Der JOBO Silver Printer belichtet digitale Fotos als echte Silbergelatine-Prints mit über 1000 Graustufen auf bis zu 40 × 50 cm Fotopapier.
Eine sehr gute Nachricht für die hybride Bildverarbeitung, die aber auch ihren Preis hat.
Was mir nicht so einleuchtet sind die Abmessungen der Vergrößerungseinheit.
Ein Kasten wie z. B. ein Kinzle 6x7 oder entsprechendem Durst wäre doch möglich?
Ebenso eine verstellbare Säule?
Sie sind auf dem guten Weg, zumal anscheinend die Software stimmt, Kai Sander hat die entsprechende Kompetenz.
Aber es gibt auch Konkurrenz die es Kompakter können:
https://www.smartlab35.com/
Ja, natürlich, was sonst.
Ich bilde mir diese Meinung aber als ehemaliger Schichtleiter eines Fachlabors
mit guten Kenntnissen in Digital-Inkjetverfahren.
Ich habe solche Handabzüge für Künstler gemacht, die danach im State Russian,
Victoria&Albert und anderen Museen ausgestellt wurden.
Eine gewisse Grundkompetenz kann man mir wohl zuschreiben.
Erinnert sich noch jemand an Andrucke auf Iris-Printern?
ich habe durchaus große Sympathien für Jobo - aber ich denke nicht daß das
gegenüber Inkjet mit pigmentierten Tinten qualitative Vorteile bietet.
Da ist der Weg das Ziel - wie gesagt, Folklore.
YMMV.
Da Kai Sander langjährige Erfahrung, sowohl theoretisch wie auch praktisch besitzt traue ich ihm in diesem, neun Projekt die volle Kompetenz zu.
Nicht zu vergessen, es ist das dritte Gerät mit dieser Technik dieser er hier präsentiert.
Bei Polycolor kann man so hergestellte Abzüge schon lange bestellen.
Wenn Du andere Erfahrung hast, ist es gut. Kai Sander und seine Kunden haben anscheinend andere gemacht, auch gut.
Ich akzeptiere beide.
Im Zweifel bedient es einen Modemarkt und ganz grundsätzlich ist es erst einmal eine
kaufmännische Entscheidung.
Stellt man dem einen Canon Image Prograf 1100 und gutes Ilford-Papier gegenüber,
hat man eine Grundinvestition von 1100 Euro plus laufenden Kosten von knapp über
10 Euro pro Print in DIN A2. Größer kann Sander mit dem Ding auch nicht.
Sander nimmt für 40x50cm 70 Euro inclusive Märchensteuer. Verbrauchsmaterial
abgerechnet ist man nach 20 Prints billiger als Sander, spart danach 50 Euro pro Blatt.
Nur am Rande: zwischen Canson und Hahnemühle sehe ich keine sichtbaren Unterschiede.
Ilford hatte ich noch nicht als Druckerpapier.
Ja, die Ergebnisse sind schon sehr gut.
Trotzdem, in den Ausstellungen die auf Baryta entwickelt worden sind finde ich Bilder, aus der Nähe betrachtet, viel homogener.
Aber das ist nur meine Meinung.