Immich – Neuigkeiten, Installation & Erfahrungen im Einsatz

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

d-hubs

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
die Neuigkeiten - sie überschlagen sich regelrecht: gestern wurde die Version 2.0.0 freigegeben - und Immich als stabil deklariert. Doch dabei bleibt Immich nicht stehen: Heute gleich schon wieder Neuigkeiten von Immich - der "High performance self-hosted photo and video management solution": die 2.0.1. wird publik: Das Projekt mit mittlerweile 1,500 Beiträgern steigert das Entwicklungstempo.

Die selbst-gehostete Foto-Cloud-Lösung Immich sie setzt echt Maßstäbe - erst der Meilenstein (gestern) und heut der Nachschlag.


Liebe Nikon-Community,

vorweg: euch allen einen schönen Feiertag-Abend,
bei der Selbsthosting-App - da gibts Fortschritt(e) in Permanenz - nach dem gestrigen Release - heut gleich ein neues!



Bildquelle: Github-Account von Immich.

Die allerneueste Version - sie kommt mit der Behebung kleinerer Bugs. Außerdem wurde die Dokumentation noch verbessert.
der Link zu dem Release: https://github.com/immich-app/immich/releases

Ein Videoclip zum neuen Release - gestern veroeffentlicht: Immich Is Now Stable!


Stats: 17000 views :: 1400 likes :: 130 comments


.... und ein weiterer Videoclip zeigt noch mehr: my FINAL pick for a self-hosted photo server - immich


Stats: 140 000 views :: 2700 likes :: 180 comments



noch mehr infos - mehr Hintergründe:

immich auf Github: https://github.com/immich-app/immich

immich auf Reddit: https://www.reddit.com/r/immich/

immich vs. Photoprism:
selfhosted: https://www.reddit.com/r/selfhosted/

Self-Hosted Alternatives to Popular Services: A place to share, discuss, discover, assist with, gain assistance for, and critique self-hosted alternatives to our favorite web apps, web services, and online tools.

Euch allen hier noch einen schönen Feiertagabend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anzeigen
@d-hubs ich bin an anderer Stelle über das Programm gestolpert und werde es mir auf jeden Fall mal genauer ansehen, da meine iCloud mal wieder voll ist.

Vielleicht wären ein paar Worte hilfreich, die beschreiben, was das Programm eigentlich macht. Ich verlinke mal das Video von Andy Grabo:

Link
 
Kommentar
Hi und guten Abend lieber Brunke


– freut mich, dass du dir Immich mal ansehen willst!

vorweg; bin grad auf dem Sprung u. muss gleich zum Zug - deshalb hier noch kurz - später dann mehr..


Danke!!! Das ist echt gut, dass du gepostet hast. ich hab euch Immich vorgestellt - weil ich das "selber Hosten ganz grundsätzlich für eine gute Sache halte.

Und self-hosting denke ich, das wird ja sowieso immer interessanter - insbes. ja auch im Bereich Fotografie - aber auch weit darüber hinaus. In vielen vielen Bereichen denke ich mal macht das Sinn.

Und im Photographiebereich: Wer heute viel fotografiert (oder aber z.B. Videos produziert), der kennt das Problem: immer größere Datenmengen. RAW-Serien, 4K/8K-Material, – schnell landen mehrere Terabyte auf der Festplatte. Zugegeben: bei mir kommen die noch nicht zusammen, aber ich kann mir sehr sehr gut vorstellen dass hier einige sind, die mit sehr gr. Datenmengen "arbeiten".

Auch (!!) aus diesem Grund halte ich das Self-Hosting für dauerhaft interessent - auch mal abgesehen von der Fotografie - und ja: bezogen auf die Fotografie selber, da sowieso. Und als ich das erste mal über Immich als "Lösung" gelesen hab - fand ichs sofort interessant. Das geht im Übrigen sehr sehr vielen so - sieht man auf die Zahl der am Projekt beteiligten.

Weil das so ein innovatives u. rasant sich entwickelndes Projekt ist- Immich - deshalb habs hier auch mal vorgestellt - und zur schlichten Menge an Daten - also der Größe der benötigten Speicher kommt noch die Frage hinzu: Wie archiviere ich das langfristig, wie greife ich unterwegs darauf zu und wie sichere ich meine Daten zuverlässig? – finde dass es eine moderne, selbst gehostete Foto- und Videoplattform, die Google Photos in Sachen Komfort und KI-Features langsam durchaus Konkurrenz machen kann - vor allen Dingen, wenn man selber hosten will.
Kurz gesagt: Immich ist - so denk ich, eine ziemlich moderne, selbst-gehostete Foto- und Video-Cloud – also dein eigenes Google Photos, nur unter deiner Kontrolle. Und ja, wenn man die volle Datenhoheit behalten und keine Cloud-Abo-Kosten mehr zahlen will.

Was Immich kann:
automatische Uploads von Handy oder Rechner - das geht prima..
KI-gestützte Suche (Gesichter, Objekte, Orte u.s.w. )

RAW-Support:
Alben & Freigaben...
Web- und Mobile-Apps werden untersützt
läuft komplett lokal – oder auch remote via VPN

Und ja: bis vor kurzem war Imminch als nicht stable eingestuft - das hat sich nun geändert. Dennoch : wie immer gilt - hier sollte man auch auf alle Fälle immer mit Backups u.s.w arbeiten.

Zum Hosten insges. und zum Hostingkonzept: ...hier halte ich auch eine Kombi von Immich und TrueNAS für sehr sehr interessant.

Doch dazu später mehr.. muss los aufn Zug...

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Mich triggert das Feature, dass man Bilder direkt aus LR mittels eines Plugins auf dem Server ablegen und z.B. für die Familie freigeben kann.
 
Kommentar
Liebe Nikon-Community, guten Abend @Brunke und @Lydian


vielen Dank erstmal für euer Feedback und die spannenden Rückfragen zu meinem letzten Post über Immich 2.0 / 2.0.1 – das Projekt entwickelt sich ja wirklich rasant!

über meine Begeisterung und den Enthusiasmus für Immich und das Rahmenthema "Selfhosting" in den man immich packen kann - über die Begeisterung hinaus hier mal ein paar Worte - wie es funktioniert – und warum es m.E. halt echt gut geeignet ist für alle, die mit dem Fotografieren große Datenmengen haben - solche die ggf. immer größer werden. Das passt m.E. super gut zum Thema "Self-Hosting",

Danke, dass du, Brunke Andy Grabo erwähnst - das find ich gut.

Andy Grabo: Immich erklärt in 10 Minuten

.., was Immich eigentlich macht: dabei möchte ich (wie bereits oben angedeutet) es versuchen, mal wegzukommen von dem oben und auch im Titel durchschlagenden "Enthusiasmus" und der "Begeisterung" und klarer zu den Fakten kommen. Danke Lydian für deine Rückmeldung u. deinen "Hinweis, doch den Titel nüchterner zu schreiben."..

vgl.
Könnte man die Thread-Überschrift auf wesentliches beschränken? Bahnhof


....leider komm ich an den "Titel" nicht mehr ran - kann weder die "Titelüberschrift" noch den "Thread-Start-Text" (also den Bodytext) editieren. Das ist leider nicht möglich. Aber ich kann erzählen, wie ich Immich verstehe, warum das Projekt gerade so viel Begeisterung auslöst,
und weshalb es vielleicht gerade da sich auch anbietet, wo es um gr. Datenmengen geht - wo es ums Fotografieren geht und ich das als
grad hier für interessant halte.

Was ist Immich? Immich ist im Kern eine selbstgehostete Foto- und Video-Cloud, also quasi so etwas, wie das (oder unser) eigenes "Google Photos" – nur nun mit dem wesentlichen Unterschied - dass dies eben nun unter unserer Kontrolle ist.Und das hat eine große Bedeutung:
Wir können es also auf unserem eigenen Server, NAS, oder z. B. auch auf einer TrueNAS-Instanz laufen lassen. Der Clou: wir behalten unter allen Umständen immer die volle Datenhoheit – alles bleibt bei uns und so gesehen entstehen eben (auch) keine Cloud-Abo-Kosten, oder Kosten für einen fremden Server.

Was Immich kann - was leistet es für Fotografen:

- automatische Uploads von Aufnahmen von Handy, Tablet oder Rechner sind möglich;
→ wir fotografieren – und dabei landen im Grunde alle unsere Bilder direkt auf unserem eigenen Server;
- KI-gestützte Suche wird möglich: Der Bestand der Fotos kann durchsucht werden z.B. nach "Gesichter", "Objekte", "Orte" oder aber "Zeiträume";
- Sharing ist problemlos möglich: z.B. können Alben geteilt werden, ein (feingranulares) Freigaben ist möglich & auch Familien-Sharing;
- RAW-Support wird möglich -(auch für große Dateien);
- Web- und Mobile-Apps für iOS & Android
- direkter Lightroom-Upload via Plugin (danke an @Brunke für den Hinweis! – das ist tatsächlich ein Highlight)
Läuft komplett lokal oder remote (z. B. via VPN)


und hier noch ein Beispiel: Hosting mit TrueNAS + Immich (das ich ja auch oben in dem dritten Threapost schon kurz angerissen hab.

vorweg: „Immich lässt sich praktisch überall installieren – auch auf einem Mac oder PC. Mit anderen Worten: überall dort, wo Docker läuft. Ein NAS ist dafür nicht zwingend erforderlich. Das ist, nebenbei bemerkt bei dem unten erwähnten Video von Andy Grabo tatsächlich noch anzumerken. Andy sagt - in seinem unten erwähnten Video: " einen kleinen Hanken nehme ich direkt vorweg: immich könnt ihr nur nutzen oder nur installieren, wenn ihr eine NAS Habt." Das seh ich anders als Andy - es läuft überall wo Docker läuft.

Nun denn - ich find ich die NAS-Lösung eine sehr interessantes Setup - auch im Fotokontext - also die Kombi TrueNAS + Immich:

  • dabei übernimmt TrueNAS übernimmt die Datenspeicherung (ZFS-basierte Sicherheit, Snapshots, Backups).
  • Immich läuft in einem Docker-Container auf demselben Server oder einem separaten Host.
  • Unsere Fotos liegen also physisch auf dem eigenen NAS, Immich kümmert sich um Darstellung, Suche, Sharing usw usf.
  • So hat man die Vorteile eines modernen Cloud-Systems – aber alles läuft lokal, schnell und sicher.
Zwischenbemerkung: Ich weiß, dass das Thema Self-Hosting – und erst recht Begriffe wie Docker oder Container – für den ein oder anderen vllt. noch Neuland sind. Mir ging’s ehrlich gesagt ähnlich, als ich das erste Mal davon gelesen habe. Dafür unten am Ende noch ein paar Ergänungen zum Themenfeld.

..Für alle, die sich’s nun direkt ein paar gute "Immich-Einführungen" anschauen wollen: Hier ein paar gute Einsteiger-Videos:

Andy Grabo: Tutorial: iCloud & Google Photos ersetzen mit Immich

::
Stats: 3597 Aufrufe vor 1 Tag :: 492 Likes :: 48 Kommentare

By the way: Wie schon oben kurz erwähnt: dem Video von Andy Grabo ist tatsächlich noch anzumerken. Andy sagt - in seinem Video ...bei 1.36 ff "...einen kleinen Haken nehme ich direkt vorweg: immich könnt ihr nur nutzen oder nur installieren, wenn ihr ein NAS habt." Das sehe ich anders als Andy - es läuft überall, wo Docker läuft.

TechHut / DBTech: my FINAL pick for a self-hosted photo server - immich


Stats: 154000 Aufrufe :: 2952 Likes :: 151 Kommentare


Ich finde: Für alle, die ihre Fotos lieber selbst verwalten, ist das eines der spannendsten Open-Source-Projekte derzeit. Es setzt an dem großen Trend an zum "Selbsthosten", der ohnehin sehr sehr spannend ist - auch weit über das Fotothema hinaus.

Ich bleib dran und berichte gern weiter – evtl. auch mit einem kleinen Setup-Beispiel auf TrueNAS oder Proxmox, wenn Interesse besteht.


Viele Grüße
dhubs

Kurz zu "Docker": Docker ist eine Art „App-Umgebung“ für Server. Man kann sich das vorstellen wie kleine, abgeschlossene „Behälter“, in denen Programme laufen – sauber getrennt voneinander, leicht installierbar und mit einem einzigen Befehl startklar. Das macht es unglaublich einfach, Software wie Immich zu betreiben, ohne das ganze System durcheinanderzubringen.

Und das Schöne: Viele Projekte (wie Immich) liefern fertige Installationsanleitungen und Konfigurationsdateien mit, die man praktisch 1:1 übernehmen kann.
Das Thema Self-Hosting ist m.E. vor allen Dingen gerade deshalb spannend, weil wir ohnehin mit großen Datenmengen und hohem Anspruch an Datenschutz arbeiten. Vielleicht ist das ja ein Anlass, sich ein bisschen tiefer damit zu beschäftigen – gern auch hier im Thread, wenn ihr Fragen habt oder Erfahrungen teilen wollt. Ich fänd’s großartig, wenn daraus ja so etwas wie eine kleine Self-Hosting-Ecke in der Community entsteht.


ein Clip zum Thema Self-Hosting (von TechHut): self-host the INTERNET! (before it's too late)


Stats: 312000 Aufrufe :: 15100 Likes :: 761 Kommentare


und last but not leat: how to build a Raspberry Pi NAS (it’s AWESOME!!)


Stats: 1.9 mio Aufrufe :: 54500 Likes :: 2800 Kommentare

Einen schönen Einstieg in das Wochenende - euch allen.



und nochmasl @Lydian vielen Dank für deine Rückmeldung u. deinen "Hinweis, doch den Titel nüchterner zu schreiben."..

vgl.
Könnte man die Thread-Überschrift auf wesentliches beschränken? Bahnhof
Leider geht das nicht mehr - ich lass mal nächstens einfach das überschießende Pathos etwas weg - vor allen Dingen in Überschriften....
- da ist mit mir der Gaul etwas durchgegangen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
@d-hubs
Meine Begeisterung ist getrübt, weil ich mich in der Installation verfranzt habe. Für immich benötigt man Docker. Ich benutze ein Synology NAS423. In dessen Paketzentrum wird docker nicht angezeigt, aber der container manager als dessen Nachfolger angeboten. Den habe ich installiert. Der scheint aber nicht kompatibel. Die Website von immich fordert im Fall von Inkompatibilitäten die Deinstalltion der falschen Version und die vollumfängliche Installation von docker von deren Website. Da werden verschiedene Platformen angeboten. Ich habe aber keine Ahnung welche meinem NAS zugrunde liegt.

Mein Fazit: Das Rumhantieren mit putty und Terminalbefehlen ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Das habe ich zuletzt im letzten Jahrtausend gemacht. Vermutlich wird das einem Erfolg von immich im Weg stehen. Mal sehen ob ich mich zu einem neuen Versuch aufraffen kann. Im Augenblick habe ich den Verdacht, dass das so Ding wird, das laufend Aufmerksamkeit fordert. Irgendeine Datenbank macht ein Update und ich wühle dann wieder in den Eingeweiden des NAS, um Parameter zu setzen oder Updates zu starten. Die Zeiten, in denen ich nächtelang an meinem optimalen System gefeilt habe, sind vorbei. Entweder das tut oder das wars.

Ich hoffe darauf, dass immich mal im Paketzentrum von Synology auftaucht und ich es mit einem Klick installieren kann. Ok von mir aus vorher einen Klick bei docker.
 
Kommentar
Hey Brunke, guten Abend,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

erstmal: super, dass du’s überhaupt angegangen bist – du bist definitiv nicht allein mit dem Thema.

...
... Bin froh dass du da dran bist - dran bleibst - und es ist klasse dass du alles schilderst!! Das ist prima - und hilft weiter. Aus diesem thread der mit der Begeisterung gestartet hat wird so ein Tiefgang - ein Thread der echt hilft.. - hoffentlich.!

Zu deinen Schilderungen: M.E. ist das ein Klassiker, wenn jemand mit Synology und Immich startet.... Die Hürde liegt da weniger an Immich selbst, sondern daran, dass Synology sein eigenes Docker-System („Container Manager“) eingeführt hat, das leider (!) noch nicht vollständig kompatibel mit allen Compose-basierenden Setups ist. Also - anders gesagt: Die Einstiegshürde beim Einsatz von Synology + Immich ist tatsächlich etwas höher, weil Synology mit dem neuen Container Manager (Nachfolger von Docker) einen eigenen Weg geht, der leider noch nicht alle Funktionen von Docker Compose unterstützt – und genau das nutzt Immich.

Warum das m.E. klemmt...: Immich wird normalerweise per docker-compose.yml installiert – das ist ein Skript, das mehrere Container (Backend, Datenbank, KI-Service etc.) gemeinsam startet. Der Container Manager von Synology kann aktuell kein Compose-File importieren, sondern verlangt, dass man jeden Container manuell einrichtet. Das ist zieml. mühsam und leider auch fehleranfällig.
Darum - denke ich - schlägt Immich selbst vor, in solchen Fällen die originale Docker-Version manuell zu installieren.

Zu den Versionen - welche Version du brauchst:
Dein Synology NAS DS423 basiert auf der x86_64 (Intel/AMD)-Architektur. Also: Wenn du auf der Docker-Website danach gefragt wirst, dann wähle die „Docker for Linux – x86_64“ Variante. (m.E. brauchst du nicht ARM oder Raspberry Pi-Variante.)

Optionen, um es trotzdem zum Laufen zu bringen

Variante A – mit vertretbarem Aufwand:
1. Aktuellen Docker Daemon manuell auf Synology installieren (Anleitung: z. B. synocommunity.com/packages → „Docker“).
2. docker-compose.yml von Immich verwenden.
3. Immich starten per Terminal (einmalig):
docker compose up -d
Danach sollte alles im Hintergrund laufen.


Variante B – die etwas komfortabler & stressfrei ist:
Du betreibst Immich extern auf einem kleinen Mini-PC oder Server (z. B. Intel NUC, TinyMiniMicro, Odroid etc.) und dann bindest dein Synology-NAS nur als Speicher (NFS/SMB) ein. Das ist m.E. meist die robustere Lösung - bei der dann
a. Synology dann so dein Speicherzentrum bleibt und
b. Immich stabil auf Ubuntu oder TrueNAS SCALE läuft.

Das gute daran: Updates sind unabhängig vom NAS-System

Die Zeiten, in denen ich nächtelang an meinem optimalen System gefeilt habe, sind vorbei. Entweder das tut oder das wars.

Kann ich supergut verstehen - und dennoch - ich bin sehr sehr froh dass du das alles mal angesprochen hast. Denke dass das einigen so geht - und die o.angesprochenen Turbulenzen - beim Einsatz von Syndology mit Immich - die sind schon bekannt - du bist da echt nicht der einzige..

Brunke, also wie oben bereits gesagt. Bin sehr froh dass du da dran bist - dran bleibst und das anpackst: und es ist vor allen Dingen klasse, dass du alles hier schilderst!! Das find ich wirklich prima - und ja: ich denke dass dies weiter hilft.

Und so gesehen wird dann aus diesem Thread über die Releasenachrichten ( der mit der Begeisterung gestartet hat ) hoffentlich so etwas, wie ein Thread mit einem nachhaltigen Tiefgang - ein Thread vielleicht, der echt hilft.. - hoffentlich!

Ich wünsch mir & dir (!!) das jedenfalls.

.....und wenn (....das hier ein Hilfs-Thread wird ) - dann würde ich spätestens dann mir so wünschen, dass wir diesen Thread dann auch im Titel umbenennen könnten - denn er hat einen anderen Titel dann verdient - um Lydian hat dann komplett nochmals Recht mit seinem Beitrag oben.
Könnte man die Thread-Überschrift auf wesentliches beschränken?
Bahnhof

Danke auch dir Lydian.!


Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
B
Brunke kommentierte
@d-hubs Für den Titel kannst Du Dich an die Mods wenden. Am besten gleich mit einem Vorschlag für einen neuen Titel.

Zu meinem Problem: Wenn es diese Widerborstigkeiten bei Synology gibt, läßt das Böses ahnen für die Zukunft. Selbst wenn ich das jetzt zum Laufen bringe. Weitere Probleme erwarte ich in der Tatsache, dass drei Dinge zusammenspielen müssen: synology, immich und docker. Vermutlich ist B die einfachere Variante. Aber ich will auf keinen Fall einen weiteren Rechner der hier 24/7 rödelt. Mein NAS muss reichen. Es ist natürlich schade, dass ein so verbreiteter Hersteller wie Synology schlecht implementiert ist. Wobei ich nicht weiß, auf wen man zeigen muss, um den „Schuldigen“ zu benennen.

Jetzt habe ich eine halbe Installation auf dem NAS. Meiner Erfahrung nach sollte ich erstmal den Rückwärtsgang einlegen und alles entfernen. Das wird schon spannend genug.
 
Nabend Abend @Brunken,

vielen Dank für deine Rückmeldung...

....erstmal: riesen Respekt, dass du dich da reingefuchst hast! - der Thread, er wird langsam ein echter Self-Hosting-Thread hier im Forum. Schön. Freue mich sehr darüber - ist ja auch viel viel besser und nachhaltiger, als lediglich über die Freigabe eines neuen Immich-Release zu schreiben. Vielen Dank also dir, lieber Brunken dafür dass du geschrieben hast.

Im Übrigen glaub ich sehr, dass du da ganz vielen aus der Seele sprichst bzw. schreibst – das Thema Self-Hosting klingt schon im ersten Moment spannend - und ist ein echtes Top-Thema, das m.e. sehr im Kommen ist. Gerade in diesen Zeiten, in denen die Skepsis gegenüber den gr. Techgiganten immer weiter verbreitet ist - machmal echt zu Recht. Das Thema "Self-Hosting" - es wird aber schnell „technisch“, sobald Docker oder Terminalbefehle ins Spiel kommen . Hab unten noch eine Docker-Hilfe (mit Video) in den Thread reingestellt.

du schreibst:
Ich benutze ein Synology NAS423 … Container Manager … scheint aber nicht kompatibel.

...wie schon oben gesagt, genau das ist leider der kleine Haken bei Synology: Der neue Container Manager ist (noch) kein vollwertiger Docker-Ersatz. Immich nutzt nämlich halt Docker Compose, um mehrere Bausteine (Backend, KI, Datenbank usw.) automatisch zu starten.
Der Container Manager kann das derzeit nur teilweise – deshalb klemmt’s bei vielen an genau dieser Stelle.

zu der oben bereits angesprochenen Variante B: Wenn du Lust hast, das Thema noch mal anzugehen, wäre evtl. Variante B wohl der entspanntere Weg: also eben so dassImmich nicht direkt auf der Synology, sondern auf einem kleinen separaten Gerät laufen laeuft – z. B. einem Raspberry Pi 5, einem Odroid oder einem Mini-PC (Intel NUC & Co).

Der Vorteil dabei:
Synology bleibt dein Speicherzentrum (Fotos liegen da, wo sie sollen)
Immich läuft stabil auf Linux (Ubuntu oder Debian)
Updates oder Systemänderungen bei Synology tangieren Immich nicht

Und keine Sorge wegen der Strom- bzw. Leistungsaufnahme: Ein Pi 5 zieht nur rund 3–6 W, also grob 2–3 € im Monat, wenn er 24/7 läuft.
Das ist kaum mehr als eine LED-Lampe – und du hast Ruhe im System.

hier noch ein paar Einstiegshilfen - z.b. ein Manual - und darüber hinaus noch zwei gute Videos, falls du dich rantasten willst:

Immich Docs – die offizielle Anleitung: https://docs.immich.app/overview/quick-start/


und noch darüber hinaus zwei kl. Clips: Take Control of Your Photos – Self-Host Immich on Your Server


Stats: 92.297 Aufrufe 15.06.2025 - :: 2700 likes :: 204 comments :

Zit: Protect your personal photos and videos by hosting them yourself. In this video, you’ll learn how to install Immich, an open-source photo and video platform, on your own home server using Docker. Take control of your data with a fast, modern interface, GPU-accelerated features, and the ability to use your own NAS or network storage.

→ Zeigt Schritt für Schritt, wie man Immich mit Docker aufsetzt – verständlich erklärt, ohne viel Fachchinesisch.

So einfach ist Docker:

Stats: 362.297 Aufrufe :: 12400 likes :: 670 comments:

das erklärt Docker wirklich anschaulich – super, wenn man (wie viele von uns) nicht täglich im Terminal arbeitet.

Ich find’s übrigens klasse, dass du das hier deinen Einstieg ins Thema teilst – aus dem Thread, der mit Begeisterung über Version 2.0 gestartet ist, wird so langsam echt eine kleine Praxis-Ecke fürs Self-Hosting. Und genau das macht’s spannend!

Und ja: vielleicht wird der Thread - wenns gut geht - ja so etwas wie eine kl. Einstiegshilfe ins Self-Hosting -(mit Immich) und überhaupt...


Dir lieber Brunken - und darüber hinaus euch allen einen schönen Einstieg in den Sonntag..
Viele Grüße
dhubs
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hallo dhubs,

vielen Dank für Deinen Support. Nach längerer Beschäftigung werde ich den Weg immich auf dem Synology NAS zu installieren, nicht weiter verfolgen. Das wird ein Quell steten Ärgers. Eigentlich mag ich mein NAS und ich komme auch mit der Benutzeroberfläche gut zurecht. Den Stolperstein mit Docker interpretiere ich als Sonderweg und vermerke einen dicken Minuspunkt für Synology.

Der Weg über einen Raspi/Mini-PC bedeutet auch, dass ich mich mit Ubuntu beschäftigen muss. Also nicht nur ein neues zusätzliches Gerät, sondern auch eine neue Software. Damit rückt immich für mich in weitere Ferne. Aus einem schnell installierten Bildserver wird ein Bastelprojekt für das ich Zeit brauche. Ich will das aber interessehalber überdenken und ggfs die Komponenten zusammentragen.
  • Pi5 mit wieviel RAM? 4 oder 8GB? Google empfiehlt 8GB. Sind mit Gehäuse 100-150€. Da sind Mini-PCs schon in Reichweite.
  • Ubuntu oder Debian? Ubuntu hatte ich mal testweise auf einem alten PC. Ich habe den Weg aber nicht weiter verfolgt, weil gemerkt habe, dass das nicht mein Betriebssystem sein wird.
 
Kommentar
Immich auf einem Synology NAS zu installieren war jetzt nich besonders schwer, hier sind die Schritte, die ich gemäß https://docs.immich.app/install/docker-compose/ vorgenommen habe:

Erstellen einer Directory-Struktur auf dem NAS, z.B. in einem docker share, wo auch andere Container laufen (unifi, pihole, etc.)
  1. /volume1/docker/immich-app
  2. /volume1/docker/immich-app/postgres
  3. /volume1/docker/immich-app/library
Herunterladen der beiden Dateien docker-compose.yml und .env gemäß der obigen Webseite.

Im Container-Manager unter "Projekt" ein neues erstellen. Beliebigen Projektnamen angeben, als Pfad /volume1/docker/immich-app auswählen, und dann bestätigen, daß docker-compose.yml als Vorlage verwendet werden soll.
Danach hat mir der NAS noch vorgeschlagen, in der Web Station ein Webortal einzurichten. Damit kann man dann z.B. unter immich.MEINE.DOMAIN.DE über normales HTTP oder HTTPS auf die Installation zugreifen. Einen entsprechenden Eintrag habe ich auch bei DNS eingefügt.

Das war alles eigentlich ziemlich einfach. Knackpunkt war, daß in der Anleitung nicht erwähnt ist, daß die postgres und library Verzeichnise selbst erstellt werden müssen, sondern nur allgemein darauf verwiesen wurde, daß hier etwas zu konfigurieren sei.

Meine Konfiguration ist ein DS918+ mit 12GB Speicher (4+8), bisher habe ich keine docker compose-Beschränkungen damit festgestellt, aber vielleicht ist das bei den Modellen ohne Plus anders.
 
D
d-hubs kommentierte
hallo zusammen danke fwolf15, Crunchie72 und Brunken.... guten Tag, hallo zusammen

vielen Dank für Eure Beiträge...





@crunchie72 ... super, dass du das so detailliert beschrieben hast – vielen Dank fürs Teilen!

hmmm - das ist genau die Art Rückmeldung, die hier hilft, weil sie zeigt, dass es doch geht,wenn man sich an ein paar Details hält – und weil du die Stolperstelle mit den Verzeichnissen gleich mit dokumentierst. grade auch die Info, dass du, Crunchie72, das Ganze auf einer DS918+ mit nem 12 GB RAM laufen hast und der Container Manager dort doch Compose-Projekte akzeptiert, ist echt wertvoll - hier in diesem Thread. Danke dass du das hier mit uns teilst - das hllft - und klärt für alle die einsteigen.

Das scheint also (auch) modellabhängig zu sein – bei den „Plus“-Synologys funktioniert’s offenbar deutlich runder als z. B. bei den Value- oder J-Modellen (wie @Brunken’s DS423). Das erklärt auch, warum bei manchen alles glatt läuft und bei anderen Docker Compose abbricht oder gar nicht auftaucht.

crunchie72: was man aus deinem Setup gut mitnehmen kann: Die Verzeichnisstruktur am besten vorher manuell anlegen (postgres, library etc.) – das spart Fehlermeldungen.


Aufs Ganze gesehen: Ich finde das super spannend, weil man jetzt (auch durch die Rückmeldungne im Thread) schon merkt:
Synology + Immich funktioniert – aber je nach Modell und Docker-Version etwas unterschiedlich. Und ja, wie bereits oben schon überlegt: der Thread wird jetzt zu einem echten Praxisthread in Sachen Self-Hosting. Das ist echt klasse. So hilfts allen weiter. Vielleicht sammeln wir hier ja im Thread einfach mal, welche NAS-Modelle mit Immich denn erfolgreich laufen, das wäre sicher auch für andere hilfreich, die später einsteigen wollen.

Und @Brunken – vielleicht ist das ja der ermutigende Hinweis: Du warst mit deiner Einschätzung gestern, wohl richtig gelegen:
– bei manchen Modellen ist’s echt hakelig. Aber mit einem etwas stärker ausgestatteten NAS oder der kleinen Variante B (Pi / Mini-PC b[wie oben beschrieben]) klappt’s dann meist problemlos.

ich bin ziemlich sicher - dass es bei dir fwolf15 klappen wird... @fwolf15

....du hast SBC-Erfahrungen hast scho einiges mit SingleBoardComputern gemacht - das wird sicher gut klappen.

Aufa Ganze gesehen: wir kommen nun zu einem Thread bei dem die Community wirklich auch was davon hat - grad auch durch die neuen Rückmeldungen - dass es bei dem ein oder anderen NAS-Modell + Immich doch erfolgreich läuft, diese Beiträge find ich sehr sehr wertvoll.
Und so gesehen wirds hier auch für alle andere hilfreich, die angeregt durch diesen Thread und die Infos dann später auch einsteigen wollen -
und hier sehr wertvolle Infos dazu finden...

Find das sehr schön dass das hier auf diese Weise ein wichtiger Austausch-Thread wird.

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntagmittag,,,
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Brunke kommentierte
Also mein NAS hat die genaue Bezeichnung DS423+ Am fehlenden Plus liegt es also nicht.
 
crunchie72 kommentierte
Das DS423+ hat von Werk aus nur 2GB Speicher, das wird bei weitem nicht reichen. Immich startet 4 Container und belegt in der Summe gerade 3.76GB. Ich lasse seit ein paar Stunden den Import von meiner Fotodatenbank mit 178.000 Bildern und 8000 Videos laufen. Was mir schon aufgefallen ist, daß man die Resourcenbelegung (CPU+Speicher) vielleicht lieber beschränken sollte, damit andere kritische Infrastruktur (pihole, unifi) nicht untergeheht.
Was allerdings schon gefällt ist die Möglichkeit ein read-only Volume zu importieren (muß im yml-File konfiguriert werden), denn die interne Datenstruktur ist nicht für den Hausgebrauch und nicht mit meiner Vorstellung von Organisation zu vereinbaren. Ich fahre eien YYYY/YYYY-MM-DD_Topic Datenstruktur. Also kann Immich bei mir nur zur Verwaltung der Metadaten dienen. Was auch gefällt ist die Kartenansicht (Weltkarte mit Positionen).
 
B
Brunke kommentierte
Mein NAS ist erweitert auf 6GB (genau 6144MB) Arbeitsspeicher und hat eine 1TB SSD als Cache. Der Prozessor ist ein INTEL Celeron J4125 mit 2GHz. Müsste doch eigentlich passen oder?
 
crunchie72 kommentierte
@Brunke Nach 18 Stunden ist der Verbrauch bei 4.3GB Ram angekommen und hat 19% der Miniaturansichten generiert. Die CPU-Auslastung ist seit dem Start von immich konstant bei 100%. 6GB klingen da jetzt etwas knapp , schließlich hat der NAS ja noch andere Prozesse zu erledigen.

Mal sehen, wie sich das ganze bei mir auf andere Jobs wie die täglichen Backups auswirkt. Insgesamt ist der Server gerade sehr ausgelastet.
Viele Bilder werden noch nicht angezeigt. Die KI ist auch gut beschäftigt die Bilder zu sortieren. Bei der Geschwindigkeit werde ich später in der Woche vielleicht eine brauchbare Datenbank haben, irgenwann so am Donnerstag.
 
Ich komme mal auf den Titek zurück.

gemäss der Konvention ist

  • 2.x.x eine "Major" Release - es wurden grosse Teile eines Programms geändert, umgeschrieben oder erweiert (zB. User Interface ändert sich, deutlich erweiterter Funktionsumfang etc.)
  • x.2.x eine "Minor" Release - einige Module haben sich geändert oder einzelne Funktionen wurden hinzugefügt (zB. dark mode)
  • x.x.2 ein Bugfix - hiermit werden vereinzelt auftretende Probleme korrigiert, zB. Hardwarekompabilität etc.

Wenn inneralb von wenigen Tagen nach Erscheinen einer Major Release schon wieder Bugfixes anstehen, dann .... wäre ein etwas späteres Releasedatum wesentlich eleganter gewesen.
 
1 Kommentar
crunchie72 kommentierte
Naja, laut Versionshistorie auf github liegen zwischen v1.144.1 und v2.0.0 gerade mal 9 commits und 2 Tage mit 53 neuen Codezeilen und 54 entfernten Codezeilen. Das ist bestimmt keinen Major release wert. Ich denke mal, daß hier jemand 145 als minor zu groß fand und einfach mal so unmotiviert die erste Stelle hochgezählt hat.
 
Hallo liebe Community


vorweg - vielen vielen Dank für die Praxisberichte - für die wertvollen Beiträge.

Aus aktuellem Anlass hier noch eine Ergänzung:

die Entwicklung geht rasant voran - nun ist die 2.1. draussen


Immich 2.1 Released with Better Slideshow Shuffle, New Notifications


Linuxiac hat vor wenigen h. als einer der ersten berichtet:

Immich 2.1 Released with Better Slideshow Shuffle, New Notifications
vgl. https://linuxiac.com/immich-2-1-released-with-better-slideshow-shuffle-new-notifications/

mehr auf linuxiac.com bzw. natürlich auch auf der ImmichProjektseite


Mehr Infos auf der Projektseite: https://immich.app/





Bildquelle: https://immich.app/


PS - ich wollte keinen neuen Thread aufmachen -
pps. @the mods: wäre sehr geschick wenn man ggf. den Threadtitel modifizieren kann - bei Immich - würde es Sinn machen dass man einen einzigen Thread einrichtet: Arbeitstitel :: _Immich: Entwicklung, 'Einrichtung und Praxisberichte" - oder so

ist eine Frage an die Mods u. an Anja...

euch allen einen schönen Samstag
 
Kommentar
1 Kommentar
D
d-hubs kommentierte
hallo Brunke - vielen Dank für dein Kommentar -. gute Idee. Das kann man machen., Denke halt dass das ne Lsg. ist - für alle "Immich.-Themen" . koennt man zumindest mal ausprobieren. VG
 
Ich habe meine immich v2.0.1 Installation noch immer auf dem Synology NAS DS918+ laufen, der Import meiner Bilderdatenbank als externe Bibliothek hat aber deutlich an Geschwindigkeit abgenommen.
Zum Setup: Ich habe immich Lesezugriff auf die /photo Partition vom NAS gegeben, das ist mit dem Eintrag "- /volume1/photo:/mnt/photo:ro" unter den volumes vom immich-server im docker-compose.yml realisierbar.
Nach 1-2 Tagen Import sollte der Job eigentlich hochgerechnet am Donnerstag durch sein, aber auch heute sind von den ca. 190000 Fotos noch immer 45000 nicht bearbeitet. Dazu hat sich aber in den Aufgaben Warteschlangen von 142.000 Gesichtserkennungen und 46000 Gesichtsidentifizierungen dazugesellt. Das deutet darauf hin, daß hier noch deutlich zu warten ist, bis der erste Import vollständig ist. Aus diesem Grund habe ich auch noch das Update zu v2.1.0 noch nicht installiert.
Insgesamt scheint mir die Installation auf einem NAS für den ersten Import etwas zu langsam. Vielleicht werde ich das mal mit einer Instanz auf einem PC probieren, um die erste Datenbank dort zu berechnen, und den Container dann auf den NAS migrieren.

Nebenbei habe ich mir auch noch ein wenig das Thema Sicherheit angeschaut, hier sollte vielleicht CVE-2025-49844 (Redishell exploit) genannt werden, das wohl auch ValKey (einem Fork von Redis) betrifft, welches in immich Verwendung findet. Diese Lücke scheint laut Release-Notes, sowie git Historie noch nicht in immich behoben zu sein. Daher werde ich immich bis auf weiteres nur im lokalen Netz betreiben, und im NAS-Proxy auf 192.168.0.0/172.16.0.0/10.0.0.0 beschränken. Inwieweit das ein Problem darstellt, ist mir nicht ganz klar, denn Valkey ist vermutlich nur zwischen den 4 Containern von immich und nicht extern verfügbar. Insofern ist das vermutlich nicht so kritisch, wie die 10.0-Einstufung von CVE-2025-49844 vermuten läßt.

Ein weiteres Sicherheitsthema ist das Passwort für die Datenbank, welches standardmäßig auf "postgres" eingestellt ist. Hier sollte man bei der ersten installation dringend den Eintrag "DB_PASSWORD" in der .env-Datei anpassen. Ich werde mich noch mal damit beschäftigen müssen, wie das bei einer bereits bestehenden Datenbank nachträglich geändert werden kann.

Zum Thema Self-Hosting findet man in den Einstellungen unter den "Karten-&GPS-Einstellungen/Karte" URLs, die nicht lokal sind und auf tiles.immich.cloud Daten nachladen. "Self-Hosting" im eigentlichen Sinne kann man das nicht nennen.
Des weiteren wird bei aktivierter Kartenfunktion umgekehrtes Geokodierung (Position -> Name) verwendet, vermutlich über geonames.org. Damit werden eine ganze Menge personenbezogene Daten (Geo-Positionen) ins Internet geschickt. geonames.org veröffentlicht auch die Datensätze für das umgekehrte Geokodieren. Eine bessere Lösung wäre, die in eine Datenbank einzupflegen und das lokal im eigenen Container zu handhaben. Eine Postgres-Datenbank hat immich ja schon dabei. Ich habe das gerade mal für eine meiner selbstgeschriebenen Applikationen von https://download.geonames.org/export/dump nach MySQL importiert.

Was mir sehr gefällt ist inzwischen die Funktion der Suche nach ähnlichen Fotos, sowie die Möglichkeit, Alben zu erstellen. Funktionell glänzt immich da schon auf Augenhöhe mit Synology Photos und ist teilweise schon besser.

Wenn man mal von den Datenschutz-Problemen mit geonames.org absieht, ist die Kartenfunktion trotz meinem immer noch überlasteten NAS (100% CPU) hervorragend. Ich plane das nächste Wochenende in Paris, und die Funktion zeigt mir genau an, wo ich noch nicht war. Das kann ich dann für das nächste Wochenende und die fotografischen Aktivitäten berücksichtigen, damit ich neue Orte vor die Kamera bekomme. Da kann man beliebig rein- und rauszoomen in Echtzeit (Qualität ist heruntergerechnet, sieht in echt besser aus):

Jeden Punkt kann man auswählen und sich die Bilder dahinter anschauen. Beim zoomen werden die Punkte auch zusammengefügt oder getrennt, so daß immer eine sinnvolle Anzahl von Punkten auf der Karte zu sein scheint. Die Antwortzeiten der Bilderanzeige sind auch sehr gut.
 
Kommentar
@d-hubs @crunchie72
Der Einsatz auf meinem NAS steht nicht mehr zur Debatte. Ein Raspi ist mir zu fremd. Da müsste ich mich einarbeiten. Also will ich es mal mit einem Mini PC versuchen. Mein Höker an mir diese offeriert:

Lenovo ThinkCentre Neo50q Gen4, CPU Celeron 7305U, RAM 8GB, SSD 256GB, ohne BS
Lenovo ThinkCentre Neo50q Gen4, CPU i5-13420H, RAM 16GB, SSD 512GB, Win11Pro

Mehr ist immer besser, aber was würde reichen? Oder etwas ganz anderes? Windows oder Linux?
 
Kommentar
hallo Brunken,



...der Einsatz auf meinem NAS steht nicht mehr zur Debatte. Ein Raspi ist mir zu fremd. Da müsste ich mich einarbeiten. Also will ich es mal mit einem Mini PC versuchen. Mein Höker an mir diese offeriert:

vorweg: vielen Dank für deine Rückmeldung.


Find ich echt klasse, dass du dich wieder meldest – und super, dass du das Thema weiter verfolgst und dran bleibst.


@d-hubs @crunchie72

Der Einsatz auf meinem NAS steht nicht mehr zur Debatte. Ein Raspi ist mir zu fremd. Da müsste ich mich einarbeiten. Also will ich es mal mit einem Mini PC versuchen. Mein Höker an mir diese offeriert:


Lenovo ThinkCentre Neo50q Gen4, CPU Celeron 7305U, RAM 8GB, SSD 256GB, ohne BS
Lenovo ThinkCentre Neo50q Gen4, CPU i5-13420H, RAM 16GB, SSD 512GB, Win11Pro

Mehr ist immer besser, aber was würde reichen? Oder etwas ganz anderes? Windows oder Linux?



also ich finds echt klasse, dass du dich wieder meldest – und super, dass du das Thema weiter verfolgst und dran bleibst.

Und ja: die Idee, Immich auf einem kleinen Mini-PC laufen zu lassen, ist wirklich gut – das ist sozusagen der „sweet spot“ zwischen Leistung, Energieverbrauch und Wartungsfreiheit. Mit Rasp ist zwar auch eine Idee - aber ein Mini-PC ist halt noch leistungsfähiger.


also zu deinen beiden Lenovo-Angeboten:


1. Celeron 7305U, 8 GB RAM, mit 256 GB SSD

hmmm, das ginge grundsätzlich scho, aber nur dann, wenn du keine größeren Datenmengen lokal auf der internen SSD speichern willst (also wenn du z. B. dein NAS als Speicher einbindest). Die CPU ist glaub ich eigentlich recht sparsam, aber auch etwas limitiert bei KI-Funktionen (Gesichtserkennung, Objekterkennung usw.).


2. i5-13420H, 16 GB RAM und mit 512 GB SSD

das finde ich schon richtig komfortabel! Damit läuft Immich sicher echt absolut flüssig – auch mit der integrierten GPU für die Bildanalyse, und du hast dann eigentlich auch noch genug Reserven für Updates, Indexierung und weitere Dienste. Wenn du den Preisrahmen akzeptabel findest, ist das die deutlich zukunftssicherere Variante - da kann dir erstmal nix kommen - dass deine Konfiguration schnell wieder etwa als zuuu klein vorkommen lässt.

hmmm - hier eine kl. Empfehlung: also Brunken, wenn du das System insgesamt länger nutzen willst und dann dabei etwas Ruhe haben möchtest, dann nimm den i5-13420H mit den 16 GB RAM. Ich würde dazu raten - denn ich glaub dass der Mehrpreis sich auf Dauer auszahlen wird – und interessant dabei: das Gerät bleibt auch für andere Self-Hosting-Projekte offen ( wir haben das ja auch in diesem Thread oben schon angerissen - also du hättest hier ggf. einfach noch "Reservern" für "Dinge" wie z. B. Nextcloud, Photoprism, oder aber auch Home Assistant oder auch andere Dinge mehr - da ist ja im Grunde viel viel vorstellbar).


...und zu der Frage nach dem Betriebsystem, auf dem das am besten aufsetzt: Windows oder Linux?

Da bin ich schon so etwas voreingestellt - ich persönlich würde dir hier in dieser Frage - also für Immich auf alle Fälle zu Linux raten (Ubuntu oder Debian) dir also eine dieser Distris empfehlen: Bin selber auf EndeavourOS - einer archbasierten - aber ich find dass man das gut auf Ubuntu aufsetzen kann.

Meine Linuxempfehlung die kommt nun nicht etwa, weil Windows schlecht wäre, sondern weil ich denke, dass Immich nativ in Docker unter Linux schon am einfachsten läuft. Du kannst dir das so vorstellen: Docker ist unter Linux sozusangen „zu Hause“. Unter Windows braucht Docker eine kleine virtuelle Maschine im Hintergrund – das läuft, ist aber dann schon auch etwas ineffizienter.
Und ja: die Sache mit Linux - die hört sich vielle. jetzt etwas "abschreckend" an: Wenn du keine Lust hast, viel im Terminal zu tippen: Ubuntu Server oder auch TrueNAS SCALE bieten eine sehr aufgeräumte Weboberfläche und viele gute Anleitungen im Netz.


der Zeichenumfang im Forum erlaubt nur ne bestimmte Menge. Ich pack den Rest der Antwort in einen weiteren Post.

vg
 
Kommentar
hi u guten Abend nochmals..


hier ne kurze Schritt-für-Schritt-Einrichtungskizze, wie du (oder sagen wir halt mal "man" Immich auf einem Mini-PC mit Ubuntu (oder TrueNAS SCALE) installierst – ganz ohne Terminal-Chaos.

zu den Voraussetzung
wir nehmen z.B. einen Mini-PC (z. B. Lenovo Neo, Beelink, Minisforum …)
mind. 8 GB RAM, 256 GB SSD
Internet + Monitor + Tastatur (für die Erstinstallation)
Optional: NAS-Freigabe (für große Fotobestände)


eine Installation in ein paar Schritten:
am Anfang geht darum ein Ubuntu Server 24.04 installieren
den holen - über die folgendepage: https://ubuntu.com/download/server

und dann gehts weiter mit den folgenden Schritten..
am Anfang müsse wir erstmal Linux installieren: also etwa

der erste Schritt: – Linux installieren:
1. Ubuntu Server 24.04 LTS herunterladen:
https://ubuntu.com/download/server

2. z.B. mit Rufus (Windows) oder aber auch mit balenaEtcher (Mac/Linux) auf USB-Stick schreiben.

3. Vom Stick booten, Standardinstallation starten.
„Install OpenSSH Server“ aktivieren (damit man halt später per Laptop zugreifen kann)
Benutzername & Passwort vergeben
mit ihr später per Laptop zugreifen könnt) - und last but not least....


euch allen noch einen schönen Abend.
....viele Grüße,

d-hubs

und später ( am Mittwochmorgen ) dann die Fortsetzung..... iwie liefert das Forum hier immer wieder errors beim Posten..


PS. ich hab Anja kontaktiert - und darum gebeten, dass wir diesen Thread wohl umbenennen könnten.. Denke dass das sich eignen..
Dieser Thread - ich denke er entwickelt sich gerade sehr schön weiter – inzwischen geht es nicht mehr nur um das 2.0-Release, sondern halt wie wir hier sehen, auch um Installation, Erfahrungen auf NAS-Systemen und Updates (wie jetzt 2.1). und so weiter...

Ich hab sie vor wenigen Stunden gefragt, ob es möglich wäre, den Thread-Titel etwas allgemeiner zu fassen, z. B. vielleicht etwa so...

"Immich – Neuigkeiten, Installation & Erfahrungen im Einsatz..."

Wär super - wenn wir den so nennen könnten, denn da passen dann all diese Dinge rein.. die Immich betreffen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Vielen lieben Dank Anja - das ist super - so bekommt dieser Thread nun noch eine neue "Richtung" er kann zum Austausch über den konkreten Einsatz werden - wertvoll für die Community,

Schönen Abend.

PS: Update - und Ergänzung zu dem Thema von Vorgestern - der Install / dem Setup: ....also, nachdem ich gestern Abend nicht mehr so ohne weiteres das hier ergänzen konnte - hier noch der Rest der Anleitung zum Immich-Setup. ....Wir waren bei der Ubuntu Server 24.04 LTS installation (vgl. oben)... wenn diese Installation dann durch ist

- pps. Im Moment hackt es leider mit dem Posten - hier..
ich werde es später nochmals versuchen..



jedenfalls käme nun - innerhalb der vorgestern begonnenen Schritt-für-Schritt Folge dann der 4. Punkt.

4. Nach Abschluss: System starten → Anmelden.

..... und nun kommt das Ding mit Docker ... Docker installieren: nun im Terminal (oder SSH, falls man halt schon von einem anderen Rechner zugreift): ... und da das im 'Moment nicht zu posten ist - werd ich das später nachliefern.

euch allen einen schönen Abend.

viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
-Anzeige-