Das Unbehagen, sich ganz auf Microsoft verlassen zu sollen, zieht momentan Kreise: Kaum eine Woche vergeht ohne neue Initiativen, Ansätze oder Projektmeldungen. Die Debatte um "Digitale Souveränität", Unabhängigkeit, Transparenz, Open Source und nicht zuletzt Lizenzkosten ist in vollem Gange. Ein Blick auf die Neugründungen, auf Kooperationen und mehr - der IT-Summit 2026 :: Digitale Souveränität - er geht auch auf dieses Thema ein - mit vielen Experten und Praktikern...
Guten Abend liebe Community,
Das Thema ist in diesem Jahr sehr sehr prominent - der Heise IT-Summit widmet sich dem Thema auch - daran lässt sich ermessen - wie bedeutend das Thema mittlerweile geworden ist:
Zit: "Wie kommt die eigene IT raus aus der Abhängigkeit von M365, VMware oder US-amerikanischen Cloud- und KI-Anbietern? Auf dem IT Summit 2026 stellen Fachleute aus der Praxis Alternativen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vor, die sich bewährt haben."
Die geopolitischen Verwerfungen und technologischen Umbrüche der letzten Monate – von den erratischen Maßnahmen der Trump-Regierung bis zum Boom der Agentischen KI – haben die digitale Abhängigkeit Europas schmerzhaft verdeutlicht. Für Unternehmen und Behörden ist digitale Souveränität nicht mehr bloß ein politisches Schlagwort, sondern eine strategische Notwendigkeit für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Auf dem IT Summit 2026 lassen wir die abstrakten Debatten hinter uns und konzentrieren uns auf die konkrete Umsetzung. Renommierte Experten und Praktiker zeigen Ihnen Wege auf, wie Unternehmen digital souveräner werden:

Quelle: https://it-summit.heise.de/?wt_mc=intern.conf.conf.konf_it-summit.ticker-8.link.link
und https://www.heise.de/news/IT-Summit...le-Souveraenitaet-in-der-Praxis-11494084.html
Praxisberichte und Programmhighlights
Den zweiten Konferenztag eröffnet Thomas Jarzombek, parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium, mit einer Keynote zur strategischen Relevanz digitaler Unabhängigkeit für den europäischen Binnenmarkt. Auf dem Get-together am Abend des ersten Konferenztages können Sie sich mit den Referentinnen und Referenten sowie den anderen Teilnehmenden vernetzen und Erfahrungen austauschen.
Link: https://www.heise.de/news/IT-Summit...le-Souveraenitaet-in-der-Praxis-11494084.html
wichtig in diesem Zusammenhang auch die Zusammenfassung "Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen"
Digitale Souveränität: Der Norden macht vor, woran der Bund scheitert
Stats: 30000 likes :: 1740 likes :: 170 comments
passend hierzu auch der Artikel: Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen – Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen
Mit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen bzw. Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung verfolgen die Einrichtungen, die auf Open-Source-Software setzen, ganz unterschiedliche Ziele, die von einem Bemühen um Kostenreduktion bis hin zur Durchsetzung eigener Datensouveränität reichen können.
Open-Source-Software (kurz: OSS) und Freie Software, häufig mit Linux als Kernbestandteil, wird als Alternative für proprietäre Software auf Computern in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt.
Innerhalb Deutschlands größere Medienpräsenz zu dieser Entwicklung erzielte die Großstadt München, die seit 2003 wesentliche Bereiche ihrer EDV auf freie Software umrüstete, nach einem Stadtratsbeschluss 2017 dieses Vorhaben jedoch wieder aufgab (siehe LiMux). Das Land Schleswig-Holstein gab 2025 bekannt, seine gesamte Bürosoftware bis zum Herbst auf Open-Source-Produkte umstellen zu wollen. Auch kleinere Kommunen (wie Schwäbisch Hall) oder Behörden wie Gerichte oder die US-Armee stellten größere Teile ihrer IT-Infrastruktur auf OSS um. Laut einer Umfrage der Universität Maastricht von 2005 arbeiteten 49 % aller öffentlichen Verwaltungen in Europa mit freier Software. Allerdings meist in kleinerem Umfang und teilweise, ohne sich darüber im Klaren zu sein.
Die Motive, warum freie Software ausgewählt wird, lassen sich auf die folgenden – in jedem Einzelfall unterschiedlich zu gewichtende – Punkte zusammenfassen:
vgl. Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen
by the way: .... auch auf Reddit wird das Thema (in Aspekten) diskutiert - etwa hier: Digitale Souveränität an Schulen: Warum Bildungsinfrastruktur nicht in die Hände von Finanzinvestoren gehört
Euch allen noch einen schönen Abend,
Guten Abend liebe Community,
Das Thema ist in diesem Jahr sehr sehr prominent - der Heise IT-Summit widmet sich dem Thema auch - daran lässt sich ermessen - wie bedeutend das Thema mittlerweile geworden ist:
Zit: "Wie kommt die eigene IT raus aus der Abhängigkeit von M365, VMware oder US-amerikanischen Cloud- und KI-Anbietern? Auf dem IT Summit 2026 stellen Fachleute aus der Praxis Alternativen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vor, die sich bewährt haben."
Digitale Souveränität: So gewinnen Sie die Kontrolle zurück
Quelle: https://it-summit.heise.de/?wt_mc=intern.conf.conf.konf_it-summit.ticker-8.link.linkDie geopolitischen Verwerfungen und technologischen Umbrüche der letzten Monate – von den erratischen Maßnahmen der Trump-Regierung bis zum Boom der Agentischen KI – haben die digitale Abhängigkeit Europas schmerzhaft verdeutlicht. Für Unternehmen und Behörden ist digitale Souveränität nicht mehr bloß ein politisches Schlagwort, sondern eine strategische Notwendigkeit für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Auf dem IT Summit 2026 lassen wir die abstrakten Debatten hinter uns und konzentrieren uns auf die konkrete Umsetzung. Renommierte Experten und Praktiker zeigen Ihnen Wege auf, wie Unternehmen digital souveräner werden:
- Souveräne KI: Lokale KI-Modelle und europäische KI-Lösungen garantieren, dass Sie die Kontrolle über Ihre Daten behalten.
- Umsetzungsstrategien für mehr Souveränität: Erhalten Sie konkrete Ansätze für das Sovereignty Assessment und den Umstieg auf unabhängige Lösungen.
- Infrastruktur & Cloud ohne Lock-in: Wie Multi-Cloud-Strategien und europäische Hoster die Abhängigkeit von Hyperscalern reduzieren und aktuelle Compliance-Anforderungen erfüllen.
- Open Source in der Praxis: Erfolgreiche Projekte zeigen, wie der Umstieg auf Alternativen zu VMware, M365 und anderer proprietärer Software gelingt.

Quelle: https://it-summit.heise.de/?wt_mc=intern.conf.conf.konf_it-summit.ticker-8.link.link
und https://www.heise.de/news/IT-Summit...le-Souveraenitaet-in-der-Praxis-11494084.html
Praxisberichte und Programmhighlights
- Open Source auf dem Desktop: Die Evangelische Kirche Rheinland stellt ihren souveränen, nutzerzentrierten Open-Source-Arbeitsplatz für über 17.000 Mitarbeitende vor.
- Souveräne Cloud: Martin Bierwirth vom BSI erklärt den Kriterienkatalog C3A sowie den kommenden Cloud and AI Development Act (CADA) der EU-Kommission. Jörn Petereit präsentiert mit dem Sovereign Cloud Compass ein Open-Source-Tool zur Bewertung der Souveränität von Cloud-Angeboten.
- Lokale KI im Großeinsatz: Die Finanz Informatik demonstriert den DSGVO-konformen Einsatz lokal betriebener KI-Modelle für 200.000 Arbeitsplätze in den Sparkassen.
- Die Ökonomie digitaler Souveränität: Barbara Engels vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln zeigt, was digitale Abhängigkeit tatsächlich kostet.
- Resilienz & Ausfallsicherheit: Ralf Kleinfeld, CISO bei OTTO, und Jutta Horstmann erläutern Risikomanagement-Ansätze und Notfallkonzepte für den Ernstfall. Jakob Decker (KeenGen Solutions) stellt eine Ausfallsicherung gegen M365-Störungen vor.
- Souveräne Infrastruktur: Das Systemhaus Menzel IT teilt konkrete Kundenerfahrungen aus der Umstellung von VMware auf Proxmox.
Den zweiten Konferenztag eröffnet Thomas Jarzombek, parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium, mit einer Keynote zur strategischen Relevanz digitaler Unabhängigkeit für den europäischen Binnenmarkt. Auf dem Get-together am Abend des ersten Konferenztages können Sie sich mit den Referentinnen und Referenten sowie den anderen Teilnehmenden vernetzen und Erfahrungen austauschen.
Link: https://www.heise.de/news/IT-Summit...le-Souveraenitaet-in-der-Praxis-11494084.html
wichtig in diesem Zusammenhang auch die Zusammenfassung "Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen"
Digitale Souveränität: Der Norden macht vor, woran der Bund scheitert
Stats: 30000 likes :: 1740 likes :: 170 comments
passend hierzu auch der Artikel: Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen – Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen
Mit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen bzw. Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung verfolgen die Einrichtungen, die auf Open-Source-Software setzen, ganz unterschiedliche Ziele, die von einem Bemühen um Kostenreduktion bis hin zur Durchsetzung eigener Datensouveränität reichen können.
Open-Source-Software (kurz: OSS) und Freie Software, häufig mit Linux als Kernbestandteil, wird als Alternative für proprietäre Software auf Computern in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt.
Innerhalb Deutschlands größere Medienpräsenz zu dieser Entwicklung erzielte die Großstadt München, die seit 2003 wesentliche Bereiche ihrer EDV auf freie Software umrüstete, nach einem Stadtratsbeschluss 2017 dieses Vorhaben jedoch wieder aufgab (siehe LiMux). Das Land Schleswig-Holstein gab 2025 bekannt, seine gesamte Bürosoftware bis zum Herbst auf Open-Source-Produkte umstellen zu wollen. Auch kleinere Kommunen (wie Schwäbisch Hall) oder Behörden wie Gerichte oder die US-Armee stellten größere Teile ihrer IT-Infrastruktur auf OSS um. Laut einer Umfrage der Universität Maastricht von 2005 arbeiteten 49 % aller öffentlichen Verwaltungen in Europa mit freier Software. Allerdings meist in kleinerem Umfang und teilweise, ohne sich darüber im Klaren zu sein.
Die Motive, warum freie Software ausgewählt wird, lassen sich auf die folgenden – in jedem Einzelfall unterschiedlich zu gewichtende – Punkte zusammenfassen:
- Unabhängigkeit von einem Hersteller
- Kosteneinsparungen
- Maximale Flexibilität
- Hardwareplattform-Unabhängigkeit
- Sicherheit
- Wirtschaftsförderung
vgl. Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen
by the way: .... auch auf Reddit wird das Thema (in Aspekten) diskutiert - etwa hier: Digitale Souveränität an Schulen: Warum Bildungsinfrastruktur nicht in die Hände von Finanzinvestoren gehört
TL;DR: Die Digitalisierung unserer Schulen ist überfällig. Aber was gerade passiert, ist kein Fortschritt, sondern ein Ausverkauf kritischer Bildungsinfrastruktur. Daten besonders schutzbedürftiger Minderjähriger fließen über gewinnorientierte Drittunternehmen, statt über öffentlich kontrollierte Systeme. Digitale Souveränität? Fehlanzeige. Am Beispiel von Sdui/Seven Education zeige ich, wie das in der Praxis aussieht: Dark Patterns in den Einwilligungsformularen, Kinderprofile die vor der elterlichen Einwilligung angelegt werden, und eine Plattform mit über 22.000 Schulen, die seit Juli 2025 zu über 25% einer US-Investmentgesellschaft gehört, deren Geschäftsmodell darin besteht, Unternehmen zu kaufen, den Wert zu steigern und sie mit Gewinn weiterzuverkaufen.
Euch allen noch einen schönen Abend,