Liebe Nikon-Community,

guten Abend
@Brunke und
@Lydian
vielen Dank erstmal für euer Feedback und die spannenden Rückfragen zu meinem letzten Post über Immich 2.0 / 2.0.1 – das Projekt entwickelt sich ja wirklich rasant!
über meine Begeisterung und den Enthusiasmus für Immich und das Rahmenthema "Selfhosting" in den man immich packen kann - über die Begeisterung hinaus hier mal ein paar Worte - wie es funktioniert – und warum es m.E. halt echt gut geeignet ist für alle, die mit dem Fotografieren große Datenmengen haben - solche die ggf. immer größer werden. Das passt m.E. super gut zum Thema "Self-Hosting",
Danke, dass du, Brunke Andy Grabo erwähnst - das find ich gut.
Andy Grabo: Immich erklärt in 10 Minuten
.., was Immich eigentlich macht: dabei möchte ich (wie bereits oben angedeutet) es versuchen, mal wegzukommen von dem oben und auch im Titel durchschlagenden "Enthusiasmus" und der "Begeisterung" und klarer zu den Fakten kommen. Danke Lydian für deine Rückmeldung u. deinen "Hinweis, doch den Titel nüchterner zu schreiben."..
vgl.
Könnte man die Thread-Überschrift auf wesentliches beschränken? Bahnhof
....leider komm ich an den "Titel" nicht mehr ran - kann weder die "Titelüberschrift" noch den "Thread-Start-Text" (also den Bodytext) editieren. Das ist leider nicht möglich. Aber ich kann erzählen, wie ich Immich verstehe, warum das Projekt gerade so viel Begeisterung auslöst,
und weshalb es vielleicht gerade da sich auch anbietet, wo es um gr. Datenmengen geht - wo es ums Fotografieren geht und ich das als
grad hier für interessant halte.
Was ist Immich? Immich ist im Kern eine selbstgehostete Foto- und Video-Cloud, also quasi so etwas, wie das (oder unser) eigenes "Google Photos" – nur nun mit dem wesentlichen Unterschied - dass dies eben nun unter unserer Kontrolle ist.Und das hat eine große Bedeutung:
Wir können es also auf unserem eigenen Server, NAS, oder z. B. auch auf einer TrueNAS-Instanz laufen lassen. Der Clou: wir behalten unter allen Umständen immer die volle Datenhoheit – alles bleibt bei uns und so gesehen entstehen eben (auch) keine Cloud-Abo-Kosten, oder Kosten für einen fremden Server.
Was Immich kann - was leistet es für Fotografen:
- automatische Uploads von Aufnahmen von Handy, Tablet oder Rechner sind möglich;
→ wir fotografieren – und dabei landen im Grunde alle unsere Bilder direkt auf unserem eigenen Server;
- KI-gestützte Suche wird möglich: Der Bestand der Fotos kann durchsucht werden z.B. nach "Gesichter", "Objekte", "Orte" oder aber "Zeiträume";
- Sharing ist problemlos möglich: z.B. können Alben geteilt werden, ein (feingranulares) Freigaben ist möglich & auch Familien-Sharing;
- RAW-Support wird möglich -(auch für große Dateien);
- Web- und Mobile-Apps für iOS & Android
- direkter Lightroom-Upload via Plugin (danke an
@Brunke für den Hinweis! – das ist tatsächlich ein Highlight)
Läuft komplett lokal oder remote (z. B. via VPN)
und hier noch ein Beispiel: Hosting mit TrueNAS + Immich (das ich ja auch oben in dem dritten Threapost schon kurz angerissen hab.
vorweg: „Immich lässt sich praktisch überall installieren – auch auf einem Mac oder PC. Mit anderen Worten: überall dort, wo Docker läuft. Ein NAS ist dafür nicht zwingend erforderlich. Das ist, nebenbei bemerkt bei dem unten erwähnten Video von Andy Grabo tatsächlich noch anzumerken. Andy sagt - in seinem unten erwähnten Video: " einen kleinen Hanken nehme ich direkt vorweg: immich könnt ihr nur nutzen oder nur installieren, wenn ihr eine NAS Habt." Das seh ich anders als Andy - es läuft überall wo Docker läuft.
Nun denn - ich find ich die NAS-Lösung eine sehr interessantes Setup - auch im Fotokontext - also die Kombi TrueNAS + Immich:
- dabei übernimmt TrueNAS übernimmt die Datenspeicherung (ZFS-basierte Sicherheit, Snapshots, Backups).
- Immich läuft in einem Docker-Container auf demselben Server oder einem separaten Host.
- Unsere Fotos liegen also physisch auf dem eigenen NAS, Immich kümmert sich um Darstellung, Suche, Sharing usw usf.
- So hat man die Vorteile eines modernen Cloud-Systems – aber alles läuft lokal, schnell und sicher.
Zwischenbemerkung: Ich weiß, dass das Thema Self-Hosting – und erst recht Begriffe wie Docker oder Container – für den ein oder anderen vllt. noch Neuland sind. Mir ging’s ehrlich gesagt ähnlich, als ich das erste Mal davon gelesen habe. Dafür unten am Ende noch ein paar Ergänungen zum Themenfeld.
..Für alle, die sich’s nun direkt ein paar gute "Immich-Einführungen" anschauen wollen: Hier ein paar gute Einsteiger-Videos:
Andy Grabo: Tutorial: iCloud & Google Photos ersetzen mit Immich
::
Stats: 3597 Aufrufe vor 1 Tag :: 492 Likes :: 48 Kommentare
By the way: Wie schon oben kurz erwähnt: dem Video von Andy Grabo ist tatsächlich noch anzumerken. Andy sagt - in seinem Video ...bei 1.36 ff "...einen kleinen Haken nehme ich direkt vorweg: immich könnt ihr nur nutzen oder nur installieren, wenn ihr ein NAS habt." Das sehe ich anders als Andy - es läuft überall, wo Docker läuft.
TechHut / DBTech: my FINAL pick for a self-hosted photo server - immich
Stats: 154000 Aufrufe :: 2952 Likes :: 151 Kommentare
Ich finde: Für alle, die ihre Fotos lieber selbst verwalten, ist das eines der spannendsten Open-Source-Projekte derzeit. Es setzt an dem großen Trend an zum "Selbsthosten", der ohnehin sehr sehr spannend ist - auch weit über das Fotothema hinaus.
Ich bleib dran und berichte gern weiter – evtl. auch mit einem kleinen Setup-Beispiel auf TrueNAS oder Proxmox, wenn Interesse besteht.
Viele Grüße
dhubs
Kurz zu "
Docker": Docker ist eine Art „App-Umgebung“ für Server. Man kann sich das vorstellen wie kleine, abgeschlossene „Behälter“, in denen Programme laufen – sauber getrennt voneinander, leicht installierbar und mit einem einzigen Befehl startklar. Das macht es unglaublich einfach, Software wie Immich zu betreiben, ohne das ganze System durcheinanderzubringen.
Und das Schöne: Viele Projekte (wie Immich) liefern fertige Installationsanleitungen und Konfigurationsdateien mit, die man praktisch 1:1 übernehmen kann.
Das Thema
Self-Hosting ist m.E. vor allen Dingen gerade deshalb spannend, weil wir ohnehin mit großen Datenmengen und hohem Anspruch an Datenschutz arbeiten. Vielleicht ist das ja ein Anlass, sich ein bisschen tiefer damit zu beschäftigen – gern auch hier im Thread, wenn ihr Fragen habt oder Erfahrungen teilen wollt. Ich fänd’s großartig, wenn daraus ja so etwas wie eine kleine Self-Hosting-Ecke in der Community entsteht.
ein Clip zum Thema
Self-Hosting (von TechHut): self-host the INTERNET! (before it's too late)
Stats: 312000 Aufrufe :: 15100 Likes :: 761 Kommentare
und last but not leat:
how to build a Raspberry Pi NAS (it’s AWESOME!!)
Stats: 1.9 mio Aufrufe :: 54500 Likes :: 2800 Kommentare
Einen schönen Einstieg in das Wochenende - euch allen.
und nochmasl
@Lydian vielen Dank für deine Rückmeldung u. deinen "Hinweis, doch den Titel nüchterner zu schreiben."..
vgl.
Könnte man die Thread-Überschrift auf wesentliches beschränken? Bahnhof
Leider geht das nicht mehr - ich lass mal nächstens einfach das überschießende Pathos etwas weg - vor allen Dingen in Überschriften....

- da ist mit mir der Gaul etwas durchgegangen..

Zu meinem Problem: Wenn es diese Widerborstigkeiten bei Synology gibt, läßt das Böses ahnen für die Zukunft. Selbst wenn ich das jetzt zum Laufen bringe. Weitere Probleme erwarte ich in der Tatsache, dass drei Dinge zusammenspielen müssen: synology, immich und docker. Vermutlich ist B die einfachere Variante. Aber ich will auf keinen Fall einen weiteren Rechner der hier 24/7 rödelt. Mein NAS muss reichen. Es ist natürlich schade, dass ein so verbreiteter Hersteller wie Synology schlecht implementiert ist. Wobei ich nicht weiß, auf wen man zeigen muss, um den „Schuldigen“ zu benennen.
Jetzt habe ich eine halbe Installation auf dem NAS. Meiner Erfahrung nach sollte ich erstmal den Rückwärtsgang einlegen und alles entfernen. Das wird schon spannend genug.