Interessante Sichtweise Systemkamera vs. Smartphone

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Metalhead

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Habe heute zufällig einen Artikel gefunden, der die ewige Diskussion bezüglich der Wertigkeit von Smartphone Kameras gegenüber nativen Systemkameras (DSLR und DSLM) mit interessanten eigenen Ansichten und vor allem erstaunlichen Bildbeispielen füttert:

Wobei man im Fall von Huawei dazu sagen muß, dass Leica wohl die Kooperation mit denen einstellt und nun mit Sharp zusammenarbeitet, was dann allerdings den Kameraherstellern wirklich Kopfschmerzen bereiten könnte, da die erste Zusammenarbeit in einem 1 Zoll Sensor fruchtet im kommenden Flagship Smartphone von Sharp:
 
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Das übliche Blabla. Oh, eine Weitwinkelaufnahme im Sonnenschein sieht im Automatik-Modus mit dem Smartphone nicht schlechter aus als mit dem Billig-Zoom der Z50.

Und? Keine Ahnung, warum weist Du uns darauf hin? Und was, bitteschön, soll die "interessante Sichtweise" sein?
 
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Metalhead
Metalhead kommentierte
Ok, Sichtweise wird sicherlich der falsche Ausdruck gewesen sein (kommt davon, wenn das eigene Lesen des Artikels einen halben Tag her ist und ich beim Schreiben des Posts nebenbei Fußball schaue). Mich hat seine Info überrascht, dass angeblich die meisten Käufer einer DSLR/DSLM trotz umfangreicher Möglichkeiten seiner Erkenntnis nach trotzdem weitestgehend nur den vollen Automatik-Modus nutzen würden. Und da ich den auch nur die ersten 2 Jahre nutzte und eigentlich recht zufrieden war damit, dann aber doch für mich die erweiterten Möglichkeiten der Kameras und vor allem RAW entdeckte und dabei blieb, bin ich nach Ansicht seiner Vergleichsbilder überrascht, wie mies dieser Automatik Modus bei modernen Kameras auf spezielle Situationen reagiert. Und muß den Verfasser bestätigen, die Bilder aus dem Smartphone sind irgendwie nicht nur "nicht schlechter", sondern schlicht sogar besser. Auch die bei schlechten Lichtverhältnissen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Optisch-technische Einschränkungen werden bei den Smartphones mit Software überkompensiert. Die Kamerahersteller haben noch viel Potential bei der Software und es wird wohl in den nächsten Jahren deutliche Software-Verbesserungen bei den DSLMs geben.
 
Ok, Sichtweise wird sicherlich der falsche Ausdruck gewesen sein (kommt davon, wenn das eigene Lesen des Artikels einen halben Tag her ist und ich beim Schreiben des Posts nebenbei Fußball schaue). Mich hat seine Info überrascht, dass angeblich die meisten Käufer einer DSLR/DSLM trotz umfangreicher Möglichkeiten seiner Erkenntnis nach trotzdem weitestgehend nur den vollen Automatik-Modus nutzen würden. Und da ich den auch nur die ersten 2 Jahre nutzte und eigentlich recht zufrieden war damit, dann aber doch für mich die erweiterten Möglichkeiten der Kameras und vor allem RAW entdeckte und dabei blieb, bin ich nach Ansicht seiner Vergleichsbilder überrascht, wie mies dieser Automatik Modus bei modernen Kameras auf spezielle Situationen reagiert. Und muß den Verfasser bestätigen, die Bilder aus dem Smartphone sind irgendwie nicht nur "nicht schlechter", sondern schlicht sogar besser. Auch die bei schlechten Lichtverhältnissen.

Sorry, ich hätte gar nicht erst antworten sollen. Ich bin da raus, das ist Zeitverschwendung. Bis bald mal, Sans Ear
 
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Im Bereich der Smartphones werden Umsätze gemacht, davon kann die Kamerasparte nur träumen. Klar gibt es damit auch entsprechende Ressourcen in F&E zu investieren und damit relevante Verbesserungen zu erzielen, die diese Geräte langsam auf Augenhöhe mit klassischen Fotoapparaten bringen.

Und es gibt auch keinen Gerätetyp mit dem so viele Bilder geschossen werden wie mit Smartphones.
 
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Und es gibt auch keinen Gerätetyp mit dem so viele Bilder geschossen werden wie mit Smartphones.
Ist doch klar. In Bezug auf Volumen, Gewicht, die finanziellen und theoretischen Anforderungen ist das Smartphone das beste Instrument, das man sich vorstellen kann: Die meisten wollen nur knipsen und ihre Bilder in die Wolken schicken, damit die Welt sehen kann, wo sie gerade sind. Wobei Ihr Profil mindestens 80 % der Bildfläche ausmacht und es nicht um Photographie im eigentlichen / künstlerischen / kreativen Sinne geht. Eine rein narzisstische Aktion. Wer das mit Photographieren im eigentlichen Sinne gleichsetzt, dem ist einfach nicht zu helfen. Demjenigen, der sich darüber erregt, dass man mit dieser Anwendung photographischer Geräte bzw. mit dem Smartphone ausgesprochen zufrieden ist, auch nicht.
Photographie war schon immer ein sogenanntes Luxussegment. Es bedurfte des Kapitals (Camera, Filme, Dunkelkammer) sowie des theoretischen Wissens, um sich diese Geräte leisten und sich in dieser Kunst kreativ entfalten zu können. Frei nach dem Motto: Ein Auto auf deutschlands Autobahnen mit 200 km/h fahren zu können kann jeder. Mit einem Porsche, Lamborghini oder was es sonst noch so alles an echten Sportautos gibt, auf dem Nürburgring eine sehr flotte Runde zu drehen garantiert nur 10 % derjenigen, die sich solche Autos leisten. Von daher ist es nur natürlich, dass sich die Spreu vom Weizen trennt und die Camerahersteller sich auf das Wesentliche konzentrieren.
 
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Wenn im eingangs verlinkten Artikel die gezeigten Smartphone-Fotos etwas besser abschneiden als die mit der Z 50 gemachten Fotos, dann liegt das daran, dass der Autor mit der Z 50 nicht wie ein fachkundiger Fotograf arbeitet, sondern die Z 50 wie ein Smartphone benutzt und auch keine anschließende Bildbearbeitung vornimmt.
Er stellt bei der Z 50 den Automatik-Modus ein und drückt einfach auf den Auslöser.
Für unbedarfte "Knipser" sind aber wirkliche Kameras primär nicht gedacht.
 
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Wie viele "Fotografen"/Knipser waren früher auch mit Bildern aus Pocket-Kameras zufrieden? Solange man Tante Erna am Strand erkennen konnte, war das Bild gut. Ähnlich ist es heute mit den Smartphone-Bildern. Wobei ich zugeben muss, dass die Smartphones heute bessere Bilder machen als die Pocket und auch viele Kompakte von damals. Bei gutem Licht und ohne Digitalzoom werden die Bilder meist schon recht ansprechend.
Und Lust auf Nachbearbeitung, um das Potential von DSLR/DSLM wirklich auszunutzen, haben die meisten Smartphone-Knipser nicht. Früher haben die auch keine Facharbeiten, sondern den Standard 9x13-Abzug bestellt.
Das Problem für die Kamera-Hersteller ist, dass man früher am Massengeschäft Kompaktkameras für diese Zielgruppe mitverdient hat. Heute verdienen an diesen nur die Smartphone-Hersteller.
 
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E
Emc2 kommentierte
Was lernen wird daraus? Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
 
Ich werfe noch einen weiteren Aspekt der Unterschiede zwischen Smartphone und DSLR/DSLM ein:

Viel zu viele Smartphone-Nutzer gehen mit ihren Geräten um, als wären es Platten aus Vollmetall (Aus Wut gegen eine Wand schleudern, aus der Tasche auf Betonboden fallen lassen, in Wasser versinken lassen) -
welcher DSLR/DSLM-Nutzer tut das mit seinen Geräten?
 
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Der wesentliche "Vorteil" der Smartphone Kameras ist die vollintegrierte und an die Kamera-Hardware angepasste Bildbearbeitungs-Software.
So werden die meisten Aufnahmen dort derart durchgenudelt, dass sie für die meisten 0815-Betrachter irgendwie "gut" aussehen, vor allem wenn sie (fast ausschließlich) im Händie-Format 9x13 (oder höchstens 10x15) betrachtet werden.

Grüße - Bernhard
 
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Welches ist die beste Kamera? Die die ich gerade dabei habe. Hier hat das Smartphone natürlich einen unschätzbaren Vorteil. Das habe ich bequem in der Hosentasche und wenn unerwarteterweise plötzlich etwas zum fotografieren da ist ... kein Problem.
Aber wie sieht es tatsächlich mit der Bildqualität aus? Mein Anspruch ist, dass ein gutes Foto für meine persönliche Galerie taugt. Da hängen Fotos ausbelichtet in 40x60 cm im Rahmen bei guter Beleuchtung und recht geringem Betrachtungsabstand. Da trennt sich dann doch die Spreu vom Weizen. Hier können Smartphonefotos nur in Ausnahmefällen halbwegs mit der Bildqualität meiner D600/D750 mithalten, wenn überhaupt. Geschweige denn, wenn es auch mal noch größer werden soll oder die Bilder mit 3200 ISO zur "blauen Stunde" entstanden sind.
Das aller größte Manko bei den Smartphones ist für mich aber ganz klar die Bedienbarkeit. Abends in Ruhe auf dem Sofa betrachtet kam schon mal sowas wie Begeisterung auf, welche Einstellmöglichkeiten so ein Teil alles mitbringt. Leider sind die im praktischen Gebrauch nicht mehr so einfach verfügbar. Bei hellem Sonnenlicht mit älteren, nicht mehr ganz so gute Augen die eine Brille im Nahbereich benötigen, werden gezielte, manuelle Einstellungen beinahe zum Glücksspiel. Also: Vollautomatikmodus benutzen. Ja, der ist nicht schlecht. Keine Frage. Aber das eine oder andere würde ich dann doch besser hinbekommen, wenn ich eingreifen könnte. Deswegen ist für mich so eine Smartphonekamera eine nette und willkommene Ergänzung. Aber zum ernsthaften Fotografieren fehlt noch zu viel. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt ...
 
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Software/künstliche Intelligenz wird immer wichtiger in der Fotografie. Da haben Smartphones einen deutlichen Vorsprung, aber (einige) Kamerahersteller werden wohl nachziehen.

Interessantes Video zum Thema:

 
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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Beeindruckend!
Leider läuft das Remini nur auf dem Händie oder unter irgendwelchen Händie-Betriebssystem-Simulationen auf dem PC. Schade, dass es keine direkte Software ist.
Oder gibt es da eine Web-Seite, wo man direkt vom PC ohne zusätzliche Software die Fotos zum Bearbeiten uploaden kann?
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Nicht ident, aber soweit es Schärfung von betrifft, auch recht brauchbar: TopazLabs Sharpen.

Hat halt einige Parameter, Remini scheint selbst zu entscheiden.
 
Ich werfe noch einen weiteren Aspekt der Unterschiede zwischen Smartphone und DSLR/DSLM ein:

Viel zu viele Smartphone-Nutzer gehen mit ihren Geräten um, als wären es Platten aus Vollmetall (Aus Wut gegen eine Wand schleudern, aus der Tasche auf Betonboden fallen lassen, in Wasser versinken lassen) -
welcher DSLR/DSLM-Nutzer tut das mit seinen Geräten?
Auch manche, das sind dann deine Kunden :yahoo:
 
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Das Thema wird ja immer und überall durchgekaut. Eine Fotoapparat ist ein Fotoapparat, eine Smartphone Kameralinse ist kein Fotoapparat. So sehe ich das. Dokumentation, Telefonieren, Internet, Navigation, ein Smartphone ist nützlich, aber für mich keine Kamera.
Es werden schon IPhone Filme und Dokus gedreht, wo die gezeigt werden weiß ich nicht, ist mir auch egal, wenn ein zweiminütiger Beitrag irgendwo gezeigt wird und man nicht weiß mit was der hergestellt wurde bringt mich das nicht in Verzweiflung.
Früher wars die Kodak Instamatik, dann eine Kompaktknipse und heute ist es ein Smartphone dass dem fotografischen Laien ermöglicht sich der Welt mitzuteilen.
Wie auch immer, jeder hat einen anderen Anspruch an seine Bilder und Arbeitsweise.
Ein Sucher, ein Speichermedium, ein schönes Objektiv und meine Ruhe, das ist meins.
 
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Die Sache ist doch ganz, ganz simpel. Als Handys 1/3“-Sensoren bekamen, war klar, dass Camcorder sich warm anziehen können. Wenn jetzt 1“-Chips verarbeitet werden, ist das schon ganz großes Kino. Auch die angepasste Software wird ihren Beitrag leisten. Deshalb sind die Ergebnisse beachtlich. Punkt. Und die Grenzen werden immer weiter verschoben. Aus 50 Megapixeln lässt sich auch ein Telebild mit immer noch hoher Auflösung croppen. Auch das wird kein Argument gegen Smartphone, wo keine fette Linse reinpasst.
Dennoch wird es immer Gründe für die klassische Fotokamera geben. Bei längeren Teleaufnahmen ist das Handy am Limit. Eine vernünftige Haptik gibt es beim Smartphone genausowenig wie eine ausgeklügelte manuelle Bedienung. Was nicht heißt, dass man mit der richtigen App nicht auch heute schon genug Eingriffsmöglichkeiten hätte. Und Softwarekorrekturen sind eine feine Sache, aber an einem bestimmten Punkt zählt doch optische Qualität.
Mir ist das aber alles völlig Latte. Ich bin iPhone-User seit 2008 und habe in den letzten Jahren noch nicht mal die Topmodelle gehabt. Dennoch konnte ich froh sein, immer eine wirklich brauchbare Kamera dabei zu haben. Auch meine Frau schleppt ständig gute Bilder ihrem nicht mehr ganz aktuellen iPhone an. Denen sieht man aber leider an, dass die eben nicht mit ner vernünftigen Kamera gemacht wurde. Was schade ist, weil meine Frau durchaus fotografisches Talent hat, aber nicht wirklich ausbaut. Da beiße ich aber auf Granit. Bin gespann, wie es bei meinen Kids läuft. Mein Sohn kommt langsam in das handyrelevante Alter. Was uns zwar überhaupt nicht schmeckt, aber die Welt ist so krank...
 
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Die Frage ist doch beim Thema nicht die Kamera oder Objektive, sondern alleinig Sensorgröße.

Ich bin vor Jahren von APSC zu Vollformat gewechselt, nicht weil da so gute Kameras zu finden sind oder so tolle Objektive, sondern weil ich einen größeren Sensor wollte.

Ja mit Smartphones kann man in niedriger Auflösung auf den ersten Blick vergleichbare Bilder erzeugen wie mit Kameras. Aber auch nur in bestimmten Situationen. Wenn man alles auf Instagram oder FB hochlädt wird man kaum einen Unterschied feststellen als Leihe. Und auch die Software rechnet sehr gut, kann aber kein echtes Bild errechnen oder nicht aufgenommene Details hinzufügen.

1 Zoll sind 2,5cm Sensoren. Für Handys sicher ein Fortschritt.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Der mittlere Teil stimmt absolut. Aber mit Deinem Intro liegst Du etwas daneben. Meiner Ansicht nach ist mit einem Sensor ab 1" vernünftige Fotografie möglich, wenn geringe Schärfentiefe als Stilmittel eine Rolle spielen kann. Diesbezüglich habe ich klare Vorstellungen, weil ich mit Camcordern mit 1-Zoll-Chips seit Jahren drehe und mit kleineren Sensoren überhaupt nicht klarkomme. Das macht einfach keinen Spaß, bei Foto erstrecht nicht. Allerdings - und da sind wir ruckzuck beim Thema Objektiv - macht das nur Sinn, wenn auch die passende Linse vor die Kamera kommt. Ein Wechsel von APSC zu Vollformat macht überhaupt keinen Sinn, wenn nicht die Linsenauswahl entsprechend berücksichtigt wird. Wer mit einem mäßig lichtstarken Standardzoom bei Blende 5,6 oder 8 auf Vollformat fotografiert, kann auch gleich bei APSC bleiben und dafür lichtstärkere Objektive kaufen.
 
Als die ersten digitalen Kameras herauskamen, waren alle über die Qualität begeistert.

Jetzt versucht der gemeine Kamera-Knipser die tragbaren Fernsprecher mit Bildaufnahmemöglichkeit unwillig an den Rand zu drängen.
Ist ja klar: Alle haben in der Entwicklung von Auflösung = sichtbar bis heute viel Geld versenkt.

Die heutige erweiterte Jugend fängt auf einem anderen Ausgang an und bejubelt den Aufstieg und die Möglichkeiten ihrer Geräte.
Die Anforderungen sind andere. Die Nutzer auch. Nicht der Familienvater kauft entscheidet die Familienknipse, sondern Knirps/in.

Akzeptiert doch endlich mal die Gegenwart.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
"Akzeptieren"... nun ja. Es ist zweifellos die Gegenwart, dass hast Du gut auf den Punkt gebracht. Und ich sehe die auch nicht negativ. Ein Bild ist ja nicht per se schlecht, wenn es aus dem Handy kommt. Zumal es bei den meisten Knipsern aus der Spiegelreflex mitunter eher schlechter als besser ausgesehen hätte. Trotzdem darf man doch die "Fahne hochhalten" und sich für bewußte Gestaltung starkmachen, oder?
 
Weiß gar nicht, was der Faden als Ergebnis bringens soll. Diejenigen, die echten Anspruch an die Qualität ihrer Fotos haben, werden auf eine Systemkamera nicht verzichten wollen und diejenigen, die diesen Anspruch nicht haben, werden sich - dem Handy sei Dank - niemals eine kaufen.

Ist eigentlich digital, wie so vieles im Leben....... ;)
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn bei uns alten, weißen Männern die Restlaufzeit abgelaufen ist, werden wohl nur noch ein paar Sonderlinge mit den schweren Dingern rumlaufen... (in etwa vergleichbar, mit den "Sonderlingen", die jetzt noch regelmäßig analog fotografieren).

Der Anspruch wird immer noch ein Foto sein, dass zum Betrachten anregt und zu Emotionen führt, das schaffen auch Handyfotos. Heute steht ein Smartphone-Kauf bei meiner Freundin an, Samsung A71, hat 4 Objektive, ich bin gespannt, was meine Liebste damit fotografisch "abliefert".
 
Ich teile da überhaupt nicht die Meinung vieler User dass ein Smartphone keine "echte" Kamera sei.


Ein aktuelles Smartphone ist sogar eine brilliante Kamera für Stills und Movies.
Es kommt sogar mit seiner eingebauten Bildbearbeitung, Bildverwaltung, Datenübertragung und allen Publishing-Möglichkeiten.
Und die Entwicklung wird sicher auch noch weiter gehen. Drei Objektive sind heute schon drin in den Dingern. Die Software kann hexen.


Es bleiben doch gerade mal folgende Dinge, die das Smartphone nicht (so gut) kann:
- Starke WW; Macro oder Teleanwendungen
- Vorteile eines großen Sensors (DOF und Lichtausbeute)
- Handlingsnachteile (fehlender Griff, Sucher, Schalter)

Und nur deshalb halten sich in der High-End-Nische noch ein paar Kamera-Boliden. 3%? 5%? Höchstens!

Alles andere haben die Smartphones doch schon lange gekillt, und das wird auch noch weiter gehen. Die gerechneten DOF-Modi werden immer noch besser. Neulich habe ich eine Aufnahme gesehen da konnte ich es echt nicht glauben.
 
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Diejenigen, die echten Anspruch an die Qualität ihrer Fotos haben, werden auf eine Systemkamera nicht verzichten wollen
Nicht alle. Ich kenne und lese Menschen, die Fotografie als Ihr Hobby betrachten und trotzdem nicht daran denken etwas anderes als das Smartphone zu benutzen.
 
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Also bei der Gleichsetzung von Qualitätsanspruch und künstlerisch/gestalterischem Anspruch wäre ich vorsichtig. Schon oft wurde künstlerische Fotografie mit hohem Anspruch mit technisch überschaubaren Mitteln umgesetzt. Da fallen mir z.B. die Polaroids von Warhol, die Deutschlandreportage vom Newton mit Olympus-Plastikknipse etc. Und Joel Sternberg hat im Steidl-Verlag einen Bildband ausschließlich mit Iphone_Bildern veröffentlich (ist im Format nicht so groß geraten aber das liegt nicht an der Qualität der Bilder). Wenn es ins das Konzept passt, taugt jedes Aufnahmegerät.
 
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