Ich möchte euch mal eine kleine Geschichte erzählen.
Vali ist ja ursprünglicher Thüringer. Bei seinem Erstbesitzer "durfte" er wohl den lieben langen Tag und wohl auch die Nacht draußen angekettet verbringen, ohne dass man sich groß um ihn gekümmert hätte.
Letztendlich strandete er dann zwangsweise im Tierheim, wo ihn mein Kollege A raus geholt und in den Schwarzwald geholt hat.
Angefangen hats für mich im Juni 2010. Kollege A hat mir mitgeteilt, dass er wegen dem Arbeitswechsel leider nur noch wenig Zeit für Vali hat und er ein gutes Heim für ihn sucht. Ich hatte den Hund davor 2x gesehen. Ich glaube ich habe nicht mal darüber nachgedacht und einfach nur "nehm ich" gesagt
Da ich eh grad im Schwarzwald bei Kollege B zu Besuch war (der auch öfter Kontakt mit Kollege A hat) hab ich vorgeschlagen, dass ich Vali dort erst mal 5 Tage zur Probe aufnehme. Gesagt getan ^^
Bei Kollege A hatte Vali es ganz sicher nicht schlecht. Aber man hat deutlich gemerkt, dass er wesentlich mehr Futter als Auslauf bekommt
In den 5 Tagen wurde gefestigt, was eigentlich von vornherein schon klar war. Top Wesen, eigenwillig, aber hört einigermaßen auch wenn er außer sitzen nicht viel kann. Den Namen Vali(um) hat er nicht von ungefähr.
Kollege B hatte übrigens ausdrücklich gesagt, dass Vali bitte nicht auf seine Couch soll, weil er keine Lust hat die ganzen Haare da wieder raus zu operieren
Als ich nach dem Duschen wieder kam, dachte ich nur "blöd gelaufen
"
Am 14.8.2010 haben wir uns dann auf halber Strecke am Bodensee getroffen, sind noch eine Runde Gassi gegangen und haben die Hundeübergabe vollzogen. Da hatte ich dann endlich einen eigenen Stinker (Wunsch nach 22 jahren endlich erfüllt) :up: