Lösung Ich schmiere von .nef zu .jpg ab .... und find's gut!

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Wie jetzt... eine JPEG vs. Rohdaten Diskussion? Sowas, das gab's ja noch nie!

...und der "Quoten-S5er" war auch schon dabei. :D
 
Kommentar
Anzeigen
Ich empfehle dir mal den leichgewichtigen Bildbetrachter Geeqie. Der Zeigt die Raw-Vorschaubilder direkt an. Das ist zum "schnell mal zeigen" allemal prima.

Eigentlich zeigen alle Bildbetrachter, die ich kenne, das Raw-Vorschaubild - falls Du damit das Embedded JPG meinst.

Wuesste jedenfalls nicht, wer das anders macht.
 
Kommentar
Bislang war es mir nicht vergoennt, die Schaerfe von entwickleten NEFs direkt aus der Kamera zu bekommen.

Habe alls Schaerfegrade von 0 bis 9 ausprobiert.
7 ist meist das absolute Maximum - und mit CNX2 geht es immer schaerfer als direkt OoC.

Auch bei den Lichtern und Schatten kommt JPG einfach nicht nach ...

Kann das Argument also nur fuer Schnappschuesse nachvollziehen.

Nur weiss ICH vorher nie, ob es ein Schnappschuss oder was besseres / wichtigeres wird :)
 
Kommentar
JPG und RAW parallel speichern und beim Auswerten der Bilder entscheiden, was ein Schnappschuss ist und was nicht.
Solche Ein- oder Anfälle habe ich auch immer mal wieder. Spätestens wenn ich beim Trennen der Spreu vom Weizen dann auch noch darauf achten muss ob ich jetzt nur das JPG, oder das NEF, oder beides in die Tonne kloppe und mein Hirn mit dem zusätzlichen Abwägen belaste (heb ich's auf? hau ich's weg? ist es noch als Schnappschuss gut genug? heb ich's als Schnappschuss auf?) gebe ich die Idee dann wieder auf und verzichte auf die JPEGs...
 
Kommentar
Du hast mich falsch verstanden :)
Vermutlich, weil ich mal wieder zu schnell war.
Ich versuchs nochmal:

Ich argumentierte fuer die Verwendung von NEFs.

Weil eben die JPGs OoC nie so gut sind, wie das was man aus NEFs erzeugen *kann*.

Ob man soetwas erzeugen will, haengt fuer mich davon ab, ob es sich um einen Schnappschuss handelt oder nicht.
Bei Schappschuessen mag die JPG Qualitaet reichen - selbst wenn mal Fokus, Belichtung oder Weissabgleich suboptimal waren.

Aber ICH weiss vorher nie, ob es sich um einen Schnappschuss handelt oder nicht.
Dazu muesste ich Hellseher sein :)

Daher verwende ICH *immer* NEFs.

Mein Argument ging also eher in die Richtung: Wer NUR JPG verwendet, wird sich irgendwann mal aergern, wenn er NUR JPGs macht.

Das hatte also ueberhaupt nichts mit mir und meiner Verwendung von JPG oder/und NEF zu tun.

BTW, in den NEFs steckt immer ein Basic JPG in voller Groesse drin!
Das ist auch nicht soooo viel schlechter als ein Fine JPG Out-Of-Cam :)
Fuer den Zwecke braeuchte man also nicht JPGs *zusaetzlich* zu den NEFs zu erzeugen.

Besser?
 
Kommentar
Solche Ein- oder Anfälle habe ich auch immer mal wieder. Spätestens wenn ich beim Trennen der Spreu vom Weizen dann auch noch darauf achten muss ob ich jetzt nur das JPG, oder das NEF, oder beides in die Tonne kloppe und mein Hirn mit dem zusätzlichen Abwägen belaste (heb ich's auf? hau ich's weg? ist es noch als Schnappschuss gut genug? heb ich's als Schnappschuss auf?) gebe ich die Idee dann wieder auf und verzichte auf die JPEGs...
Ich nutze in aller Regel Jpgs. Zum einen weil sonst die Geschwindigkeit der Serienbildfunktion einbricht, zum anderen weil JPG idR genügend Qualität bietet und deutlich unaufwendiger ist. Wenn ich Portraits fotografiere oder gezielt auf künstlerische Jagd gehe – das heißt wenn ich weiß, dass ich eine Menge EBV vor mir habe – dann nehme ich RAW+JPG. JPG für die schnelle Vorauswahl und auch bei Portraits um gleich mal eine CD mitgeben zu können, RAW für die Reserven bei der EBV.

Ist wohl wie beim Thema Schutzfilter: Die Sache ist einfach nicht binär zu betrachten.
 
Kommentar
Du hast mich falsch verstanden :)
Ich glaube, gar nicht mal.

BTW, in den NEFs steckt immer ein Basic JPG in voller Groesse drin!
Das ist auch nicht soooo viel schlechter als ein Fine JPG Out-Of-Cam :)
Fuer den Zwecke braeuchte man also nicht JPGs *zusaetzlich* zu den NEFs zu erzeugen.
Schon, ist aber ein Arbeitsschritt mehr, den ich mir gerne spare. Ich hab aber auch eine unkonventionelle Art meine Bilder zu Archivieren. RAWs (der geringere Teil meiner Bilder) landen in Lightroom, die daraus erzeugten JPGs hingegen landen mit den OOC-JPGs in iPhoto, welches dann mein genereller Bildbetrachter ist.
 
Kommentar
Ich glaube, gar nicht mal.
Schon, ist aber ein Arbeitsschritt mehr, den ich mir gerne spare. Ich hab aber auch eine unkonventionelle Art meine Bilder zu Archivieren. RAWs (der geringere Teil meiner Bilder) landen in Lightroom, die daraus erzeugten JPGs hingegen landen mit den OOC-JPGs in iPhoto, welches dann mein genereller Bildbetrachter ist.
Hast du dir mal Aperture angesehen? Das wäre noch mal ein Arbeitsschritt weniger.
 
Kommentar
Hast du dir mal Aperture angesehen? Das wäre noch mal ein Arbeitsschritt weniger.
Ja, und für RAW-Entwicklung für untauglich befunden. Während LR Pinselstriche in Echtzeit anzeigt, muss ich bei AP einige Sekunden warten. Ich denke nicht, dass es am Rechner liegt: MBP aktuelle Generation 2,4 Core2Duo mit 4 GB RAM und SSD. AP-Lib war zum Testzeitpunkt leer.

Ich überlege aber, iPhoto durch AP zu ersetzen, da Faces und Places deutlich besser sind und ich auch die besseren Werkzeuge für schnelle JPG-Korrekturen habe. Die Trial lief mit meiner Lib von etwas über 30 GB dank der SSD ausreichend flüssig.
 
Kommentar
Eigentlich zeigen alle Bildbetrachter, die ich kenne, das Raw-Vorschaubild - falls Du damit das Embedded JPG meinst.

Wuesste jedenfalls nicht, wer das anders macht.
Es ging eigentlich gar nicht darum, auf welcher Basis ein Betrachter zu seinem angezeigten Bild kommt. shovelhead ist eben den Umweg gegangen, die Vorschaubilder zu extrahieren und diese dann zu zeigen.
Aber um dir bezüglich deiner Anmerkung ein Beispiel zu nennen, dass es anders macht: Die Bildbrowserkomponente von Bibble zeigt nicht die Vorschaubilder sondern bereits eine RAW-Entwicklung nach den Vorgaben des Konverters oder Nutzereinstellungen.
 
Kommentar
Hallo zusammen, ich bin in dieser Frage auch schon mehrfach hin und hergependelt. Einerseits dauert es mei meinem PC im ViewNX eine Ewigkeit, bis die Konvertierung durch ist, andererseits habe mich immer wieder geärgert, dass ich genau bei "DEM BILD" z.B. einer Fackel die NEF-Datei eben nicht hatte. Also war das Licht nicht mehr zu retten.... Mir geht es etwas wie Thomas.
Seither speichere ich dual auf der Karte, außer, wenn ich mit deutlich mehr als 200 Bildern rechne.
In der Erstselektion lösche ich dann beide, bzw. versehe die wenigen "sehr gelungenen" mit einem ensprechenden Label.
Zuletzt lasse ich mir nur die gelabelten NEF´s anzeigen und lege sie in einem anderen Ordner ab. Fertig! Der Rest wird dann einfach gelöscht, wenn ich es nicht vergesse :rolleyes:
Da hat wohl jeder seinen eigenen Stil...
 
Kommentar
Wie jetzt... eine JPEG vs. Rohdaten Diskussion? Sowas, das gab's ja noch nie!

...und der "Quoten-S5er" war auch schon dabei. :D

Das hatte ich eigentlich auch ("S5" (siehe Smiley)) spassig gemeint.

Wer will kann ruhig soviel "Kraftarbeit", "Roharbeit", Ihr wisst schon was ich meine, machen wie er will. Ich habe früher schon fast immer "per" Dia fotografiert.

Und damit sei nichts gegen künstliche Verfremdung (!) gesagt. Das meinte der TE, vermute ich mal, auch nicht.

Meddi
 
Kommentar
Ich beziehe hier regelmäßig ordentlich prügel weil ich ganz ungeniert die Jpeg propagiere :D Meine Fotos bearbeite ich mittlerweile fast nur noch mit Windows Live Fotogalerie. :D:D
Dafür hat man mir auch den wunderschönen Beinamen "KameraJpegUrlaubsknipser" verpasst. Und das mit einer D700, man stelle sich das mal vor!! :cool: :gruebel:
 
Kommentar
Wenn der RAW-Workflow als zu aufwändig erscheint, dann muss das nicht unbedingt am RAW liegen.
Auch die Wahl der Tools hat einen entscheidenden Einfluss auf den Workflow.

CNX ist zwar nicht gerade als sehr flottes Tool bekannt, aber der Workflow erscheint mir hier optimal umgesetzt zu sein.

1.) Öffnen der Datei, die ich bearbeiten will.
2.) Bearbeitung und speichern.
3.) gehe zu Schritt 1, bis alle Dateien bearbeitet sind.
4.) NEF => JPEG Konvertierung als Batch-Job

Bei Schritt 1 könnte ich mit JPEG 1 bis 2 Sekunden sparen.
Bei Schritt 2 ärgere ich mich ev., dass bei JPEG manche Bearbeitungsschritte disabled sind.
Schritt 4 erledigt der PC im Hintergrund.

Selbst wenn ich bei 95% meiner Fotos mit JPEG zum exakt gleichen Ergebnis kommen würde,
kann ich hier beim besten Willen kein signifikantes Einsparungspotential erkennen.

Walter
 
Kommentar
Man sieht ja im Kameramonitor ganz gut wenn der WB und Belichtung nicht stimmt. Zuerst versuche ich die Kameraeinstellung zu ändern, ansonsten mache ich einfach ne RAW Serie. Mit der Zeit kann man auch abschätzen ob es in Jpeg was wird oder nicht.
 
Kommentar
Auch die Wahl der Tools hat einen entscheidenden Einfluss auf den Workflow.
Exakt mein Gedanke!

Wenn ich mal eben schnell "JPEG out of cam" simulieren will dann sind das gefühlt wohl 10 Mausclicks in Lightroom: Kameraprofil je nach Gusto (Adobe hat Standard, Neutral, Landscape, Vivid, Portrait nachgebildet), ein Preset zum Nachschärfen über die Bilder drüberlassen, als JPEG exportieren, fertig.

Das einzige was da länger dauert ist der Import der Rohdaten, in meinem Falle auch gleich mit Konvertierung nach DNG, und der anschliessende Export nach JPEG. Die 5 Minuten bis die holde Gattin ihren Wunsch "zeig mal" erfüllt bekommt kann man mit einem Schluck Rotwein überbrücken. ;) IMHO also kein Argument dafür auf die Rohdaten zu verzichten.

Die Sache mit dem Speicherplatz hat Andy E. schon zerlegt. Und bei der Serienbildgeschwindigkeit kann ich mich jetzt nicht beklagen nachdem ich von der gemütlichen S5pro zur D700 aufgestiegen bin. ;)
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten