Ich würde fürs erste Abstand von Hochzeitsfotografie nehmen. Die Verantwortung ist viel zu groß, wenn aufgrund von Unerfahrenheit was in die Hose geht. Szenen sind unwiederbringlich!
Fängt schon damit an, dass eine Speicherkarte kaputt gehen kann und man hat aufgrund mangelnder Erfahrung keine andere dabei. Oder die Speicherkarte wird voll und Du hast nix zum Entladen dabei oder keine andere Karte. Oder Akku gibt den Geist auf und der Ersatzakku ist nicht geladen, oder der Verschluss der Kamera klemmt und Du hast keinen Zweitbody ...
Den Brautleuten nutzt das kaum etwas, wenn sie Dich engagiert haben und Du aufgrund technischen Versagens nicht in der Lage bist die wichtigsten Momente einzufangen.
Empfehlung 1
Sammle erst einmal Erfahrung. Es gibt unverfängliche Internetportale die Raum für Party-, Eventfotografie lassen. Besuche diese Events mach Fotos, sammle Erfahrung und biete sie einfach den Portalbetreibern an. Zug um Zug wirst Du merken in welchen Situationen Du welches Material brauchst und in welchen Situationen es besser ist Zurückhaltung zu üben.
Empfehlung 2
Wenn Du es Dir aufgrund o.a. Erfahrungen zutraust suche einen Sportverein und biete Deine Dienste im Rahmen eines Shootings an. Organisiere das Shooting, schenke dem Verein Deine Bilder. Zum Shooting gehört natürlich Auswahl der Location, Modellvertrag (Klärung der Rechte), Material (Huntergrund, Softboxe(en), ...) auch wenn Du kein Geld dafür verlangst. Jetzt wirst Du abschätzen lernen mit wieviel Aufwand so etwas verbunden ist. Auswahl, Nachbearbeitung der Bilder, ...
Nach ca. drei Jahren bist Du schon mittendrin und weißt schon in etwa worauf es ankommt ...