Ist es bei der Z Serie möglich das Film Seitenverhältnis (16:9) zu verändern?

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Das mit Crop beim Filmen mit 4K 60P (50P) ist bei der neuen Sony Alpha 7IV auch so!
 
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An die Film Spezialisten hier: Sind Anamorphotische Objektive an Z Kameras sinnvoll nutzbar?
Hat hier jemand Erfahrungen mit der Verwendung von Anamorphotischen Objektiven am Nikon Z System.
Ist es möglich mit Anamorphotischen Objektiven den kompletten Sensor (24x36mm) zu nutzen und kann das System dies erkennen und den Sucher passend entzerren?
Wenn ja, wie und bei welchen Kameras?
vergiss die anamorphen für nikon, das hat ja nichts mit der auslesung des sensors zu tun.
soll heissen, wenn die kamera keine spezielle sensorauslesung für diese objektive bietet, dann ist es nicht sinnvoll diese zu nutzen.
auch dies ist nur ein weiterer punkt der belegt, dass die gh6 die prio bei video hat...
lies dich bei slashcam.de ein, aber wundere dich nicht, denn film und video ist noch weitaus komplexer als foto...
 
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Falls ich nicht weiss was 4K/UHD oder die Auflösung 1920x1080 ist, da sollte man vorher mindesten einen Kurs besuchen bevor man
das Geld für eine Z6II für Videos ausgibt.
Bitte eine Antwort und keine Polemik, die haben wir in der Welt Aktuell genug!!!
 
2 Kommentare
soulbrother
soulbrother kommentierte
Das ist mehr simple Mathematik als Polemik :)
HD: 1280:720 ("1080p") = 1,77777 = 16:9
FHD: 1920:1080 ("1080p")= 1,77777 = 16:9
UHD: 3840:2160 ("2160p")= 1,77777 = 16:9

Aber DAS sind nun wirklich die allerersten Grundlagen, die man sich z.B. dort holt:
 
falconeye
falconeye kommentierte
vergiss die anamorphen für nikon, das hat ja nichts mit der auslesung des sensors zu tun.
soll heissen, wenn die kamera keine spezielle sensorauslesung für diese objektive bietet, dann ist es nicht sinnvoll diese zu nutzen.
auch dies ist nur ein weiterer punkt der belegt, dass die gh6 die prio bei video hat...
lies dich bei slashcam.de ein, aber wundere dich nicht, denn film und video ist noch weitaus komplexer als foto...
Danke für deine Info,
das habe ich schon vermutet.
Kameramann ist ja ein Lehrberuf oder Studiengang das kann man nicht so im schnellgang alles lernen.
Selbst die Erfahrungen mit 8/16mm Film helfen nur bedingt, Video ist halt völlig anders.
Ich schau mir mal den Link an, Danke!
Auf die GH6 hab ich auch schon ein Auge geworfen, interessantes Teil!
 
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.

Mmh, ich lese diesen Thread ja doch mit einigem Erstaunen.

So wie ich das sehe, ist die Z9 eine Fotokamera, die auch
auf hohem Niveau filmen kann – dies allerdings zu exakt
definierten Standardbedingungen wie 16:9 (1,77:1) …

Will man ein anderes Format haben, ist halt Postproduction
gefragt – so wie halt für Cinemascope (2,55:1 u.a.) auch …

Da auch Panasonic erwähnt wurde:
Die bauen dezidierte Filmkameras, die schon für relativ
wenig Geld eine dermaßen hohe Qualität liefern, daß sie
bei zahllosen TV-Anstalten im Außen-Einsatz sind.

Das gefragte Format 4:3 ist derart gestrig, daß selbst bei
Highend-Kameras wie Grass Valley davon keine Rede ist.

Mein Sohn arbeitet ständig mit den Dingern, aber kommende
Woche machen sie eine Produktion nur mit Sony … danach
kann ich vielleicht was berichten.


.
 
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Was ich an der Diskussion bemerkenswert finde ist dass es einmal mehr um das Einfordern gewisser Funktionen geht, deren realer Nutzen bzw. das angepeilte Ziel im Dunklen bleiben.

Wenn ich Video mache, dann wird es 16:9 sein. Wenn ich Movie mache dann wäre es vielleicht breiter, aber sicher niemals 4:3 oder 3:2.

Was nutzt mehr vertikaler Bildwinkel wenn der horizontale am Anschlag ist? Bei Video nichts.

Wenn man Video in Sonderformaten braucht (z.B. Darstellungen auf alternativen Bildschirmformaten) muss man eben nachbearbeiten.
 
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Was ich an der Diskussion bemerkenswert finde ist dass es einmal mehr um das Einfordern gewisser Funktionen geht, deren realer Nutzen bzw. das angepeilte Ziel im Dunklen bleiben.
Spannend ist ja auch die Frage, warum der vertikale Bildwinkel hier unbedingt größer gewünscht wird als bei 16:9-Aufnahme möglich, denn das führt auf den heute üblichen 16:9-Monitoren ja unweigerlich zu schwarzen Balken recht und links aufgrund der Skalierung, wenn vertikal alles abgebildet werden soll - oder das Ausgabegerät skaliert von selbst auf volle Breite und dann ist das "Mehr" an Bildwinkel oben und unten direkt wieder abgeschnitten. Die genaue Aufgabenstellung wäre also in der Tat interessant.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Siehe 7.1 😎
 
…ist doch ganz einfach, wer die Priorität beim Video setzt hat die Auswahl, und zwar bei:

LUMIX GH6 oder andere Lumixe

Blackmagic

Damit kann man auch fotografieren, kann.

Dann gibt es rein Videocameras, siehe z.B. Canon.



Nikon muss z. Z. noch nicht sowas anbieten.

Gruß

Peter
 
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Eins raff ich nur nicht.
Wenn zb. die Z7 nur ein Teil (16:9) vom Sensor ausliest, ist die Sensorfläche doch immer noch viel größer als die von der Panasonic GH6. (Micro-Four-Thirds) Selbst wenn die den vollen Sensor nutzt, ist der im Endeffekt kleiner als der von der Nikon Vollformat.
Oder irre ich mich da ?
Man sieht ja schon an den Bildern, was die GH6 für ein kleines Loch (Mount) für die Objektive hat.

Bildschirmfoto 2022-03-06 um 12.09.38.png
 
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siggi65
siggi65 kommentierte
Ja, ja, nein.
 
Richtig lustig was so alles auf meine Frage "Ist es bei der Z Serie möglich das Film Seitenverhältnis (16:9) zu verändern?" so alles geantwortet wurde.

Gute Infos hab ich von "soulbrother" erhalten, vielen Dank.

Was ich gern noch wissen möchte:
>>
Will man ein anderes Format haben, ist halt Postproduction
gefragt – so wie halt für Cinemascope (2,55:1 u.a.) auch …<<

Wie man Cinemascope in der Postproduktion erhält?
Danke für Eure umfassende Hilfe.
 
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Wie man Cinemascope in der Postproduktion erhält?

Nun, bekanntermaßen wurde Cinemascope mit
anamorphischen Optiken auf 35 mm realisiert.

Sofern diese Möglichkeit digital nicht verfügbar
ist (z.B. mangels Decoder), muss man halt das
16:9 (1,77:1) durch Schwarzbalken in 2,55:1
bringen – kein Problem für Kinoprojektion …

.
 
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Noch ein kleiner Hinweis,
man findet die Info, das bei 4K 60P ein heftiger Crop (1,5) bei vielen KB DSLR´s entsteht (auch Z6II und Z7II) leider weder in den Hersteller Datenblättern noch in den meisten Fotozeitschriften.
Rühmliche Ausnahme ist die Video Aktiv. https://www.videoaktiv.de/hefte/2022/videoaktiv-2/2022-feb./marz.html
Aber die wissen naturgemäß mehr was für Videografen wichtig ist.:)
 
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hverheyen
hverheyen kommentierte
die Z7(2) macht bei Video keinen 1,5-Crop. Wenn man zusätzlich zum IBIS auch noch den elektr. Stabilisierer zuschaltet, wird noch ein leichter Crop zusätzlich erforderlich, da das Bild auf dem Sensor noch "Luft" zu Rand des Sensor haben muss, um zusätzlich zu schiften.

Ergebnis: ein absolut smootes Verhalten, ähnlich eines Gimbals. M.E. perfekt, aber je nach Amwemdung abschaltbar/zuschaltbar.

Die für Video erforderlichen Pixel werden nicht durch Crop, sondern durch Zusammenrechnung gewonnen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
gelöscht
 
Nun, bekanntermaßen wurde Cinemascope mit
anamorphischen Optiken auf 35 mm realisiert.

Sofern diese Möglichkeit digital nicht verfügbar
ist (z.B. mangels Decoder), muss man halt das
16:9 (1,77:1) durch Schwarzbalken in 2,55:1
bringen – kein Problem für Kinoprojektion …

.
Sorry,
aber wer macht Cinemascope Aufnahmen durch Beschnitt und ohne anamorphische Optiken?
Anamorphische Optiken gibt es für MFT, KB und andere Formate, warum sollte man darauf verzichten.
Gibt es Beispiele für Cinemascope Aufnahmen durch Beschnitt?
 
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Was ich gern noch wissen möchte:
>>
Will man ein anderes Format haben, ist halt Postproduction
gefragt – so wie halt für Cinemascope (2,55:1 u.a.) auch …<<

Wie man Cinemascope in der Postproduktion erhält?
Danke für Eure umfassende Hilfe.

Wenn man Digital arbeitet erhält man Scope-Formate immer in der Postproduktion. Prinzipiell kannst Du jedes beliebige Seitenverhältnis in Deiner NLE erreichen indem Du oben und unten etwas weg schneidest. Beschneiden nutzt man immer, wenn man mit spärischen Optiken arbeitet. Alternativ kannst Du auch Desqueezen (Entzerren), wenn Du mit Anamorphoten gearbeitet hast.

Das arbeiten mit Anamorphoten (Objektive mit zylindrischen Linsenelementen) begann in der analogen Filmzeit in der man ein Breitbild andernfalls nur durch croppen hätte erreichen können. Im Gegensatz zu spärischen Objektiven stauchen das Bild horizontal und es wird anschließend (in der Projektion) mit speziellen Projektoren wieder entzerrt um ein Breitbild zu erhalten.

Digital kann man mit praktisch jeder Kamera Anamorphoten verwenden und sie nachträglich entzerren. Welche Squeeze-Faktoren und welche Optiken man dabei verwendet, hängt auch vom jeweiligen Sensorformat ab. Nicht jede Kombi ist da sinnvoll. Darauf ausführlich einzugehen, würde hier etwas den Rahmen sprengen.

Wenn man im vollen Sensorformat aufnehmen kann, nennt man das bei Filmkameras 'Open Gate'. Die besseren Filmkameras können das, die meisten DSLMs nicht. Es gibt verschiedene Gründe warum das sinnvoll sein kann, der wesentliche ist aber der ein günstigeres Seitenverhältnis für die Aufnahme zu erhalten. Auch haben die Sensoren bei Filmkameras von Haus aus oft andere Seitenverhältnisse als die von klassischen Fotokameras (3:2).

Auf vielen Konsumer-/Endgeräten und im TV ist 16:9 (Seitenbverhältnis 1,78:1) in seinen verschiedenen Auflösungen das gängige Ausgabeformat was angestrebt wird. Für das Kino gibt es zwei andere Formate, einmal Flat (Seitenverhältnis 1,85:1) und einmal Scope (Seitenverhältnis 2,39:1). Alle anderen Formate sind außerhalb der Norm und können dann durch zusätzliche schwarze Balken erzeugt werden.

VG

PS : Cinemascope ist übrigens nur eines von vielen Scopeformaten zu Filmzeiten.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich hatte diesen Post gestern nicht gesehen bevor ich #39 geschrieben habe.

Zu Filmzeiten habe ich in Kinos die Projektoren bedient und durfte bei Cinemascope die Objektive wechseln.

in der analogen Filmzeit in der man ein Breitbild andernfalls nur durch croppen hätte erreichen können
Auch durch breiteres Filmmaterial, aber dann hätte man ja die doppelte Zahl von Projektoren gebraucht.

Weisst Du ob auch heute noch Scope mit einem anamorphotischen Objektiv projeziert wird?

(Ich denke ja, da die DLP-Chips in den Projektoren vermutlich auch nur das Flat-Format können.)

Wenn der Projektor einen Anamorphoten benutzt scheint mir die Verwendung eines solchen an der Kamera auch sinnvoll.
Andernfalls nicht.
 
Danke für die Info, Anamorphoten gibt es ja schon ewig, kenne ich noch aus der N8/16mm Zeit, aber das man Breitbild Film durch Beschnitt von z.B. 16:9 Formaten erzeugt, war mir neu.
Hat das denn einen Vorteil gegenüber der Verwendung der natürlich extrem teuren Anamorphoten?
 
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Einen wirklichen Vorteil gibt es dabei nicht, außer dass das Breitbild an sich anders wirkt und kadiert werden kann. Anamorphoten haben ganz andere Bildeigenschaften. Eigentlich sind das Bildfehler, die aber viele durch die Sehgewohnheiten zu schätzen gelernt haben. Man hat auch eine andere Bildwirkung, weil man horizontal mit einer längeren Brennweite arbeitet, als mit einer vergleichbaren spärischen Optik, um den gleichen Bildwinkel zu erzielen. Die Dinge haben andere Proportionen, neben den vielen anderen Unerschieden.


Es gab mal ein paar ganz gute Videos zu dem Thema von Panavison, oder Cooke, die ich aber gerade nicht finde.
Vielleicht finde ich die später ja noch, dann poste ich sie Dir. Hier ist mal ein Link zu einem Video in mehreren Folgen dass etwas ausführlicher auf das Thema eingeht.


VG
 
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Danke den kenne ich, ist sehr gut!
Die art der Optik Wahl nicht nur bei bei Anamorphoten trägt speziell im Fim / Video Bereich schon fast religiöse Züge!
Davon sind wir im Foto Sektor noch weit entfernt!
 
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Als Kinos noch 35mm Filmrollen abspielten
(Ich war dabei!)

Wenn dann Gandhi (8 Oscars) in Cinemascope kam, dann war die Leinwand 10m breiter als normal.
Der Film aber immer noch 35mm.

Wie ging das?
Nach dem Vorprogramm musste ich das Objektiv wechseln!
Und wenn ich es mal vergessen habe dann war Ben Kingsley gleich noch mal 30% schmaler. (Also ohne Spaß, das konnte man nicht ansehen.)

Also hat das Objektiv (5kg) den Film horizontal aufgespreizt der vorher (bei Aufnahme oder in der Kopieranstalt) horizontal verdichtet worden war.
@gugu mit Bildeindruck oder Sehgewohnheiten hat es zumindest bei Cinemascope nichts zu tun abgesehen vom 2,4:1 Format eben.
 
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Hab' gerade noch die Videos von Panavision gefunden in denen die Unterschiede von Anamorphoten kürzer und knackig erklärt werden.






VG
 
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