ich bin kunde, ich will (sollte) ...

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bk.968

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den digitalen preisverfalls- und produktzyklen trotzen!

an (mindestens) einem punkt hat die analog-fraktion absolut recht:

früher konnte man ein gehäuse locker 10 jahre nutzen und aktuelle sensoren gabs günstig im 36er-pack!

was machen wir digital-fuzzies?
wir lassen uns im 2-jahresrhythmus über den tisch ziehen!
gibts einen grund dafür? ich denke ja - wir lassen es geschehen!

fakten (imho)

  • die mechanische belastung ist nicht höher als früher
  • modulare technik (sensor / elektronik) ist möglich
  • die bajonette werden kaum modifiziert

d.h. ein dx oder dxxx-gehäuse wäre locker 10 oder 15 jahre nutzbar, wenn sensor- und elektronikupdates geboten würden.
nur wirds die nie geben, wenn wir uns die kameras wie pcs oder laptops verkaufen lassen.

was tun? :nixweiss:
 
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Ich frag mich, wo diese 10 Jahre Nutzungsdauer-Rechnung bei Analog herkommt?

Ich habe in meinen 25 Analog-Jahren 8-9 Kameras besessen und benutzt und hätte ich es mir leisten können hätte ich vermutlich noch häufiger gewechselt.
 
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Stefan Lenz schrieb:
Ich frag mich, wo diese 10 Jahre Nutzungsdauer-Rechnung bei Anlaog herkommt?


meine erfahrung.
fundamental neue belichtungsprogramme gabs nicht,
und revolutionäres kam vom kodak oder ilford.
 
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Stefan Lenz schrieb:
Ich habe in meinen 25 Analog-Jahren 8-9 Kameras besessen...

Canon AT-1 > A-1 > F-1 > Nikon F3 > F4 > F100; 6 Kameras in 26 Jahren, macht 4,3 Jahre pro Kamera.
'Überflüssig' war da nur der Wechsel von der F-1 zur F3, ansonsten war jedes Gehäuse schon auf seine Weise ein deutlicher technologischer Schritt nach vorne (okay, zwischen A-1 und F-1 humpelt es etwas).
In der AT-1 hätte ich zwar den gleichen Sensor nutzen können wie in der F100, allerdings wäre es sehr schwer geworden Autofokus, Belichtungsautomatik, Matrixmessung, aktuelle Blitztechnik etc. pp. nachzurüsten. ;)
Ach ja, eines noch: Wenn man mit Film unterwegs ist, dann ist es ja mittlerweile auch etwas leichter geworden sich nicht ewig das neueste Kameramodell zu kaufen... :winkgrin:

Gruß
Dirk
 
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Hm, meine 1. hatte einen externen Belichtungsmesser, die 2. immerhin schon TTL, die 3. hatte eine Zeitautomatik, die 4. eine Vollautomatik, die 5. AF, die 6. AF und Matrix-Messung (die Pocket und Kompakt"kameras") lasse ich mal außen vor. Wenn ich nicht auf digital geschwenkt wäre, wäre hätte ich mir eine F100 zugelegt, aufgrund des Mäusekinos, des noch besseren AF, der wählbaren Focusfelder.

Ilford habe ich nie benutzt und ansonsten habe ich irgendeinen -meist Fuji- Dia-Film eingelegt. Die waren mir nämlich ziemlich wurscht.

Technikverliebtheit ist kein Zeichen der Digital-Fotografie. Ich hatte auch mal eine Pocket mit AF, Belichtungsprogrammen, eingebautem Blitz und richtig Gewicht, die war einfach klasse.
 
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Hallo bk,
ich habe (wie Stefan Lenz) den Oldtimer D 100 und ich gedenke,
ihn noch einige Jahre ausschliesslich zu benutzen. Ich hoffen,
dass der Verschluss 150 000 Auslösungen packt, oder, falls
er früher dahinscheidet, dass N. noch die nötigen Ersatzteile
hat und für nicht mehr als eine neue Cam einbaut. Niemand
zwingt mich (und Dich), unsere Digis nach 2 Jahren wegzu-
schmeissen. Dazu musst du natürlich mit der Bildquali zufrieden
sein, dies hängt aber nicht damit zusammen, ob eine bessere
"lieferbar" wäre.

Gruss programmautomatik = Uli G.
 
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hmm,
mir gehts eher um den gedanken, dass bei der aktuellen geschwindigkeit der sensorentwicklung eher absichtlich die (imho recht gut realisierbare) möglichkeit nicht genutzt wird, technologieupdates anzubieten.

wir können aber auch gerne einen humor-fred daraus machen - it's up to you ...
 
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Wie kommst Du denn darauf, daß das leicht zu realisieren wäre?

Packte man den Sensor der D300 in meine D100 würde die stundenlang speichern, also müßte auch gleich nur dieser Teil der Elektronik neu. Den besseren WB der neuen möchte ich dann auch gern haben und die 51 AF-Sensoren natürlich auch.

Ich tippe mal auf ein Umbau-Invest von 2-3k€
 
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Stefan Lenz schrieb:
Technikverliebtheit ist kein Zeichen der Digital-Fotografie.

Eben.

Schon `80 - `85 war die halbseitige Anzeige eines Hamburger Foto- und HiFi-Fachhändlers in der Sonnabendausgabe des Hamburger Abendblatts in jeder Hinsicht ein informativer, unterhaltsamer und Begehrlichkeiten erweckender Wochenhöhepunkt. Ganz zu schweigen von Hochglanzkatalogen...
 
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bk.968 schrieb:
fakten (imho)

  • die mechanische belastung ist nicht höher als früher
  • modulare technik (sensor / elektronik) ist möglich
  • die bajonette werden kaum modifiziert

fakten (imho)

  • statt 2 filmen im monat (=72 x verschluss auf und zu) jetzt bis zu 2000 oder mehr auslösungen im monat
  • der sensor steckt entwicklungstechnisch geradezu in den kinderschuhen und ist mit absoluter sicherheit noch nicht einmal ansatzweise ausgereizt. D100 -> D200 geradezu ein quantensprung ich rate jetzt einfach mal, dass D200 -> D400 ein ähnlicher quantensprung sein wird
  • die bajonette sind auch das, was am wenigsten einfluss hat... da kann man auch nicht wirklich etwas verändern...

d.h. ein dx oder dxxx-gehäuse wäre locker 10 oder 15 jahre nutzbar, wenn sensor- und elektronikupdates geboten würden.
nur wirds die nie geben, wenn wir uns die kameras wie pcs oder laptops verkaufen lassen.

ich bin mir ziemlich sicher, dass der chip nicht mit einer festplatte zu vergleichen ist, die man einfach austauscht... eher mit dem motherboard in einem PC und das hat nun mal den hauptanteil an den kosten... :)
 
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nachdem klikon keinen hatte, ist Humor nicht schlecht.
Deshalb frage ich in der Wilhelma (das ist der Zoo in Stuttgart)
regelmässig die Leute, die neben mir mit Kompaktknipsen
fotografieren und auf mein 300er schielen, wieviele
Pixel sie denn hätten. Ich sag´dann, echte Proficams
(wie meine) hätten nur 6 MP oder weniger. Gerade
daran würde man die wirklich guten Fotografen erkennen.
Man merkt dann schnell, ob sie Humor haben ....

Gruss Programmautomatik = Uli G.
 
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bk.968 schrieb:
wir können aber auch gerne einen humor-fred daraus machen - it's up to you ...
Wieso Humor? Mein Posting war ausgesprochen ernst gemeint und sollte verdeutlichen das auch die 'analogen Innovationszyklen' nicht so lang waren wie es im Rückblick gerne mal verklärt wird!
Ich bin aber ausgesprochen gespannt darauf das du mir jetzt erklärst welche Features der D300 sich per 'Technologieupdate' (Software? Hardware?) bei meiner D200 nachrüsten ließen?!

Gruß
Dirk
 
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foxmulder schrieb:
Wieso Humor? Mein Posting war ausgesprochen ernst gemeint!
Ich bin aber ausgesprochen gespannt darauf das du mir jetzt erklärst welche Features der D300 sich per 'Technologieupdate' (Software? Hardware?) bei meiner D200 nachrüsten ließen?!

Gruß
Dirk

Getränkehalter und Zigarettenanzünder... so rein hardwaremässig duckundwech
 
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foxmulder schrieb:
Wieso Humor? Mein Posting war ausgesprochen ernst gemeint!
Ich bin aber ausgesprochen gespannt darauf das du mir jetzt erklärst welche Features der D300 sich per 'Technologieupdate' (Software? Hardware?) bei meiner D200 nachrüsten ließen?!

Gruß
Dirk

wenn die industrie sich (aus kundennutzensicht) bemühte sensoren und elektronik als module zu bauen, die gehäuse einer baureihe entsprechend gestaltete, wäre es imho sehr wohl möglich zumindest 2 folgegenerationen von sensoren anzubieten. vielleicht nicht in allen linien, wohl aber im profi- und u.u. im semi-bereich.
 
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Es sind nur die Innovationszyklen schneller geworden - die Aufrüstbarkeit war damals wie heute nicht wirklich vorhanden, oder hast du ein Gehäuse von horizontalen auf vertikalen Verschluss umrüsten lassen können um zu einer kürzern X-synchro zu kommen??
Die Digitaltechnik ist halt noch nicht ganz ausgereift(?!?) und es liegt an jedem von uns wann die Umstiegsschmerzgrenze erreicht ist, an der das Besser das Gute einfach ersetzten muss weil man nicht mehr wiederstehen kann.
Ich kauf mir auch nicht jedes halbe Jahr eine neue Grafikkarte weil wieder irgend ein Spiel nur mit DirectX22 oder 18 fachen vertex shader läuft, ich begnüg mich halt mit Spielen die schon ein wenig älter sind, die kosten auch nur mehr ein 5tel des Startpreises.
 
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