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Nachdem mein I-Phone "bunte Bilder" macht, die aber häufig nichts mit der Realität zu tun haben, und die Dinger auch viel zu langsam sind nutze ich doch wieder häufiger eine "Immer dabei Kamera". Zur Zeit primär eine Nikon ZFc mit dem 16-50 mm. Die passt so gerade in eine Jackentasche oder in die Fahrertür meines Autos. Dazu habe ich noch ein Weitwinkel und ein Telezoom von Nikon. Schön leicht aber von sehr ordentlicher Qualität.Wertes Forum,
neulich kam ein Verwandter auf mich zu und bat um eine kleine Kaufberatung. Er bräuchte eine kleine, feine Kamera, die er beim Spazierengehen stets mit sich herumtragen kann und die natürlich auch gute Bilder macht.
Ja natürlich fielen mir die üblichen Verdächtigen ein, von der Canon Ixus bis hin zur Leica Q und ich fragte entsprechend seine Vorstellungen ab.
Zwischendurch zückte er sein Telefon - und da überlegte ich mir, er hat ja ein recht aktuelles iPhone sogar mit extra Teleobjektiv, wozu braucht er eigentlich noch was anderes?
Das Ding kann fotografieren, filmen, hat grundsolide Bearbeitungsfunktionen und wenn man mag, kann man den ganzen Kram sogar instant ins Netz stellen.
Da kam er auch ins Grübeln und meinte, er müsse sich mal mit der eingebauten Kamera beschäftigen.
Ich war immer ein großer Fan von "Edelkompakten", hatte selbst stets eine kleine Fuji, eine Sony RX100, Sigma DP, Leica X1/X2 usw. im Bestand. Verkraftbare Kompromisse bei ganz guter Bildqualität. Aber für das "richtige Fotografieren" kam und kommt stets die "Große" zum Einsatz. Viel Glas, viel Licht, viel Bild.
Nun werfe ich die philosophische Frage auf: Wozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte? Wie werden deren Fotos verwertet? Was macht sie faktisch SOVIEL besser als ein halbwegs aktuelles smartphone?
Heimlich Menschen auf der Straße "abschießen" liegt mir z.B. persönlich gar nicht, bunte Herbstblätter oder schicke Eisbecher fotografieren kann man auch gut mit dem handy und letztlich baumelt auch nur ein Pfund mehr um den Hals.
Es ist ein geiles Spielzeug, keine Frage - aber rein pragmatisch gesehen?
Was meint ihr dazu?
Die brauchst Du für den Sucher, den hat nämlich kein SmartphoneWozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte?
Was bedeutet beim Fotografieren schon ‘Realität’? Wenn wir den Auslöser drücken, entsteht kein Abbild der Realität, sondern ein visuelles Artefakt, das durch technische Vorgaben, ästhetische Entscheidungen, und emotionale Bedeutungszuschreibungen geformt ist. Man könnte sagen: Die Kamera speichert nicht die Realität, sondern eine Interpretation der Realität – vermittelt durch Mensch und Maschine.Nachdem mein I-Phone "bunte Bilder" macht, die aber häufig nichts mit der Realität zu tun haben ...
Die Antwort ist offensichtlich, wenn man sich abseits von "Sonne lacht - Blende Acht"-Bedingungen bewegt. Eine Sony RX 100 liefert bei ISO 3200 immer noch detailliertere Bilder als eine aktuelle Smartphone-Kamera mit den ganzen Software-Algorithmen bei ISO 800. Wenn das nicht wichtig ist, ist die Smartphone-Kamera eine sehr gute "Immer dabei"-Kameralösung, sofern einem die Hardware-Brennweiten zusagen.Nun werfe ich die philosophische Frage auf: Wozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte? Wie werden deren Fotos verwertet? Was macht sie faktisch SOVIEL besser als ein halbwegs aktuelles smartphone?
Kleines Beispiel: ich habe ein Modellbahnmodul mit dem Smartphone aufgenommen. Das ist 1 m lang und läuft von 50 cm auf 25 cm zu. Von vorne aufgenommen, sind die Linien aber fast parallel. Außerdem werden Lichtstimmung gerne mal "optimiert". Will ich aber nicht!Was bedeutet beim Fotografieren schon ‘Realität’? Wenn wir den Auslöser drücken, entsteht kein Abbild der Realität, sondern ein visuelles Artefakt, das durch technische Vorgaben, ästhetische Entscheidungen, und emotionale Bedeutungszuschreibungen geformt ist. Man könnte sagen: Die Kamera speichert nicht die Realität, sondern eine Interpretation der Realität – vermittelt durch Mensch und Maschine.
Das Handy ist die Kamera, die ich (fast) immer dabei habe. Die Anzahl der positiven Kommentare zu solchen Bildern sprechen da für sich.
| Titel | Anwendungsfall | Besteht für mich aus… | Kommentar |
| Immerdabei | Immer | iPhone | Unfassbar gute Ergebnisse möglich |
| Das kleine Besteck | Will eine Kamera mitführen aber nicht beschwert sein. | Kleine z mit Pancake oder iPhone oder Edelkompakte * | Unscharfer Bereich, viele Optionen. Smartphones dringen von unten ein, DX/FX-Bodies von oben. |
| Maximalausstattung | Maximale Ergebnisse angestrebt | z8 und bestmögliche Optik | Bestmögliche Ergebnisse mit Schlepperei und Mitdenken! (Verpfuschen ist möglich!) |
Aber hat sich denn bei der rx100 VIIa mehr geändert als die usb-geschichte?
Würde sich vielleicht lohnen das mal nachzuschlagen. Die Änderungen zu einer A Version können relevant seinAber hat sich denn bei der rx100 VIIa mehr geändert als die usb-geschichte?
Du bist doch sonst für vieles offen.Für mich ist es aber kein fotografieren sondern nur draufdrücken und festhalten.
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