Der Hutewald Halloh ist relativ klein, vielleicht 300x400m. Also nicht mit dem Urwald Sababurg vergleichbar, der deutlich größer ist.
Im Unterschied zum Urwald Sababurg ist dieser Wald hier ein fast reiner Buchenwald, nur in den Randbereichen mischen sich ein paar andere Bäume dazwischen, die aber deutlich jünger sind.
Nicht weit von diesem Wald gibt es noch das Naturschutzgebiet "Paradies", ein alter Hutewald, der aus Mischwald besteht. Dort finden sich einige wunderschöne verknorpelte Eichen, sehr alte und ausladende Nadelbäume und ebenfalls ein paar Buchen.
Aber an diesem Morgen wäre da etwas zu viel geworden, ich habe mir in diesem kleinen Waldstück etwa 90 Minuten genommen und die Atmosphäre genossen. An einem der schönsten Bäume gibt es eine Bank, auf der man es sich dann auch gemütlich machen kann.
Wenn das erste Licht durch die Baumkronen fällt, dann ist das Farbspiel auf den mächtigen Stämmen interessant. An dem Baum, den ich jetzt noch zeige, kann man die Veränderung des Waldes gut erkennen. Hier sind bei einem Sturm vor etwa 2 Jahren möchte Äste herausgebrochen und der hohle Stamm ist zu erkennen.
Auch im Hintergrund sieht man einiges an Totholz.