iMac oder Mac Mini für Bildbearbeitung?

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Hab jetzt mal bei Apple geschaut: da bekäme ich einen Mac Mini mit 3,0 GHz Dual Core Intel i7 Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Festplatte plus Magic Mouse 2 für rund 1.700,- Euro. Dann noch einen Eizo Monitor für ca. 600,- Euro, macht also 2.300,- Euro. Das wäre so ungefähr meine Schmerzgrenze. Wenn diese Kombination dann acht bis sogar zehn Jahre laufen würde, dann wäre das wirklich nicht schlecht.
 
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Das Beispiel habe ich für Stefan L. angeführt. Für reine RAW-Entwicklung brauchst du keine 4GB Grafikkarte und auch keine 32 GB RAM. Da liegst du im Budget noch deutlich drunter. Das Beispiel bezog sich auf Videoschnitt als Vorgabe.

Mein derzeitiger iMac ist ein 27" i7 von 2011. Mit 16 GB habe ich bei der Bildbearbeitung nur selten Probleme. Zumindest bei der RAW-Bearbeitung nicht, die bei mir 99% der Arbeit ausmacht. Bildretusche an 24 Megapixeln machen sich manchmal schon bemerkbar.

Aber: Ich habe mir damals schon eine relativ gute Ausstattung des iMac ausgesucht, damit er auch lange noch mit seinen Aufgaben zurechtkommt. Bei mir sind es jetzt über 5 Jahre und nur weil ich auch Videos schneide, wird der Drang nach einem aktuellen Modell größer.

Und bitte! Die Beispiele, dass man den RAM nicht selbst nachrüsten kann, bezieht sich immer auf die kleinen 21,5"-er. Das sind Officerechner, keine Arbeitsplätze für Foto- und Videografen. Unter 27" würde ich nie mehr gehen und bei denen kann man ganz einfach den RAM austauschen.
 
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Diesen (änlichen) Rechner nutze ich in Form eines MacBookPro 13 Retina schon seit über 3 Jahren (letztes Jahr gabs ein upgrade) ohne dass er Schwächen zeigt. Kann ich nur wärmstens empfohlen! Ein großer Mac kommt auch noch irgendwann...
 
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Displaygröße ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Displaygröße. Da hilft auch kein Retina! Googlet mal Retina und MacBookPro. Da jammern Hunderte darüber, dass sie bei der Retinaauflösung nichts mehr erkennen können. Zugegeben, meist ältere Menschen. Die Fotos sehen natürlich gut aus, aber die Menüs etc. sind nicht mehr zu lesen, erst, wenn sie die Auflösung wieder hochsetzen. Und in den kommenden 8-10 Jahren werden die Augen bestimmt nicht besser.

Ich habe auch ein 15" MacBookPro mit dem optionalen matten Display mit höherer Auflösung. Aber ratet mal, woran ich lieber sitze: an 15" oder 27"? :kaffee:
 
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Wie schon gesagt: ich habe im Beruf ein Notebook. Ich will privat einen iMac oder einen Mac Mini.
 
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Entspanne Dich Hier wollte ich den Prozessor, Arbeitsspeicher und OS X als Beispiel vorbringen. Und so nebenbei, das MaBook ist fürs Reisen und fürs Sofa! Im Arbeitszimmer stehen zwei 24Zoll Eizo. Alles ist gut und über Probleme mit Retinaauflösung habe ich des öfteren geschrieben. Damit darf man die Schärfe nur bei 200% Vergrößerung beurteilen. Sonst werden Bilder, die nicht 100%ing scharf sind, nicht als solche erkannt und sind dann auf "normalen" Monitoren unscharf.
 
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aber die Menüs etc. sind nicht mehr zu lesen
Das Retinadisplay kann nichts dafür, dass manche Leute nicht programmieren können, bzw. sich nicht an die Richtlinien halten.
Wenn 4k-Monitore gesellschaftsfähig werden – und am Horizont zeichnen sich ja schon 8k-Displays ab – trennt das bei so manch' hingefrickelter Software, und noch viel schlimmer: Milliarden von Webpages, die Spreu vom Weizen.
Sonst werden Bilder, die nicht 100%ing scharf sind, nicht als solche erkannt
Die Bilder sind 100%ig scharf, sie sind halt nicht 200%ig scharf. Kameras und Anzeigegeräte kommen so langsam mal wieder ins richtige Verhältnis zueinander.
 
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Die Bilder sind 100%ig scharf, sie sind halt nicht 200%ig scharf. Kameras und Anzeigegeräte kommen so langsam mal wieder ins richtige Verhältnis zueinander.

Es geht nicht um das Verhältnis Kamera zu Monitor, sondern um die Auflösung des menschlichen Auges und/oder dem richtigen Abstand zum Monitor.
Wenn die Auflösung steigt, müsste man den Abstand verringern, d.h. mit der Nase aus dem Display hocken, oder man beurteilt die Schärfe bei 200%.
 
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dem richtigen Abstand zum Monitor.
Und der ist gegeben, wenn ich das ganze Bild gemütlich betrachten kann.
Diese Irrung mit dem Vergrößern von Kleinbild auf min. 1m x 1,5m und das dann aus 40cm Entfernung betrachten, wird eine nette Anekdote der Geschichte der Fotografie werden. In zehn Jahren kräht da kein Hahn mehr nach.
 
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