Hallo,
ich hab jetzt die Anmerkungen aufgenommen und noch etwas weiter probiert.
Ich wollte herausfinden mit "welcher Komponente" der Automatik ich nicht zurecht komme (und warum) und was von der Automatik ich nutzen kann.
Eben, nach dem Motto "[...]zwischen den Extremen "vollautomatisch" und "vollmanuell" gibt es immer wieder Zwischenwerte [...]".
Das eine Automatik nicht die "eierlegende ...." sein kann, ist schon klar. Dennoch sollte sie schon auch einen praktischen Nutzen liefern.
Ausgehend von meinem 16-80/f2,8-4:
Für 80mm wäre die Automatik auf Stufe "max. längere Zeit" optimal.
Hier geht die Automatik runter bis etwa 1/30 bis dann die Anpassung des ISO-Wertes beginnt. Das kann ich gut halten.
Bei dieser Stufe wählt die Automatik aber dann bei 16mm z. B. 1/6 bei ISO 140.
Das halte ich auch mit VR nicht unverwackelt und bezgl. des ISO-Wertes wäre hier noch viel Spielraum.
Für 16mm wäre die mittlere Stufe optimal.
Hier geht die Belichtungszeit auf 1/25 herunter und passt ab da den ISO-Wert an.
Bei dieser Stufe geht die Automatik aber bei 80mm viel zu früh auf ISO-Max. und verschenkt Bildqualität.
Es wäre schön wenn man BEIDE Variablen der Automatik zur Brennweitenberücksichtigung beeinflussen könnte.
Nicht nur die Zeitstufen wie derzeit, sondern auch "die Steilheit der Charakteristik 1/Brennweite".
Der lineare Verlauf 1/Brennweite funktioniert bei mir nicht.
Ab einer gewissen (absoluten) Zeit ist einfach Schluss mit halten können (Tatterfaktor!
).
Im Telebereich geht das besser, der VR wirkt sich hier wohl stärker aus.
Da ich so herausgefunden habe das ich bei beiden Fällen (16 und 80mm) bei etwa 1/30 lande, stelle ich diesen Wert jetzt halt fest ein und nutze nur die "normale ISO-Automatik" ohne Brennweitenlängenberücksichtigungsautomatik (!
schickes Wort).
Für meine anderen Objektive werde ich mich ebenso an die optimale Einstellung herantasten.
Gruß, Roland