Irix 2,8/150mm Macro

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Feroxy

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leider mit C-Richtung zur Schärfeeinstellung. Wenn es die Stackingfunktion der D850 unterstützt wird es interessant.
 
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Anthracite

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Das Objektiv könnte durchaus interessant sein. Im Bereich von 150mm gibt es nicht viele Alternativen zu den Sigmas.

Es kommt drauf an, was das Irix kosten wird und wie es abbilden wird. Ein 08/15-Objektiv wird es schwer haben, eines mit einer Abbildung ähnlich dem Bokina oder Voigtländer 125/2,5 wäre hochwillkommen.
 
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Spray'n'Pray

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Es gibt kein einziges Irix Objektiv, welches weniger als 500 Euro kostet. Ich bin gespannt auf den Preis dieses Makros. 800 Euro darf es nicht kosten, denn für das Geld bekommt man Objektive mit AF.
 
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Anthracite

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Ein offizieller Preis ist draußen: 595,- Euro (Quelle: Fotohits 1-2/19),

Damit ist es ein Stück preiswerter als das Sigma 150/2,8 macro, welches allerdings AF und Stabi hat, und teurer als Tokina 100/2,8, Tamron 90/2,8 und Sigma 105/2,8, welche ebenfalls alle mit AF und außer dem Tokina mit Stabi sind, aber eine korzere Brennweite haben. Das Zeiss Makro Planar ist teurer, hat aber eine Blende mehr.

Es bleibt dabei: Das Irix muss zeigen, was es kann. Preislich ist es eine Alternative, aber zu teuer um nur des Preises wegen gekauft zu werden.
 
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oli-checker

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Damit ist es ein Stück preiswerter als das Sigma 150/2,8 macro, welches allerdings AF und Stabi hat, und teurer als Tokina 100/2,8, Tamron 90/2,8 und Sigma 105/2,8, welche ebenfalls alle mit AF und außer dem Tokina mit Stabi sind, aber eine korzere Brennweite haben. Das Zeiss Makro Planar ist teurer, hat aber eine Blende mehr.

Es bleibt dabei: Das Irix muss zeigen, was es kann. Preislich ist es eine Alternative, aber zu teuer um nur des Preises wegen gekauft zu werden.

Nun ja, AF und VR spielen für den Makrobereich eine untergeordnete Rolle. Der VR vom 150mm Sigma ist auch auf normale Entfernung schon nichts tolles.

Ich habe keine Ahnung, ob die die Optik bei Sigma zugekauft haben...aber wenn die optische Qualität dem Sigma entspricht, und die manuelle Fokussierbarkeit einem Zeiss ZF2 oder einem Voigtländer SL ähnelt - dann hat Irix meiner Meinung nach alles richtig gemacht.
 
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hjklemenz

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Ich überlege mir, ob ich das Objektiv für meine Astro-Fotos kaufen soll. AF und VR braucht's dafür nicht, aber der feststellbare Fokusring ist eine echte Hilfe. (Bei Tageslicht fokussieren und feststellen, dann ist man in der Nacht (fast) sorgenfrei.) Ich besitze bereits das 15 mm IRIX mit den gleichen Eigenschaften.
Hans Jörg
 
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Anthracite

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Einen Test gibt es bei Lenstip.

Bei Dustin Abbott gibt es Bilder. Sein Review kommt sicher auch bald.

Das sieht alles gut aus. An der Bildqualität gibt es nichts auszusetzen.

Die Frage, die man sich stellen muss, ist, ob man auf den Autofokus verzichten mag.

Ohne Autofokus sehe ich ein gebrauchtes Zeiss Macro Planar 100/2 als Alternative.
Mit Autofoks gibt es das Sigma 150/2,8. Das ist allerdings noch schwerer und größer.
 
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Christian B.

NF-F Premium Mitglied
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Ich überlege mir, ob ich das Objektiv für meine Astro-Fotos kaufen soll. AF und VR braucht's dafür nicht, aber der feststellbare Fokusring ist eine echte Hilfe. (Bei Tageslicht fokussieren und feststellen, dann ist man in der Nacht (fast) sorgenfrei.) Ich besitze bereits das 15 mm IRIX mit den gleichen Eigenschaften.
Hans Jörg

Welche Fassungsvariante hast Du genommen?
 
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ChristophH

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Ich habe mir im letzten Dezember das IRIX 150mm gegönnt. Ein Jahr vorher war das 15mm Blackstone dran. Beide haben eine sehr gute Verarbeitung und gute bis sehr gute Schärfe schon bei Offenblende. Bin also eigentlich sehr zufrieden.
Leider musste ich beim 150er feststellen, dass bei normalen Aufnahmen mit meiner D850 und D800 eine Unterbelichtung von 0,8-1,0 Blendenstufen gegenüber meinen anderen Nikon und Zeiss Objektiven auftritt. Mit Live-View passt alles dagegen wieder. Habe vor 3 Wochen das Objektiv zum Service nach Krakau geschickt. Vor zwei Tagen bei einem Telefonat wurde mir angekündigt, dass das Objektiv Ende der Woche an mich zurückgehen soll. Dann werden wir mal weitersehen.
 
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Anthracite

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Seit zeht Tagen bin ich im Besitz des Irix 150/2,8 Macro. Im Nachbarforum habe ich einen Bericht mit einigen Bildern eingestellt.
Kurzfazit: Gefällt mir sehr gut.

Es kommt drauf an, was das Irix kosten wird und wie es abbilden wird. Ein 08/15-Objektiv wird es schwer haben, eines mit einer Abbildung ähnlich dem Bokina oder Voigtländer 125/2,5 wäre hochwillkommen.
Es dürfte eher auf dem Niveau von Bokina und Voigtländer 125/2,5, zumindest war die Schönheit des Bokehs betrifft. Sonst hätte ich es mir auch nicht gekauft. Die Schärfe ist sehr gut, fast keine chromatischen Aberrationen, und das Bokeh ist bei allen Entfernungen und Blenden vor und hinter dem Motiv exzellent. Einen direkten Vergleich kann ich aber nicht bieten.

leider mit C-Richtung zur Schärfeeinstellung.
Fehlinformation! Die Nikon-Version hat Nikon-Drehrichtung.

Ich habe keine Ahnung, ob die die Optik bei Sigma zugekauft haben...aber wenn die optische Qualität dem Sigma entspricht, und die manuelle Fokussierbarkeit einem Zeiss ZF2 oder einem Voigtländer SL ähnelt - dann hat Irix meiner Meinung nach alles richtig gemacht.
Irix hat nichts von Sigma zugekauft. Das sind unterschiedliche optische Konstruktionen.
Meiner Meinung nach ist die Bildqualität beim Irix besser. Weniger von der Schärfe her, da nehmen sich die beiden den Testberichten nach nicht viel, sondern vom Bokeh und Bildeindruck her, das beim Irix viel gefälliger ist als beim Sigma 150/2,8. Das ist natürlich auch Geschmackssache.

Leider musste ich beim 150er feststellen, dass bei normalen Aufnahmen mit meiner D850 und D800 eine Unterbelichtung von 0,8-1,0 Blendenstufen gegenüber meinen anderen Nikon und Zeiss Objektiven auftritt.
Das kann ich nicht bestätigen. Die Belichtung stimmt bei meinem Exemplar.
 
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WörtherseeKnipser

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Seit zeht Tagen bin ich im Besitz des Irix 150/2,8 Macro. Im Nachbarforum habe ich einen Bericht mit einigen Bildern eingestellt.
Kurzfazit: Gefällt mir sehr gut.
Interessantes Objektiv, Das Bokeh sieht sehr schön aus - und 11 Blendenlamellen werden auch ein bisschen dazu beitragen, das Sigma 150/2.8 ist da imo unruihger und das 105er/2.8 noch krasser. Vor allem auf einer Z(wegen der Fokuslupe im Sucher) dürften sich hier damit auch schöne Portraits machen lassen. Selbst bei den Blümen habe ich den Eindruck, dass Sigma hie runterlegen ist.
Was ich vor kurzem beim Sigma bemerkt habe ist eine Vignettierung bei Offenblende - merkt man deutlich wenn man den Kontrast anhebt (was ich für ein Himmelsfoto gemacht hatte)
Das Sigmna bleibt mit dem AF etwas flexibler für "nicht macro" Situationen, wenn man wenig Platz im Rucksack für was anderes hat.
 
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Anthracite

Sehr aktives Mitglied
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Vor allem auf einer Z(wegen der Fokuslupe im Sucher) dürften sich hier damit auch schöne Portraits machen lassen.
Die Fokussierhilfe (grüner Punkt, grüne Pfeile) der D600 funktioniert sehr gut. Die Ergebnisse mit der Lupe am Display waren nicht besser, im Makrobereich sogar schlechter (nach Fokussierung noch einmal zurückschalten auf das ganze Bild, um den Ausschnitt zu kontrollieren, und schon ist das Motiv aus der Fokusebene wieder heraus). Das Display hat den Vorteil, nicht im Matsch liegen zu müssen. Mit der Z habe ich keine Erfahrung.

Die Fokussierung braucht etwas Übung, denn der Fokussierring geht zwar über 270°, aber für ein 1:1-Makro der Brennweite ist das nicht viel. Die Fokussierung geht damit schnell, muss aber feinfühlig erfolgen. Wer damit Probleme hat, kann das Problem entschärfen, da sich der Fokussierring stufenlos schwergängiger schalten lässt.

Porträts habe ich damit noch nicht probiert. Kommt sicher noch.

Was ich vor kurzem beim Sigma bemerkt habe ist eine Vignettierung bei Offenblende - merkt man deutlich wenn man den Kontrast anhebt (was ich für ein Himmelsfoto gemacht hatte)
Das Irix vignettiert auch, siehe hier bei Offenblende, bei großen Entfernungen mehr als im Nahbereich. Stört mich nicht. Wer mehr vignettiert, Sigma oder Irix, weiß ich nicht.

Das Sigmna bleibt mit dem AF etwas flexibler für "nicht macro" Situationen, wenn man wenig Platz im Rucksack für was anderes hat.
Allerdings habe ich vom Sigma keine überzeugenden Bilder im Nicht-Makrobereich gesehen. Das Irix dürfte hier hübschere Ergebnisse produzieren.
Trotzdem, auf Wanderungen und im Urlaub wird das Voigtländer 135/4 die erste Wahl bleiben, denn das wiegt weniger als die Hälfte und ist wesentlich kleiner und kompakter. Das Gewicht vom Irix merkt man dann doch. (Das Sigma wiegt übrigens noch mehr.)
 
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tengris

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Allerdings habe ich vom Sigma keine überzeugenden Bilder im Nicht-Makrobereich gesehen.
Ich habe mir vor Jahren das Tamron SP Macro 180mm f/3.5 zugelegt. Die sehr laut und metallisch einrastende MF-/AF-Umschaltung war allerdings nicht meines und einige andere Details auch nicht. Also wurde ein Sigma APO Macro 150mm f/2.8 zum Vergleich angemietet. Erste Version ohne OS. Als Referenz im Fernbereich diente das AF-S VR 70-200 f/2.8 (erste Version) bei 150mm.

Die Ergebnisse:
Sieger im Makrobereich war das Tamron, gefolgt vom Sigma. Die Unterschiede waren nicht gravierend, aber doch sichtbar.
Sieger im Fernbereich war das Nikon. Das Sigma war praktisch gleich auf, das Tamron fiel deutlich ab.

Fazit:
Das Tamron ging zurück. Das Sigma war die universellere Lösung, weil es auch im Fernbereich gut einsetzbar ist, wenn nur für ein Teleobjektiv Platz im Gepäck ist. Es ist seit vielen Jahren ein treues Arbeitspferd und hat auch einen Sturz unbeschadet überstanden, bei welchem manches andere Objektiv in einzelne Linsen zerfallen wäre. Die Nachteile sind nicht gravierend. Die Erfindung der Schraubensicherung ist an Sigma spurlos vorüber gegangen. Der hinterste Gehäuseteil mit dem Bajonett wird irgendwann lose. Ein Tropfen Loctite blau macht's wieder gut. Wenn die damals obligate EX Beschichtung anfängt, bituminös zu werden, hilft ein alter Lappen und ein guter Schluck Brennspiritus.

Was mir bei meinem Exemplar noch aufgefallen ist:
Ich hatte das Mietobjektiv für zwei Tage zur Verfügung und damit Gelegenheit, auch den AF ausgiebig zu knechten. Ich werde bis heute den Eindruck nicht los, dass das dann gekaufte Exemplar hier schlechter abschneidet. Der AF verliert öfter mal den Fokus und muss manuell wieder auf Schiene gebracht werden. Kein Thema bei statischen Motiven, da fokussiert man ohnehin manuell. Nervig bei der Arbeit an der Borstigen Dolchwespe, da kommt man manuell mit dem Kurbeln kaum nach.
 
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WörtherseeKnipser

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Die Fokussierhilfe (grüner Punkt, grüne Pfeile) der D600 funktioniert sehr gut. Die Ergebnisse mit der Lupe am Display waren nicht besser, im Makrobereich sogar schlechter (nach Fokussierung noch einmal zurückschalten auf das ganze Bild, um den Ausschnitt zu kontrollieren, und schon ist das Motiv aus der Fokusebene wieder heraus). Das Display hat den Vorteil, nicht im Matsch liegen zu müssen. Mit der Z habe ich keine Erfahrung.
Auf der Z geht das einiges besser, die Lupe auf eine Taste legen zum hin herschalten, mna kann auch durch den Sucher arbeiten. Und der Zoompunkt ist und bleibt dort am Bildausschnitt wo man ihn hingelegt hat. Auf der D600 hat mich die "Lupe" genervt. Hat man beim macro auch ein Stativ bleibt alles gut erhalten. Besonders praktisch stellt sich das dann aber bei Potriats heraus. Da kann das Irix dann besonders punkten gegenüber dem Sgma .

Nichtmacro wären bei mir Kleintiere oder zB Aufnahmen in Bodennähe bei denen einfach für Manulelen F keien Zeit ist oder zu Aufwändig. (Bodennähe freihand) zB nebenbei mal eine Ente oder Schwan.
Man muss dann wohl abwägen - vielleicht bessere Qualität mit dem Irix oder manuelll oder "schnell" mal ein Foto mitz dem AF-..
In erster Linie kauft man es ja wegen dem Macro
 
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Anthracite

Sehr aktives Mitglied
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Die Ergebnisse:
Sieger im Makrobereich war [...]
Sieger im Fernbereich war [...]
Wer Sieger wird, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Mit einer Änderung der Kriterien kann man jedes Objektiv zum Sieger machen. So habe ich auch Verständnis dafür, wenn jemand das Irix wegen des fehlenden Autofokus keines Blickes würdigt.

Es wäre auch schade, wenn wir alle mit derselben Ausrüstung durch die Lande laufen würden.
 
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