Hai,
Dass Costa Rica ein Kleinod ist, hört man oft, gern auch mit mehr Infos "drum herum"!
Costa Rica bereise ich seit ca. 10 Jahren. In dieser Zeit habe ich mehr als 25 Touren - zu meist mit Naturliebhaber und Fotografen - durchgeführt.
Ganz allgemein sollte zu Costa Rica erwähnt werden, dass ca 26% des Landes geschützt sind und Ökotourismus seit ca. 25 Jahren zur Haupteinnahmequelle des Landes gehört. Darüberhinaus gibt es kein Millitär und auch sonst sind die Costaricanaer ein ausgesprochen freundliches Volk.......Vieles mehr wäre erwähnenswert, aber dies ist ja ein Fotografieforum.
Nun zur letzten Tour, die 3 Wochen dauerte.
Start war im Zentraltal (auf ca.900m Höhe), wo auch die Hauptstadt San Jose und der internationale Flughafen ist. Flugpreise ab ca. 750€ (Hin- und Rückflug).
6 verschiedene Location waren vorgesehen (neben dem Start- und Endpunkt im Zentraltal).
2 davon lagen in der nördlichen Tiefebene, die eine liegt bei Boca Tapada im Maquenque National Wildlife Refuge, wo wir ein Privatreservat besucht haben. Die andere nördliche Location war Cano Negro, ebenfalls ein Wildlife Refuge, von wo aus wir einen Abstecher nach Medio Queso gemacht haben. Flora und Fauna entsprechen typischen karibischen Tieflandregenwald mit offenen Ebenen bei Cano Negro und zahlreichen Flußsystemen (Rio Frio und Rio San Carlos).
Beide Orte sind von Massentourismus (sofern man in Costa Rica überhaupt davon sprechen kann) verschont geblieben.
Weiter ging es in die Region von Monteverde, ein typischer Bergregenwald (Nebelwald auf ca. 1200-1600 m Höhe) erwartete uns dort, besucht haben wir dort das Santa Elena Reservat. Diese Region ist bekannt für seine große Kolibripopulation und für seinen typischen Nebelwald.
Danach ging es noch höher, ins Talamanca Gebirge in den Los Quetzales Nationalpark. Vornehmlich wegen des Quetzales, dessen Brutsaison beginnt im Februar/März. Höhe etwa 2500-2200 Meter.
Zum Schluss ging es an die karibische Südküste in den Cahuita Nationalpark und nach Tortuguero (ebenfalls ein Nationalpark).
Was uns auf unserer 3-wöchigen Tour fehlte war ein Abstecher an die Pazifikküste und vieles mehr........aber 3 Wochen sind einfach zu kurz, selbst für ein Land wie Costa Rica, das nur so groß wie Niedersachsen ist. Aber alle Reiseteilnehmer wollen mit mir noch einmal nach Costa Rica, einer war bereits das 3. Mal mit mir jetzt dort.
Auch für mich gibt es immer wieder Neues zu entdecken, obwohl ist oftmals an verschiedene Orte hinfahre. Aber wem sage ich das, Naturfotografie ist immer für Überraschungen gut.
Ein Grund mehr für mich bald wieder hinzufahren.
Hier noch einige Bildchen.
Tovisittiche, bei Boca Tapada
Waldstorch Jungvogel bei Cano Negro
Kanadareiher mit Kaiman im Hintergrund, bei Cano Negro