JOBO Silver Printer

peterkdos

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Eine sehr gute Nachricht für die hybride Bildverarbeitung, die aber auch ihren Preis hat.

Was mir nicht so einleuchtet sind die Abmessungen der Vergrößerungseinheit.

Ein Kasten wie z. B. ein Kinzle 6x7 oder entsprechendem Durst wäre doch möglich?

Ebenso eine verstellbare Säule?

Sie sind auf dem guten Weg, zumal anscheinend die Software stimmt, Kai Sander hat die entsprechende Kompetenz.

Aber es gibt auch Konkurrenz die es Kompakter können:

https://www.smartlab35.com/
 
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Matt pigmentierte Tinte in Inkjetverfahren erreicht mehr Maximalschwärze
als es Barytprints jemals konnten, und die Haltbarkeit steht der von Barytabzügen
in nichts nach. Dazu kommt die Formatbegrenzung und der hohe Preis dieser
Maschine. Ich halte das für sehr teure Folklore.
 
5 Kommentare
peterkdos
peterkdos kommentierte
OK, deine Meinung.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Ja, natürlich, was sonst.
Ich bilde mir diese Meinung aber als ehemaliger Schichtleiter eines Fachlabors
mit guten Kenntnissen in Digital-Inkjetverfahren.

Ich habe solche Handabzüge für Künstler gemacht, die danach im State Russian,
Victoria&Albert und anderen Museen ausgestellt wurden.

Eine gewisse Grundkompetenz kann man mir wohl zuschreiben.

Erinnert sich noch jemand an Andrucke auf Iris-Printern?

ich habe durchaus große Sympathien für Jobo - aber ich denke nicht daß das
gegenüber Inkjet mit pigmentierten Tinten qualitative Vorteile bietet.
Da ist der Weg das Ziel - wie gesagt, Folklore.

YMMV.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Ja. IRIS sagt mir was, leider Geschichte, genauso wie Heidelberg Trommelscanner.

Da Kai Sander langjährige Erfahrung, sowohl theoretisch wie auch praktisch besitzt traue ich ihm in diesem, neun Projekt die volle Kompetenz zu.

Nicht zu vergessen, es ist das dritte Gerät mit dieser Technik dieser er hier präsentiert.

Bei Polycolor kann man so hergestellte Abzüge schon lange bestellen.

Wenn Du andere Erfahrung hast, ist es gut. Kai Sander und seine Kunden haben anscheinend andere gemacht, auch gut.

Ich akzeptiere beide.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Daß etwas funktioniert bedeutet nicht daß es dabei sinnvoll ist oder qualitative Vorteile liefert.
Im Zweifel bedient es einen Modemarkt und ganz grundsätzlich ist es erst einmal eine
kaufmännische Entscheidung.

Stellt man dem einen Canon Image Prograf 1100 und gutes Ilford-Papier gegenüber,
hat man eine Grundinvestition von 1100 Euro plus laufenden Kosten von knapp über
10 Euro pro Print in DIN A2. Größer kann Sander mit dem Ding auch nicht.

Sander nimmt für 40x50cm 70 Euro inclusive Märchensteuer. Verbrauchsmaterial
abgerechnet ist man nach 20 Prints billiger als Sander, spart danach 50 Euro pro Blatt.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Ach, ich benutze selbst den Pedanten von Epson und drucke mit Canson Papier. Auch als Baryta.

Nur am Rande: zwischen Canson und Hahnemühle sehe ich keine sichtbaren Unterschiede.

Ilford hatte ich noch nicht als Druckerpapier.

Ja, die Ergebnisse sind schon sehr gut.

Trotzdem, in den Ausstellungen die auf Baryta entwickelt worden sind finde ich Bilder, aus der Nähe betrachtet, viel homogener.

Aber das ist nur meine Meinung.
 
Ich sehe es so:

15000 Euro, + PC, + hier und da. Sagen wir mal 20000 Euro. Juhu jetzt kann ich printen, wenn ich die digitalen Dateien habe.

Ich habe nun mal viele Negative, die printe ich konventionell. Alle paar Jahre brauche ich einen neue Lampe. Folgekosten sind identisch, Papier, Chemie.

20000 Euro. Das sind bei mir 2000 Abzüge in 50×60. Ob ich die noch bis zum Ableben hinkriege? Eher nein. Sogesehen printe ich bis zum Ableben gratis, wenn ich dieses Jobo Ding nicht kaufe ;). Dafür dann auch noch richtig authentisch mit BlingBling und Lametta (ultimative Folklore).
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Die Rechnung ein bis zwei Stunden für ein 40x50 ist auch Verkaufsgerede.
Im Profilabor macht man mehrere parallel, und man guckt den Prints nicht
beim Trocknen zu......

Das einzige Argument ist daß man einen chemisch entwickelten Abzug statt
einem pigmentierten Inkjetprint bekommt. Wer das so bezahlen möchte,
kann das natürlich gern tun. Alle anderen amortisieren den Drucker nach
rund 20 Prints.

Der PC den calc rechnet wird aber auch für den Drucker benötigt.
 
calc
calc kommentierte
Ok, ich stimme hier zu. Wer die Prints zum marktüblichen Preis verkauft, hat das Geld auch schnell wieder rein. Bei mir bleibt dann aber wieder das "Naja" hängen. Wenn schon analog, dann doch von Anfang bis Ende. Eben Analog und fertig. Genau das macht Analog doch "toll".

Ich sehe die Prints schon in der "Leica-Gallerie" hängen. "Silber-Gelatin-Hybrid-Print", aufgenommen mit der M11D mit Vintage "Steel-Rim-Optik" ausbelichtet mit "Fine-Art-Jobo-Silver-Print" bei "xy-Analog-Silver-Gelatin-Print-Kunst-Fachlabor" auf das extra neue "Silber-Extra-Vintage-Retro-Dingsbums-Papier" designed by "Jobo" und entwickelt mit "Extra-Silber-Retro-Bromatoldings-Entwickler". Und dann wird der "Fotograf" (=M11D-Knopf-Drücker) für sein "Unikat" gefeiert.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Und was hat das mit dem vorgestellten Belichter zu tun?

Es gibt kein Verbot rein Analog zu verfahren, wie auch die hybride Entwicklung zu benutzen.

Leben und leben lassen, ist nicht so leicht hier in D. Zu viele die immer etwas dagegen haben.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Wo wähnst Du denn daß jemand etwas dagegen hat hier im Thread?
Daß ich das für teure Folklore halte bedeutet ja nicht daß es deswegen verboten wird.
Wer das (zum Teil vermutlich so wie calc es gerade so witzig beschrieben hat) nutzen
möchte, hat meine vollste Unterstützung.

Man muss Dich anscheinend immer wieder daran erinnern daß wir uns hier in
einem DISKUSSIONSforum befinden. Du hast etwas eingebracht, und das wird
diskutiert. Niemand hat behauptet Du hättest einen kleinen Schniedel.

Du redest von leben und leben lassen, aber irgendwie habe ich den Eindruck daß
es genau daran bei Dir hapert. Agree to disagree - so schwer?
 
calc
calc kommentierte
Ich lebe und lasse leben. Aber kopfschüttelnd :neinbibber::nixweiss::platsch:. Und später dann :hammer:
 
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