegangen, dass man sich auch darauf verlassen kann, dass das, was angezeigt wird, auch in Etwa mit der Realität übereinstimmt.
Dass das (in diesem Fall) nicht so war, war Gegenstand meines Postings, und ich hatte mir Tipps erhofft, wie speziell in bezug auf die D300 damit umzugehen ist.
Praktisch alle, die hier geantwortet haben, haben mir wertvolle Tipps gegeben, die mir bei der Vermeidung solcher Ergebnisse in Zukunft helfen werden.
Dein Posting ist verletzend, unnötig, ohne Inhalt, einfach nur völlig daneben.


Schönen Tach noch und viele Grüße,

Björn
 
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Hallo Björn,

zum besseren Verständnis Deines Problems mit der D300 habe ich einige Fragen:
1. Warum benutzt Du eine Zeitautomatik und nicht die manuellen Einstellmöglichkeiten?
2. Warum misst Du nicht die Entfernung Kamera - Motiv (am Objektiv ablesen/schätzen) und stellst den Blitz manuell ein (sofern ein Einsatz notwendig ist)?
3. Befindet sich ein Handbelichtungsmesser in Deinem Besitz?
4. Ist Dein Monitor kalibriert?
5. Warum haben die Bilder kein Farbprofil?
6. Seit wann zeigen irgendwelche Displays an irgendwelchen Kameras irgendwas genaues an?

Deine gute alte D2H ist knackiger, weil Du einfach gepennt hast und alle!!! Grundregeln der Fotografie und besonders der Digitalfotografie missachtet hast.

Ergo ergeben sich 2 Möglichkeiten: 1. Anderes Hobby wählen (Stricken, Häkeln).
2. Kurse besuchen, Bücher lesen, ÜBEN und in 3 Jahren noch mal posten.

Frohe Weihnachten!

Werner

:down::down::down:
 
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da ich mir auch eine d300 zulegen will, lese ich solche Beiträge mit großem Interesse mit.
Zu deinen Bilder würde ich folgendes sagen.
Das Motiv, bzw. der enthaltene Kontrast (blasses Gesicht zu schwarzem Hund/Jacke) ist geradezu prädestiniert einen Kamerabelichtungsmesser zu verwirren. Außerdem denke ich, dass der vorhandene Kontrast des Bildes den abbildbaren Kontrast des d300-Sensors (dürften so ca. 9EV sein) übersteigt.
Ich hätte hier Augenmerk auf die richtige Belichtung des Gesichtes gelegt und den Rest in Lightroom, bzw. in Deinem Fall NX (D-Lightning) gemacht.

Zu dem Problem mit der Anzeige: Die Kamera zeigt dir das bereits (als jpg) entwickelte Bild an. D.h. dass hier schon viele Nachbearbeitungsmöglichkeiten die ein NEF bietet angewandt sind. Dazu kommt noch, dass sich (trotz gutem Monitor) ein Bild auf der geringen Größe wohl schwer entgültig bewerten lässt. Das Gezeigte kann immer nur zur Orientierung dienen.

Zu Deinen Hinweisen "Das Licht war denkbar schlecht, es war ein sehr trüber Tag" möchte ich noch bemerken, DAS sind GENAU die Lichtverhältnisse, die sich jeder Portrait-Fotograf wünscht.

Tipp: Immer das Histogramm im Auge behalten und bei Motiven die viel Schwarz enthalten Belichtung auf -0,7 bis -1,3 einstellen.

Ansonsten wünsch ich dir noch viel Spaß mit deiner Cam (den wirst du zweifellos haben) und ich freu mich schon auf Meine :)

War übrigens mein erster Post hier:hallo:
 
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Das Originalbild war überbelichtet.

Gruß Albert
 
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