"Immerdabei" - aber wozu eigentlich?

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Gelöschtes Mitglied 130444

Guest
Wertes Forum,
neulich kam ein Verwandter auf mich zu und bat um eine kleine Kaufberatung. Er bräuchte eine kleine, feine Kamera, die er beim Spazierengehen stets mit sich herumtragen kann und die natürlich auch gute Bilder macht.
Ja natürlich fielen mir die üblichen Verdächtigen ein, von der Canon Ixus bis hin zur Leica Q und ich fragte entsprechend seine Vorstellungen ab.
Zwischendurch zückte er sein Telefon - und da überlegte ich mir, er hat ja ein recht aktuelles iPhone sogar mit extra Teleobjektiv, wozu braucht er eigentlich noch was anderes?
Das Ding kann fotografieren, filmen, hat grundsolide Bearbeitungsfunktionen und wenn man mag, kann man den ganzen Kram sogar instant ins Netz stellen.
Da kam er auch ins Grübeln und meinte, er müsse sich mal mit der eingebauten Kamera beschäftigen.

Ich war immer ein großer Fan von "Edelkompakten", hatte selbst stets eine kleine Fuji, eine Sony RX100, Sigma DP, Leica X1/X2 usw. im Bestand. Verkraftbare Kompromisse bei ganz guter Bildqualität. Aber für das "richtige Fotografieren" kam und kommt stets die "Große" zum Einsatz. Viel Glas, viel Licht, viel Bild.

Nun werfe ich die philosophische Frage auf: Wozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte? Wie werden deren Fotos verwertet? Was macht sie faktisch SOVIEL besser als ein halbwegs aktuelles smartphone?
Heimlich Menschen auf der Straße "abschießen" liegt mir z.B. persönlich gar nicht, bunte Herbstblätter oder schicke Eisbecher fotografieren kann man auch gut mit dem handy und letztlich baumelt auch nur ein Pfund mehr um den Hals.

Es ist ein geiles Spielzeug, keine Frage - aber rein pragmatisch gesehen?

Was meint ihr dazu?
 
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Wertes Forum,
neulich kam ein Verwandter auf mich zu und bat um eine kleine Kaufberatung. Er bräuchte eine kleine, feine Kamera, die er beim Spazierengehen stets mit sich herumtragen kann und die natürlich auch gute Bilder macht.
Ja natürlich fielen mir die üblichen Verdächtigen ein, von der Canon Ixus bis hin zur Leica Q und ich fragte entsprechend seine Vorstellungen ab.
Zwischendurch zückte er sein Telefon - und da überlegte ich mir, er hat ja ein recht aktuelles iPhone sogar mit extra Teleobjektiv, wozu braucht er eigentlich noch was anderes?
Das Ding kann fotografieren, filmen, hat grundsolide Bearbeitungsfunktionen und wenn man mag, kann man den ganzen Kram sogar instant ins Netz stellen.
Da kam er auch ins Grübeln und meinte, er müsse sich mal mit der eingebauten Kamera beschäftigen.

Ich war immer ein großer Fan von "Edelkompakten", hatte selbst stets eine kleine Fuji, eine Sony RX100, Sigma DP, Leica X1/X2 usw. im Bestand. Verkraftbare Kompromisse bei ganz guter Bildqualität. Aber für das "richtige Fotografieren" kam und kommt stets die "Große" zum Einsatz. Viel Glas, viel Licht, viel Bild.

Nun werfe ich die philosophische Frage auf: Wozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte? Wie werden deren Fotos verwertet? Was macht sie faktisch SOVIEL besser als ein halbwegs aktuelles smartphone?
Heimlich Menschen auf der Straße "abschießen" liegt mir z.B. persönlich gar nicht, bunte Herbstblätter oder schicke Eisbecher fotografieren kann man auch gut mit dem handy und letztlich baumelt auch nur ein Pfund mehr um den Hals.

Es ist ein geiles Spielzeug, keine Frage - aber rein pragmatisch gesehen?

Was meint ihr dazu?
Nachdem mein I-Phone "bunte Bilder" macht, die aber häufig nichts mit der Realität zu tun haben, und die Dinger auch viel zu langsam sind nutze ich doch wieder häufiger eine "Immer dabei Kamera". Zur Zeit primär eine Nikon ZFc mit dem 16-50 mm. Die passt so gerade in eine Jackentasche oder in die Fahrertür meines Autos. Dazu habe ich noch ein Weitwinkel und ein Telezoom von Nikon. Schön leicht aber von sehr ordentlicher Qualität.
 
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Nachdem mein I-Phone "bunte Bilder" macht, die aber häufig nichts mit der Realität zu tun haben ...
Was bedeutet beim Fotografieren schon ‘Realität’? Wenn wir den Auslöser drücken, entsteht kein Abbild der Realität, sondern ein visuelles Artefakt, das durch technische Vorgaben, ästhetische Entscheidungen, und emotionale Bedeutungszuschreibungen geformt ist. Man könnte sagen: Die Kamera speichert nicht die Realität, sondern eine Interpretation der Realität – vermittelt durch Mensch und Maschine.

Das Handy ist die Kamera, die ich (fast) immer dabei habe. Die Anzahl der positiven Kommentare zu solchen Bildern sprechen da für sich.
 
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Nun werfe ich die philosophische Frage auf: Wozu brauche ich eigentlich eine kleine Kamera aka Edelkompakte? Wie werden deren Fotos verwertet? Was macht sie faktisch SOVIEL besser als ein halbwegs aktuelles smartphone?
Die Antwort ist offensichtlich, wenn man sich abseits von "Sonne lacht - Blende Acht"-Bedingungen bewegt. Eine Sony RX 100 liefert bei ISO 3200 immer noch detailliertere Bilder als eine aktuelle Smartphone-Kamera mit den ganzen Software-Algorithmen bei ISO 800. Wenn das nicht wichtig ist, ist die Smartphone-Kamera eine sehr gute "Immer dabei"-Kameralösung, sofern einem die Hardware-Brennweiten zusagen.
 
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In meinen Augen verlieren die Edelkompakten mehr und mehr ihre Daseinsberechtigung.

Dennoch habe ich im Fall des ungeplanten, spontanen Fotos folgende Vorteile:

Sucher - bei Sonne nur schwer zu ersetzen.

Kippbares Display - extrem hilfreich bei bodennahen Aufnahmen.

Einsatzbereitschaft - einschalten - bereit;
beim Handy bin ich am Entsperren, Starten der App, dann kommt der nächste Anruf, oder irgendeine besch......(zensiert) App drängelt sich in den Vordergrund ...
Letztlich: Chance vorbei, ich kann wieder einpacken...
 
5 Kommentare
Bladerunner64
Bladerunner64 kommentierte
Mit einem Doppelklick auf den Einschaltknopf lässt sich, bei Android, sofort die Kamera starten.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Man kann mittlerweile bei den Smartphones ja allerlei einstellen, aber meines Wissens nach nicht die Blende. Mit dem Sucher und dem Klappdisplay wären das für mich schon 3 Gründe
 
Bladerunner64
Bladerunner64 kommentierte
Jep, die Blende beim Handy ist fest und nicht verstellbar. Allerdings lässt sich, zB bei der App Open Camera, immerhin die Belichtungskorrektur +-3 einstellen
 
kommentierte
Mittlerweile gibt es zumindest bei einigen iPhones eine eigene Taste für den Start und Bedienung der Kamera-App. Auch die Belichtungskorrektur ist schnell machbar (lässt sich einfach durch sliden neben AF-Punkt einstellen).
Der fehlende Sucher ist im Prinzip das schlagende Argument. Habe selbst schon ungezählte Male das Telefon ans Auge gehalten ;)
 
schneemann
schneemann kommentierte
Die Edelkompakten ersetzt es nur zum Fotografieren. Doch eine Leica ist mehr als nur ein Fotoapparat. ;)
Die Edelkompakten wie Leica Q oder Fuji 100x werden doch hautsächlich von ambitionierten Fotografen als Zweit- oder Drittkamera genutzt. Oder von modebewussten Content-Creatoren.

Wirklich komplett ersetzt es die "normalen" Kompaktkameras.
 
Was bedeutet beim Fotografieren schon ‘Realität’? Wenn wir den Auslöser drücken, entsteht kein Abbild der Realität, sondern ein visuelles Artefakt, das durch technische Vorgaben, ästhetische Entscheidungen, und emotionale Bedeutungszuschreibungen geformt ist. Man könnte sagen: Die Kamera speichert nicht die Realität, sondern eine Interpretation der Realität – vermittelt durch Mensch und Maschine.

Das Handy ist die Kamera, die ich (fast) immer dabei habe. Die Anzahl der positiven Kommentare zu solchen Bildern sprechen da für sich.
Kleines Beispiel: ich habe ein Modellbahnmodul mit dem Smartphone aufgenommen. Das ist 1 m lang und läuft von 50 cm auf 25 cm zu. Von vorne aufgenommen, sind die Linien aber fast parallel. Außerdem werden Lichtstimmung gerne mal "optimiert". Will ich aber nicht!
 
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Mein "Handy" ist ein uraltes Nokia classic, so alt, das es noch gar keine Kamera hat! Meine - fast immer dabei - ist eine relativ alte Fuji X-E2s mit XF 2/18mm als fast immer drauf bei Spaziergängen und wenn ich auf Städtetouren beispielsweise ernsthafter Fotografieren will, kommt eine kleine Tasche mit XF2,8/14 und 2/50mm dazu. Macht zusammen mit zwei Reserveakkus etwa ein Kilogramm...
Festungsmauer in Saint Malo/Bretagne 4/25, AK; für die meisten meiner Anwendungen reichen die 16 MP voll aus...

Bell25_Schattenrisse_DSF9381_web.jpg
 
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Wenn ich in "Minimalkonfiguration" unterwegs bin, kommt nur mein Siemens A52 mit.. leider ist in den nächsten Jahren wohl Schluss mit GSM.
 
Je kleiner die Immerdabei-Kamera ist, umso öfter hat man Sie wirklich dabei.
Je kleiner die Immerdabei-Kamera ist, umso weniger Vorteile hat Sie gegenüber dem Smartphone.

Eine richtige Kamera macht nur dann Sinn, wenn man das Fotografieren ein Stück weit als Selbstzweck sieht und sich intensiver mit der Aufnahme, aber auch der Nachbearbeitung befassen will. Die bunte, geschönte Welt im Handy ist doch für nette Erinnerungen wie gemacht. Da ist es doch geradezu genial, dass das Meer blauer, die Wolken weißer, die Haut glatter und der Sonnenuntergang spektakulärer ist.

Für den Alltag reichen daher den allermeisten Menschen in den allermeisten Situationen Ihre Smartphones. Millionen Menschen machen so täglich Ihre Konzertfotos, während uns die neueste Kamera mit dem lichtstärksten Objektiv gerade so reichen würde. Wir werden zunehmend "nur noch" mit dem Smartphone unterwegs sein. Bereits heute ersetzt es die Geldbörse und die Brieftasche, der gerade beschlossene Führerschein im Smartphone wird ein nächster Schritt sein. Zudem ersetzt es den Taschenkalender, das Notizbuch, das Diktiergerät, dutzende Aktenordner oder Fotoalben, den Briefkasten, den Walkman, den Bücherschrank, die Tageszeitung und eben die Kamera.

Was ich schade finde ist, dass es die meisten Bilder niemals aus dem Smartphone herausschaffen. Im Gegenteil, ich bekomme von meinen "Models" häufig Nachrichten wie: Ich habe ein neues Handy, schick mir noch einmal die Bilder.

Ich verschicke grundsätzlich nach meinen Shootings ein paar Ausdrucke auf hochwertigem Papier. Das sorgt relativ häufig für echtes positives Erstaunen. Das sind die Menschen nicht mehr gewohnt.
 
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Es geht nicht unbedingt um die Verfügbarkeit und Qualität der Kamera. Ich photographiere und komponiere bewusster mit einer Kamera - das Smartphone ist einfach nicht inspirierend.
 
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Das ist auf alle Fälle ein Punkt. Ich habe viele Jahre mit einer sehr hochwertigen, aber kleinen und damit in Brennweite und Lichtstärke limitierten Kamera gearbeitet und mich dann wieder bewusst für ein umfangreiches System entschieden. So kann man eine Bildidee wesentlich häufiger wie gewünscht umsetzen.
 
Sprich jemand auf der Strasse an und bitte darum fotografieren zu dürfen.
Mit einer kamera bist Du Fotograf, mit einem Smartphone bist Du der "creepy guy"....
 
3 Kommentare
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Zum einen das und wenn man mit Stativ und großer Kamera zugange ist, rennen die Leute auch weniger ins Bild.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
sdb
Oder sie rennen gleich das Stativ mit Schmackes um...
 
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Für genau diese Anwendungsfälle (und ein bisschen Carrerabahn-Feeling) habe ich mir den MC-30 dazugekauft. Immer schön die Überwurfmutter zudrehen!
 
Ich weiss auch nicht, wozu man eine Kamera immer dabei haben muss. Ich habe sogar das Smartphone nicht immer dabei. Aber da entgeht mir auch nichts und ich leide dann auch nicht unter unbefriedigten Zwängen. Der "Eisenbahner" läuft ja auch nicht ständig mit roter Schirmmütze und Trillerpfefe durch die Gegend...

Immer bereit sein für den Schnappschuss des Lebens? Es gibt auch andere Dinge.

Obwohl - auch ohne Kamera mache ich mir tatsächlich oft Gedanken über Gesehenes und wie man daraus etwas Zeigbares machen könnte. Ob dann aber eine "Immer-Dabei-Kamera" das Richtige wäre, glaube ich nicht. Das Smartphone ist es ja auch nicht.
 
1 Kommentar
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Es gibt eine halbe Autostunde von uns entfernt einen idyllischen See, den wir häufig besuchen. Früher habe ich IMMER das Fotogeraffel mitgenommen und alles abgeknipst. Ich mache das seit Jahren nicht mehr, jetzt genießen wir den See einfach, selbst ohne smartphones ;)
 
Schon bislang habe ich meine Nikon Z50 II als kleine, leichte, leistungsfähige "Immerdabei-Kamera" verwendet.
Und mit dem bald bei mir eintreffenden neuen Objektiv Nikkor Z DX 16-50mm f/1:2.8 VR werde ich mit dieser Kombi vermutlich noch häufiger unterwegs sein.
Darauf freue ich mich schon.

Gruß
Hans
 
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Ich sortiere das für mich etwa so ein:
TitelAnwendungsfallBesteht für mich aus…Kommentar
ImmerdabeiImmeriPhoneUnfassbar gute Ergebnisse möglich
Das kleine BesteckWill eine Kamera mitführen aber nicht beschwert sein.Kleine z mit Pancake oder iPhone oder Edelkompakte *Unscharfer Bereich, viele Optionen. Smartphones dringen von unten ein, DX/FX-Bodies von oben.
MaximalausstattungMaximale Ergebnisse angestrebtz8 und bestmögliche OptikBestmögliche Ergebnisse mit Schlepperei und Mitdenken! (Verpfuschen ist möglich!)

* das ist der aus meiner Sicht unklarste Bereich, vielleicht auch der umkämpfteste, wo 90% aller Lösungen passen könnten. Da könnte ich auch noch einmal schwach werden und eine Fuji X100vi kaufen oder ähnliche Spinnereien.
 
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1 Kommentar
ni27fo
ni27fo kommentierte
"Verpfuschen" kann man wahrscheinlich auch mit Smartphone (ja, es gibt auch andere als iPhone) oder mit dem kleinen Besteck
 
Ich glaube ne kleine kompakte mit Top-AF und modernem Sensor würde auch heute ihre Käufer finden.

Entweder dann ein lichtstarkes 24-70 oder ein nicht ganz so lichtstarkes 28-200.

Sowas dann im Hosentaschenformat...
 
T
Tom.S kommentierte


Die Sony RX100 VIIa ist im Februar diese Jahres erschienen.
Die ZV sind Kameras die vor allem für Vlogger designt wurden und keinen optischen Sucher haben.
 
N
Nikorino kommentierte

Aber hat sich denn bei der rx100 VIIa mehr geändert als die usb-geschichte?

Jetzt werde ich mich wohl doch noch mal tiefer gehend mit dem Sony Autofokus beschäftigen...
 
T
Tom.S kommentierte
Aber hat sich denn bei der rx100 VIIa mehr geändert als die usb-geschichte?

Ich habe nur die ANkümdigung mitbekommen aber mich nicht näher damit beschäftigt. Immer-dabei-Kamera hatte ich noch nie.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Aber hat sich denn bei der rx100 VIIa mehr geändert als die usb-geschichte?
Würde sich vielleicht lohnen das mal nachzuschlagen. Die Änderungen zu einer A Version können relevant sein
Meine VA hat im Vergleich zur V keine neue Funktionalität, aber einen neueren Prozessor (der alte war wohl nicht mehr verfügbar) und die neue Menüstruktur.
Damals wollte ich unbedingt die neueste V, weil die noch F1.8 bei 24mm hat aber Zoom nur bis 75mm - heute würde ich mich eher für die 200mm entscheiden und die etwas schwächere Blende in Kauf nehmen

 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte

Ja, das muss ich mir wirklich mal anschauen. f/1,8 bei 24mm ist mir bei der Sony auch wichtig!

Interessant fand ich vor genau diesem Hintergrund und eben auch meinem Beitrag #16, dass ja Canon dieses Jahr eine komplett neue entwickelte Kompakte auf den Markt geworfen hat.
 
Was heisst denn Immerdabeikamera?
Auf dem Klo? Beim Radwechsel? Beim Streuselkuchenbacken? Beim Staubsaugen?
Es gibt große und kleine Kameras.
Es gibt Knipser und ernsthafte Fotografen.
Geht man fotografieren nimmt man was Großes, was Kleines, oder Beides.
Geht man Immerdabeikamerafotografieren nimmt man das Hobby nicht so genau oder drückt aufs Handy.
Da kann man sich auch im Halmaklub anmelden.
Entweder ich nutze meine Freizeit zum fotografieren oder lasse es bleiben.
Die Immerdabeikamera machts auch nicht besser.
 
Ralf_HH
Ralf_HH kommentierte

Die “Immerdabeikamera“ ist m.E. ein (ggf, ergänzendes) Werkzeug, was einem ermöglicht, ohne spürbare Last oder Volumen (Gewicht, ausgebeulte Taschen oder Tragebehältnis) eine sich in allen Lebenslagen zufällig/spontan auftuende Szene dokumentarischem Charakters einzufangen, ohne sich gezielt auf der Fotopirsch zu bewegen.
Für mich heißt das: Trotz Sony RX100M3 ist es das Smartphone.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Und ich habe nichtmal eine Immerdabeikamera.
Das Handy für irgendwelchen Nullachtfünfzehn Firlefanz.
Fuji X100F Zf Z9 zum fotografieren.

Wenn ihr so meint ist es das Handy....Immerdabeikamera. Für mich ist es aber kein fotografieren sondern nur draufdrücken und festhalten.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Grundsätzlich richtig.

Aber wie oft bist du schon in Situationen geraten, in denen du es heftig bereut hast, keine Kamera dabei zu haben?

Ich hatte da so einige.....
 
svantevit
svantevit kommentierte

Noch nie. Wirklich!
In meiner Freizeit habe ich immer!!!!!!! eine Kamera mit.
Im Berufsleben und Alltagserledigungen reicht das Handy.
Das hat dann dokumentarischen Charakter, für andere uninteressant und nicht bestimmt.
Wenn ich überhaupt Zeit dazu finde und auf Motive achte.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
Hier im Forum wurde durch die Betreiberinnen irgendwann dieses Jahr mal ein Ranking der zehn meist verkauften Kameras veröffentlicht.

Zumindest mit einer Ricoh gr III (irgendeine davon) war unter den zehn meist verkauften Kameras auch eine Kompakte mit vertreten. Gute Kompaktkameras scheinen ja immer noch Käufer zu finden.
 
N
Nikorino kommentierte
Das war so eine top 10, wie ich sie gesucht habe...

Heute morgen zufällig im Forum entdeckt.

Sie enthält auch einige Kompakte (Canon, Ricoh).
 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte
@W.W. von Kodak habe ich gar nix geschrieben.
Das war @Wuxi .
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Doch, dein Link in #18.1 zeigt eine Kodak-Kurve.

Cooler Link in #18.3!
 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte

Ja, aber was hab ich denn davor geschrieben und auch direkt im Beitrag 18,1?

Um Kodak ging es mir nicht, habe nie irgendwo Kodak erwähnt.

Ich bin doch selbst auf deinen Kodak Kommentar nicht weiter eingegangen 😅

Geschrieben habe ich von Ricoh und die sind mit der Kompaktkamera gr 4 auch in 25 wieder unter den Top 10 der meist verkauften Kameras 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
N
Nikorino kommentierte


"Cooler Link in #18.3!"

Jaaaa, genau sowas hatte ich gesucht und per Zufall heute morgen hier doch noch entdeckt.
Da kam mir auch erst nochmal die kompakte von Canon in den Sinn.

Leider muss ich gestehen, dass ich gar nicht alle vertreten Kameras kenne und einordnen kann 😅
 
Für mich ist es aber kein fotografieren sondern nur draufdrücken und festhalten.
Du bist doch sonst für vieles offen.
Die Smartphones sind für Fotografie optimiert. Die können viel!
 
2 Kommentare
svantevit
svantevit kommentierte
Ich weiss. Und ich kenne alle Funktionen. Aber ich weigere mich dagegen. Da bin ich stur.
Ich will eine Kamera.
 
RAWky
RAWky kommentierte
Smartphone ist optimiert fürs Fotografieren? Ja schon, aber eine Kamera ist optimierterer!
 
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